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Johann Sipötz

österreichischer Politiker From Wikipedia, the free encyclopedia

Johann (Hans) Sipötz (* 10. Oktober 1941 in Pamhagen) war Landeshauptmann des Burgenlandes vom 30. Oktober 1987 bis zum 18. Juli 1991.

(V. l. n. r.) LH Johann Sipötz, Prälat Josef Rittsteuer, Bürgermeister der Großgemeinde Bruckneudorf Franz Schmitzhofer, Militärpfarrer Josef Wallner, 24. Juni 1990
Steinmetzmuseum Kaisersteinbruch Eröffnung 24. Juni 1990 mit Friedrich Opferkuh und Helmuth Furch, KI coloriert

Leben und Wirken

Hans Sipötz, von Beruf Hauptschullehrer, wurde überraschend, trotz eines Paktes zwischen ÖVP und FPÖ, den ÖVP-Kandidaten Franz Sauerzopf zu wählen, Nachfolger des nach Verlust der absoluten Mehrheit zurückgetretenen Landeshauptmannes Theodor Kery. Der SPÖ-Politiker geriet in der Folge in die Turbulenzen der Waldheim-Affäre und wurde im Gefolge des Prozesses um die Mitschrift von Ottilie Matysek, so wie zahlreiche Fraktionskollegen, wegen falscher Zeugenaussage angeklagt, aber freigesprochen.

Nachfolger von Hans Sipötz wurde der bisherige Finanzreferent Karl Stix. Sipötz fungierte in der Folge 1993 bis 2000 als zweiter Landtagspräsident.

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