Linden (Gerhardshofen)

Gemeindeteil der Gemeinde Gerhardshofen From Wikipedia, the free encyclopedia

Linden ([ˈlɪndn̩] ) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Gerhardshofen im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (Mittelfranken, Bayern).[2] Linden liegt in der Gemarkung Kästel.[3]

Schnelle Fakten Gemeinde Gerhardshofen ...
Linden
Gemeinde Gerhardshofen
Koordinaten: 49° 38′ N, 10° 44′ O
Höhe: 302–326 m ü. NHN
Einwohner: 147 (31. Dez. 2022)[1]
Postleitzahl: 91466
Vorwahl: 09163
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Geografie

Durch das Dorf fließt der Schleiergraben, ein rechter Zufluss des Reisigbachs, der wiederum ein rechter Zufluss der Aisch ist. Im Norden erhebt sich die Holzspitze, 1 km südlich erhebt sich der Steinberg (346 m ü. NHN). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Birnbaum zur Staatsstraße 2259 (1,1 km westlich) bzw. zur St 2259 (0,7 km südlich).[4]

Geschichte

Der Ort wurde im Lehenbuch des Hochstifts Würzburg, das im Zeitraum zwischen 1303 und 1317 entstanden ist, als „Linten“ erstmals urkundlich erwähnt.[5] Lehensträger waren zu dieser Zeit Ulrich von Eisch und Konrad Heider, die beide dort einen Zehnten hatten. 1509 erbte Heinrich von Aurach Höfe und Weiher in diesem Ort.[6]

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Linden 18 Anwesen. Das Hochgericht und die Dorf- und Gemeindeherrschaft übte das brandenburg-bayreuthische Kasten- und Jurisdiktionsamt Dachsbach aus. Grundherren waren das brandenburg-bayreuthische Verwaltung Birnbaum (7 Güter, 2 Häckersgüter) und die Würzburgische Juliusspital-Verwalteramt Burgbernheim (1 Schäferei, 1 Hof, 2 Güter, 5 Tropfhäuser).[7]

Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justizamt Dachsbach und Kammeramt Neustadt. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Linden dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Dachsbach zugeordnet, ab 1813 gehörte es dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Birnbaum an. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde es der neu gebildeten Ruralgemeinde Kästel zugewiesen.[8] Am 1. Juli 1971 wurde diese im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Gerhardshofen eingemeindet.[9]

Ehemaliges Baudenkmal

  • Haus Nr. 19: eingeschossiges Wohnstallhaus mit Ecklisenen, Gurtband, Quadersockel; breite Fenstergewände, im Türsturz „1847“[10]

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001818001840001861001871001885001900001925001950001961001970001987002016002020
Einwohner 126142135133147114145125112112111131132
Häuser[11] 2223292626272729
Quelle [12][13][14][15][16][17][18][19][20][21][22][23][1]
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Religion

Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Peter und Paul (Gerhardshofen) gepfarrt.[7][20]

Literatur

Fußnoten

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