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Mertuto

Suco in Osttimor From Wikipedia, the free encyclopedia

Mertuto (Mertutu, Mirtutu, Mirtuto, Mertuti) ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Ermera (Gemeinde Ermera).

Schnelle Fakten Daten ...
Mertuto
Landschaft in Mertuto
Daten
Fläche 5,37 km²[1]
Einwohnerzahl 2.082 (2022)[2]
Chefe de Suco Jaime Ricardo Salsinha
(Wahl 2023)
Aldeias Einwohner (2015)[1]
Apido 614
Hotino 428
Railori 848
Tatabauria 83
Der Suco Mertuto
Railori (Osttimor)
Railori (Osttimor)
Railori
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Geographie

Schnelle Fakten Orte, Position ...
Mertuto
Orte Position[3] Höhe
Apido 8° 45′ 24″ S, 125° 24′ 31″ O 1163 m
Bisae 8° 45′ 18″ S, 125° 24′ 44″ O 1060 m
Poehati 8° 46′ 0″ S, 125° 24′ 51″ O 1272 m
Railori 8° 45′ 53″ S, 125° 24′ 29″ O 1343 m
Tatabauria 8° 45′ 46″ S, 125° 24′ 12″ O 1305 m
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Mertuto liegt im Zentrum des Verwaltungsamtes Ermera. Im Norden, Osten und Süden umschließt der Suco Leguimea Mertuto. Im Westen grenzt Mertuto an den Suco Samatrae.[4] An der Grenze im Südosten fließt der Mauceun, der zum Flusssystem des Lóis gehört.[5] Der Foho Culaudu (1334 m, !491.2360005625.4097595Lage) ist ein kleiner Berg im Zentrum von Mertuto. Er ist das östliche Ende des Höhenzuges des Foho Mertutu, dessen Gipfel außerhalb des Sucos weiter westlich liegt.[6]

Mertuto hat eine Fläche 5,37 km²[1] und teilt sich in die vier Aldeias Apido (Apidou), Hotino, Railori (Railurin) und Tatabauria (Tatabaoria, Talabaoria).[4][7]

Im Norden liegen die Dörfer Apido und Bisae, im Westen das Dorf Tatabauria, im Südosten das Dorf Poehati und nah dem Zentrum das Dorf Railori, mit dem Sitz des Sucos, der Kapelle Nossa Senhora de Assunção und einer Grundschule. Zahlreiche Weiler und einzeln stehende Gebäude verteilen sich über den Großteil des Sucos.[4][5]

Einwohner

Regenzeit in Mertuto

Im Suco leben 2.082 Einwohner (2022), davon sind 1.083 Männer und 999 Frauen. Im Suco gibt es 354 Haushalte.[2] Fast 86 % der Einwohner geben Tetum Prasa als ihre Muttersprache an. Über 12 % sprechen Mambai, eine kleine Minderheit Tetum Terik.[8]

Geschichte

Exhumierung von Nino Konis Santana (2012)

In Mertuto versteckte sich 1997 der FALINTIL-Kommandant Nino Konis Santana vor der indonesischen Armee in einem Bunker unter einem Haus. Ein fünfjähriger Junge namens Kercoli versorgte ihn in dieser Zeit mit Wasser und Essen. Nachdem Santana 1998 ums Leben gekommen war, wurde er in Railori begraben. Der Friedhof trägt nun seinen Namen. 2012 entbrannte eine Diskussion, weil die Familie Santanas dessen Gebeine zum Friedhof der Familie überführen wollte, wogegen die Einwohner Ermeras sich sträubten.[9] Am 9. Dezember wurde Santana schließlich exhumiert. Seine letzte Ruhestätte fand er im Nationalen Heldenfriedhof in Metinaro.[10]

Politik

Nicolau Menezes Salsinha (2020)

1952 wurde Alexandre Chefe de Suco von Mertuto.[11]

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde António de Jesus zum Chefe de Suco gewählt.[12] Bei den Wahlen 2009 gewann António Martins[13] und 2016 Nicolau Menezes Salsinha.[14] Bei den Wahlen 2023 wurde Jaime Ricardo Salsinha gewählt.[15][16]

Commons: Mertuto – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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