Ken Okuyama
japanischer Designer
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Ken Kiyoyuki Okuyama (japanisch 奥山 清行,; * 1959 in Yamagata[1][2]) ist ein japanischer Industriedesigner.

1986 machte er den Abschluss am Art Center College of Design in Kalifornien. Zwischen 1987 und 1989 hatte er eine Gastprofessur an der angesehenen Universität Tōhoku in Japan. Er arbeitete fast zehn Jahre bei General Motors, zum Schluss als leitender Designer am Advanced Concepts Center. In drei Jahren[3] als Senior Designer bei Porsche[2] gestaltete er die fünfte Generation des Porsche 911 (996)[4][5] und die erste Generation des Porsche Boxster (986) mit.[6] Ab 2004 war er Kreativdirektor bei Pininfarina. In diese Zeit fällt unter anderem der Maserati Quattroporte, der Maserati Birdcage 75th und der Ferrari P4/5.[1]
2007 gründete er die Beratungsfirma Ken Okuyama Design, gestaltete Uhren und Möbel[8][9] sowie unter eigenem Namen Brillen und Automobile.[2][9] Auch der Shinkansen-Baureihe E6 ist von ihm gestaltet. 2013 wurde ein von Okuyama designtes Konzept eines Yanmar-Traktors präsentiert.[10] Danach gehörte er auch zum Führungsgremium von Yanmar.[11][12] Seine Arbeiten werden als hochwertig beschrieben;[13] und Ken Okuyama wird auch als „Stardesigner“ bezeichnet.[8][14]

Die unter seinem Namen vorgestellten Automobile tragen die Bezeichnung KO.[5] 2008 wurde der Spider Kode 7 vorgestellt.[6] Von ihm wurden 2009 und 2010 in Serie 99 Stück gefertigt.[15] 2013 erschien das leichte Coupé Kode 9 auf dem Rahmen des Lotus Super Seven und mit Vierzylindermotoren,[9] 2016 auf der Monterey Car Week der Sportwagen Kode 57.[16] Von diesem Fahrzeug in Transaxle-Bauweise mit V12-Motor[5] wurden fünf Stück gebaut.[17] 2017 präsentierte Okuyama den keilförmigen Kode 0. Inspiriert war er vom Lamborghini Countach und dem Lancia Stratos 0. Als technische Basis des Kode 0 griff er auf den Lamborghini Aventador mit V12-Motor zurück.[6][18] Der Kode 0 blieb ein Einzelstück.[19] Im Mai 2023 erschien beim Concorso d’Eleganza Villa d’Este der blau-weiß lackierte Roadster Kode 61 Birdcage. Okuyama sieht ihn als Weiterentwicklung des unter seiner Leitung 2005 in Zusammenarbeit mit Maserati entstandenen Maserati Birdcage 75th. Dem entsprechen beim Kode 61 die Lackierung und die blauen Sitze.[14][20]
Ken Okuyama spricht fließend Italienisch, Englisch und Japanisch[4] und lehrt an verschiedenen Universitäten.[2]