Iodosulfuron-methyl-Natrium
chemische Verbindung
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Iodosulfuron-methyl-Natrium ist ein herbizider Wirkstoff aus der Gruppe der Sulfonylharnstoffe. Er wird als selektives Nachauflaufherbizid im Ackerbau eingesetzt und wirkt über die Hemmung der Acetolactatsynthase (ALS), wodurch die Bildung wichtiger Aminosäuren in empfindlichen Pflanzen gestört wird.
| Strukturformel | |||||||||||||||||||
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| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Iodosulfuron-methyl-Natrium | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
Iodosulfuron (vereinfacht)[1] | ||||||||||||||||||
| Summenformel | C14H13IN5NaO6S | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
beiges, kristallines Pulver[2] | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 529,24 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest[2] | ||||||||||||||||||
| Dichte |
1,76 g·cm−3 | ||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
152 °C[2] | ||||||||||||||||||
| Siedepunkt |
zersetzt sich vor dem Sieden bei 155 °C[3] | ||||||||||||||||||
| Dampfdruck | |||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
25 g·l−1 in Wasser (bei 20 °C)[2] | ||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
Der Wirkstoff wird in der Praxis als Natriumsalz sowie in der neutralen Form (Iodosulfuron-methyl) verwendet.[5] Er demethyliert nicht durch Hydrolyse (zu Iodosulfuron[S 2][S 3]), so dass für die Risikobewertung für Getreide die Summenkonzentration an Iodosulfuron-methyl und dessen Salze herangezogen wird.[1]
Zulassung
In den Staaten der Europäischen Union sowie in der Schweiz sind Pflanzenschutzmittel mit Iodosulfuron zugelassen. In Pflanzenschutzmitteln wird Iodosulfuron-methyl-Natrium oft gemeinsam mit anderen Herbizidwirkstoffen wie Mesosulfuron, Thiencarbazon-methyl oder Foramsulfuron und Safenern wie Mefenpyr eingesetzt.[6][7]