Jens Peter Maintz

deutscher Cellist From Wikipedia, the free encyclopedia

Jens Peter Maintz (* 1967[1] in Hamburg) ist ein deutscher Cellist.[2]

J. P. Maintz 2018 (Sochi)

Leben

Jens Peter Maintz legte 1986 das Abitur am Gymnasium Buckhorn ab.[3] Maintz studierte bei David Geringas und besuchte Meisterkurse bei Heinrich Schiff, Boris Pergamenschikow und Siegfried Palm.[2] 1994 gewann er den ersten Preis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München, der im Fach Cello siebzehn Jahre nicht mehr vergeben worden war.[4][5] Von 1995 bis 2004 war er erster Solo-Cellist des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin,[6] seit 2004 ist er als Nachfolger von Wolfgang Boettcher Professor für Violoncello an der Universität der Künste Berlin.[7] Seit 2006 ist er, zunächst auf Einladung von Claudio Abbado, Solo-Cellist des Lucerne Festival Orchestra.[6] Er arbeitete unter anderem auch mit Herbert Blomstedt, Vladimir Ashkenazy und Bobby McFerrin.[2][5] In der Saison 2018/19 war er Artist in Residence bei der Hamburger Camerata.[6]

Kammermusik

Schon seit 1991 bildet Maintz mit Wolfgang Emanuel Schmidt das Cello Duello.[8][6] Seit 1998[1] gehörte er dem Trio Fontenay an[2] und war auch Mitglied des Kandinsky Streichtrios[9] und des Berliner Solistenoktetts. Inzwischen spielte er auch mit Janine Jansen (Geige), Antoine Tamestit (Bratsche) oder Hélène Grimaud (Klavier).[6]

Weitere Lehrtätigkeiten

Im Oktober 2009 nahm er am Cello-Festival der Kronberg Academy teil.[10] Ebenso nimmt er seit 2009 als Dozent an der Cello Akademie Rutesheim (bei Stuttgart) teil.[11][12][13] Seit 2012 unterrichtet er auch an der Musikakademie Liechtenstein[14] und seit 2017 auch an der Escuela Superior de Musica Reina Sofia in Madrid.[13]

Maintz spielt Violoncelli von Giovanni Battista Grancino aus dem Jahr 1697[5], Vincenzo Ruggeri aus dem Jahr 1696 und seit 2006 von Wolfgang Schnabl[15][16] aus dem Jahr 2010.[17]

Preise

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI