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Pinacoteca cantonale Giovanni Züst

Kunstgallerie in Mendrisio im Kanton Tessin, Schweiz From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Kantonale Pinakothek Giovanni Züst (italienisch Pinacoteca cantonale Giovanni Züst) ist ein Kunstmuseum in Rancate, einem Ortsteil von Mendrisio im Schweizer Kanton Tessin, und ein Kulturgut von nationaler Bedeutung.

Schnelle Fakten Daten ...
Pinacoteca cantonale Giovanni Züst

Eingang des Museums
Daten
Ort Via Pinacoteca Züst 2
6862 Rancate
Schweiz Schweiz Welt-Icon
Art
Kunstmuseum
(17. bis 19. Jh.)
Architekt Tita Carloni
Gründungsdatum 9. März 1966
Eröffnung 23. September 1967
Besucheranzahl (jährlich) 11'665 (2024)[1]
Leitung
Elio Schenini
Website
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Geschichte

Der Mäzen Giovanni Züst (1887–1976) stammte ursprünglich aus Basel. Er gründete 1911 eine Speditionsfirma in Chiasso, siedelte 1921 ins Tessin über und wohnte ab 1930[2] in einer Villa in Rancate, wo er ein privates Kunstmuseum anlegte.[3] Am 9. März 1966 schenkte er dem Kanton Tessin etwa 400 Werke seiner Sammlung mit der Auflage, dass dafür bis am 30. Juni 1967 eine Pinakothek in Rancate errichtet werde. Als Museumsgebäude ausersah die Regierung das alte Pfarrhaus und liess es vom Architekten Tita Carloni ausbauen.[4][5] Im Juni 1967 waren die Arbeiten weitgehend abgeschlossen, und bei einer Begehung am 8. Juni erklärten die Verantwortlichen Züsts Bedingungen für erfüllt.[6] Die Einweihung fand am 23. September im Beisein von alt Bundesrat Enrico Celio und der Nationalräte Achille Borella und Brenno Galli statt.[7]

1989/90 wurde das Gebäude unter der Leitung des Architekten Claudio Cavadini restauriert.[8]

Sammlung

Die Sammlung wird laufend erweitert. Die Dauerausstellung ist im ehemaligen Pfarrhaus untergebracht und umfasst vor allem Werke aus dem 17. bis zum 19. Jahrhundert. Der Barock ist repräsentiert durch die Tessiner Giovanni Serodine (1600–1630), Pier Francesco Mola (1612–1666), Ludovico David (1648–1709), Giuseppe Antonio Petrini (1677–1759) und Giuseppe Antonio Felice Orelli (1706–1776). Ausgestellte Maler des 19. Jahrhunderts sind unter anderem die Tessiner Antonio Rinaldi (1816–1875), Bernardino Pasta (1828–1875), Adolfo Feragutti Visconti (1850–1924), Luigi Rossi (1853–1923), Spartaco Vela (1854–1895), Pietro Anastasio (1859–1913) und Gioachimo Galbusera (1871–1944), ergänzt durch Norditaliener wie Giovanni Fattori (1825–1908), Vincenzo Cabianca (1827–1902), Mosè Bianchi (1840–1904), Gaetano Previati (1852–1920) und Giovanni Segantini (1858–1899).

Jährlich finden zwei Sonderausstellungen im 1967 von Carloni ergänzten neuen Flügel statt.

Galerie

Literatur

Einzelnachweise

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