Liste der Kulturdenkmale in Gengenbach
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In der Liste der Kulturdenkmale in Gengenbach sind die Kulturdenkmale der Stadt Gengenbach im Ortenaukreis in Baden-Württemberg aufgelistet.

Legende
Die ab Oktober 2025 erstellten Tabellen basieren auf den vom Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg im September 2025 veröffentlichten Geodaten. Lizenzhinweis: dl-de/by-2-0 (https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0): Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, www.denkmalpflege-bw.de. Die Adressangaben und Bezeichnungen sind in der dargestellten Form nicht Teil der Ausgangsdaten. Die Adressen wurden automatisch aus den Koordinaten berechnet und können von den korrekten Adressen abweichen. Die Bezeichnungen wurden zunächst automatisiert dem Anfang der vom Landesamt für Denkmalpflege bereitgestellten Objektbeschreibungen entnommen.
- Bild: Zeigt ein ausgewähltes Bild des Objekts, „Weitere Bilder“ verweist auf die zugehörige Kategorie im Medienarchiv Wikimedia Commons. Auf das Kamerasymbol klicken, um weitere Fotos für diese Liste hochzuladen:

- Bezeichnung: Nennt den Namen, die Bezeichnung oder die Art des Kulturdenkmals.
- Lage: Straßenname und Hausnummer oder Flurstücknummer des Kulturdenkmals, gegebenenfalls auch Gemarkung oder Ortsteil. Die Grundsortierung der Liste erfolgt nach dieser Adresse. Der Link (Karte) führt zu verschiedenen Kartendiensten mit der Position des Kulturdenkmals. In einem Tool mit Kartenansicht können die Koordinaten durch Verschieben korrigiert werden.
- Datierung: Baubeginn, Fertigstellung, Datum der Erstnennung oder grobe zeitliche Einordnung entsprechend dem Eintrag in der zugrundeliegenden Denkmaldatenbank des Landesamts für Denkmalpflege Baden-Württemberg.
- Beschreibung: Kurzcharakteristik des Kulturdenkmals, Nennung der geschützten Bestandteile und Begründung der Denkmaleigenschaft. Die Paragraphen § 2, § 12, § 19 oder § 28 verweisen auf die Art der Einstufung gemäß baden-württembergischem Denkmalschutzgesetz.
- ID: Identifikator des Objekts in der zugrundeliegenden Datenbank des Landesamts für Denkmalpflege Baden-Württemberg
Abkürzungen
- Bei Datierungen: a = archivalisch, d = dendrochronologische Untersuchung, gk = gefügekundlich, i = inschriftlich, s = stilistisch
- P = Denkmaleigenschaft wird geprüft
Kulturdenkmale nach Ortsteilen
Bermersbach
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
|---|---|---|---|---|---|
| Kapelle | Bermersbach (Karte) |
17. Jh. Kleiner Bau auf rechteckigem Grundriss mit polygonalem Chorschluss und Dachreiter. Über dem Eingang Stein mit Inschrift. Dort Name der Stifter und Jahreszahl 1666. Im Türgewände des Eingangs die Jahreszahlen 1741 und 1858 - wohl von Umbauten. Im Dachreiter Glocke von 1834, gegossen vom Straßburger Glockengießer Johann Ludwig Edel. Im Inneren barockes Altarbild von 1668, einen Jakobuspilger darstellend. An einer Seitenwand Ölgemälde der 14 Nothelfer. | 105430108 | ||
| (Altliste 1962)
Madonnenstatue |
(Karte) |
1763. Lebensgroße Figur der Muttergottes auf sehr großer Weltkugel auf Sockel mit Rocailleornamenten. | 104711983 | ||
| Madonnenfigur | (Karte) |
1763. lebensgroße Figur der Muttergottes auf sehr großer Weltkugel auf Sockel mit Rocailleornamenten. | 104773118 | ||
| Zapfhof | Bermersbach 6 (Karte) |
Eindachhof, 1679, 1774. Kinzigtäler Haus. Ständerbohlenkonstruktion auf massivem Sockel. Gewölbte Stubendecke. | 104752677 | ||
| Eindachhof | Bermersbach 30 (Karte) |
17. Jh. Kinzigtäler Haus. Wohnteil eingeschossig auf Sockel. | 104752790 | ||
| Kreispflegeheim | Fußbach 5 (Karte) |
Im Kern 19. Jh, Umbauten 20. Jh. Bestehend aus dem sog. Haus Seehain (dat. 1910) mit Erweiterung, der Kapelle (dat. 1938/40) und einem Brunnen, am Trog 1766 bezeichnet.
Im Zentrum von Haus Seehain dreiteilige Anlage mit niedrigerem Mittelteil - dort Dachreiter - und jeweils zweigeschossigen, kubisch wirkenden Kopfbauten. Zum Neubau neubarocker Zwischenbau mit turmähnlichem Anschlussbau. Kapelle, Kirchenschiff mit Walmdach, massiger Turm mit Satteldach, darüber offener Dachreiter mit Glocke. Auf dem Gelände des Pflegeheims langgestreckter Brunnentrog, polygonaler Stock, bekrönt von einer Kugel. |
109424609 | ||
| Back- und Brennhaus | Fußbach (Karte) |
18. Jh. | 104772904 | ||
| Gewölbebrücken über den Bermersbach | Fußbach (Karte) |
18./19. Jh. Zeugnisse einer überkommenen Brückenbautechnik und der Erschließung des Bermerbachtals im 18./19. Jh. (Sachgesamtheit) | 102416182 | ||
| Bildstock | Nähe Fußbach 73 (Karte) |
1831. Gedrungen wirkender Bildstock mit übergiebelter Laterne, am Stock 1831 bezeichnet. | 109636700 | ||
| Bildstock 1759. Sandsteinbildstock mit Laterne | Fußbach 76 (Karte) |
Errichtet von Hans Adam Schrempp. | 104772945 | ||
| Hof mit Libding
(Sachgesamtheit) |
Fußbach 99 (Karte) |
104772959 | |||
Weitere Bilder |
Klosterhof | Gehren 1 a (Karte) |
Hauptgebäude | 104772995 ( | |
| Hofanlage
(Sachgesamtheit) |
Gehren 3 (Karte) |
104773054 | |||
| Wegkreuz | Hausmatt (Karte) |
1905. Sandsteinkreuz mit Korpus und drauernder Maria. Gestiftet von Josef Heid für seine Eltern Josef Heid und Katharina Goppert und Kinder. | 104766078 | ||
| Eindachhof | Hausmatt 49 (Karte) |
Anfang 19. Jh. Zweigeschossiges Gebäude auf hohem Kellersockel. Fachwerkkonstruktion, z. T. verkleidet. Mächtiges Sattel- bzw. Krüppelwalmdach. Am Kellerbogen Jahreszahl 1807. | 104765922 | ||
| Eindachhof | Hausmatt 48 (Karte) |
1739. Kinzigtäler Haus. Zwei Wohngeschosse in Ständerbohlenkonstruktion auf massivem Sockel.
(Sachgesamtheit) |
104753315 | ||
| (Altliste 1962)
Wegkreuz |
Strohbach 2 (Karte) |
1753. Wegkreuz mit Korpus aus Sandstein. Auf rechteckigem Postament Volutensockel mit der Datierung. Kreuz mit Blattschmuck an den Enden. Kruzifix und Kreuz aus einem Stein gearbeitet. | 104711080 | ||
| (Altliste 1962)
Wegkreuz |
Strohbach 10 (Karte) |
1835. Kreuz mit Korpus in Sandstein. Über derm Sockel Bildstockartige Verdickung mit Nische. | 104711413 | ||
| (Altliste 1961)
Wohnhaus |
Strohbach 31 (Karte) |
Fachwerkhaus 18./.19. Jahrhundert
Fachwerkgiebel stark vorspringend, im Giebel Laube, darüber Wetterdächle. (In recht verwahrlostem Zustand). |
104754124 | ||
| Eindachhof | Strohbach 45 (Karte) |
Im Kern 18. Jh. Eingeschossiges Hofgebäude auf Kellersockel, Giebel verbrettert, auskragend, verzierte Büge. Umbau 1893, diese Datierung am Kellerbogen. | 104766148 | ||
| (Altliste 1961)
Bauernhaus |
Strohbach 47 (Karte) |
Portal, 1628 datiert
Reicher profiliertes, rundbogiges Sandsteinportral mit aufwendigem Wappenzeichen. Das übrige des Hauses völlig erneuert. |
104754065 | ||
| Eindachhof | Strohbach 51 (Karte) |
Um 1850. Kinzigtäler Haus. Zwei Wohngeschosse in Ständerbohlenkonstruktion auf massivem Sockel. | 104754107 | ||
| Wohnhaus | Strohbach 57 (Karte) |
18. Jh. Eingeschossiger Fachwerkbau auf massivem Sockel, Satteldach. Im Giebel Fachwerklaube. | 104773207 | ||
| Eindachhof | Strohhof 1 (Karte) |
1827. Kinzigtäler Haus mit zwei Wohngeschossen in Ständerbohlenkonstruktion; massives Sockelgeschoss. | 104753942 | ||
| Kapelle | Wingerbach (Karte) |
19. Jh. Saalbau mit polygonalem Abschluss, kleiner offener Dachreiter mit Glocke. Fassadengestaltung durch Eckquaderung, Fenster- und Türeinfassung in historisierenden Formen.
Charakteristisches Dokument der tief verwurzelten Volksfrömmigkeit. |
111185988 | ||
| Landwirtschaftliches Anwesen | Wingerbach 11 (Karte) |
1734. Eingeschossiges Fachwerkgebäude mit Kniestock und Krüppelwalmdach. Massiver Sockel. | 104754152 |
Gengenbach
Das Kloster Gengenbach im vorderen Kinzigtal erhielt vom Missionsbischof Pirmin (gestorben 754) die Benediktsregel. Von den fränkischen Königen gefördert, wurde es um 820 Reichsabtei. Schirmvögte waren Anfang des 12. Jh. die Herzöge von Zähringen, 1218 bis 45 die Staufer. Die Stadt entstand aus der Siedlung beim Kloster. 1231 als ‚oppidum’ erwähnt, wurde sie 1366 unter Karl IV. Reichsstadt. Im Dreißigjährigen Krieg (1643) und im Pfälzer Erbfolgekrieg (1689) erlitt sie erhebliche Zerstörungen, wurde aber unter Beibehaltung der Grundstruktur wiederaufgebaut. 1803 wurde die Abtei säkularisiert, die Reichsstadt in das Großherzogtum Baden eingegliedert. Der Stadtkern ist noch in größeren Abschnitten von der mittelalterlichen Stadtbefestigung mit Mauer und unverbautem Grabenbereich umgeben. Das Obertor im Norden, das Kinzigtor im Süden, der Niklas- oder Niggelturm beim früheren Offenburger Tor im Westen sowie Rondelltürme (Schwedenturm, Prälatenturm) sind erhalten. Die drei Hauptstraßen der Altstadt treffen sich, von den Stadttoren kommend, in der Stadtmitte, am Marktplatz. Dessen Ostseite nimmt die repräsentative frühklassizistische Fassade des Rathauses (1780 bis 84) ein, im Süden steht der Marktbrunnen. Der nördlich anschließende Straßenraum (Victor-Kretz-Straße) bildet einen breiten Straßenmarkt mit dem Obertor als räumlichem Abschluss. Das Stadtbild ist von Bauten des Wiederaufbaus nach 1689 geprägt. Neben öffentlichen Gebäuden, Adelshöfen und Bürgerhäusern mit Putzfassaden – so z. B. die ehem. Ratskanzlei mit Volutengiebel und das Löwenbergpalais (heute Städtisches Museum) am Marktplatz –, finden wir zahlreiche Fachwerkhäuser, häufig giebelständig, entlang des westlichen Abschnitts der Stadtmauer (Engelgasse) auch als geschlossene traufständige Reihenbebauung. Den gesamten östlichen Teil der Altstadt nimmt der ehem. Klosterbezirk ein, der früher durch eine Mauer von der bürgerlichen Stadt getrennt war. Die Klosterkirche, im Kern eine romanische Basilika (1. Drittel 12. Jh.), wurde zusammen mit den südlich anschließenden Konventsbauten ab 1690 durch die Vorarlberger Baumeister Franz Beer und Jakob Rischer in barocken Formen wiederhergestellt; 1714 bis 16 erhielt sie ihren markanten Glockenturm. Die Vorstadtbebauung des 18. und 19. Jh. steht an der nördlichen und westlichen Ausfallstraße. Im Nordosten überragt das ‚Bergle’ mit der St.-Jakobs-Kapelle (1681/82 neu errichtet) die Altstadt. Die ehem. Leutkirche St. Martin (Mitte 15. Jh., bis 1803 Pfarrkirche, heute Friedhofskirche) liegt nordwestlich des Stadtkerns. Die ummauerte Stadtanlage mit dem zentralen Marktplatz und dem Klosterbezirk, der dichte historische Baubestand und die Einbindung in die Kulturlandschaft tragen zum unverwechselbaren Charakter der ehem. Reichsstadt bei.
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
|---|---|---|---|---|---|
| Ehem. Gasthof zum Adler | Adlergasse 2 (Karte) |
Jetzt Wohn- und Geschäftshaus, in der Kernsubstanz Reste des 18. Jahrhunderts; dreigeschossig, giebelständig mit Eckerker; historistischer Umbau 1900; 1960 ”Fassadenbereinigung“ nach Entwürfen von Prof. Karl Gruber Darmstadt; schmiedeeisernes Wirtshausschild des 18. Jahrhunderts. In der Fassade des modernen Rückgebäudes ist das Adlerrelief aus dem Gebäude um 1900 eingemauert. | 1203676 | ||
| Villa Felseneck | Am Felseneck 1, 3, 5, 7 (Karte) |
1882 für den Fabrikanten Isenmann erbaut. Architekt Fr. Abel aus Offenburg. Erweiterung 1907 um einen Tanzsaal, eine Orangerie und weitere Schlafzimmer. Zweigeschossiges Gebäude in den Formen des Historismus und des Jugendstils. Wandfeste historische Ausstattung, z. B. Wandvertäfelungen, Treppe, Buntglasfesnster etc. Ökonomiegebäude und Bienenhaus. Parkähnliche Gartenanlage mit Gartenhaus und Nutzgarten, historische Einfriedung teilweise noch vorhanden.
(Sachgesamtheit) |
104758564 | ||
| Wegkreuz | Am Felseneck (Karte) |
1889. Steinernes Wegkreuz mit Inschriftensockel und Korpus. | 104758718 | ||
| Bildstock | Am Felseneck 2 (Karte) |
19. Jh. Sandsteinstele auf Sockel, darüber Laterne mit segmentbogiger Öffnung. Inschrift: Zum Gedenken an Peter Bischler aus Wingerbach, gest. am 27.01.1862, errichtet von seiner Ehefrau Maria Anna geb. Harter. | 105553734 | ||
| Mariensäule | Auf dem Abtsberg 4 a (Karte) |
am Ende einer in den Hang gebauten Treppenanlage. Auf einer Säule mit quadratischem Grundriss und Sockel die Figur einer Maria Immaculata. Diese Figur wurde den Franziskanerinnen von Gengenbach gestiftet, als sie 1929 den Gutshof „Abtsberg“ übernahmen. | 110284803 | ||
| Wegkreuz | Nähe Auf dem Abtsberg 4 (Karte) |
1893. Steinernes Kreuz mit Korpus auf Inschriftensockel. Gewidmet von der Familie Geiger. | 105515890 | ||
| Berglekapelle | Auf dem Bergle (Karte) |
Vormals Elisabethenkapelle, erbaut 1681/82 unter Abt Placidus Thalmann. Wallfahrtskapelle, einschiffiges Langhaus mit polygonalem Chorabschluss und Außenkanzel (1747), an Stelle einer frühgeschichtlichen Kultstätte. Im Altar Gnadenbild, Pietà, Ende des 14. Jh. Altaraufbau von Philipp Winterhalter, von ihm ebenfalls Madonna über dem Eingangstor an der Südwand. Weitere historische Ausstattung und Zubehör. In unmittelbarer Nähe zur Wallfahrtskirche Heilig-Grabkapelle. Grabkammer mit Engelsfresken, hölzerner Leichnam Christi, wohl von Daniel Muckhensturm.(Sachgesamtheit) | 101650065 | ||
| Brücke | Nähe Auf dem Schweinegrün (Karte) |
1909. Eiserne Fachwerkträgerbrücke, die die Kinzig in drei Öffnungen überbrückt. Oberbau mit parallelen Gurten. Eiserne Wandpfeiljoche mit Beton ummantelt, Joche und Widerlager auf eichene Pfähle gegründet. Gehbahn aus hölzernen Bohlen. Durch die zunehmende Industrialisierung Gengenbachs wurden Arbeitskräfte aus Bermersbach und Berghaupten angezogen. Sie Stadt ließ den Steg errichten, um den Arbeitern den Weg in die Gegenbacher Fabriken abzukürzen. | 106199897 | ||
| Platanenbepflanzung entlang der Bahnhofsanlage | Bahnhofstraße 1, 7 (Karte) |
19. Jh. | 110315994 | ||
| Wohnhaus | Bahnhofstraße 4 (Karte) |
Um 1900. Zwei- bis dreigeschossiges Gebäude in historisierenden Formen. Seitlich turmartiger Eingangsbau, zur Straße erkerartige Vorbauten in Sandstein. Drittes Obergeschoss in Fachwerk, am Giebel zur Straße Krüppelwalm mit Sägezierwerk am Ortgang. Wandfeste historische Ausstattung. Gartenpfosten der Einfriedung. | 105517876 | ||
| Wohnhaus | Carl-Isenmann-Straße 8 (Karte) |
Erbaut 1974 nach Plänen des Architekten Gerhard A. Lehmann, Gengenbach. Zweigeschossiges Haus mit PKW-Abstellplätzen und einem Tanzstudio im Erdgeschoss, darüber Wohnung mit quadratischem Lichthof, im Dachgeschoss – jeweils in den zueinander versetzten Dachschrägen – Arbeitszimmer. Zwischen Erd- und Obergeschoss Betondecke; Außenwände in Beton, Dachbereich in Fachwerk, bretterverschalt. Im Inneren bauzeitliche wandfeste Innenausstattung wie beispielsweise Kamin, Holzdecke, Treppen, Türen etc. Im Obergeschoss wurde der Grundriss später leicht verändert, da der Balkon zur Wohnung dazu genommen wurde. Anlage der Fenster zum Tal so, dass der Betrachter beim Sitzen die weiter unten liegende Bebauung nicht sieht, sondern freien Blick auf den Schwarzwald hat. Der Garten, in Terrassen angelegt, ist Teil des Kulturdenkmals. Das Gebäude ist das erste moderne Wohnhaus in Gengenbach in diesem Bereich und beispielgebend für die folgenden Bauten. Charakteristisches Wohngebäude der 70er Jahre. | 106849188 | ||
| Ziehbrunnen | Engelgasse 4 (Karte) |
1734. Runder Brunnentrog, darüber Gestell für Ziehvorrichtung, beides in Sandstein. Zeugnis der früheren öffentlichen Wasserversorgung in Gengenbach. | 105556630 | ||
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Wohnhaus | Engelgasse 9 (Karte) |
18. Jh., Fachwerkhaus, 18. Jahrhundert (1732 nach den Akten der Feuerversicherung). Zweigeschossiges, traufseitiges Haus in Fachwerkkonstuktion, Obergeschoss auskragend. Fenstererker im Obergeschoss, Fachwerkzierformen. Gebäude aus der Zeit des Wiederaufbaus nach den Zerstörungen von 1689. | 104734339 | |
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Wohnhaus | Engelgasse 10 (Karte) |
18. Jh. Zweigeschossiges Wohnhaus in Fachwerkkonstruktion mit Satteldach. Obergeschoss zur Engelgasse auskragend. Kellersockel und Kellerhals. | 105563367 | |
| Wohnhaus | Engelgasse 12 (Karte) |
17./18. Jh. mit Ökonomiegebäude. Wohnhaus: zweigeschossiges Fachwerkhaus mit Satteldach, 1610 nach Feuerversicherungsakten. Vierstufige Sandsteintreppe mit geschwungener Rokokowange zum Eingang. Fenster im Obergeschoss z. T. mit Fachwerkfenstererker. Keller mit Kellerhals. Rückwärtig eingeschossiges Wirtschaftsgebäude mit Satteldach. | 1203652 | ||
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Wohnhaus | Engelgasse 13 (Karte) |
17./18. Jh. Zweigeschossiges Gebäude in Fachwerkkonstruktion mit Satteldach. Obergeschoss auskragend, jeweils ein Fenster in Ober- und Erdgeschoss als Fenstererker ausgebildet. Keller mit Kellerhals. Das Gebäude folgt dem Verlauf der inneren Stadtmauer und stammt in seinem heutigen Aussehen aus der Zeit des Wiederaufbaus nach den Zerstörungen von 1689. | 1203636 | |
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Wohnhaus | Engelgasse 15 (Karte) |
18. Jh.mit älterem Kern, 1696 und 1671 nach Feuerversicherungsakten. Zweigeschossiges Gebäude in Fachwerkbauweise, Obergeschoss vorkragend mit profilierten Schwellen. Sandsteintreppe und Kellerhals. Das Gebäude folgt dem Verlauf der inneren Stadtmauer. | 1203640 | |
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Wohnhaus | Engelgasse 17 (Karte) |
18. Jh,. Fachwerkhaus, 18. Jahrhundert (1732 nach FVA). Zweigeschossiges, traufseitiges Haus in Fachwerkkonstuktion, Obergeschoss auskragend. Fenstererker im Obergeschoss, Fachwerkzierformen. Gebäude aus der Zeit des Wiederaufbaus nach den Zerstörungen von 1689. | 1203644 | |
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Wohnhaus | Engelgasse 19 (Karte) |
18. Jh mit älterem Kern, 1643 nach Feuerversicherungsakten. Zweigeschossiges Gebäude in Fachwerkbauweise auf hohem massivem Kellersockel. Zur Engelgasse Fenster mit Fachwerkerkern, Fachwerkzierformen. | 1203648 | |
| Wohnhaus | Engelgasse 20 (Karte) |
18. Jh. Zweigeschossiges, giebelständiges Gebäude in Fachwerkbauweise mit Satteldach. Gebäude, das nach den Zerstörungen von 1689 wieder errichtet wurde. | 105585061 | ||
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Wohnhaus | Engelgasse 31 (Karte) |
18. Jh.,1733 nach Feuerversicherungsakte. Zweigeschossiges Fachwerkgebäude, das mit seinem Sockel- und Erdgeschoss an die Stadtmauer lehnt. Keller mit rundbogigem Kellertor in Sandstein, zweite Kellertür unter schmaler, steiler, einläufiger Sandsteintreppe. Fachwerkobergeschoss weit auskragend. Traufseiten ungleich breit. In der Schauseite je ein Fenster, gerahmt in der Art des alemannischen Erkers. Fachwerk mit Zierformen und Fenster mit Fenstererker. Gebäude nach der Stadtzerstörung von 1689 errichtet. | 104734389 | |
| Gasthaus Reichsstadt | Engelgasse 33 (Karte) |
18.-20. Jh. Zweigeschossiges, traufständiges Gebäude auf Kellersockel, ehemals Wohn- und Ökonomiegebäude. Erdgeschoss massiv, darüber Fachwerkgeschoss. Metallener Wirtshausausleger mit Reichsadler. | 107011922 | ||
| Gasthaus Engel | Feuergasse; Hauptstraße 5 (Karte) |
18. Jahrhundert mit älterem Kern. Gasthaus mit Fachwerkobergeschoss, zweigeschossig, breitgelagert, Halbwalm. Ehemalige Ökonomie heute Feuergasse 1. | 1203688 | ||
| Wohnhaus | Feuergasse 2 (Karte) |
18. Jh.; dreigeschossig, Satteldach, Wiederaufbau nach Brand von 1689. | 104758820 | ||
| Gehöft | Feuergasse 3 (Karte) |
18.-20. Jahrhundert mit älterem Kern; Wohnhaus zweigeschossig mit Satteldach, traufständig; Wiederaufbau nach Brand von 1689. Ökonomiegebäude mit eingemauertem Datumstein 1692. In der Rückwand Stadtmauer. (Sachgesamtheit) | 104759002 | ||
| Wohnhaus | Feuergasse 4 (Karte) |
18. Jh.; zweigeschossig auf hohem Kellersockel, dort rundbogiges Tor, Satteldach, Fachwerk, Wiederaufbau nach Brand von 1689. Neues Datum mit Handwerksymbolen, 1782. | 104759078 | ||
| Wohnhaus und Rückgebäude | Feuergasse 5 (Karte) |
18. Jahrhundert mit älterem Kern. Vorderhaus mit seitlicher Toreinfahrt zweigeschossig; Satteldach, traufständig; Wiederaufbau nach Brand von 1689. Im rückwärtigen Bereich ober- bzw. unterirdische Reste der Stadtbefestigung.
Sachgesamtheit. |
1203664 | ||
| Wohnhaus | Feuergasse 11 (Karte) |
18. Jahrhundert mit älterem Kern; zweigeschossig mit Satteldach, traufständig; Wiederaufbau nach Brand von 1689. Im rückwärtigen Bereich ober- bzw. unterirdische Reste der Stadtbefestigung. An das Wohnhaus schließt sich rückwärtig ein ehem. Ökonomiegebäude an.
Sachgesamtheit. |
104759233 | ||
| Wohnhaus des 18. Jahrhundert mit älterem Kern | Friedrichstraße 2; Leutkirchstraße 1 (Karte) |
Zweigeschossig, Satteldach, vermauerter Stein mit Datierung 1556. | 104759385 | ||
| Gartengrundstück hinter dem Niklasturm | Nähe Friedrichstraße 6 (Karte) |
1790 datiert.
Portal mit Sturz in klassizistischen Formen, über der Mitte kleine apokalyptische Muttergottes in Rokoko. Inschrift: AVE MARIA …. (Sachgesamtheit) |
104746542 | ||
| Gartenhaus des 19. Jahrhundert | Nähe Friedrichstraße 9 (Karte) |
mit Satteldach, sitzt auf der Mauer der Stadtbefestigung. | 104759335 | ||
| Polygonaler Pavillon | Nähe Friedrichstraße 11 (Karte) |
im Ursprung 18. Jahrhundert mit Zeltdach. Sitzt auf der Mauer der Stadtbefestigung. | 104759320 | ||
| Wohn- und Geschäftshaus | Friedrichstraße 27 (Karte) |
1. Viertel 20. Jh. Dreigeschossiges Eckgebäude mit abgeschrägter Ecke. Dort in den Obergeschossen kleine Balkone. Fensterrahmungen in historistischen bzw. jugendstilartigen Formen. Wandfeste historische Innenausstattung. | 105623829 | ||
| Wohnhaus | Friedrichstraße 43 (Karte) |
1. Viertel des 20. Jh. Zweigeschossiges Gebäude mit Walmdach. Lebhafte Fassadengestaltung, u.a. mit Standerker und auskragendem Dachgeschoss. Fassade teilweise verschindelt, teilweise verputzt. Im Innern wandfeste historische Ausstattung. | 105634460 | ||
| Wohnhaus mit Einfriedung | Friedrichstraße 49 (Karte) |
1. Viertel 20. Jh. Zweigeschossiges Gebäude mit hohem Dach. lebhafte Fassadengestaltung durch Querhäuser und Materialwechsel an den Fassaden (Haustein, Putz, Fachwerk). Historische wandfeste Ausstattung im Innern. Grundstückseinfriedung mit Metallzaun. (Sachgesamtheit) | 105637477 | ||
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Wohnhaus | Gänsbühl 2 (Karte) |
18. Jh. Zweigeschossiges Gebäude mit Satteldach, auf einseitig hohem Kellersockel. Obergeschoss in Fachwerk, leicht auskragend. dort Ausbildung von verzierten Fenstererkern. | 105637630 | |
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Pumpbrunnen | Gänsbühl 3 (Karte) |
1766, 19. Jh. Steinerner runder Brunnentrog mit Datierung am Rand, als Stóck neuere hölzerne Deichel. Zeugnis der Wasserversorgung Gengenbachs im 18. Jh. | 105662082 | |
Weitere Bilder |
Wohnhaus | Gänsbühl 4 (Karte) |
17./18. Jh. Zweigeschossiges Gebäude mit Satteldach. Erdgeschoss massiv, Obergeschoss in Fachwerk, leicht auskragend. Fenster z. T. mit verzierten Fenstererkern. Gebäude aus der Zeit nach dem verheerenden Stadtbrand von 1689. | 105662130 | |
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Färberhaus | Gänsbühl 5 (Karte) |
Heute Wohnhaus, 18. Jh. Zweigeschossiges Gebäude in Fachwerk, das mit seinem rückwärtigen Obergeschoss auf der Stadtmauer aufsitzt. Laut moderner Tafel 1747 von Antonius Müller erbaut. Weit auskragendes Dach zum Trocknen der gefärbten Ware. Im Obergeschoss Fachwerkzierformen und verzierter Fenstererker. | 105662379 | |
| Wohn- und Wirtschaftsgebäude | Gänsbühl 7 (Karte) |
18. Jh., 1748 nach Feuerversicherungsakten. Zweigeschossiges in den Hang gebautes traufständiges Gebäude auf Steinsockel, Obergeschoss auf der Rückseite auf der Stadtmauer aufsitzend, im Erdgeschoss unregelmäßiges Fachwerk, darin alemannischer Erker. Obergeschoss etwas vorgekragt, dort ein Fenster mit Rahmen in Art des alemannischen Erkers, Fachwerkschmuckform: durchkreuzte Raute. | 104734706 | ||
| Wohnhaus | Grabenstraße 1 (Karte) |
Vormals Einhaus, 1. Hälfte 19. Jh. Zweigeschossiges Gebäude mit Satteldach im ehemaligen Stadtgraben. Das Gebäude dokumentiert mit seiner Bauart die Wirtschaftsform und den Lebensstil der Gengenbacher bäuerlichen Gesellschaft in der Bauzeit. | 107056938 | ||
| Evangelische Kirche | Grabenstraße 13 (Karte) |
1969/70. Über nahezu ovalem Grundriss erhebt sich das Kirchengebäude aus Sichtbeton. Die äußere Form spiegel sich im Inneren wider. Die Altarwand, plastisch gestaltet, prägt den Innenraum. Gegenüber dem Altar eine Empore, die die Fensterschlitze, durch die das Licht kommt durchschneidet. Die historische wandfeste Ausstattung und das Zubehör gehören zum Kulturdenkmal. Unter dem Kirchenraum Gemeindezentrum. Architekt des Gebäudes und des Orgelprospekts: Gottfried Einwächter. Im Außenbereich Treppenanlage und Freifläche. | 106434890 | ||
Weitere Bilder |
Amtsgericht | Grabenstraße 17 (Karte) |
1888, mit Resten der ehem. Gefängnismauer. Zweigeschossiges Gerichtsgebäude mit rückwärtigem Gefängnisanbau, heute Archiv. Gebäude in Sandsteinmauerwerk mit Seiten- und Mittelrisalit. Fassadendekoration mit historisierenden Elementen. Im Inneren wandfeste bauzeitliche Ausstattung wie beispielsweise Türen, Treppen, Wandvertäfelungen, Böden und Decken. Erbaut nach Plänen der Bezirksbauinspektion Offenburg. Im Norden Reste der Hofummauerung. (Sachgesamtheit) | 105435053 ( | |
| Einhaus | Grabenstraße 44 (Karte) |
Erste Hälfte 19. Jh. Eingeschossiges Gebäude mit Satteldach, Wohnteil und anschließendem Ökonomieteil. In Inneren des Wohnteils bauzeitliche wandfeste Ausstattung wie beispielsweise die Treppe. Durchfahrt mit Sandsteinplatten gepflastert. Im rückwärtigen Bereich des Grundstücks Stadtmauer. Das Gebäude ist ein Dokument für die Bebauung des Stadtgrabens in der ersten Hälfte des 19. Jh., in einer Zeit, in der die Stadtbefestigung ihre Bedeutung verloren hatte. | 104776609 | ||
Weitere Bilder |
Brückenkapelle | Grünstraße 2 (Karte) |
1703 bis 1911. Offener Nischenbau in Sandstein über rechteckigem Grundriss. Über Sockel mit Fruchtgehängen Pilaster, an der Schauseite gedoppelt, mit ionischen Kapitellen, Gesims, Fries mit Jahreszahl 1703 und kräftigem, an den Ecken verkröpftem Gebälk. Bogenöffnung rustiziert, Bogenscheitelstein mit dem Gengenbacher Stadtwappen in Relief. Wandteile geputzt. 1900 abgerissen, 1911 durch Stiftung wieder errichtet, aus dieser Zeit auch das Kruzifix von Peter Valentin (Offenburg). | 1203604 ( | |
| Wohnhaus | Grünstraße 3 (Karte) |
2. Hälfte 19. Jh. Zweigeschossiges Gebäude mit Walmdach. Gliederung der Fassade durch historisierende Elemente wie Fensterverdachungen, Lisenen, Gurtgesims. Kleiner Balkon mit schmiedeeisernem Geländer an der abgeschrägten Ecke. Wandfeste historische Ausstattung. Grundstückseinfriedung durch Metallzaun. | 106564097 | ||
| Wohn- und Geschäftshaus mit Rückgebäude | Hauptstraße 2 (Karte) |
18.-20. Jh. Haupthaus, zweigeschossiges, giebelständiges Gebäude. Massives Erdgeschoss, darüber Fachwerkkonstruktion, Satteldach. Geschwungene V-Formen als dekorative Elemente unter den Fenstern. Stadtmauer seitlich im Gebäude integriert. Rückgebäude ehemals Ökonomie, heute zu Wohnzwecken umgebaut. | 106718499 | ||
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Wohnhaus | Hauptstraße 3 (Karte) |
18. Jahrhundert mit älterem Kern, an Kinzigtor angebaut, zweigeschossig, giebelständig, massives Erdgeschoss, Fachwerkobergeschoss. In Traufwand Reste der Stadtmauer. | 104760483 | |
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Wohn- und Geschäftshaus | Hauptstraße 6 (Karte) |
19./20. Jh. mit Rückgebäude zur Klosterstraße. Dreigeschossiges Hauptgebäude mit Satteldach. Eckquaderung, Gesimse und Klötzchenfries bestimmen die Straßenfassade. Zur Klosterstraße zweigeschossiges Rückgebäude, Ende des 19. Jh. noch Ökonomiegebäude, heute Wohnhaus. | 106719066 | |
| Ziehbrunnen | Hauptstraße 7 (Karte) |
19. Jh. Steinerner Trog eines Brunnens, Wappen auf einer Seite eingraviert. Zeugnis der früheren Wasserversorgung Gengenbachs. | 106763185 | ||
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Wohnhaus | Hauptstraße 7 (Karte) |
18. Jahrhundert mit älterem Kern, nach Brand 1689 errichtet. Zweigeschossiges, winkelförmiges Eckgebäude am Eingang zur Feuergasse. | 104760555 | |
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Von Rieneck’sches Haus (Gengenbach).jpg | Hauptstraße 8 (Karte) |
Wohnhaus, 1770, heute Wohn- und Geschäftshaus. Langgestrecktes, neunachsiges, zweigeschossiges traufständiges Gebäude mit Mansarddach. In der äußersten rechten Achse der Front korbbogige Toreinfahrt in Sandstein. Im Scheitelstein Kartusche mit Dat. 1770, darüber ovales Relief mit von Rieneck’schem Wappen. Über Kellerhals Treppenhausanbau, darin schöne ursprüngliche Holztreppe mit gesägten Balustern, im Obergeschoss saalartiger Raum mit Papiertapete und schönem Ofen. Keller auf Steinpfeiler ruhend. Am rückwärtigen Schuppen versetzt Türgewände in Sandstein mit leerem Wappenschild und Inschrift: S C I A M B 1690. | 104736087 | |
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Wohnhaus 18. Jahrhundert mit älterem Kern | Hauptstraße 9 (Karte) |
Nach Brand 1689 errichtet. Zweigeschossig mit Mansarddach, Seitenflur. Wandfeste historische Innenausstattung. Rückgebäude. | 104760589 | |
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Geschäftshaus | Hauptstraße 11 (Karte) |
Wohnhaus ursprünglich aus zwei Einzelhäusern bestehend, 18. Jahrhundert mit älterem Kern, nach Brand 1689 errichtet. Jeweils zweigeschossig mit Mansarddach. Eine Haushälfte mit balkengedecktem Keller, in der anderen kreuzgratgewölbter Keller. | 104762873 | |
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Löwenbergpalais | Hauptstraße 13 (Karte) |
Heute Heimatmuseum, 18. Jahrhundert mit älterem Kern, dem Straßenverlauf entsprechend im Winkel gebaut, zweigeschossig, traufständig; Torbogen datiert 1612. Im Erdgeschoss ehemalige Küche mit Gewölbe. Wandfeste historische Ausstattung wie Türen, Treppe etc. | 1203728 | |
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Wohnhaus | Hauptstraße 15 (Karte) |
17. Jahrhundert mit älterem Kern. Zweigeschossig, Satteldach, traufständig. | 104762985 | |
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Stadtbefestigung | Friedrichstraße 25; Hauptstraße 39 a; Victor-Kretz-Straße 33 (Karte) |
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1203596 | |
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Kauf- und Kornhaus | Hauptstraße 17 (Karte) |
Heute Stadtverwaltung; 17. Jahrhundert mit älterem Kern; mittleres Sandsteinportal datiert im Giebel 1696; Gebäude zweigeschossig mit Mansarddach. Symmetrisch gestaltete Hauptfassade; das Portal wird flankiert von zwei übergiebelten Kellereingängen. Umbau im 18. Jahrhundert, Mansarddach. Im Obergeschoss befand sich zwischen 1903 und 1934 die örtliche Synagoge. | 1203696 | |
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Wohn- und Geschäftshaus | Hauptstraße 18 (Karte) |
Heute Winzergenossenschaft, 18. Jh. bis 20. Jh. Zweigeschossiges Gebäude mit Satteldach. Korbbogige Toreinfahrt mit rustizierter Rahmung. Neben dem Tor Wappenkartusche (Bender’sches Wappen mit Helmzier und dat. 1737). Tiefe gewölbte Keller. Im Innern wandfeste historische Ausstattung, u.a. breite Holztreppe mit Balustergeländer. | 106769153 | |
| Wohn- und Geschäftshaus | Hauptstraße 22 (Karte) |
Mitte 18. Jahrhundert. Zweigeschossiges, winkelförmiges Anwesen mit neun Achsen zur Hauptstraße und drei Achsen zur Höllgasse, Walmdach. Toreinfahrt am rechten Rand der Straßenfassade, rustizierte Sandsteineinfassung, in den Formen an Toreinfahrt von Nr. 18 sich anschließend. | 104737424 | ||
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Gasthof Sonne | Hauptstraße 23 (Karte) |
18. Jahrhundert mit älterem Kern. Zweigeschossig, Fassade asymmetrisch; schmiedeeiserner Wirtshausausleger.
Abbruchgenehmigung für den Saalanbau im Mai 2013 erteilt. |
104763372 | |
| Wohn- und Geschäftshaus 18. Jahrhundert | Hauptstraße 25 (Karte) |
Zweigeschossig, Gewölbekeller; Satteldach. Historische wandfeste Ausstattung, u.a. Treppe. | 104763438 | ||
| Wohn- und Geschäftshaus mit Rückgebäude | Hauptstraße 26 (Karte) |
18. Jh. Hauptgebäude dreigeschossig mit Mansarddach. Erdgeschoss in Arkaden geöffnet, rustizierte Eckpilaster, die einzelnen Geschosse durch flache Bänder voneinander getrennt, Fenstergewände mit Girlanden, Triglyphen etc. Im Inneren qualitätvolle historische wandfeste Ausstattung wie Türen, Böden, Wandvertäfelungen. An den Hauptbau anschließend Zwischentrakt, in dem sich die aufwändig gestaltete Erschließungstreppe befindet. Zweigeschossiges Rückgebäude mit Satteldach. Auch dort historische wandfeste Ausstattung. Unter dem Anwesen tiefer kreuzgratgewölbter Keller. (Sachgesamtheit) | 104168043 | ||
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Wohnhaus mit Rückgebäude | Hauptstraße 28 (Karte) |
Sog. alte Post, 1674 nach den Feuerversicherungsakten. Zweigeschossiges, giebelständiges Haus mit hohem, massivem Erdgeschoss, darüber Fachwerkkonstuktion. Einfaches Fachwerk auf wenig vorkragenden Balkenköpfen. Fenster-rahmen in der Art des alemannischen Erkers. Die Schwelle des leicht vortretenden Giebels zwischen den Balkenköpfen korbbogig ausgeschnitten. Vor der Traufseite doppelläufige Sandsteintreppe mit profiliertem Handlauf, abgefaster, rundbogiger Türrahmen in Sandstein, vor dem Fachwerkoberstock auf vorkragenden Balken Laubengang. Im Inneren historische Holztreppe.
Rückwärtig Ökonomiegebäude, urspr. wohl Pferdestall. Poststation bis 1866. |
104737358 | |
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Wohn- und Geschäftshaus | Hauptstraße 30 (Karte) |
Ursprünglich sog. Blockhaus, Bürgergefängnis. Zerstört 1689, wieder errichtet um 1700. Nach 1803 städtische Kaserne. Vorderer Gebäudeteil im 19. Jh. nach Abbruch des Offenburger Tors völlig umgestaltet. Heute zweigeschossiger Bau auf Keller, daran anschließend in der Engelgasse zweigeschossiges Gebäude mit Satteldach. Massiv im Erdgeschoss, darüber Fachwerkkonstruktion. Ein ummauerter Hof, früher die Außenfläche des Gefängnisses, schließt sich an. | 106771064 | |
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Wohnhaus mit seitlicher Tordurchfahrt | Hauptstraße 31 (Karte) |
18. Jahrhundert mit älterem Kern, Rückgebäude; Haupthaus zweigeschossig, Obergeschoss Fachwerk; Satteldach. Im rückwärtigen Bereich ober- bzw. unterirdische Reste der Stadtbefestigung. | 104763939 | |
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Wohn- und Geschäftshaus | Hauptstraße 33 (Karte) |
18. Jahrhundert mit älterem Kern und Rückgebäude. Vorderhaus zweigeschossig, traufständig, massives Erdgeschoss, rundbogige Toreinfahrt; Obergeschoss Fachwerk mit Zierformen, Fensterrahmungen in der Form des allemannischen Erkers. Im Obergeschoss an der Ecke Figur des Hl. Urban. Kellertor bez. 1704. Im rückwärtigen Bereich ober- bzw. unterirdische Reste der Stadtbefestigung. | 104763503 | |
| Wohnhaus | Hauptstraße 35 (Karte) |
18. Jahrhundert mit älterem Kern und Rückgebäude. Lauben zum Hof. Haupthaus zweigeschossig, traufständig, leicht vorkragendes verputztes Fachwerkobergeschoss, rundbogige Toreinfahrt bez. 1737; Im rückwärtigen Bereich ober- bzw. unterirdische Reste der Stadtbefestigung. | 104764003 | ||
| Wohn- und Geschäftshaus | Hauptstraße 37 (Karte) |
18. Jahrhundert mit älterem Kern; Rückgebäude. Vorderhaus mit seitlicher Tordurchfahrt, zweigeschossig, Satteldach. Im rückwärtigen Bereich ober- bzw. unterirdische Reste der Stadtbefestigung. Geburtshaus des Komponisten Karl Isenmann. | 104764021 | ||
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Wohnhaus des 19. Jahrhundert mit älterem Kern | Hauptstraße 39 (Karte) |
Zweigeschossig, traufständig, massives Erdgeschoss, Fachwerkobergeschoss, einseitig Walmdach, seitliches Hoftor (datiert 1825). | 104764053 | |
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Gasthof und Brauerei Bühler | Hauptstraße 41 (Karte) |
Heute Wohn- und Geschäftshaus mit Halbwalmdach, nach mündlicher Überlieferung 1817 im Grabenbereich erbaut. Zweigeschossiges Gebäude am Stadteingang. Im Kellergeschoss Richtung Hauptstraße findet sich Wackenmauerwerk; es gibt einen parallel zum First durchgehender Gewölbekeller. Stadtmauersubstanz ist in der Traufwand. An der stadtabgewandten Traufseite ein Sgraffito-Gemälde von 1960. | 104764113 | |
| Wohn- und Wirtschaftsgebäude | Hinterdorfstraße 8 (Karte) |
19. Jh. Zweigeschossiges Gebäude mit Satteldach, eigentliche Schauseite zur Oberdorfstraße. Erdgeschoss verputzt, im Obergeschoss Fachwerk. Fenster mit segmentbogigem Sturz. Am Eckständer 1804 bezeichnet. | 104737606 | ||
| Gehöft | Höllengasse 3, 5 (Karte) |
18. Jh. Zweigeschossiges Gebäude, mit schmaler Giebelseite am Eingang der Höllengasse. Obergeschoss in Fachwerk mit einfachen Schmuckformen. Rückwärtig Wirtschaftsgebäude anschließend. Im leichten Winkel dazu Scheunengebäude. (Sachgesamtheit) | 106990673 | ||
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Wohnhaus mit aufwändig gestalteter Treppe | Höllengasse 8 (Karte) |
18. Jahrhundert. Zweigeschossiges Gebäude auf Kellersockel. Erd- und Obergeschoss großteils in Fachwerkbauweise mit Schmuckformen, Satteldach. Zum Eingang Sandsteintreppe mit 8 geschwungenen Stufen und geschwungenen Volutenwangen, zu Seiten der unteren Stufe Prellsteine. | 104738267 | |
| Wohn- und Lagerhaus | Höllengasse 9 (Karte) |
Fachwerkhaus, um 1700 (1653 nach Feuerversicherungsakten). Zweigeschossiger, giebelseitiger Bau mit verputztem Sockel und rundbogigem Kellertor, in das EG hineinragend, dort alemannischer Erker und Fenster mit gleicher Rahmung. Im Obergeschoss über breiter, profilierter Schwelle gleiche Fensteraufteilung wie im Erdgeschoss, hier unter den Fenstern durchkreuzte Rauten. Tonnengewölbter Keller unter dem gesamten Haus. | 1203708 | ||
| Wohnhaus und Schuppen | Engelgasse; Höllengasse 11 (Karte) |
Fachwerkhaus 18./19. Jahrhundert (um 1800 nach Feuerversicherungsakten). Zweigeschossiges Eckhaus. Über Kellersockel zwei Geschosse in einfachem Fachwerk, Satteldach. Eingang hinter dem ebenfalls in Fachwerk konstruierten eingeschossigen Holzschopf zur Engelgasse. | 1203712 | ||
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Scheffelhaus | Höllengasse 19 (Karte) |
Fachwerkhaus um 1700. (1689 nach Feuerversicherungsakten). Hohes, giebelseitiges, zweigeschossiges Haus über Bruchsteinsockel. Im Erdgeschoss Fensterrahmen in Art des alemannischen Erkers, Haustür mit Oberlicht über Sandsteintreppe mit Wangen und profiliertem Handlauf. Daneben Kellereingang zu kreuzgratgewölbtem Keller mit Mittelstütze. Auf profilierter Schwelle Fachwerkoberstock mit Fensterrahmen wie unten, unter den Fenstern durchkreuzte Rauten. Traufseite an der Verbindung Höllen- und Engelgasse mit Fachwerk und Fensterrahmen wie an der Schauseite. An der Giebelseite zur Engelgasse schmuckloses Fachwerk, dort zweiter Eingang. In dem Gebäude lebte Magnus Scheffel, Großvater des Dichters Viktor von Scheffel. Magnus war der letzte Kellermeister der Reichsabtei Gengenbach. | 1203720 | |
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Wohn- und Geschäftshaus | Höllengasse 23 (Karte) |
Fachwerkhaus, 18. Jahrhundert, im Kern wohl älter (1645 nach Feuerversicherungsakten). Zweigeschossiges, giebelseitiges Haus auf verzogen rechteckigem Grundriss. Erdgeschoss und Kellersockel verputzt. Im Obergeschoss Fachwerk über profilierter Schwelle mit regelmäßig gesetzten Fenstern, gerahmt in Art des alemannischen Erkers. Zierformen: „Bauernfünf“, durchkreuzte Raute. | 104738370 | |
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Wohn- und Wirtschaftsgebäude | Klosterstraße 2 (Karte) |
18. - 20. Jh. Ursprünglich wohl klösterliches Wirtschaftsgebäude, im 19. Jh. in Teilen zu Wohnzwecken umgebaut. Zweigeschossiges Haus mit Satteldach. Rückwärtig ist die ehemalige Stadt- bzw. hier auch Klostermauer integriert. | 106992647 | |
| Wohnhaus | Klosterstraße 5 (Karte) |
18. Jh. Zweigeschossiges, traufständiges Gebäude mit Mansarddach. In die Rückwand ist wohl die ehemalige Klostermauer integriert. Wohnhaus, das ehemals zum Kloster Gengenbach gehörte. Unter dem Gebäude fließt der Klosterbach. Im Erdgeschoss eines Nebengebäudes ein kreuzgratgewölbter Raum, in dem früher die Klosterwäscherei untergebracht war. Im Innern des Wohnhauses wandfeste historische Ausstattung wie beispielsweise Türen, Täfer und Böden. | 106992679 | ||
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Klostermühle | Klosterstraße 7 (Karte) |
18. Jh. Langgestrecktes, zweigeschossiges Gebäude mit Mansarddach für Mühle, Bäckerei und Wohnzwecke. An einer Seite Wasserrad, im Mühlenteil wurde 1983 die historische Bauern-Mühle des Rothofs eingebaut. Rückwärtig Ökonomiegebäude. | 107005371 | |
| Lagergebäude | Klosterstraße 9 (Karte) |
Heute Schul- und Verwaltungsgebäude, 18. bis 20. Jh. Ehemals zu den Klosternebengebäuden gehörig, nach 1831 umgebaut. Eingeschossig zur Klosterstraße auf hohem Kellersockel. Spolien aus der Klosterzeit sind in das Gebäude eingebracht. U.a. Scheitelstein eines Torbogens, dat 1691 mit Wappen des Abtes Placidus Thalmann (1680 bis 96), Sandsteinplatte mit Abtswappen 1690, Wappenstein des Abtes Philipp von Eselberg, dat. 1522, profilierte Fensterrahmen mit Gewändezier. An der Wand zur Klostermühle Laufbrunnen mit Maske von 1868. | 107007301 | ||
| Schule | Klosterstraße 9/1 (Karte) |
1892. Dreigeschossiger Schulbau mit Satteldach. Sockelgeschoss mit Quadermauerwerk, darüber verputzte Fassade. Historisierende Formen wie ein Dreiecksgiebel über zwei Säulen am Eingang, Fensterverdachungen in der Mittelachse sowie eine zwerchhausartig ausgebaute Gaupe bestimmen das historisierende Fassadenbild. Im Innern bauzeitliche wandfeste Ausstattung, z. B. Treppe. An dieser Stelle befanden sich vor der Säkularistion Nebengebäude des Klosters Gengenbach. | 107007326 | ||
| Wohn- und Wirtschaftsgebäude | Klosterstraße 11 (Karte) |
18. Jh. Zweigeschossig mit Satteldach, Kellersockel. Ehemals Nebengebäude des Klosters Gengenbach. | 107007407 | ||
| Wohn- und Geschäftshaus | Klosterstraße 13, 15 (Karte) |
19. Jh. mit älterem Kern, ursprünglich zwei Gebäude. Die heute dreigeschossigen Häuser befinden sich unmittelbar am Rand des Klosterbezirks. Es ist davon auszugehen, dass sich die Klostermauer in den westlichen Außenwänden der Gebäude befindet. Die Dachkonstruktion der Gebäude lässt auf die Zeit nach der Säkularisation schließen. Dies bedeutet, dass die Gebäude nicht lange nach der Auflösung des Klosters aufgestockt und für weltliche Zwecke genutzt wurden. Laut Tafel am Haus handelt es sich um das Pförtner- u. Hausmeisterhaus mit Kutscherremise des Klosters. (Sachgesamtheit) | 102209605 | ||
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Klostergebäude der ehemaligen Abtei | Benedikt-von-Nursia-Straße 1; Klosterstraße 14, 16 (Karte) |
Heute Fachhochschule und Pfarrhaus mit Ummauerung, Frei- und Grünflächen.
Zweiflüglige Anlage, an die Südseite der Kirche anschließend, ursprünglich dreiflügelig - Ostflügel im 19. Jh. abgebrochen, Torbau von 1905. Baumeister Franz Beer, Grundsteinlegung 24.04.1694. Innenausbau bis in die Zeit des Abtes Benedikt Rischer (1743 bis 63). Westflügel Abteigebäude: 3-geschossig, zwischen 4-achsigen Eckrisaliten 7-achsiger Mitteltrakt. In der Mittelachse Portalanlage. Rundbogiges Tor in Sandstein, flankiert von doppelten Pilastern mit vorgelegten Säulen auf Postamenten, darüber ausschwingender Balkon auf Rocaillekonsolen mit qualitätvollem schmiedeeisernem Gitter. Auf den Balkon führt eine unprofilierte Fenstertür, bekrönt mit Abtwappen des Augustinus Mülle (1696 bis 1726) in Kartusche, von 2 Putti gehalten. Wappen an den später eingefügten Rocaillekonsolen und Monogramm am Balkongitter von Benedict Rischer (1743 bis 63). Alle Fenster in gleich profilierten Sandsteinrahmen; über profiliertem Kranzgesims Giebel der Eckrisalite durch Gesimse in 2 Geschosse aufgeteilt, die von Voluten begrenzt sind, darauf Obelisk auf 4 Kugeln, ebensolche flankieren die beiden Giebelgeschosse. Südflügel Konventgebäude: Über hohem Sockel 17-achsig, 3-geschossig. Im Sockel regelmäßig verteilt 3 korbbogige Kellertore. Einfache Sandsteinfensterrahmen. Fensterloser Ostgiebel analog der Westgiebel über 3-achsiger Giebelseite. Die Hofseite beider Fronten zeigen scheinarchitektonische Bemalungen. Im Inneren qualitätvolle historische Ausstattung u.a. mit historischen Türen, Stuckdecken, Wandbemalungen unterschiedlicher Zeitstufen. Besonders zu erwähnen im Vestibül die Sandsteintreppe mit kunstvollem, schmiedeeisernem Geländer und im Konventflügel die reichere Stuckdecke des ehemaligen Refektoriums. Im Klosterinnenhof Kugelsonnenuhr aus rotem Sandstein.(Sachgesamtheit) |
104723776 ( | |
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Klosterkirche | Klosterstraße 18 (Karte) |
104724732 ( | ||
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Klostergarten und sogenannter Prälatenturm (siehe auch Stadtbefestigung) | Klosterstraße 18 a, 20, Feuergasse 13 ff (Karte) |
a) Portalanlage des Klostergartens, Mitte 18. Jahrhundert. Nordwestlich der Kirche 4 genutete, profilierte Pfeiler mit Vorlagen an Vorder- und Rückseite, von großen Deckelvasen bekrönt, dazwischen 2 schmiedeeiserne Tore über 2 Sandsteinstufen und Ausfluss eines Wassergrabens über eine Schale in Bodenhöhe in großes vertieftes Becken, rechteckig mit abgefasten Ecken. Ausfluss von 2 kleineren Pfeilern begleitet. Der Bach, teilweise überdeckt, vor dem Klostergebäude entlang geführt, dann auf 2 Wandpfeilern und Mittelstüte mit abgefasten Ecken und 2 Deckplatten (mittelalterlich?) über die Klosterstraße in die ehemalige Klostermühle. b) Klosterportal, Mitte 18. Jahrhundert Über Futtermauer aus großen Quadern, die an der Südwestecke des Abteiflügels anschließt und von einem Geländer mit Sandsteinpfeilern und schmiedeeisernem Gitter besetzt ist, ansteigend Einfahrt in das Kloster, flankiert von 2 vasenbekrönten, genuteten Pfeilern und allseitigen Pilastervorlagen. Einschwingende, ansteigende, profilierte Wangen vermitteln zwischen Pfeilern und Gelände. c) Prälatenturm; Mitte 18. Jahrhundert (unter Abt Benedict Rischer). Sehr hoch erhaltenes Rondell der Stadtbefestigung, durch Schließung der Stadtseite und Aufsetzen eines Putzgeschosses zu einem Gartenhaus umgestaltet. 3 Zwischendecken eingezogen, rechteckige Fenster eingebrochen. Am oberen Geschoss der Gartenseite Balkon mit Monogramm des Abtes Benedict Rischer (1743 bis 63) im schmiedeeisernen Gitter. Inneres: Im EG grottenartige Ausgestaltung, Auge Gottes in Stuck an der Decke, in den beiden nächsten Geschossen Wände mit Landschaften bemalt (nicht mehr erhalten). (Sachgesamtheit) |
104724085 ( | |
| Volksschule | Klosterstraße 22, 24 (Karte) |
Heute Wohn- und Geschäftshäuser, 18. Jh. (1771 nach Feuerversicherungsakten).
Breit gelagerter, zweigeschossiger, traufseitiger Bau über winkelförmigem Grundriss mit Mansarddach. Die Schule befand sich ehedem im geschlossenen Klosterbezirk.(Sachgesamtheit) |
104738572 | ||
| Wohnhaus 18. Jahrhundert mit älterem Kern | Leutkirchstraße 5 (Karte) |
Zweigeschossig, Satteldach. | 104764453 | ||
| Brauerei | Leutkirchstraße (Karte) |
Ende 19. Jh. mit Resten der Braueinrichtung. Viergeschossiges schmales Gebäude in Klinkerbauweise. Gruppenfenster mit Sandsteinrahmung, Satteldach. Im Innern Reste der historischen Braueinrichtung, u.a. Kessel, Rührwerk, Transmissionsräder, Pfannen u.ä. | 101601584 | ||
| Mutterhaus der Franziskanerinnen vom Göttlichen Herzen Jesu in Gengenbach | Bahnhofstraße 10; Leutkirchstraße 31 (Karte) |
1886 bis 1928
Das Mutterhaus setzt sich aus den Gebäuden St. Maria, St. Agnes, St. Franziskus, St. Klara, St. Joseph, St. Elisabeth, St. Agnes, der Mutterhauskirche, dem Exerzitienhaus (St. Paulus) und St. Anna zusammen. Dazu gehören die von den Gebäuden umgebene Freifläche mit Garten, Lourdesgrotte und Pergola Franz von Assisi. (Sachgesamtheit) Gründung der Schwesterngemeinschaft 1866 durch den Pfarrer Wilhelm Berger. Er hatte in Seelbach junge Frauen zu einer religiösen Gemeinschaft zusammengeführt, die ihre Arbeit und ihr Können notleidenden Menschen zur Verfügung stellten. 1886/87 erwarb die Gemeinschaft das Bahnhofsrestaurant (später St. Marien) in Gengenbach, ein weiteres Gebäude (St. Joseph) und Gelände im Weiherfeld. Die erste Haushaltungsschule St. Anna entstand. Im Jahre 1891 approbierte Papst Leo Xlll die Gemeinschaft und unterstellte sie dem Erzbischof von Freiburg. Das Gebäude St. Franziskus mit Kapelle entstand 1892/93, dann die Haushaltungsschule St. Anna 1896. 1901 zählte die Gemeinschaft in 171 Niederlassungen bereits 678 Mitglieder. 1904 wurde sie dem Franziskanerorden angegliedert. Nach Plänen der Architekten Nägele und Weis wurde das bisherige Mutterhaus erweitert und die bestehenden Gebäude entlang der Bahnhofstraße wurden durch Zwischenbauten verbunden und im Stil einander angeglichen. Neu entstanden so die Gebäude St. Klara (1907) St. Agnes (1908) St. Elisabeth (1908) und St. Agnes (1908). Der Bau der Mutterhauskirche verzögerte sich durch den Ausbruch des 1. Weltkriegs. Sie wurde 1916 geweiht. Architekt war Johannes Schroth. Mit dem Bau des Exerzitienhauses St. Paulus im Jahre 1928 war die bauliche Entwicklung bis in die Mitte des 20. Jh. abgeschlossen. Im Inneren der Gebäude findet sich bauzeitliche und historische wandfeste Innenausstattung, wie beispielsweise Böden und Decken, Türen und Fenster, jeweils mit Rahmen, Wandvertäfelungen, Stützen, Treppenhäuser, Glasabschlüsse, Wandschränke, Öfen. In St. Marien und St. Agnes die historische Paramentensammlung, historische Sticktische (heute in St. Paulus) und weitere historische Ausstattungsdetails, die von den vielfältigen Arbeiten der Schwestern zeugen, beispielsweise die Gerätschaften für die Hostienbäckerei. Der Sachgesamtheit kommt wissenschaftliche, insbesondere baugeschichtliche, orts- und regionalgeschichtliche sowie sozialgeschichtliche Bedeutung zu. Auf Grund der Präsenz der Gengenbacher Schwestern in vielen Sozialeinrichtungen der nahen und ferneren Umgebung kommt dem Mutterhauskomplex ebenfalls heimatgeschichtliche Bedeutung zu. Künstlerische Gründe sind in den Bauformen, der Ausstattung und dem Zubehör, wie beispielsweise der historischen Paramentensammlung zu finden. Das Mutterhaus der Franziskanerinnen ist ein aussagekräftiges Dokument der sozialen Arbeit religiöser Gemeinschaften im 20. Jh sowie der Architektur des Franziskanerordens. Die Anlage weist eine hohe Integrität auf. |
104977334 | ||
| Städt. Krankenhaus | Leutkirchstraße 32 (Karte) |
1756 dat. (am rückwärtigen Kellerhals). Spätbarocker Zweckbau, breiter, traufseitiger, zweigeschossige Bau auf niedrigem Kellergeschoss. Portalachse als schmaler Mittelrisalit ausgebildet. Seitenflügel mit je fünf Fensterachsen. Portal über Treppenstufen mit kleinen ausschwingenden Treppenwangen mit Volutenzier, reich durchgegliedertes, profiliertes rechteckiges Portal mit Oberlicht, im geschweiften offenen Giebel architektonisch gerahmte Inschriftentafel mit Wappen. Portalrahmen mit Bandelwerk. Wandfeste historische Ausstattung. | 1203724 | ||
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Katholische Kirche St. Martin | Leutkirchstraße 36 (Karte) |
Bis 1803 Pfarrkirche. Im Kern gotische Chorturmkirche. Saalbau mit Satteldach, Chor mit 3/8-Schluss, quadratischer Turm. Heutiger Bau wohl im Kern aus der Mitte des 15. Jh., im 17. Jh. stark beschädigt, 1693 umfassend repariert und neu ausgestattet. Altäre und Orgel des 18. Jh. Epitaphien des 16.-18. Jh. Wandfeste Ausstattung und Zubehör. Um die Kirche der ummauerte, z. T. mit Terrassen versehene Friedhof. Friedhofkreuz 20. Jh., zwei Grabkapellen. Im Bereich zwischen dem alten Friedhof und der Erweiterung Lapidarium. An der Leutkirchstraße vor der Mauer Bildstock von 1784, ehem. Ziehbrunnen mit rundem Trog von 1737 und ein Kruzifix von 1704. (Sachgesamtheit) | 106787337 ( | |
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Löwenbergpark mit zwei Pavillons und drei Statuen | Leutkirchstraße 42, 48 (Karte) |
Entlang der Leutkirchstraße zieht sich ein Park, der im 19. Jahrhundert von Johann von Löwenberg angelegt wurde. Darin zwei barocke Pavillons, die Mitte des 18. Jahrhunderts von österreichischen Genietruppen für die Familie von Bender errichtet wurden. Reste einer barocken Parkgestaltung mit Wasserbecken vor dem größeren Pavillon mit konvex und konkav geschwungenen Seiten. Der zweite Pavillon rechteckig. In beiden Pavillons im Obergeschoss Gesellschaftsraum mit Resten wandfester bauzeitlicher Ausstattung. Unter der Familie Löwenberg kamen die drei Statuen in den Park (ursprünglich vier, es gab noch eine Venusstatue). Minerva und Mars werden Fidelis Sporer zugeschrieben, Apollo wird in die Tradition mainfränkischer Kunst gestellt. (Sachgesamtheit)
Pavillons und Statuen sind Kulturdenkmale nach §28. |
1203608 | |
| Wohnhaus | Mercyscher Hof 1 (Karte) |
18. Jh. Zweigeschossiges Gebäude, das die Stadtmauer als eine Außenmauer verwendet, Satteldach. | 107010761 | ||
| Bildstock | Nollenstraße 8 a (Karte) |
18. Jh. Bildstock in Sandstein, über der Laterne ein Kreuz mit dreipassartigen Enden. Unter der Laterne 1734 bezeichnet. | 106795141 | ||
| Denkmal | Nollenstraße 11 (Karte) |
18. Jh. Kapellenartiges Denkmal für den ehem. Pfarrer und Gegenreformator von St. Martin, Cornelius Eselsberger. Nische mit einer Darstellung des Heiligen Bernhard, darüber wohl das Bildnis des von Eselsberger. Im Sockel Gedenkstein von 1609. | 106795183 | ||
| Volksschule mit Turnhalle | Nollenstraße 15 (Karte) |
Heute Stadthalle, um 1900. Schulgebäude winkelförmig, daran angebaut die Stadthalle. Zweigeschossige Gebäude mit Dekorationselementen des Jugendstils, auf dem Schulgebäude Dachreiter, Zwerchhaus mit Uhr. Wandfeste historische Innenausstattung wie Türen, Treppen, Säulen, Brunnen, Glasfenster etc. weiterer Brunnen im Außenbereich.(Sachgesamtheit) | 106794343 | ||
| Relief | Nollenstraße 17 (Karte) |
1963. In Beton gegossenes Relief, aus mehreren Teilen zusammengesetzt. Episoden der Geschichte Gengenbachs wie beispielsweise die Klostergründung, die Stadtwerdung, der Sitz des Gerichts und die Industrie. Charakteristisches Kunstwerk der 60er jahre des 20. Jh. an einem öffentlichen Bau. | 106806708 | ||
| Villa mit Garten | Nollenstraße 63 (Karte) |
1924/25 von Architekt Gustav Lang als eigenes Wohnhaus mit zugehöriger Gartenanlage erbaut. Am Hang stehendes ein- bis zweigeschossiges Gebäude mit Mansarddach. Giebel verbrettert. Im Inneren bauzeitliche wandfeste Ausstattung. Teile der Gartenanlage ebenfalls aus der Erbauungszeit. | 101226580 | ||
| Wohnhaus | Oberdorfstraße 1 (Karte) |
1820. Langgestrecktes, zweigeschossiges, traufseitiges Haus im Zwingerbereich des Obertores gelegen, kreuzt den 2. Mauerring. Massives Erdgeschoss mit korbbogiger ehem. Hofeinfahrt, daneben rechteckiger Türrahmen mit Oberlicht, Satteldach. Seitlich am Obergeschoss ehemalige Laube. | 104738645 | ||
| Backhaus | Oberdorfstraße 2 (Karte) |
18. Jh. mit neueren Einbauten. Unmittelbar vor dem Haigeracher Tor befindet sich ein eingeschossiges Gebäude mit Walmdach. Im Inneren des Gebäudes großes Gewölbe mit eingebautem Doppelbackofen, der bis 1975 in Betrieb war. In Gengenbach gab es insgesamt fünf öffentliche Backöfen. | 106322804 | ||
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Wohn- und Geschäftshaus | Oberdorfstraße 5 (Karte) |
19. Jh. Das Anwesen setzt sich aus zwei Gebäudeteilen zusammen. Dreigeschossiger Fachwerkbau mit massivem Erdgeschoss, Walmdach und einem zweigeschossigen, giebelständigen Bau, ebenfalls Obergeschoss und Giebel in Fachwerk. Nach Feuerversicherungsakten 1837 erbaut. | 104738658 | |
| Wohn- und Wirtschaftsgebäude | Oberdorfstraße 16 (Karte) |
18. Jahrhundert (1724 nach FVA). Kleines, zweigeschossiges, giebelständiges Haus mit Satteldach. Erdgeschoss zum Teil gemauert, zum Teil Fachwerk, Eckpfosten erhalten, Obergeschoss auf allen Seiten auf Balkenköpfen leicht vorkragend, profilierte Schwelle. | 104738870 | ||
| Wohnhaus 19. Jh. Zweigeschossiges | Oberdorfstraße 18 (Karte) |
Giebelständiges Wohnhaus mit Satteldach. Erdgeschoss massiv, Ober- und Giebelgeschoss in Fachwerk. | 107153427 | ||
| Wohn- und Wirtschaftsgebäude | Oberdorfstraße 19 (Karte) |
18. Jh (nach FVA um 1630). Stattliches, giebelseitiges, zweigeschossiges Haus. Über Sockelgeschoss mit nahezu ebenerdigem Keller massives Erdgeschoss. Darüber Fachwerkbau; im Giebel Laube mit Balustergeländer auf vorkragenden Balken, teilweise erneuert. Am Eckstein des Sockels DEN 29. OKTOBER 1824. An Traufseite hölzerne Außentreppe zu beiden Stockwerken, überdacht. Rundbogige Kellertür an der Traufseite. | 104738802 | ||
| Wohn- und Wirtschaftsgebäude | Oberdorfstraße 21 (Karte) |
18. Jahrhundert mit älterem Kern (1789 nach FVA). Eingeschossiges, giebelständige Haus in Fachwerkkonstruktion auf hohem massivem Kellersockel mit rechteckiger, sandsteingerahmter Kellertür, auf dem Sturz die Jahreszahl 1589. Im Giebel vorkragende Laube mit Balustrade. Deckenbalken der Laube mit geschweiften Brettern verblendet. Ehemaliger Ökonomieteil um ein Geschoss und Kreuzgiebel erhöht. Keller mit alten Unterzügen und Stützen. | 104738830 | ||
| Backhaus | Oberdorfstraße 32 (Karte) |
19. Jh. Kleines rechteckiges Gebäude mit Ofenanbau, Walmdach. Einer Hinweistafel zufolge 1880 erbaut. Eines der fünf ehemals in Gengenbach vorhandenen öffentlichen Backhäuser. | 106334039 | ||
| Wohn- und Wirtschaftsgebäude | Oberdorfstraße 35 (Karte) |
1788. Breitgelagertes, giebelständiges, eingeschossiges Haus in Fachwerkkonstruktion auf massivem Kellersockel. Rundbogige, sandsteingerahmte Kellereingänge, beide mit Jahreszahl 1788. Im Keller Holzstütze. | 104738849 | ||
| Doppelhof | Oberdorfstraße 69 (Karte) |
17.-19. Jh. Der Kernbau stammt aus dem Jahre 1624 (Kellerbogen). Eingeschossiges Gebäude auf hohem Kellersockel. Der Hof wurde geteilt und mit einem Anbau in Fachwerkkonstruktion und Balkon erweitert. Rückwärtig Ökonomieteil. Im Inneren historische wandfeste Innenausstattung wie Türen und Wandtäfer (19. Jh). Im Dach stehende Konstruktion. Keller in Bruchsteinmauerwerk, Deckenbalken abgefast.
Stadtbaugeschichtlich aussagekräftiges landwirtschaftliches Anwesen mit hohem Alterswert des Kernbaus. |
102587648 | ||
| Scheune | Oberdorfstraße 85 a (Karte) |
18. Jh. Zweigeschossiges Scheunengebäude weitgehend in Fachwerkbauweise mit Satteldach. Im Inneren früher Pferde- und Kuhstall, Tenne und Wagenschopf, Platz für Apfelmühle und Apfelpresse; Trennen der Bereiche teilweise durch Backsteinwände. Dachstuhl mit liegenden Bundachsen. Sehr gut erhaltenes und aussagekräftiges Ökonomiegebäude aus der zweiten Hälfte des 18. Jh. | 107346087 | ||
| Pavillon | Otto-Ernst-Sutter-Weg 4 (Karte) |
18. Jh. Oberhalb der Bebauung, unterhalb der Reben befindet sich der kleine Pavillon mit Walmdach. Am Eingang zwei Sandsteinsäulen. Der Pavillon stammt ursprünglich aus dem Löwenberg’schen Park und wurde im 19. Jh. versetzt. Im Inneren dekorative Weinlaubfassung im Jugendstil. | 107910712 | ||
| Wohnhaus | Otto-Ernst-Sutter-Weg 6 (Karte) |
1908. Ein- bis dreigeschossiges, in den Berg gebautes Wohngebäude mit Walmdach, das durch übergiebelte Risalite und Anbauten aufgebrochen ist. Gliederung der Fassade durch historisierende Sandsteinelemente, Gesimse und Fachwerk. Im Inneren bauzeitliche wandfeste Ausstattung wie z. B. Türen, Treppe, Böden, Rollläden, Fenstergitter. Um das Gebäude Grünfläche.
Charakteristisches Wohngebäude aus dem Anfang des 20. Jh, in dem sich gut die bürgerlichen Wohnverhältnisse nachvollziehen lassen. |
105051349 | ||
| Keller | Nähe Otto-Ernst-Sutter-Weg 41 (Karte) |
19. Jh. In den Fels gehauener Lagerkeller, wohl von einer Brauerei. Felsenkeller waren in den Zeiten, als noch keine künstlichen Kühlmöglichkeiten bestanden, oft die einzigen Möglichkeiten temperaturempfindliche Waren länger aufzubewahren. | 105619118 | ||
| Wohnhäuser mit Wirtschaftskomplex | Schwedenstraße 1, 1 a (Karte) |
19. Jahrhundert, (1860 nach FVA). Langgestreckte, zweigeschossige Anlage mit steinernem Sockelgeschoss mit ebenerdigen Kellern und Stallungen darüber Fachwerkgeschoss, an beiden Ecken ungleiche Ausbauten, mit dem Giebel zur Straße.
Die Gebäudegruppe bestimmt mit ihrer langen Fachwerkfront das Straßenbild. (Sachgesamtheit) |
104738983 | ||
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Marktbrunnen | Victor-Kretz-Straße 1 (Karte) |
1582 bis 1778. Vierröhrenbrunnen, Becken und Brunnenstock roter, Brunnenfigur grauer Sandstein. Oktogonales Brunnenbecken von ca. 4 m Durchmesser, an den Ecken von rechtwinklig gebrochenen Voluten gestützt, dazwischen in vertieften Feldern Blenden, in den ausgesparten Ecken derselben Kreise (vgl. Hauptstraße 35). Von WINGENROTH angegebenes Datum 1718 (wohl 1778) abgewittert. Brunnensäule bestehend aus: achteckigem, profiliertem Sockel mit diamantierten Feldern, darüber palmettierter, sich verjüngender Knauf, rundes Schaftstück mit Palmetten, Fruchtgehängen und 4 Blattmasken, in die die Brunnenröhren eingesetzt sind, gehalten von schmiedeeisernen Bügeln. Über Schaftring komposites Phantasiekapitell mit Rollwerkvoluten, darauf Figur eines Ritters in manieristischer Haltung auf tellerförmiger Basis mit Dat. 1582. Figur in spanischer Tracht mit Baumstützen im Rücken, mit der Linken auf ein Schild mit Stadtwappen gestützt, die Rechte (mit verlorenem Gegenstand) ausgestreckt. | 104738634 | |
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Wohn- und Geschäftshaus | Victor-Kretz-Straße 1 (Karte) |
Fachwerkhaus, 1645 (nach Feuerversicherungsakten). Großes, dreistöckiges Haus mit massivem Erdgeschoss, darüber Fachwerk. Im Giebel Laube durch zwei Stockwerke mit unten drei, oben einer Öffnung, darüber stehend ovale Luke. Zwischen den Fenstern der Giebelseite durchkreuzte Rauten. An der Traufseite im Erdgeschoss Türen und Fenster mit Sandsteinrahmen. Als mächtiges Eckhaus mit Giebel- und Traufseite prägend für den Marktplatz. | 104737492 | |
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Rathaus | Victor-Kretz-Straße 2 (Karte) |
1780 bis 1784 nach Plänen von Victor-Kretz erstellt. Bauplastischer Schmuck von Peter Schwab. Über trapezförmigem Grundriss (Fassade 33 m, Hoffront 26,5 m, Tiefe 15 m) dreigeschossiger Bau mit hohem Walmdach, 3 Achsen im flachen Mittelrisalit, je 4 Achsen in den Flügeln, um 1 Achse vor die Häuserflucht vorgerückt. Über Steinsockel mit Kellerluken, umlaufendem Profil und kegelbekrönten, runden Prellsteinen an den Ecken; Erdgeschoss mit genutetem Sandstein, ganz in rundbogigen Arkaden über Kämpfern geöffnet.
Aufgänge über Stufen durch den Mittelrisalit und die ebenfalls in Arkaden geöffneten 1. Achsen der Schmalseite. Flache ionische Kolossalpilaster auf Sockeln begrenzen Mittelrisalit und Rücklagen der beiden oberen Geschosse und tragen das verkröpfte Gebälk mit querovalen Luken im Fries der Rücklagen. Über Mittelrisalit Dreiecksgiebel mit schmiedeeiserner Uhr und Datierung MDCCLXXXIV, bekrönt von Sandsteinfiguren auf Postamenten: unheraldischer Gengenbacher Adler, flankiert von Lustitia und Prudentia. Alle Fensterrahmen profiliert und geohrt, mit segmentbogigen Bekrönungen. Mittelrisalit ausgezeichnet durch plastischen Schmuck der Fensterbekrönungen in vermischten Rocaille- und Zopfformen und durch schmiedeeisernen Balkon, von 4 figürlichen Konsolen (4 Erdteile) und den dazwischen liegenden Konsolscheitelsteinen der Arkaden getragen. An den Seitenfronten nur die vorgezogene Achse der Fassade entsprechend ausgebildet (an der nördlichen Schmalseite die übrigen Achsen mit Blindfenstern). Inneres: die Arkaden im Mittelrisalit durch rechteckiges, flachgedecktes Vestibül mit zwei Säulen zum offenen Treppenhaus hin erweitert. Einläufige Sandsteintreppe mit verschliffenen Ecken und einschwingenden Stufen, schmiedeeisernem Geländer. Zum zweiten Obergeschoss erneuerte Holztreppe mit Balustergeländer. Ungewöhnlich für die Entstehungszeit ist die Beibehaltung französisch beeinflusster Formen der Jahrhundertmitte bei hoher Qualität. 1945 Südteil bombenbeschädtigt, 1946 bis 50 wieder hergestellt. Durch Entfernung der ursprünglich gefalteten Schlagläden und durch die den Wandflächen entsprechende farbige Fassung von Giebel und Frieszone Charakter des Gebäudes wesentlich zum Barocken hin verändert. Von dem bei WINGENROTH angeführten Inventar verloren: Louis XVI.-Konsolen mit Spiegeln, Bleiplatte mit Inschrift. |
1203736 | |
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Wohn- und Geschäftshaus | Victor-Kretz-Straße 4 (Karte) |
18. Jh. mit älterem Kern. Zweigeschossiges Gebäude mit Satteldach. Dachstuhl des 18. Jh. Wandfeste Ausstattung dieser Zeit. Im Keller ältere Strukturen, u.a. zum Marktplatz sehr dicke Mauer aus Wacken mit Nischen. | 104765434 | |
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Ortsbild Gengenbach | Adlergasse 1-4; An der Schneckenmatt 10; Benedikt-von-Nursia-Straße 1, 2; Engelgasse 1-5, 7-23, 25, 27, 29, 31, 33; Feuergasse 1-13, 15, 17; Friedrichstraße 7, 9, 11, 25, 27, 29, 31, 39, 41, 43, 45, 47, 49; Gänsbühl 1-5 a, 7, 9; Grabenstraße 2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 17 a, 18-22, 24, 26, 28, 30, 32, 34, 36, 38, 40, 42, 44; Grünstraße 2, 3, 5; Hauptstraße 1-18, 20-35, 37, 39 a, 39, 41; Hinterdorfstraße 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16; Höllengasse 1-11, 13, 15, 17 a, 17, 19, 21, 23; Klosterstraße 1-9, 11, 13-26, 28, 30 a, 30, 32, 34; Leutkirchstraße 1, 2; Mercyscher Hof 1, 4, 6, 8, 10; Nollenstraße 1-4, 6; Oberdorfstraße 1-25, 27, 29, 31, 33, 35; Schwedenstraße 1-4, 6, 8, 10; Victor-Kretz-Straße 1-34, 36, 38 (Karte) |
Das Stadtbild ist von Bauten des Wiederaufbaus nach 1689 geprägt. Neben öffentlichen Gebäuden, Adelshöfen und Bürgerhäusern mit Putzfassaden - so z. B. die ehem. Ratskanzlei mit Volutengiebel und das Löwenbergpalais (heute Städtisches Museum) am Marktplatz -, finden wir zahlreiche Fachwerkhäuser, häufig giebelständig, entlang des westlichen Abschnitts der Stadtmauer (Engelgasse) auch als geschlossene traufständige Reihenbebauung. | 96999479 | |
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Pfaffsches Haus | Victor-Kretz-Straße 11, 13 (Karte) |
Wohn- und Geschäftshaus, bestehend aus dem Gebäude Nr. 11, der ehemaligen Kanzlei und einem, 1906 völlig umgestalteten ehemaligen Fachwerkhaus, Nr. 13. Nr. 11 dreigeschossiges, frühbarockes Steinhaus, 1699, nach örtlicher Überlieferung Werk des Franz Beer.
Giebelseitiger dreiachsiger Bau in Bruchsteinmauerwerk, Fenster mit reich profilierten Gewänden, von Dreiecksgiebeln bekrönt. Umlaufendes Sockelprofil mit Eckzier, vor das an der Giebel- wie Traufseite ein rundbogiges Kellerportal vortritt. Giebel (1964 erneuert) durch ausladende Gesimse in 3 Teile geschieden, die unteren begrenzt von Voluten, begleitet von Obelisken, der obere halbkreisförmige bekrönt von einer apokalyptischen Muttergottes, flankiert von 2 knospenartigen Aufsätzen. Im mittleren Giebelfeld eine runde Luke, darunter ein Fenster zwischen 2 schrägovalen Luken. Giebelausbildung ähnlich der Klostergebäude. Asymmetrisch sitzendes Portal, flankiert von 2 Halbsäulen, die über toskanischen Kapitellen ein Gebälk mit kissenartigem Fries tragen, darüber rechteckiges Oberlicht. vierseitige Ädikula über doppelläufiger Treppe auf 2 Halbsäulen und 2 Säulen gleicher Ordnung auf diamantierten Postamenten. Am Fries dat. 1699. Stufen und kuppeliges Dach erneuert. Über dem 2. Geschoss 2 Wappensteine mit Gengenbacher Adler und Fisch. Im Innern wandfeste historische Ausstattung, z. B. Holztür in reichem Sandstein (EG), Stuckdecke (2. OG), 2 Kachelöfen der Biedermeierzeit. Als Anbau Haus Nr. 13: zweigeschossiges ehem. Fachwerkhaus, 1906 weitgehend umgestaltet, Laube von alter Anlage übernommen. Die Keller der beiden Häuser sind miteinander verbunden. (Sachgesamtheit) |
1203780 | |
| Wohn- und Geschäftshaus | Victor-Kretz-Straße 14 (Karte) |
Um 1900. Dreigeschossiges Eckgebäude mit Walmdach. in der Rückseite ehemalige Klostermauer integriert. Fassade mit historisierenden Elementen wie Fensterverdachungen und Gurtgesimsen dekoriert. | 106691859 | ||
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Wohn- und Geschäftshaus | Victor-Kretz-Straße 15 (Karte) |
Im Kern wohl 18. Jh. Dreigeschossiges Gebäude mit Satteldach. Massives Untergeschoss, im 19./20. Jh wohl etwas in den Straßenraum gesetzt, dadurch kleiner Balkon vor dem ersten Obergeschoss. Obergeschosse in Fachwerk. Gaupe mit helmartigem spitzen Dach wohl Anfang 20. Jh. | 106700822 | |
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Wohn- und Gasthaus „Zur Pfeffermühle“ | Victor-Kretz-Straße 17 (Karte) |
Fachwerkhaus, 1690, nach Feuerversicherungsakten. Zweigeschossiges, traufseitiges Haus mit massivem Erdgeschoss, Türen und Fenster mit Sandsteinrahmen. Obergeschoss und Giebel in Fachwerk. Im Obergeschoss Fenster mit Rahmen in der Art des alemannischen Erkers. Reiches Fachwerk mit durchkreuzten Rauten. An die Giebelseite angefügt ein schmaler, zweigeschossiger, traufseitiger Flügelbau. Am Haus ein vermauerter Stein mit: MCCCCLXXVI. | 104746243 | |
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Wohn- und Geschäftshaus | Victor-Kretz-Straße 19 (Karte) |
Um 1700. (1704 nach Feuerversicherungsakten)
Zweigeschossiges, giebelseitiges Haus auf z. T. hohem Kellersockel, hineingerückt in die Giebelseite des Hauses Nr. 21. Erdgeschoss massiv, darüber Fachwerk. Seltene Dachkonstruktion mit Firstpfette. Der Kellerhals bildet vor der Giebelseite eine Terrasse, auf die eine einläufige Sandsteintreppe mit einer Wange empor führt. Fachwerkschmuckformen unter den Fenstern (im Giebelfeld erst 1980 bei Vergrößerung der Fenster geschaffen). |
104746030 | |
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Ziehbrunnen | Victor-Kretz-Straße 21 (Karte) |
Am Trog 1804 bezeichnet. Brunnen in Sandstein, Runder, massiver Trog. Seiliche Pfosten (neu) darüber Sturz mit Befestigung für die Winde (heute zu Dekorationszwecken genutzt).
Brunnen mit Brunnenschaft gehören zur Wasserversorgung der Stadt, bevor jedes Haus einen eigenen Wasseranschluss besaß. |
106704064 | |
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Wohnhaus | Victor-Kretz-Straße 21 (Karte) |
1704. Zweigeschossiges, traufständiges Haus mit hohem massivem Erdgeschoss mit Eckquaderung, Obergeschoss in Fachwerk. Über Sandsteintreppe mit profilierten Wangen Türrahmen aus Sandstein mit Dat. 1704, dazwischen Wappenschild I G H Küferzeichen B R. Vor der Front Kellerhals. Über kräftig profilierter Schwelle Fachwerkstock mit drei Fenstern, gerahmt in der Art des alemannischen Erkers. An Schmuckformen halbe „Männer“ mit gefüllten Knaggen, gekreuzte Rauten. Giebelseite zurückgetreppt, da die rechtwinklig dazu stehende Giebelseite des Hauses Nr. 19 in den Hausumriss hineinragt. Altes Küferhaus mit reichem Fachwerkschmuck. | 1203768 | |
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Wohnhaus | Victor-Kretz-Straße 25 (Karte) |
18. Jahrhundert (1724 nach Feuerversicherungsakten).
Stattliches, dreigeschossiges, traufständiges Gebäude mit Satteldach. Über reich profilierten Schwellen zwei unterschiedlich hohe Fachwerkgeschosse. Im linken Teil alemannische Erker und reich verziertes Fachwerk: Andreaskreuze, „Bauernfünf“, durchkreuzte Rauten; Fachwerk im rechten Teil schmucklos. Rückseite: zum Teil zugesetzte Laube im zweiten Obergeschoss und Aufzugsgaube. An der Giebelseite zum Gänsbühl Fachwerk wie am anschließenden Teil der Front. Im Laden Unterzug auf alter Holzsäule. 2 getrennte Keller mit Unterzug auf mächtiger Balustersäule. |
1203772 | |
| Wohn- und Geschäftshaus | Victor-Kretz-Straße 26 (Karte) |
2. Hälfte 19. Jh. mit älterem Kernbau. Zweigeschossiges, traufständiges Gebäude auf Kellersockel mit Satteldach. Historisierende Fassadengestaltung mit seitlichem übergiebelten Risalit, im Giebelspitz 1897 bezeichnet. Sandsteinverleidete Fassade im Erdgeschoss, darüber Klinkerfassade. Fensterumrahmungen und Gurtbänder in weißem Stein. Gaupen ebenfalls historisierend gestaltet. Keller mit Holzstütze. Das Gebäude mit gut überlieferter historistischer Fassadengestaltung und Resten historischer wandfester Innenausstattung zeugt von der ursprünglich zweigeschossigen Bebauung der östlichen Viktor-Kretz-Straße und ist somit ein aussagekräftiges Dokument der Stadtbaugeschichte. | 106692803 | ||
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Wohn- und Geschäftshaus | Victor-Kretz-Straße 27 (Karte) |
18. Jahrhundert, (1728 nach Feuerversicherungsakten). Dreigeschossiges, traufständiiges Haus mit massivem Erdgeschoss, dort Ladeneinbau und Kellerhals. Zwei Fachwerkgeschosse mit profilierten Schwellen, alle Fensterrahmen in der Art des alemannischen Erkers. Schmuckformen: geschweifte Rauten. | 104744501 | |
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Wohnhaus | Victor-Kretz-Straße 29 (Karte) |
1704 (nach Feuerversicherungsakten), 1731 am Kellertorbogen. Zweigeschossiges, giebelständiges Haus, mit massivem Sockel, darüber konstruktives Fachwerk. Rückwärtig kleines, eingeschossiges Fachwerkhaus über unregelmäßigem Grundriss mit weiterem Eingang und rundbogiger, sandsteingefasster Kelleröffnung mit Dat. 1731. Tiefer Keller mit Unterzugskonstruktion. | 104744435 | |
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Wohnhaus | Victor-Kretz-Straße 31 (Karte) |
1783, (nach Feuerversicherungsakten). Stattlicher, dreigeschossiger Bau, zurückgesetzt und teilweise durch den Vorbau des Haigeracher Tores verdeckt. Krüppelwalmdach.
Massives Erdgeschoss, darüber Fachwerkgeschosse auf vorkragenden Balkenköpfen, profilierte Schwellen. Traufseite zum Gänsbühl mit je einem Fenster, gerahmt in der Art des alemannischen Erkers. An Schmuckformen: „Männer“ mit vollen Knaggen, „Bauernfünfer“. Vor der Giebelseite Treppe zum Torturm angebaut. |
1203764 | |
| Weitere Bilder | Wohn- und Geschäftshaus | Victor-Kretz-Straße 34 (Karte) |
18. Jahrhundert (ca. 1740 nach FVA). Zweigeschossige, traufständiges Haus über Sandsteinsockel. Über profilierter Schwelle Fachwerk, an der Traufseite mit Zierelementen. | 1203752 | |
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Wohnhaus | Victor-Kretz-Straße 36 (Karte) |
Im Kern 18. Jh., angeblich 1755 nach Feuerversicherungsakten. Zweigeschossiges Gebäude, dessen Rückwand die Stadtmauer bildet. Massives Erdgeschoss, darüber Fachwerk, seitlich ehemalige Klostermauer im Bauwerk integriert. | 1203756 | |
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Wohnhaus | Victor-Kretz-Straße 38 (Karte) |
Im Kern 17. Jh. Nach Akten der Feuerversicherung 1649. Zweigeschossiges kleines Gebäude, Verbindungsbau zwischen Stadttor und Victor-Kretz-Straße 36. Rückwärtig ist die Stadtmauer integriert. | 1203760 |
Reichenbach
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
|---|---|---|---|---|---|
| (Altliste 1962)
Brunnen |
Alte Landstraße (Karte) |
18. Jh. Lebensgroße Nepomukstatue auf doppeltem, reichem Volutenpostament mit Rocailleornamenten; im unteren hohen Volutensockel riesiger Maskeron mit Wasserausfluß.
Im unteren Sockelteil über dem Maskeron: POSUIT / CIVIT JMP / GRNGENBACH / MDCCLXV. Zwischen unterem und oberem Teil des Postamentes Adlerwappen der Stadt Gengenbach. Im oberen Sockel: LAUDATE DOMINUM IN SANGTIS EIUS / PSALM 150. VI. An der Rückseite der Steinplatte des Nepomuk: Cura Franc. Caroli Rienecker eo tempore Pretoris erecta. |
104714804 | ||
| Eindachhof | Alte Landstraße 7 (Karte) |
1810 (am Eckständer datiert). Zweigeschossiges Gebäude mit bauzeitlicher Dachkonstruktion. Im Innern wandfeste Ausstattung wie gewölbte Kammerdecke, Wandtäfer.
(Sachgesamtheit) |
104771452 | ||
| Turbinenstation Gengenbach | Alte Landstraße 21 (Karte) |
Wasserkraftwerk mit Gleichstromanlage, im Auftrag des Papierfabrikanten Albert Köhler nach Plänen des Offenburger Architekten Friedrich Abel erbaut, 1900
zugehörig Fußgängersteg, genietete Stahlkonstruktion, 1900 (Sachgesamtheit) |
111811411 | ||
| Kapelle St. Michael | Haigerach 20 (Karte) |
16. Jh. Stein bei einem Fenster 1553, Inschrift über dem Tor 1597. 1780 barockisiert. Einschiffiges Langhaus mit halbrunder Apsis. Geschlossener Dachreiter mit spitzem Helm. Wandfeste historische ausstattung wie beispielsweise der Hauptaltar aus der Barockzeit mit der Darstellung des Hl. Michael. An der Westwand Reste von Fresken. Zubehör, u.a. Casel des 16. Jh. heute in der Klosterkirche von Gengenbach verwahrt. | 104787950 | ||
| Forstwarthaus | Haigerach 22 (Karte) |
Erbaut 1909. Verwendet wurde wahrscheinlich der Keller eines Vorgängerbaus. Eingeschossiges Einhaus mit hohem Kellersockel, Krüppelwalmdach. Wohnteil mit massiv gemauertem Sockel, Ökonomieteil mit Backsteingeschoss. Im Wohnteil bauzeitliche wandfeste Ausstattung wie beispielsweise Vertäfelung, Kachelofen, Türen mit Türgewänden. Umbau in den 1970er Jahren zu einem kirchlichen Tagungshaus. Gebäude im Heimatstil, das die Tradition eines in der Nähe einer Wallfahrtskirche befindlichen Bruder- oder Pilgerhauses aufnimmt. | 104786990 | ||
| (Altliste 1961)
Wohn- und Bauernhaus |
Mittelbach 6 (Karte) |
Kinzigtäler Haus, 1822 datiert (mit Inschrift auf Eckpfosten)
2-geschossige Holzkonstruktion, daher ohne Nußbühne; am 1. Geschoss Trippel von der Küche zum Schlafraum (erneuert); Trippel im 2. Geschoss herumgeführt; im Giebel Lauf-gang, dadurch stark vorkragender Halbwalm. Innen bei Bewahrung der alten Raumeinteilung geschickt hergerichtet, den modernen An-sprüchen gerecht werdend. In hervortretender Hanglage. Mustergültige Innenraumgestaltung ohne Veränderung des alten Raumgefüges. (Das Äußere des Hofes soll allerdings verschindelt werden, was verhindert werden sollte, da die Schindeln nach Verschalen der Innenwände eigentlich überflüssig sind). |
104754218 | ||
| (Altliste 1961)
Wohn- und Bauernhaus |
Mittelbach 10 (Karte) |
Kinzigtäler Haus 1798 datiert (auf hölzernem Türsturz des Hauseingangs 1891 auf der Kellertür, bezieht sich auf Umbau).
Im Äußeren durch Ausbesserungen und Anbauten (1891 und jünger) nicht mehr ganz ungestört. An der Bergseite neuer traufseitiger Anbau, nach hinten neuere Stallausbauten. Holzkonstruktion mit Nußbühne (heute unschön zugesetzt); in der Stube noch die gewölbter Decke; alter hölzerner Hauseingang; Trippel unten sowie Laufgang im Giebel vor länge-rer Zeit erneuert. Ältestes stattliches Kinzigtäler Haus in den Tälern der Gemeinde; in beherrschender Lage auf der südlichen Talseite. (Das Haus, allerdings reparaturbedürftig, sollte nach dem Verlust des Wussler’schen Hofes im Mitteltal (durch Brandstiftung) erhalten bleiben). |
104754273 | ||
| (Altliste 1961)
Wohn- und Bauernhaus |
Mittelbach 12 (Karte) |
Kinzigtäler Haus, 1842 datiert (auf linker Kellertür)
Einfaches, kleines Haus ohne Halbwalm; Laubengalerie erneuert; Trippel am Hauptge-schoss entfernt; nach hinten neu ausgebaut. |
104754764 | ||
| Höllhof | Mittelbach 25 (Karte) |
1937 als Herrenhaus erbaut, 1950 Waldarbeiterschule, ab 1991 Waldschulheim. Zweigeschossiges Gebäude mit Krüppelwalmdach, im Stil eines Schwarzwälder Eindachhofs. Erdgeschoss massiv, Obergeschoss in Fachwerk. Kellergeschoss noch vom Vorgängerbau (1811). Im Inneren historische wandfeste Ausstattung wie z. B. Türen und Treppe. Im Saal Ausstattung (Beleuchtung, Wandbild mit Waldarbeitern) aus den 30er Jahren. Treppenanlage beidseits des Gebäudes am Talgiebel. Am Grundstückseingang zwei Gartenpfosten mit Kugelaufsatz (Sachgesamtheit). | 101648515 | ||
| (Altliste 1961)
Wohn- und Ökonomiegebäude |
Pfaffenbach 1 (Karte) |
Kinzigtäler Haus, 1. Hälfte 19. Jahrhundert
Größerer Hof, jedoch Kellergeschoss und rückwärtiger Teil weitgehend umgebaut, einschließlich der rechten Frontseite; Nußbühne aber noch erhalten. |
104754348 | ||
| (Altliste 1961)
Wohn- und Bauernhaus |
Pfaffenbach 9 (Karte) |
Kinzigtäler Haus, 1873
Noch mit Nußbühne, im Hauptgeschoss Fenster ausgebaut; Walm verändert. |
104754517 | ||
| Eindachhof | Reichenbachtal 2, 2 a (Karte) |
1881. Eingeschossiges Gebäude auf Kellersockel, Satteldach. Anstelle eines Ökonomiegebäudes errichtet, wohl unter Verwendung von Teilen. Beim Hofgebäude Back-Brennhaus mit Backofen.
(Sachgesamtheit) |
104771468 | ||
| Eindachhof | Reichenbachtal 4 (Karte) |
18./19. Jh. Winkelförmiger, eingeschossiger Wohnteil auf Kellersockel. Fachwerkkonstruktion teilweise verkleidet. Ökonomiebereich im 19. Jh. nach Teilung des Hofs angefügt. Beim Hofgebäude Back-Brennhaus mit Backofen.
(Sachgesamtheit) |
104771804 | ||
Weitere Bilder |
Peterskapelle | Reichenbachtal 6 (Karte) |
13. Jh. Einschiffiges Langhaus. Urspr. halbrunde Apsis durch quadratischen Chorturm ersetzt. Fresken des 15. Jh. Barocker Altar. Zubehör. | 104771848 ( | |
| (Altliste 1961)
Wohn- und Bauernhaus |
Santis-Claus-Straße 3 (Karte) |
Kinzigtäler Haus, 1841 datiert.
Einfacher Bau dieses Typus ohne Nußbühne, mit Galerie unter starkem Halbwalm; Eck-fenster der Stube leider etwas erhöht, sonst Holzkonstruktion einigermaßen erhalten. Rechts neuer Backsteinanbau. Kleines Haus in noch besserer Holzverarbeitung. |
104754734 | ||
| (Altliste 1961)
Wohn- und Bauernhaus |
Schwärzenbach 4 (Karte) |
Kinzigtäler Haus, 1825 datiert (auf Eckpfosten mit Inschrift)
Kellergeschoss mit 2 unterschiedlich großen rundbogigen Öffnungen; 2-geschossige Holz-konstruktion mit Trippel von Küche zur Schlafstube, im Oberstock ganz herumgeführt (wie üblich); Gslerie im Giebel vor der Heubühne, darüber stark vorkragender Krüppelwalm; nach hinten neuere Backsteinumbauten, aber noch hölzerner Türeingang erhalten. Stube und Schlafraum noch in ursprünglichem Zustand erhalten. Staatliches Haus mit reicherer Holzkonstruktion, im Talschluss gelegen, allerdings durch neuere Gebäude verdeckt. (Holzkonstruktion reparaturbedürftig, Erhaltung aber lohnend, da einer der letzten großen Exemplare dieses Typus). |
104754625 | ||
| (Altliste 1962)
Bildstock |
Nähe Schwärzenbach 5 (Karte) |
1810 in Sandstein. Bauchiger Schaft mit Laterne, darunter kleiner Klötzchenfries. | 104714671 | ||
| (Altliste 1961)
Wohn- und Bauernhaus |
Schwärzenbach 7 (Karte) |
Kinzigtäler Haus, 1840 datiert (auf rechter Kellertür; 1805 auf der linken, letztere aber wiederverwendet von dem älteren Bau an anderer Stelle).
Zur Bergseite hin neuerer Anbau, gleichzeitig auch Schlafstube in Backstein neu aufge-führt; alter hölzerner Hauseingang; Trippel im Oberstock; Galerie im Giebel. Im Inneren Vorraum und Wohnstube ohne bauliche Veränderungen. In der Wohnstube Ofen, aus verschieden alten gusseisernen Platten zusammengesetzt: Frontplatte sowie rechte Seitenplatte von einer Gu0form: Dat. 1729, in barocken Ornamenten Inschrift: VIVE LE ROY ET LA REINE mit franz. Doppelwappen; beide Platten relativ gut erhalten. Linke Seitenplatte gesprungen, sonst aber gut erhalten: mit folgenden Reliefszenen: Verkündigung an Maria und Geburt (?) nebeneinander in 2 kleineren gerahmten Feldern; darunter, die ganze Breits der Platte beanspruchend, Verkündigung an die Hirten. Beschlagwerkartige Rahmung der Szenen. Dat.: Anfang 17. Jahrhundert (?) (Das leider nicht mehr im ursprünglichen Zustand erhaltener Kinzigtäler Haus sollte den-noch vor weiteren Umbauten bewahrt bleiben) Bei Neubau des Ofens dürfen die Platten nur an ein Heimatmuseum veräußert werden (Gengenbach oder Offenburg!). |
104754540 | ||
| (Altliste 1961)
Wohn- und Bauernhaus |
Schwärzenbach 11 (Karte) |
Kinzigtäler Haus, 1805 datiert (auf Eckpfosten mit Inschrift).
Kellergeschoss mit größerer und kleinerer korbbogier Öffnung mit den alten, gemusterten Holztüren; darauf 2-geschossige Holzkonstruktion mit alter Eingangstür; Trippel des Ober-stocks ehem. auch an der Bergseite herumgeführt; verschalter Giebel mit vorkragendem Krüppelwalm. Inneres: ohne bauliche Veränderung (von der Küche abgesehen) In der Wohnstube Eisenplattenofen mit aufgesetzten Jugendstilkacheln: ornamentale Frontplatte gesprungen und geflickt, rechte Seitenplatte: (etwas in der Wand stehend) mit figurenreicher Darstellung der Hochzeit von Kanaa vor reicher Architekturkulisse, darunter 4-zeilige Inschrift. Einige Figuren durch Hitze teilweise beschädigt, sonst guter Guss. 1 Seitenplatte: unbeschädigt mit Siegeszeichen (Tropaion und Waffen) in geflochtenem Kranz mit lat. Umschrift. Frontplatte stilistisch Ende 18. / Anfang 19. Jahrhundert, dann wohl mit dem Datum des Hauses von 1804 zusammengehende; die reichere rechte Seitenplatte möglicherweise Ende 17. Jahrhundert, ebenso die linke Seitenplatte. Stattlicheres Haus in hervortretender Lage auf der linken Talseite, bis auf neuere Stallum-bauten und die teilweise Entfernung der Trippel durch den bergseitigen Anbau der ur-sprüngliche Charakter bewahrt. Allgemeiner Zustand besser als bei Haus Nr. 88 (Erhaltung wie dort zu fordern. Ofenplatten dürfen nicht veräußert werden, es sei denn an ein Heimatmuseum (Gengenbach).) |
104754591 | ||
| (Altliste 1961)
Großer Mooshof |
Sondersbach 15 (Karte) |
mit Wohnhaus und Stallungen, Kinzigtäler Haus, noch 18. Jahrhundert? 2-geschossig, ohne Nußbühne, Trippel neu, sowie weitere Erneuerungen.
Durch neuere Umbauten leider beeinträchtigt. |
104754652 |
Schwaibach
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
|---|---|---|---|---|---|
| Eindachhof | Kinzigstraße 14 (Karte) |
19. Jh. Zweigeschossiges Gebäude auf Kellersockel, zwei große Kellergewölbe. Krüppelwalmdach. Stube mit Kachelofen aus den 20er Jahren des 20. Jh. | 104772040 | ||
| (Altliste 1961)
Wohn- und Bauernhaus |
Schwaibachtal 6 (Karte) |
Kinzigtäler Haus, 1840 dat. (auf linker Kellertür)
In hohem Steinsockel 2 tonnengewölbte Keller mit 2 unterschiedlich großen Kelleröffnungen; Kinzigtäler Holzkonstruktion mit 2 Trippeln, breitem Giebel und Krüppelwalm. Mächtiger Bau in beherrschender Lage. (Grundsätzlicher Umbau bevorstehend, muss verhindert werden; diese völlige Charakteränderung des Baues muss unbedingt verhütet werden). |
104755061 | ||
| Bildstock 1857 | Schwaibachtal 19 (Karte) |
Sandsteinbildstock auf quadratischen Grundriss, Laterne mit rundbogiger Öffnung. | 104772381 |
Weblinks
Einzelnachweise
Kulturdenkmale der Bau- und Kunstdenkmalpflege in Baden-Württemberg. Geoportal Baden-Württemberg, abgerufen am 10. September 2025.