Johan Manzambi

Schweizer Fussballspieler From Wikipedia, the free encyclopedia

Johan Manzambi (* 14. Oktober 2005 in Genf) ist ein Schweizer Fussballspieler.

Schnelle Fakten Personalia, Junioren ...
Johan Manzambi
Personalia
Geburtstag 14. Oktober 2005
Geburtsort Genf, Schweiz
Grösse 182 cm
Position offensives Mittelfeld / Mittelstürmer
Junioren
Jahre Station
0000–2023 Servette FC
2023–2024 SC Freiburg
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2023–2025 SC Freiburg II 20 (3)
2024– SC Freiburg 38 (7)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)2
2023 Schweiz U18 7 (0)
2023–2024 Schweiz U19 11 (0)
2024–2025 Schweiz U20 6 (1)
2025– Schweiz U21 1 (0)
2025– Schweiz 13 (3)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: Saisonende 2025/26

2 Stand: 13. Juni 2026

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Karriere

Vereine

Manzambi erlernte das Fussballspielen bei Servette Genf und durchlief dort mehrere Jugendmannschaften. 2023 wechselte er nach Deutschland zum SC Freiburg. Er kam in dessen U19-Mannschaft zu Einsätzen und stand zur Saison 2023/24 im Kader der zweiten Mannschaft. Manzambi debütierte am 25. Februar 2024 beim 1:0-Heimsieg gegen den SV Waldhof Mannheim in der dritten Liga. Am 32. Spieltag erzielte er das zwischenzeitliche 1:1 gegen den FC Erzgebirge Aue (Endstand 1:2).

Zur Saison 2024/25 rückte Manzambi in den Kader der ersten Mannschaft des SC Freiburg auf und debütierte beim 3:0-Auswärtssieg gegen den 1. FC Heidenheim (4. Spieltag) in der Bundesliga. Beim 2:1-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach am 12. April 2025 (29. Spieltag) erzielte er mit dem Siegtreffer sein erstes Bundesligator.[1] Eine Woche später stand Manzambi beim 3:2-Heimsieg gegen die TSG 1899 Hoffenheim am 30. Spieltag das erste Mal in der Startelf.

In der Saison 2025/26 entwickelte sich Manzambi zum Stammspieler und Leistungsträger. Nachdem er am 3. Spieltag gegen den VfB Stuttgart das Tor zum 2:1 durch Derry Scherhant vorbereitet und Igor Matanović einen Elfmeter nach Foul an Manzambi zum 3:1 Endstand verwandelt hatte, sah er in der Nachspielzeit die Rote Karte nach einem Kopftreffer gegen Ramon Hendriks in der gegnerischen Hälfte. Am 21. Spieltag erhielt Manzambi beim 1:0-Sieg gegen Werder Bremen eine weitere Rote Karte nach einem groben Foulspiel am gegnerischen Strafraum. Am 4. Spieltag der Europa League erzielte Manzambi beim 1:3-Erfolg gegen Nizza mit seinem Treffer zum 1:1 sein erstes Tor im Europapokal. Nachdem Freiburg das Hinspiel des Halbfinales gegen Sporting Braga mit 2:1 verloren hatte, erzielte Manzambi im Rückspiel mit einem Fernschuss aus ca. 20 m das Tor zum zwischenzeitlichen 2:0 und trug so zum 3:1-Sieg bei, wodurch das Finale gegen Aston Villa erreicht wurde.

Nationalmannschaften

Manzambi debütierte 2023 in der U18-Nationalmannschaft sowie in der U19-Nationalmannschaft der Schweiz. Im September 2024 wurde er beim 3:5 gegen Frankreich erstmals in der U20 eingesetzt. Am 7. Juni 2025 debütierte er in der A-Nationalmannschaft beim 4:2-Sieg gegen Mexiko. Er wurde in der 73. Minute für Dan Ndoye eingewechselt. Er erzielte am 10. Juni 2025 bei seinem Startelf-Debüt sein erstes Tor für die Nati, beim 4:0-Sieg gegen die USA. Am 15. November 2025 schoss er beim WM-Qualifikationsspiel in Genf gegen Schweden für die Schweiz das 4:1 in der 93. Spielminute.

Im Mai 2026 berief ihn Trainer Murat Yakin ins Kader für die Weltmeisterschaft in Kanada, Mexiko und den USA.[2]

Erfolge

Auszeichnungen

  • Die Entdeckung der Saison der Europa-League-Saison 2025/26[3]

Literatur

  • 2026: Sebastian Leisgang: Unterwegs mit Siebenmeilenstiefeln. in: Süddeutsche Zeitung Nr. 81 (2026) vom 9. April 2026: S. 23 (Sueddeutsche Zeitung online[abgerufen am 11. April 2026])

Einzelnachweise

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