Leona Kernen

Schweizer Beachvolleyballspielerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Leona Kernen (* 25. Juli 2005 in Spiez) ist eine Schweizer Beachvolleyballspielerin. Bereits im Juniorenbereich erlangte sie beachtliche nationale und internationale Erfolge.

Schnelle Fakten Porträt, Erfolge ...
Leona Kernen
Porträt
Geburtstag 25. Juli 2005
Geburtsort Spiez, Schweiz
Grösse 1,78 m
Partnerin 2020–2025 Annique Niederhauser
2021–2025 Muriel Bossart
2024–2025 Tanja Hüberli
seit 2026 Joana Mäder
Weltrangliste Position 49[1]
Erfolge
2021 – Siegerin U18-Europameisterschaft
2021 – Dritte U21-Weltmeisterschaft
2021 – Dritte National Tour Genf
2022 – Dritte National Tour Kloten
2023 – Siegerin National Tour Locarno
2023 – Zweite National Tour Zürich
2023 – Zweite U20-Europameisterschaft
2023 – Zweite Futures Baden
2023 – Zweite U21-Weltmeisterschaft
2024 – Dritte National Tour Sankt Gallen
2024 – Siegerin National Tour Basel
2024 – Siegerin U20-Europameisterschaft
2024 – Dritte Schweizermeisterschaften
2025 – Zweite Challenge Yucatán
2025 – Fünfte Elite16 Quintana Roo
2025 – Vierte Elite16 Gstaad
2025 – Dritte Schweizermeisterschaften
2025 – WM-Siebzehnte
2026 – Vierte Elite16 Ostrava
2026 – Dritte Challenge Alanya
(Stand: 17. Juni 2026)
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Karriere

In der dritten Klasse begann Leona Kernen, Volleyball zu spielen. Nach einigen Jahren wechselte sie in den Sand[2] und besuchte mit 15 Jahren das Sportgymnasium in Bern.[3] Bereits bei den Junioren konnte sie sich mit nationalen und internationalen Erfolgen belohnen. Ihre Karriere in jungen Jahren krönte die Berner Oberländerin 2021 mit Gold bei der U18-Europameisterschaft in Ljubljana, 2023 mit je einem zweiten Platz bei der U20-Europameisterschaft in Riga und bei der U21-Weltmeisterschaft in Roi Et sowie 2024 mit Gold bei der U20-Europameisterschaft in Mysłowice.[4] Die 1,78 m grosse Defensivspielerin spielte bis 2024 mit Muriel Bossart, aber hauptsächlich im Team mit Annique Niederhauser. Das Duo wechselte sich im Block ab.[4] Noch als Sportgymnasiastin trainierte Kernen täglich im Beachcenter in Bern neben den Nationalteams.

Im Oktober 2024 verkündigte Kernen eine Teampartnerschaft zusammen mit Tanja Hüberli, der Gewinnerin der Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen 2024.[5] Auf der World Pro Tour 2025 erreichten Hüberli/Kernen bei den ersten Turnieren in Mexiko beim Challenge in Yucatán Platz zwei und beim Elite16 in Quintana Roo Platz fünf. Ein weiterer Höhepunkt war im Juli ein vierter Platz beim Elite16-Turnier in Gstaad. Wegen einer Operation Hüberlis am Sprunggelenk spielte Kernen ab August wieder mit Muriel Bossart, mit der sie bei der Schweizer Meisterschaft in Bern Platz drei erreichte. Da Hüberli auch ihre geplante Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2025 in Adelaide im November absagen musste, startete Kernen dort mit Annique Niederhauser.[6] Hier erreichten sie als Gruppendritte die erste Hauptrunde, schieden dort allerdings gegen die Spanierinnen Daniela Álvarez und Tania Moreno aus.

2026 spielt Kernen zusammen mit Joana Mäder. Nach einem Achtel- und einem Viertelfinaleinzug bei zwei Elite16 in Brasilien verbesserte sich das Duo beim ersten Event des Jahres in Europa ein weiteres Mal und belegte den vierten Rang in Ostrava. Zum ersten Mal gemeinsam auf dem Treppchen standen die beiden beim folgenden Turnier in Alanya. Beim Challenge in der Türkei reichte es nach der zweiten Niederlage an diesem Wochenende gegen die Spanierinnen Sofia Izuzquiza / Tania Moreno zum Zweisatzsieg über die Paraguayerinnen Michelle Valiente / Giuliana Poletti im Kampf um Bronze.

Einzelnachweise

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