Wikiwand AI

Kemmathen (Flachslanden)

Ortsteil des Marktes Flachslanden From Wikipedia, the free encyclopedia

Kemmathen (fränkisch: Kämmadn[2]) ist ein Gemeindeteil des Marktes Flachslanden im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).[3] Kemmathen liegt in der Gemarkung Virnsberg.[4]

Schnelle Fakten Markt Flachslanden ...
Kemmathen
Koordinaten: 49° 26′ N, 10° 30′ O
Höhe: 395 m ü. NHN
Einwohner: 28 (1. Jan. 2026)[1]
Postleitzahl: 91604
Vorwahl: 09829
Schließen

Geografie

Durch den Weiler fließt der Kemmathbach, ein rechter Zufluss der Zenn, und südlich des Weilers mündet der Weihergraben als rechter Zufluss in den Kemmathbach. Unmittelbar nordwestlich des Ortes liegt der Schneidmühlweiher. 0,75 km südwestlich liegt das Waldgebiet Neuwiesenschlag, 1 km nordöstlich erhebt sich der Brachberg (420 m ü. NHN). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Virnsberg zur Kreisstraße AN 21 (1 km südöstlich) bzw. nach Sondernohe ebenfalls zur AN 21 (1,5 km nordöstlich).[5]

Geschichte

Der Ort wurde 1275 als „Kemenaten“ erstmals urkundlich erwähnt. Dieser Ortsname ist besonders im süddeutschen Raum weit verbreitet.[6] Er leitet sich von dem lateinischen Wort „calminata“ ab und bezeichnete ursprünglich ein mit einer Feuerstätte versehenes Gemach.[7]

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Kemmathen zur Realgemeinde Virnsberg. In Kemmathen gab es 4 Anwesen (1 Achtelhof, 1 Zehntelhof, 1 Tropfhaus, 1 Haus). Das Hochgericht übte die Obervogteiamt Virnsberg aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie die Grundherrschaft über alle Anwesen hatte die Deutschordenskommende Virnsberg.[8]

Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Kemmathen dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Virnsberg und der 1811 gegründeten Ruralgemeinde Virnsberg zugeordnet.[9] Am 1. Mai 1978 wurde diese im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde in den Markt Flachslanden eingegliedert.[10][11]

Ehemalige Baudenkmäler

  • abgegangenes Nonnenkloster auf dem Brachfeld[12]
  • ehemaliges Forsthaus des Deutschen Ordens, unter der Landeskomtur der Freiherren von Eyb (bis 1764) errichtet; zweigeschossiger Bau mit Walmdach und Resten von Außenbemalung (Jagdbilder); Bruchsteinmauer mit barocken Torpfosten[12]

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 18181840186118711885190019251950196119701987201120172022
Einwohner 1823252929342832414435312928
Häuser[13] 45455579
Quelle [14][15][16][17][18][19][20][21][22][23][24][1]
Schließen

Religion

Kemmathen ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Dionysius (Virnsberg) gepfarrt.[8] Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession sind nach St. Laurentius (Flachslanden) gepfarrt.[22]

Literatur

Fußnoten

Related Articles

Timelines

Top Qs

Fact Checks