Laimbach (Bayreuth)
Gemeindeteil der Stadt Bayreuth, Bayern
From Wikipedia, the free encyclopedia
Laimbach ist ein Gemeindeteil der kreisfreien Stadt Bayreuth im bayerischen Regierungsbezirk Oberfranken.[1] Laimbach liegt in der Gemarkung Meyernberg.[2]
Laimbach Kreisfreie Stadt Bayreuth | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 56′ N, 11° 32′ O |
| Höhe: | 364 m ü. NHN |
| Postleitzahl: | 95444 |
| Vorwahl: | 0921 |
Geografie
Der Weiler besteht aus zwei Einzelsiedlungen, die beide in einer Entfernung von 300 Metern am Teufelsgraben und an der Bundesstraße 22 liegen. Haus Nr. 1 ist in direkter Nachbarschaft zu Meyernberg, Haus Nr. 2 und 3 befinden sich am Fuße des Matzenberges (411 m ü. NHN, 0,5 km westlich).[3]
Geschichte
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Laimbach aus einem Anwesen. Die Hochgerichtsbarkeit stand dem bayreuthischen Stadtvogteiamt Bayreuth zu. Die Grundherrschaft über das Gütlein hatte das Amt St. Johannis.[4]
Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Bayreuth. Mit dem Gemeindeedikt wurde Laimbach dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Eckersdorf und der zugleich gebildeten Ruralgemeinde Meyernberg zugewiesen.[5] Am 1. April 1939 wurde Laimbach nach Bayreuth eingemeindet.
Einwohnerentwicklung
Religion
Laimbach ist evangelisch-lutherisch geprägt und war ursprünglich nach Heilig Dreifaltigkeit (Bayreuth) gepfarrt.[4] Seit Mitte des 20. Jahrhunderts ist die Pfarrei Christuskirche (Bayreuth) zuständig.[14]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Laimbach. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 257 (Digitalisat).
- Johann Kaspar Bundschuh: Leimbach. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 829 (Digitalisat).
- Richard Winkler: Bayreuth – Stadt und Altlandkreis (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 30). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 1999, ISBN 3-7696-9696-4.
Weblinks
- Laimbach in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 29. Dezember 2022.
- Laimbach in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 29. Dezember 2022.