Knochenhof
Gemeindeteil des Marktes Markt Erlbach
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Knochenhof ist ein Gemeindeteil des Marktes Markt Erlbach im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (Mittelfranken, Bayern).[2] Knochenhof liegt in der Gemarkung Kotzenaurach.[3]
Knochenhof Markt Markt Erlbach | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 31′ N, 10° 40′ O |
| Höhe: | 389 m ü. NHN |
| Einwohner: | 16 (1. Juni 2023)[1] |
| Postleitzahl: | 91459 |
| Vorwahl: | 09106 |
Geografie
Die Einöde liegt am Ulsenbach, einem linken Zufluss der Zenn. 0,5 km südlich liegt das Flurgebiet Im Lerchenfeld, 0,5 km nördlich der Bach Schlegelgründel, 0,25 km südöstlich das Waldgebiet Reisach. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt an der Ziegelhütte vorbei nach Oberulsenbach zur Staatsstraße 2255 (1,1 km westlich) bzw. nach Haidt (0,6 km nordöstlich).[4]
Geschichte
Der Ort wurde 1739 als „Knockenhof“ erstmals schriftlich erwähnt.[5] Seit 1867 lautet die amtliche Bezeichnung des Ortes „Knochenhof“.[6]
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Knochenhof 4 Anwesen (2 Güter, 2 Halbgüter). Das Hochgericht übte das brandenburg-bayreuthische Stadtvogteiamt Markt Erlbach aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft und die Grundherrschaft über alle Anwesen hatte die Herrschaft Wilhermsdorf.[7]
Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justizamt Markt Erlbach und Kammeramt Neuhof. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Knochenhof dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Buchklingen und der 1813 gebildeten Ruralgemeinde Buchklingen zugeordnet. Im Jahre 1815 wurde es in die neu gegründete Ruralgemeinde Kappersberg umgemeindet. Die freiwillige Gerichtsbarkeit und die Polizei hatte jedoch das Patrimonialgericht Wilhermsdorf bis 1839 inne. Am 9. November 1824 wurde es in die neu gegründete Gemeinde Kotzenaurach umgemeindet.[8] Am 1. Juni 1968 wurde Kotzenaurach nach Markt Erlbach eingemeindet.[9]
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Kilian (Markt Erlbach) gepfarrt.[7] Die Katholiken gehören zur Kirchengemeinde Maria Namen (Markt Erlbach), die ursprünglich eine Filiale von St. Michael (Wilhermsdorf) war[18][21] und seit 2019 eine Filiale von St. Johannis Enthauptung (Neustadt an der Aisch) ist.[22]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Knockenhof. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 168 (Digitalisat).
- Hanns Hubert Hofmann: Neustadt-Windsheim (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 2). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1953, DNB 452071216, S. 108 (Digitalisat). Ebd. S. 202 (Digitalisat).
Weblinks
- Knochenhof in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 22. November 2021.
- Knochenhof in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 20. September 2019.
- Knochenhof im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 20. April 2025.