Liliane Amuat

Schweizer Schauspielerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Esmée Liliane Amuat (geboren am 7. März 1989 in Zürich) ist eine Schweizer Film- und Theaterschauspielerin.[1]

Liliane Amuat sitzt vor dem Münchner Werkstattkino, 2021
Liliane Amuat vor dem Münchner Werkstattkino (2021)

Leben

Geboren 1989 in Zürich, studierte Liliane Amuat von 2008 bis 2012 am Max Reinhardt Seminar in Wien Schauspiel.[2] Schon während ihres Studiums trat sie am Schauspielhaus Zürich und bei den Wiener Festwochen auf. Von 2011 bis 2015 gehörte sie dem Ensemble des Wiener Burgtheaters an. 2014 wurde sie mit dem Preis «Junge Talente» ausgezeichnet. Von 2015 bis 2019 war sie Ensemblemitglied am Theater Basel. 2019 wechselte sie ans Residenztheater in München.[3]

Für ihre Hauptrolle im Kinofilm Skizzen von Lou wurde sie für den Schweizer Filmpreis 2017 als «Beste Darstellerin»[4] und als «Beste Nachwuchsschauspielerin» beim Max Ophüls Filmfestival nominiert[5], außerdem erhielt sie 2017 den Schweizer Fernsehfilmpreis für Lotto von Micha Lewinsky[6]. Liliane Amuat arbeitete u. a. mit Regisseuren wie Luc Bondy, Katie Mitchell, Bastian Kraft, David Bösch und Simon Stone, mit dessen Inszenierungen sie 2016 und 2017 zum Berliner Theatertreffen eingeladen wurde. 2020 wurde sie mit dem Kurt-Meisel-Förderpreis ausgezeichnet.

Neben Henriette Confurius spielte sie eine der beiden Hauptrollen in Das Mädchen und die Spinne (Regie Ramon Zürcher, Silvan Zürcher), der bei der Berlinale 2021 mit dem Preis für die Beste Regie (Sektion Encounters) sowie dem FIPRESCI-Preis ausgezeichnet wurde[7] und u. a. beim Filmfestival New York und in Toronto lief.[8]

Theater (Auswahl)

Burgtheater Wien

Theater in der Josefstadt

Akademietheater Wien

Kasino am Schwarzenbergplatz

Wiener Festwochen

Theater Basel

Residenztheater München

Filmografie (Auswahl)

Auszeichnungen

  • 2011: Junge Talente für Loft[49]
  • 2017: Einladung zum Berliner Theatertreffen mit Ensemble für Drei Schwestern (Theater Basel)
  • 2017: Einladung zum Schweizer Theatertreffen mit Ensemble für Drei Schwestern (Theater Basel)
  • 2017: Stück des Jahres (Theater heute) mit Ensemble für Drei Schwestern (Theater Basel)
  • 2017: Nominierung für Nestroy-Theaterpreis für Drei Schwestern (Theater Basel) als beste Aufführung im deutschsprachigen Raum
  • 2017: Schweizer Fernsehfilmpreis als beste Nebendarstellerin in Lotto[50]
  • 2017: Nominierung als beste Nachwuchsschauspielerin beim Filmfestival Max Ophüls Preis[51]
  • 2017: Nominierung als beste Darstellerin Schweizer Filmpreis für Skizzen von Lou[52]
  • 2020: AZ Stern für Lulu
  • 2020: Kurt-Meisel-Preis, Förderpreis
  • 2021: Bayerischer Kunstförderpreis, Sparte „Darstellende Kunst“

Einzelnachweise

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