Humboe
Suco in Osttimor
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Humboe (Humboi, Umboe) ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Ermera (Gemeinde Ermera).
Geographie
| Humboe | ||
|---|---|---|
| Orte | Position[3] | Höhe |
| Açumão-mou | 8° 44′ 31″ S, 125° 26′ 45″ O | 827 m |
| Aicadiru | 8° 44′ 44″ S, 125° 26′ 36″ O | 890 m |
| Borohei | 8° 45′ 39″ S, 125° 25′ 44″ O | 1071 m |
| Fatubuti-hei | 8° 45′ 15″ S, 125° 26′ 37″ O | 1002 m |
| Hituria | 8° 46′ 17″ S, 125° 26′ 2″ O | 1394 m |
| Hatali | 8° 46′ 9″ S, 125° 25′ 58″ O | 1356 m |
| Kukhata (Nordteil) | 8° 46′ 7″ S, 125° 26′ 48″ O | 1210 m |

Humboe liegt im Südosten des Verwaltungsamts Ermera und bildet dabei die Form eines „U“ nach. In dieses schiebt sich von Norden der Suco Riheu hinein. Nordwestlich liegt der Suco Poetete Lodudu, westlich der Suco Leguimea, südlich der Suco Estado und östlich der Suco Lauala.[4][5]
Die Nordwestspitze des „U“s umspülen die Flüsse Mauceun und ein Zufluss, die hier zusammentreffen. Im Osten fließt der Roumetalena. Sie gehören zum Flusssystem des Lóis.[5] Der Foho Rachelici (1131 m, Lage) liegt im Nordosten und der Foho Hatali (1385 m, Lage) im Süden von Humboe.[6]
Humboe hat eine Fläche von 6,12 km²[1] und teilt sich in die vier Aldeias Borohei (Borhei), Dirlau, Hatali und Poeana.[4][7]
Durch Humboe führen die Überlandstraßen, die die nördlich gelegene Gemeindehauptstadt Gleno mit den Orten Ermera im Westen und Letefoho und Atsabe im Süden verbindet. Im Nordosten liegen die Dörfer Açumão-mou, Aicadiru und Fatubuti-hei. Borohei, mit dem Sitz des Sucos, befindet sich im Nordwesten. Im Süden liegen Hatali, Hituria und der Norden des Dorfes Kukhata. Daneben gibt es im Suco noch eine Reihe weiterer, kleiner Dörfer, Weiler und einzeln stehende Häuser.
Borohei und Hituria verfügen über eine Grundschule.[4]
Einwohner
Im Suco leben 1.636 Einwohner (2022), davon sind 853 Männer und 783 Frauen. Im Suco gibt es 383 Haushalte.[2] Fast 84 % der Einwohner geben Tetum Prasa als ihre Muttersprache an. Über 16 % sprechen Mambai.[8]
Geschichte
In Borohei befand Ende 1979 sich ein Internierungslager für osttimoresische Zivilisten (Transit Camp), die zur besseren Bekämpfung der FALINTIL von den indonesischen Besatzern umgesiedelt werden sollten.[9]
Politik
1952 wurde Mau Meta Chefe de Suco von Humboe.[10]
Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Pedro Salsinha Exposto zum Chefe de Suco gewählt[11] und 2009 in seinem Amt bestätigt.[12] Die Wahlen 2016 gewann Calisto M. dos Santos.[13] Bei den Wahlen 2023 wurde Franscisco Babo Salsinha gewählt.[14]
Als Chefe de Aldeia wurden gewählt: Anselmo da Cruz Salsinha (Borohei), Jacob Salsinha (Dirlau), Agustinho da Conceição Ximenes (Hatali) und Francisco Martins (Poeana).[14]
Weblinks
- Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Humboe ( vom 4. November 2013 im Internet Archive) (tetum)
- Ergebnisse des Zensus 2015 für den Suco Humboe ( vom 17. November 2022 im Internet Archive) (tetum; PDF)
- Seeds of Life: Suco information sheets Ermera (tetum)

