Kunstverein Hannover
Kunstverein in Hannover
From Wikipedia, the free encyclopedia
Der Kunstverein Hannover e. V. ist ein gemeinnütziger Verein in privater Trägerschaft mit rund 1.500 Mitgliedern, der sich der Förderung und Vermittlung zeitgenössischer Kunst widmet. Gegründet 1832, hat der Verein seit 1856 seinen Sitz im Künstlerhaus und ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine (ADKV).
| Kunstverein Hannover | |
|---|---|
| Rechtsform | eingetragener Verein |
| Gründung | 1832 |
| Sitz | Hannover |
| Zweck | Ausstellung, Förderung und Vermittlung zeitgenössischer Kunst |
| Vorsitz | Frauke Wandrey[1] |
| Mitglieder | > 1.500 (Stand 2025)[2] |
| Website | kunstverein-hannover.de |

Geschichte
Gründung und Etablierung als Kunstinstitution
Am 3. März 1832 wurde der Kunstverein Hannover von einer Gruppe Privatpersonen um Bernhard Hausmann[3] und Johann Hermann Detmold gegründet[3.1] “zur Beförderung der bildenden Künste durch Verbreitung der Theilnahme für dieselben und durch Aufmunterung und Unterstützung der Künstler.”[4] Die Vereinsgründung nahm Hausmann im Kreis bürgerlicher Kunstfreunde „im Locale der Hausmannschen Gemälde-Galerie“ vor.[5]
In seinen Anfangsjahren zeichnete sich der Verein durch eine enge Bindung an die Hofkreise aus, mit den Vizekönigen von Hannover als Schirmherren sowie zahlreichen Mitgliedern aus dem lokalen Adel und Großbürgertum. Gegen eine nationalistisch verengte Kunstauffassung setzte die Vereinigung von Anfang an auf eine proeuropäische Ausrichtung. Deutlich wurde dies in den alljährlichen, sechswöchigen Frühjahrsausstellungen. Diese zeigten jeweils 400 bis 600 Werke hannoverscher sowie internationaler Künstler – unter anderem aus Deutschland, Österreich, Frankreich, den Niederlanden, Italien und der Schweiz.[5.1][4.1] Auf Anregung der Ortsgruppe der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft (ADKV) wurden 1907 die alljährlichen Herbstausstellungen ins Leben gerufen. Diese konzentrierten sich ganz auf die Werke ‚vaterländischer‘ Künstler, „d.h. solcher, welche entweder in dem Königreiche Hannover geboren sind oder in demselben ihren Wohnsitz haben“.[4.1]
Die Mitgliedschaft wurde durch den Kauf einer Aktie erworben, und jedes Aktienmitglied erhielt von Beginn an eine Jahresgabe. Jedem Mitglied stand es frei, mehrere Aktien zu erwerben.[6] Hinsichtlich der Sujets dominierten historisierende Darstellungen, gefolgt von Genre- und Landschaftsmalereien, die zusammen etwa die Hälfte aller Jahresgaben ausmachten.[5.2] Aus der späteren Produktion der Jahresgaben 1915–1945 hoben sich insbesondere die Briefe und Tagebuchblätter von Paula Modersohn-Becker (1925/26), die Monografie über Johann Heinrich Ramberg von Ferdinand Stuttmann (1928/29) sowie Alexander Dorners Jubiläumsschrift 100 Jahre Kunst in Hannover (1931/32) hervor.[4.2] Eine Liste aller Jahresgaben enthält die Monografie von Stefan Lohr.[7.1]
Für die Attraktivität des Vereins in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war vor allem die Kulturpolitik des Stadtdirektors Heinrich Tramm entscheidend, der von 1891 bis 1918 maßgeblich die lokale Kunstszene prägte. Seit 1884 Vereins- und Vorstandsmitglied, war Tramm von 1917 bis zu seinem Tod 1932 erster Vorsitzender des Kunstvereins Hannover. In dieser Funktion entfaltete er ein ausgeprägtes Mäzenatentum und konnte erfolgreich Mittel für größere Kunsteinkäufe bei hannoverschen Unternehmern einwerben, wie bei Heinz Appel, Fritz Beindorff, F. A. Stichweh und Hermann Bahlsen.[5.3] Entsprechend der Resonanz in weiten Kreisen des gutsituierten Bürgertums verzeichnete der Kunstverein bis zur Jahrhundertwende einen außerordentlichen Mitgliederzuwachs von 2.353 Mitgliedern im Vereinsjahr 1883/84 auf 4.831 im Jahr 1891. 1899/1900 wurde schließlich die Zehntausender-Grenze erreicht. Mit bis zu 20.000 Besuchern pro Ausstellung und der Etablierung kulturpolitischer Netzwerke über den Ersten Weltkrieg hinaus erlangte der Verein eine überregionale Bedeutung. Auch die kriegsbedingte Unterbrechung des Ausstellungsbetriebs in den Jahren 1915 und 1916 konnte dem Vereinsleben zunächst keinen Abbruch tun.[5.4]
Zwischen Avantgarde und Traditionalismus
Nach dem Ersten Weltkrieg folgte eine Phase der Neuorientierung auf allen Gebieten der Kunst, die sich in der Gründung avantgardistischer Künstlergruppen wie der Kestner-Gesellschaft (1916), der Hannoverschen Sezession (1916) und der Gruppe die abstrakten Hannover (1927) niederschlug. Richard Seiffert-Wattenberg und Bernhard Dörries, die ab Mitte der 1920er-Jahre dem Vereinsvorstand und der Hannoverschen Sezession angehörten, förderten gezielt die Sichtbarkeit progressiver künstlerischer Tendenzen im Kunstverein Hannover.[7.2]
Ein deutliches Zeugnis dieses Engagements waren die ersten juryfreien Ausstellungen von 1925 und 1926, die erstmals auch Werke der Abstrakten Kunst von Kurt Schwitters, Friedrich Vordemberge-Gildewart, Rudolf Jahns und Carl Buchheister präsentierten. Zwischen 1926 und 1928 öffnete sich der Kunstverein noch stärker der Avantgarde. Künstler wie Erich Heckel, Ernst Wilhelm Nay, Max Pechstein, Werner Gilles, George Grosz, Wassily Kandinsky, Ernst Ludwig Kirchner und Oskar Kokoschka erhielten in diesen Jahren ein prominentes Forum.[7.3] Zusätzlich fanden bereits ab 1918 gemeinsame Veranstaltungen von Hannoverscher Sezession und Kunstverein statt, die zu einer „produktiven Konkurrenz“ beider Vereinigungen führten.[7.4]
Die Mitgliederzahlen blieben in der unmittelbaren Nachkriegszeit zunächst weitgehend stabil und erreichten im Vereinsjahr 1921/22 mit 11.327 Mitgliedern ihren vorläufigen Höchststand.[8]
Unter NS-Herrschaft
Mit der Gründung der Reichskammer der bildenden Künste am 1. November 1933 und der Gleichschaltung der deutschen Künstler- und Kunstvereine erfolgten personelle und organisatorische Veränderungen, die auf die Eingliederung des Vereins in die Kulturpolitik des NS-Staates abzielten. An die Stelle des entlassenen sozialdemokratischen Ehrenvorsitzenden Gustav Noske trat der neue Oberpräsident der Provinz Hannover und spätere Stabschef der SA, Viktor Lutze. Als Vorstands- bzw. Jurymitglieder kamen NS-treue Akteure hinzu, wie der Obermedizinalrat Friedrich Lambert und der Diplomingenieur Ludwig Schirmer, Landesleiter des Kampfbundes für deutsche Kultur und Gaukulturwart.[9.1] Im darauffolgenden Jahr 1934 wurden Richtlinien für die Umgestaltung der Vereinssatzungen veröffentlicht, und zugleich wurden Genehmigungsverfahren für künftige Ausstellungen eingeführt. Demgemäß führte der Vorsitzende fortan eigenständig die Vereinsgeschäfte, verwaltete das Vereinsvermögen und vertrat den Verein gerichtlich wie außergerichtlich. Der Verwaltungsrat war damit aufgelöst.[5.5] Drei Jahre später verfügte Reichskammerpräsident Eugen Hönig, dass künftig der jeweilige Oberbürgermeister der Stadt Hannover automatisch zum Vorsitzenden des Kunstvereins Hannover zu ernennen sei.[9.2]
Die Ausstellungsprogramme der Jahre 1933–1943 wiesen entsprechend zahlreiche Fremdübernahmen in Form von Gruppenausstellungen verschiedener NS-Reichsorganisationen auf, darunter der Deutschen Arbeitsfront, dem Reichsamt für Volkstum und Heimat sowie dem Reichsarbeitsdienst.[7.5] Seine Ausstellungsaktivität mit den jährlichen Frühjahrs- und Herbstausstellungen konnte der Kunstverein bis 1943 dennoch aufrechterhalten, wobei sich die Werkauswahl weitgehend auf Bewährtes, Bekanntes und Unpolitisches stützte.[5.6]
Ein eigenes Kapitel bildeten die beiden Premio-Cremona-Ausstellungen der Jahre 1940 und 1941, die aus einer seit 1937 bestehenden deutsch-italienischen Städtefreundschaft hervorgingen. Unter dem von Benito Mussolini persönlich gewählten Motto „La battaglia del grano“ präsentierte eine Ausstellung im Palazzo Affaitati in Cremona von Mai bis Juni 1940 insgesamt 146 Gemälde zur bäuerlichen Arbeit und Lebensweise. Die hannoversche Partnerausstellung umfasste 69 Werke, die Stadtkämmerer Wilhelm Weber zusammen mit Tullio Bellomi (Leiter des Faschistischen Kulturinstituts in Cremona) sowie dem Generalsekretär des Premio Cremona, Mario Cassotti, ausgewählt hatte.[10] Der zweite Premio-Cremona im Kunstverein Hannover 1941, unter dem Titel Jugend unter dem Liktorenbündel, zeigte 85 Werke, die im Sinne der faschistischen Ideologie die 'Weihe der Jugend' thematisierten.[11][10.1]
Die letzte vom Kunstverein selbst verantwortete und bereits aufgebaute Herbstausstellung vor dem Zusammenbruch der nationalsozialistischen Herrschaft wurde in der Nacht vom 8. auf den 9. Oktober 1943 durch einen alliierten Bombenangriff auf das Künstlerhaus zerstört. In der Folge kam die gesamte Ausstellungsaktivität des Kunstvereins für drei Jahre zum Erliegen.[5.7]
Struktur
Der Kunstverein trifft als eingetragener Verein nach seiner Satzung Entscheidungen in Mitgliederversammlungen, durch den Vorstand und den Beirat. Die Mitgliederversammlung wählt die Mitglieder des Vorstands und des Beirats und beschließt über die Grundsätze für die Jahresgabenverteilung und den Beitrag. Der Vorstand hat die Aufgabe, die Arbeit des Vereins zu leiten, er wird vom Beirat beraten.[12] Der Beirat umfasst 15 Personen, von denen mindestens fünf bildende Künstler sein sollen. Der Beirat berät die Direktoren in künstlerischen Fragen und ist vor wichtigen Beschlüssen des Vorstands zu hören. Die Wahl erfolgt auf drei Jahre, wobei die 1973 revidierte Satzung vorsieht, dass jedes Jahr fünf Mitglieder gewählt werden mit der Besonderheit, dass eine Wiederwahl zwar möglich, aber nach Ablauf einer Amtszeit eine Amtierpause von einem Jahr vorgeschrieben ist.[13]
Vorsitzende und Präsidenten
- Minister Ernst von Malortie saß dem Verein die ersten drei Jahrzehnte als Präsident vor.[14]
- Um 1868 war Carl Rümpler Vorsitzender des Kunstvereins.[15]
- um 1895: Rudolf von Bennigsen war Präsident.[14]
- Martin Neuffer war während seiner Amtszeit als Oberstadtdirektor Vorsitzender des Kunstvereins. Ihm folgte der hannoversche Kulturstadtrat Heinz Lauenroth, dessen Nachfolger wiederum Karl-Ernst Bungenstab nicht nur in der Aufgabe als Kulturstadtrat, sondern auch als Vorsitzender des Kunstvereins (1975 bis 1991) wurde.[16] Von 1991 bis zu ihrem Tod 2020 führte Ellen Lorenz den Vorsitz des Kunstvereins; sie wurde 2018 mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
Gegenwärtig ist Frauke Wandrey erste Vorsitzende des Vereins.[17]
Direktoren
Nach der Satzung des Kunstvereins kann der Vorstand „für die Führung der Geschäfte und die Durchführung der Vereinsveranstaltungen einen Direktor und weitere Mitarbeiter“ berufen.[12]
- 1966–1969: Rudolf Jüdes[18][19]
- 1969–1972: Manfred de la Motte
- 1972–1975: Helmut R. Leppien
- 1976–1990: Katrin Sello
- 1990–2001: Eckhard Schneider
- 2001–2008: Stephan Berg
- 2008–2014: René Zechlin
- 2014–2022: Kathleen Rahn
- seit März 2022: Christoph Platz-Gallus[20]
Preis des Kunstvereins
Der „Preis des Kunstvereins“ wird seit 1983 alle zwei Jahre vergeben. Bis 2009 waren die Preisträger jeweils zwei Künstler aus Niedersachsen oder Bremen. Sie erhielten zweijährige Arbeitsstipendien mit Wohn- und Studioräumen in einem Atelierhaus, das in Anlehnung an die Villa Massimo in Rom „Villa Minimo“ genannt wird. Abschluss des Stipendiums bilden eine Ausstellung in den Räumen des Kunstvereins sowie nach Möglichkeit ein Katalog. Seit 2010 spaltet sich der Preis des Kunstvereins in drei unterschiedliche Stipendien mit gleichen Rahmenbedingungen auf. Es gibt ein Förderstipendium, ein Nachwuchsstipendium und ein nationales Nachwuchsstipendium für Künstler.
Ausstellungen
Die folgende ausklappbare Liste enthält eine Auswahl von Gruppen- und Einzelausstellungen seit 1960:
- 1960: Kurt Sohns[21]
- 1968: Ludwig Gabriel Schrieber[21]
- 1970: Markus Prachensky[21]
- 1975: Timm Ulrichs: Tätowier-Bilder, 26. Januar 1975 Tätowier-Aktion mit Horst Streckenbach und Manfred Kohrs.[22][23]
- 1979–1980:Kunst aus der DDR, Bezirk Halle[21]
- 1980: Joachim Schmettau[21]
- 1983: Zwischen Kunst und Psychiatrie Siegfried Neuenhausen[21]
- 1983: Maria Lassnig[21]
- 1984: Zwischen Malerei und Plastik[21]
- 1988: Miriam Cahn: Lesen in Staub[21]
- 1989: Marianne Werefkin: Retrospektive[21]
- 1995: Angela Grauerholz Photographien[21]
- 1995: Günther Förg[21]
- 1996: Guillaume Bijl[21]
- 1997: Christiane Möbus: Laute und leise Stücke[21]
- 1997: Axel Hütte[21]
- 1998: Walter Stöhrer[21]
- 1998: Tony Oursler[21]
- 1998: Douglas Gordon[21]
- 1999: Marc Quinn[21]
- 2000: Gerhard Merz (Künstler): Pavillon – Passage – Fragmente[21]
- 2001: Stephan Huber: 7,5 Zi.-Whg. f. Künstler, 49 J.[21]
- 2002: Kara Walker: For the Benefit of all the Races of Mankind[21]
- 2003: Lois und Franziska Weinberger[21]
- 2003: On Stage[21]
- 2004: Leni Hoffmann: beautiful one day — perfect the next[21]
- 2004: Peter Kogler[21]
- 2004: Tauchfahrten – Zeichnung als Reportage[21]
- 2005: Georg Herold[21]
- 2005: Gregory Crewdson: 1985-2005[21]
- 2005: PLATTFORM #2[21]
- 2006: Jonathan Monk: yesterday today tomorrow etc.[21]
- 2006: Heimspiel – 83. Herbstausstellung[21]
- 2006: Marcel van Eeden: Celia[21]
- 2006: John M. Armleder: Too Much Is Not Enough[21]
- 2006: Jörg Sasse[21]
- 2007: Made in Germany (in Kooperation mit dem Sprengel Museum Hannover und der Kestnergesellschaft)[21]
- 2007: Julie Mehretu: Black City[21]
- 2007: Mark Manders[21]
- 2007: Aernout Mik[21]
- 2008: Leigh Bowery[24]
- 2008: Omer Fast[24]
- 2009: Friedrich Kunath: Home wasn't built in a day[24]
- 2010: Jason Dodge: Ich wachte auf. Ein Zettel in meiner Tasche erklärte, was geschehen war.[24]
- 2010: David Schnell: Stunde[24]
- 2010: Charles Avery: Onomatopoeia[24]
- 2010/2011 Timm Ulrichs: Betreten der Ausstellung verboten! Werke von 1960 bis 2010 (in Kooperation mit dem Sprengel Museum Hannover)[24]
- 2011: Özlem Sulak: Reform, Revolution, Putsch[24]
- 2011: Sebastian Neubauer: Scheine weiter, liebste Phantasie![24]
- 2011: Über die Metapher des Wachstums (in Kooperation mit dem Frankfurter Kunstverein und dem Kunsthaus Baselland)[24]
- 2011: Siegfried Neuenhausen: Kleine Welten (in Kooperation mit dem Sprengel Museum Hannover)[24]
- 2011: Markus Schinwald: Orient[24]
- 2011: Eva Rothschild: Hot Touch[24]
- 2012: Hernan Bas: The other side[24]
- 2012: MADE IN GERMANY ZWEI – Internationale Kunst in Deutschland[24]
- 2012: Hans Op de Beeck: visual fictions[24]
- 2012: Los Carpinteros: Silence Your Eyes[24]
- 2013: Samuel Henne: Formationen[24]
- 2013: Anahita Razmi: Swing State[24]
- 2013: Fabian Reimann: Amateur und Überflieger[24]
- 2013: Brian Jungen[24]
- 2014: Ulla von Brandenburg: Drinnen ist nicht Draußen[24]
- 2016: Susan Philipsz Returning[24]
- 2018: Hiwa K Moon Calendar
- 2018/2019: Slavs and Tatars Sauer Power
- 2019: Manuel Graf GodboX
- 2019: Henrike Naumann Mensch. Natur. Twipsy
- 2023/2024: Akinbode Akinbiyi Manchmal heißt verloren sein gefunden werden
- 2024: Preis des Kunstvereins Hannover: Mit Ole Blank, Lena Marie Emrich, Pablo Schlumberger, Tuğba Şimşek und Catharina Szonn
- 2025: Kateryna Lysovenko Animals
- 2026: Under the Milky Way. Abstraktion, Autonomie und post-vandalische Tendenzen in der Kunst der Gegenwart, Gruppenausstellung mit Amos Angeles, Alexandre Bavard, Cäcilia Brown, Stephen Burke, Bus126, Brad Downey und Akim, Antwan Horfee, Hams Klemens, Klub7, Daniel Laufer, Mischa Leinkauf, Martina Morger, Moses & Taps, Christoph und Sebastian Mügge, Patrick Niemann, Rocco und seine Brüder, Veli Silver, Mathias Weinfurter, Angst Yok.[25]
Herbstausstellung
Nach der Satzung soll das Ausstellungsprogramm „hannoversche und niedersächsische Künstler berücksichtigen“.[26] Der Kunstverein Hannover richtet in der Regel alle zwei Jahre die Herbstausstellung des Kunstvereins Hannover aus.
„Stufen zur Kunst“
In Zusammenarbeit mit der Stiftung Niedersachsen finden in der Regel jährlich wechselnde Installationen im Treppenhaus des Ostflügels statt.[27] Von 2019 bis 2022 war dies die Licht- und Spiegelinstallation Pontracost von Sebastian Kuhn, danach eine mehrteilige Installation der Künstlerin Jasmin Werner.
Publikationen
- Henning Rischbieter: Die zwanziger Jahre in Hannover. Bildende Kunst, Literatur, Theater, Tanz, Architektur, 1916–1933. Vom 12. August bis 30. September 1962. Katalog zur Ausstellung. Kunstverein e. V., Hannover 1962.
- Stephan Berg (Hrsg.): 175 Jahre Kunstverein Hannover. Kunstverein Hannover, Hannover 2007, ISBN 978-3-934421-14-1.
Literatur
- Hannoversche Kunstblätter. Hrsg. von Johann Hermann Detmold und Georg Osterwald. Hannover 1835 und 1836[28]
- Franz Rudolf Zankl: Die erste Jahresgabe des Kunstvereins für das Königreich Hannover. Lithografie von J. Giere nach F. und J. Riepenhausen. In: Hannover Archiv, Blatt K 15
- Ines Katenhusen: Kunstverein Hannover. In: Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein (Hrsg.) u. a.: Stadtlexikon Hannover. Von den Anfängen bis in die Gegenwart. Schlütersche, Hannover 2009, ISBN 978-3-89993-662-9, S. 377f.
Weblinks
- Website des Kunstvereins Hannover
- Herbstausstellung von 2018 auf Kulturerbe.Niedersachsen.de in Form einer virtuellen Ausstellung
- Ausstellungen des Kunstvereins auf kunstaspekte.de
- Literatur von und über Kunstverein Hannover im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek