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Liste der Kulturdenkmale in Oberharmersbach

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In der Liste der Kulturdenkmale in Oberharmersbach sind die Kulturdenkmale der Gemeinde Oberharmersbach im Ortenaukreis in Baden-Württemberg aufgelistet.

Legende

Die ab Oktober 2025 erstellten Tabellen basieren auf den vom Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg im September 2025 veröffentlichten Geodaten. Lizenzhinweis: dl-de/by-2-0 (https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0): Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, www.denkmalpflege-bw.de. Die Adressangaben und Bezeichnungen sind in der dargestellten Form nicht Teil der Ausgangsdaten. Die Adressen wurden automatisch aus den Koordinaten berechnet und können von den korrekten Adressen abweichen. Die Bezeichnungen wurden zunächst automatisiert dem Anfang der vom Landesamt für Denkmalpflege bereitgestellten Objektbeschreibungen entnommen.

  • Bild: Zeigt ein ausgewähltes Bild des Objekts, „Weitere Bilder“ verweist auf die zugehörige Kategorie im Medienarchiv Wikimedia Commons. In der Kartenansicht sind Kulturdenkmale ohne Bild an einem blauen Marker erkennbar. Auf das Kamerasymbol klicken, um weitere Fotos für diese Liste hochzuladen: Datei hochladen
  • Bezeichnung: Nennt den Namen, die Bezeichnung oder die Art des Kulturdenkmals.
  • Lage: Straßenname und Hausnummer oder Flurstücknummer des Kulturdenkmals, gegebenenfalls auch Gemarkung oder Ortsteil. Die Grundsortierung der Liste erfolgt nach dieser Adresse. Der Link (Karte) führt zu verschiedenen Kartendiensten mit der Position des Kulturdenkmals. In einem Tool mit Kartenansicht können die Koordinaten durch Verschieben korrigiert werden.
  • Datierung: Baubeginn, Fertigstellung, Datum der Erstnennung oder grobe zeitliche Einordnung entsprechend dem Eintrag in der zugrundeliegenden Denkmaldatenbank des Landesamts für Denkmalpflege Baden-Württemberg.
  • Beschreibung: Kurzcharakteristik des Kulturdenkmals, Nennung der geschützten Bestandteile und Begründung der Denkmaleigenschaft. Die Paragraphen § 2, § 12, § 19 oder § 28 verweisen auf die Art der Einstufung gemäß baden-württembergischem Denkmalschutzgesetz.
  • ID: Identifikator des Objekts in der zugrundeliegenden Datenbank des Landesamts für Denkmalpflege Baden-Württemberg

Abkürzungen

Kulturdenkmale

Oberharmersbach

Weitere Informationen Bild, Bezeichnung ...
Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID

Weitere Bilder
St. Wendelin Kapelle Auf der Hub
(Karte)
1868. Kleine Kapelle auf rechteckigem Grundriss mit Satteldach. Im Inneren bauzeitliche Ausstattung, u.a. St. Wendelinfigur und Putto. 101646040
( Wikidata)

Weitere Bilder
Brandenkopfturm Brandenkopf 1
(Karte)
1929. Aussichtsturm in Sandsteinquadern. Vierstufiger Sockel, Aussichtgeschoss mit spitzbogigen Öffnungen, im Inneren an den Wänden geführte Holztreppe. 108033626
( Wikidata)
Altliste 1972

Wegkreuz?

Brandenkopf 1
(Karte)
Am Dorfrand an der Straße zum Brandenkopf. Errichtet 1838. IOHANES MÜLLER MARIEFA SCHIELE. 104182727BW

Eindachhof Brugasse 18
(Karte)
in der Tradition des Kinzigtäler Hauses mit vorgelagertem Brunnen am Ortsrand von Oberharmersbach. Aufgrund des Namens der Vorbesitzer Kornmayerhof genannt, zwischen 1899 und 2000 Nutzung als Farrenstall, Außenbau mit bauzeitlicher Verbretterung am Giebel, profilierten Bügen und doppelläufiger Freitreppe, liegende Dachkonstruktion, erbaut 1894.

Der Eindachhof zeigt anschaulich das lange Fortleben landschaftstypischer, in diesem Falle dem Kinzigtäler Haus verpflichteter Bauformen. Als Farrenstall von Oberharmersbach ist das Anwesen ein Zeugnis der bäuerlich geprägten Wirtschaftsstruktur des Ortes.

111045206
Speicher des Schwobelenzenhofs Dorf 26
(Karte)
1761. Zweigeschossiges Gebäude. Erdgeschoss massiv, darüber Holzkonstruktion. Strohgedecktes Halbwalmdach. Speicher 1985 transloziert. 101286953BW

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Rathaus Dorf 30
(Karte)
1901/02 nach Plänen des Offenburger Architekten Ludwig Kull. Zweigeschossiges Gebäude mit Satteldach, geschweifte Giebel. Dekoration der Fassade mit Elementen in neogotischem Stil. Am Hauptgiebel erkerartiges Mittelfenster. Im Inneren wandfeste historische Ausstattung, u.a. bauzeitliche Treppe und geschnitzte Tafel für Eheankündigungen.

Vor dem Sockel der Hauptfassade Bildhäuschen mit Christus an der Geißelsäule, gestiftet 1822.

101286922

Weitere Bilder
Pfarrkirche St. Gallus Dorf 36
(Karte)
1839–43. Anstelle einer barocken Vorgängerkirche erbaut. Dreischiffige Saalkirche mit Eingangsturm, davor Treppenanlage. Sandsteinbau in neoromanischen Formen. Historische Ausstattung und Zubehör.

Neben der Kirche kleiner bauzeitlicher gusseiserner Brunnen. Ebenfalls beim Langhaus offene Gefallenengedenkkapelle, um 1900. (Sachgesamtheit)

101294141
( Wikidata)

Altliste 1972

Gasthaus Bären

Dorf 35, 37
(Karte)
Ende 17. Jh. Im 19. Jh. modernisiert. Niederer Sockel, zweigeschossiger Steinbau längs zur Straße. Dachkonsolen. Walmdach (1/2 Walme) mit Dachgiebel an der Längsseite (2-geschoss.), mit kleinem Anbau und verschiedenen sonstigen Erweiterungen. Biberschwanzziegeldach. 104176066

Weitere Bilder
Pfarrhaus Dorf 44
(Karte)
1922. Zweigeschossiges Gebäude mit Halbwalmdach. Fassadengliederung durch Sandsteingewände, Eckquaderung und Sandsteinsockel. Über der giebelseitigen Eingangstüre Balkon, der von zwei Sandsteinpfeilern getragen wird. Im Inneren hat sich bauzeitliche, wandfeste Ausstattung erhalten - beispielsweise Türen, die Treppe, Wandvertäfelungen und Fenster. Ebenfalls erhalten die bauzeitliche Grundrissdisposition.

Das Pfarrhaus ist ein charakteristischer Vertreter kirchlicher Verwaltungsbauten Anfang des 20. Jh. Er weist ein hohes Maß an Originalität auf.

101294282
Altliste 1972

Speichergebäude

Eckle 3 a
(Karte)
Niedriger Hausteinsockel, senkrechte Öffnungen. Fruchtkasten mit geschweiften Stürzen, zwei Eingänge, zweiseitiger Umgang mit altem Ziergeländer, an Mittelstück IHS, herz, zwei Messer eingegraben. An rechtem Eckpfosten Inschrift in Rahmen: BAUHER/ANDREAS/LEHMAN/JAKOBINA/H.L.KILLIG/M.L.1882. Außerhalb des Rahmens: G.I. 104176160BW
Altliste 1972

Bildstock am Ortsanfang Oberhamersbach

Hagenbach
(Karte)
Vor Abzweigung Billersberg.

Roter Sandstein, mehrere Bruchstellen - halb vergraben - pfeilerartiger Schaft, großer Tabernakel mit gedrehten Eckwülsten, Kreuzkuppelform, Kruzifix - über Nische + an Seiten Engelsköpfe - Fragment Relief einer Figur mit Bischofsstab (?).

104182745BW
Altliste 1972

Bildstock

Hagenbach
(Karte)
Roter Sandstein, ca. 235 cm. Pfeilerartiger Schaft mit gedrehten Eckwülsten, links und rechts Rosetten. Tabernakel mit gedrehten Eckwülsten, Satteldachform - links und rechts Rosetten - Inschrift am Schaft: IERG/LEME/1713/15. 104182655BW
Altliste 1972

Bildstock

Hagenbach
(Karte)
Quadratischer Schaft, an der Straße zum Hagensbach beim Brutonihof, vorn Bischof mit Tier (Bär?). Tabernakel mit Kreuzkuppelform. links und rechts Engelskopf. Schmiedeeiserne Tür mit Blattranke. 104182698BW
Altliste 1972

Stein von Eckquaderung in Stall eingemauert

Hagenbach 11
(Karte)
Inschrift 1698. Rechts Sockeltürfassung Sandstein, Kanten abgefasst, Voluten. Hof neu. 104177528BW
Altliste 1972

Bildstock an der Hauptstraße

Hagenbach 13
(Karte)
an der Abzweigung zum Hagenbach. Roter Sandstein. Quadratischer Sockel + Schaft, oberer Teil mit gedrehten Eckwülsten - Tabernakel mit Kreuzkuppelform, schmiedeeisernes Kruzifix - links Josephs-. rechts Marienmonogramm - Inschrift, an Sockel Vorderseite unleserlich bis auf letzte Zeile: April 1862.

Links: ENTRICH=/=TET VON SEI/NER EHEFRAU/-/AFRA HARTER/1862

Rechts: Kindern/Severin Nok./Katharina/Cecilia/Kaposina. Versch. Verzierungen.

104182675BW

Altliste 1972

Bauernhof

Hermersberg 1
(Karte)

Eckquader 1742. Hof vorderer Teil erneuert nur noch hinterer Teil alt in Bohlenständerbauweise. Brunnentrog XAVER JILG 1856 MONIKA PFUNDSTEIN. Speicher 19. Jh. Satteldach - Falzziegel. Bildstock errichtet 1822. IOHAN/NES HUG/GOT/GIB/IM/DIE/EWI/GE RUH. Am Sockel: IAKOB ILG und Datum. (Sachgesamtheit)

104177555

Altliste

Bildstock

Hermersberg
(Karte)
Errichtet 1687. IOHANES/ZIMER/MAN. Gehört zu den ältesten Bildstöcken der Gegend. Recht stattlich und gut erhalten. 110966299
Altliste 1972

Bauernhof

Hermersberg 4
(Karte)
Im Sockel 1824, am Brunnentrog 1825. Bruchsteinsockel, teilweise erneuert - senkrechte Fenster. 2-geschoßiges Wohngeschoß teilweise erneuert, verschindelt. Fenstererker, verzierte Konsolen - neue Fenster. Scheuer vorkragend, verbrettert. ½ Walm nach vorne - Falzziegeldach - re hinten Schopf. Garagenanbau re unter Hauseingang. Mühle (nur Gebäude). (Sachgesamtheit) 104177939BW
Altliste 1972

Wohnhaus

Holdersbach 21
(Karte)
Ca. 1850. Einfaches ehemaliges Taglöhnergut. 104178106BW
Altliste 1972

Hof

Holdersbach
(Karte)
vollständig erneuert nach Brand in 1930er Jahren. Speicher über Eingang Fruchtkasten 1764 LQIS. Fruchtkastentür mit geschweiftem Türsturz. Links davon Kammer - Dachstuhl neu. Dreiviertelwalme - Straugenfalzziegel. Angebaut Holzschopf. Ein Speicher in dieser Ausführung ist etwas besonderes für die Gegend. 104178173BW
Altliste 1972

Bauernhof

Holdersbach 33
(Karte)
1728 Eckquader links Bruchsteinsockel - Eckquaderung - waagrechte Fenster. Wohnteil mit Lehmmauernausfachung - Fenstererker mit verzierten Konsolen - gestufter Teil verschindelt und nach rechts angebaut - hinterer Teil erneuert - verbretterte Nussbühne. Leibgedinghaus am rechten Eckbalken 1823 und nicht lesbare Inschrift - Bruchsteinsockel - Eckquaderung - senkrechte Kellerfenster - drei rundbogige Eingänge. Wohnteil vollständig Bohlenständerbauweise - Fenstererker mit verzierten Konsolen - Nussbühne offen - vorkragende Scheuer verschindelt - alter Dachstuhl - Pfannendeckung - Satteldach. Erst seit kurzer Zeit unbewohnt - gut erhalten! (Sachgesamtheit) 104178699BW
Altliste 1972

Bauernhof

Holdersbach 35
(Karte)
Bruchsteinsockel mit vier Eingängen - senkrechte Kellerfenster. Wohngeschoss wahrscheinlich früher erneuert. Fenstererker. Lehmmauern. Kleinteilige Fenster. Nussbühne teilweise geschlossen. Vorkragende Scheuer. Verzierte Knaggen. Dachstuhl alt. Satteldach Falzziegel. Ab Hausgang hinten völlig neu aufgemauert nach rechts Anbau (hinten). 104178760BW
Altliste 1972

Bauernhof

Holdersbach 37
(Karte)
1750 am Eckquader linke Ecke und Inschrift GELOBT SEI JESUS CHRISTUS und kleiner Engelskopf. Bruchsteinsockel durchgehend mit verschiedenen Sandsteingefassten Eingängen. Wohnteil ausgeriegelt, verschindelt. Halbwalme. Eternitschindeln und Falzziegel an hinten Kellereingang Schlussstein: 1865 OH•L T•I. Speicher mit Inschrift am Eckquader links 1809. Bruchsteinsockel. Rundbogiger Eingang. Zwei verschiedene Fruchtkammern - darüber zweites Geschoss. Verzierte Knaggen (!). Satteldach - Falzziegeldach. Zwei Balkone. Für die Gegend außerordentlich aufwendiger und stattlicher Speicher (selten). (Sachgesamtheit) 104178833BW
Altliste 1972

Bildstock an der Straße zum Jedensbach

Jedensbach 5
(Karte)
Schaft mit abgefasten Kanten. Tabernakel mit Satteldachform, oberhalb der Nische links und rechts Engelsköpfe - Inschrift an Schaft: IOHA/NES/SCH/ILY/IS - Datum an Tabernakel 1737. 104182879BW

Weitere Bilder
Altliste 1972

Gehöft

Jedensbach 6
(Karte)
Datum an linker Ecke und linker Knagge: 1546. Hausteinsockel verputzt. Wohngeschoss verschindelt. Scheuer vorkragend, Offen. Stall Holz. Halbwalme, Biberschw. Anbau rechts. 104178947

Weitere Bilder
Altliste 1972

Bauernhof

Jedensbach 9
(Karte)
Ende 18. Jahrh., 1933 neu aufgemauert. Gerüst alt, Halbwalme, Falzziegel. Galerie vor zweitem Wohngeschoss. Scheuer vorkragend, offen, gedrehte Knaggen. Speicher. Hausteinsockel. Putzreste mit gemalter Eckquaderung. Satteldach, Falzziegel. 104169812

Wegkreuz Kirchweg 2
(Karte)
1907. Wegkreuz mit Korpus, gestiftet von Regina Nock, geb. Lehmann und Theres Isenmann, geb. Lehmann. 101294309
Altliste 1972

Bauernhof

Langhärdle 1
(Karte)
Datum an linker Ecke: 1767. Hausteinsockel, vorn zementverputzt, Eckquaderung. Rundbogentüren sandsteingefasst. Wohnteil verschindelt, an Hausgang mit Ziegeln ausgeriegelt, hinter Hausgang an linker Langseite Holzscheuer vorkragend, verbrettert. Satteldach, Falzziegel. 104177333BW
Altliste 1972

Bauernhof

Obertal 36
(Karte)
19. Jh. Bruchsteinsockel neu beworfen. Wohnteil verschindelt - ausgeriegelt. Zweimal vorkragende Bühne, verschindelt. Satteldach - Falzziegel. 104177392BW
Altliste 1972

Bauernhaus

Obertal 43
(Karte)
Am Eckstein: 1786 LEHMAN MARIA ANNA L. Wohngeschoss neu aufgemauert. Kellerfenster senkrecht mit rundbogigem Abschluss. Verzierte Knaggen. Im Ganzen fast ganz erneuert und renoviert. 104177465BW
Altliste 1972

Gehöft

Obertal 44
(Karte)
Am Eckstein links 1776. IOSEPH LEHMAN EHFRAU BARBARA BRIDERIN daneben Kreuzigungsrelief und Madonnennichen. Sockel z. T. Quader und Bruchsteine - senkrechte Kellerfenster. Zwei rundbogige Kellertüren (im Sockel Stall). Wohnteil verschindelt - Stubendecke innen neu gewölbt. Nach rechts neuer Küchenanbau. Nussbühne verschlossen. Alte verzierte Kanggen - vorne Dreiviertelwalm - Falzziegel. 1978 alter Anbau auf der linken Seite durch Anbau eines Leibgechinghauses ersetzt. 104177290BW
Altliste 1972

Bauernhof

Obertal 61
(Karte)
Abgegangener Eckpfosten: 17. Sockel verputzt, Eingänge mit spitzbogigen Sandsteineinfassungen. Wohnteil gemauert, verschalt (1956). Halbwalm vorn, Falzziegel. Bidlstock, roter Sandstein. Relief Hl. Georg an Schaft; Zwischenstück fehlt. Inschr.: HANS/IERG.NO/CK VND/CATHARINA ZAP/IN ANNO (Datum vergraben, 18. Jh.). 104176362BW
Altliste 1972

Gasthof und Ökonomieteil

Obertal 62
(Karte)
An Balken im Dachstuhl 1784 (Besitzer). Am Schlussstein Kellertüre re: 1867 KRISTIAN LEHMAN MARIA ANA SCHNAITER. Soll 300 Jahre sein. Hoher Sockel - waagrechte Doppelfenster im Keller. Gasthaus und Wohngeschossteil Steinmauer verputzt. Zweites Geschoss verschindelt - verzierte Knaggen. Bühne vorkragend, verbrettert - Satteldach - Falzziegel und Pfannendeckung. Nach links (quer zur Str. Anbau mit Walm) verschiedene Erneuerungen. 104179012BW
Altliste 1972

Bildstock

Obertal 62
(Karte)
Ca. 160 cm hoch - roter Sandstein - pfeilerartiger Sockel, Kanten gefast - Inschrift unleserlich, Datum 1799 (?) - Tabernakel mit Satteldachform, Schindelandeutung - an Giebel Lothringer Kreuz - links und rechts Rosetten. 104183003BW
Altliste 1972

Bildstock

Riersbach
(Karte)
Errichtet 1862. Im Sockel: HIER IST GESTORBEN FILIP LEMAN IM JAHR 1802. An der Säule: WACHET UND BETET HALTET EUCH BEREIT DENN DIE STUNDE KOMMT EHE IHR ES MERKT - linke Seite: ERRICHTET VON MATHÄUS LEHMANN - rechte Seite: KORDULA BRUDER 1862. 104182890BW
Altliste 1972

Bauernhof

Riersbach 22
(Karte)
Am rechten Eckbalken 1853. Bruchsteinsockel mit drei Türen mit waagrechtem Sturz zum Teil erneuert - waagrechte Kellerfenster. Wohnteil mit Lehmmauern - Fenstererker - Schiebefenster noch in der ursprünglichen Art erhalten. Nach rechts Anbau verschindelt. Vorkragende Scheuer verbrettert - Satteldach - Falzziegel. Nach links Anbau quer - neue Fenster - Pfannendeckung und Brennhaus. (Sachgesamtheit) 104179085BW
Friedhofkreuz Schulstraße
(Karte)
1703, 1898. Sockel mit Totenkopf, darauf jüngeres Missionskreuz mit Korpus. 101294250BW

Weitere Bilder
Altliste 1972

Friedhofskreuz auf dem Friedhof von St. Gallus

Schulstraße
(Karte)
Auf hohem dreifach getrepptem Sockel mit zwei Inschriften und Totenkopf das Kreuz mit fast lebensgroßem Kruzifix unterste Inschrift: HL.MISSIONSKREUZ EINGEWIHT IM IAHRE1772 BEI DER MISSION 1860 DEN 25 MÄRZ RENOVIRT UND MIT DEN ÜBLICHEN ABLÄSSEN BELEGT.

Die darüberliegende Inschrift: AD SOLI DIE LAVDEM/EREXIT HA(N)C CRVCEM IA-KOB/FRECH CIVIS HVIVS LOCI 1703. Als dritte Inschrift am Kreuzesstamm: Missionskreuz 1898.

104175697
Altliste 1972

Bauernhof. Ca. 1700

Waldhäuser 26
(Karte)
Ca. 1900 mit Ziegeln ausgeriegelt. Bruchsteinsockel (Stall), Eckquaderung, lehmverschmiert. Nussbühne offen. Speicher vor Wohnteil Holz, Dach Falzziegel. Satteldach. Biberschw. Anbauten links, hinterer z. T. mit handgestrichenen Biberschwänzen. 104179785BW
Altliste 1972

Bauernhof

Waldhäuser 27
(Karte)
1860 an jetzige Stelle versetzt (Inschrift an Türsturz Sockel). Durchgehender Bruchsteinsockel, Eckquaderung. Gerüst älter (ca. 1800), verzierte Knaggen. In 1950er Jahren ausgeriegelt mit Ziegeln. Halbwalme, Falzziegel. Speicher, Bruchsteinsockel mit senkrechten Öffnungen. Traufdach neu. Satteldach, Biberschwänze. (Sachgesamtheit) 104179809BW
Altliste 1972

Bauernhof

Waldhäuser 38
(Karte)
Inschrift an linker Ecke: MICHAEL BONNERT 17 (Engelsk.) 49. Sockel verputzt, Eckquaderung. Wohnteil verputzt. Galerie vor Scheuer. Halbwalme, Falzziegel. Anbau rechts. 104182527BW
Gallus-Säge Zuwald 2
(Karte)
Hofsäge, erbaut 1834. Holzgatter und Antrieb aus dem Jahre 1930, Wasserrad 1993 erneuert. Langgestrecktes Gebäude in Holz mit Satteldach, rechtwinkliger Anbau mit Sägerstüble. Einschließlich Wasserzuleitung und Mechanik. Aussagekräftiges Beispiel einer Hofsäge, charakteristisches Nebengebäude eines Schwarzwaldhofes. 105059839BW
Altliste 1972

Bauernhof

Zuwald 4
(Karte)
Am Eckstein 1842 GOTT SEGNE DIESES HAUS ALLE DIE GEHEN EIN UND AUS JAKOB LEHMANN SUSANNA SCHWARZ (Inschriften). Durchgehender gequaderter Sockel z. T. erneuert. Wohnteil ausgeriegelt, verschindelt. Bühne vorkragend, verbrettert. Nußbühne. Pfannen und Biberschwanzziegel. Nach rechts Erweiterung und Mühle. (Sachgesamtheit) 104182538BW
Wohnhaus Zuwald 5
(Karte)
Um 1880. Dreigeschossiges Gebäude auf Kellersockel, flaches Zeltdach. Kubischer Baukörper, Fassadendekoration durch historisierende Elemente, wie beispielsweise Fensterverdachungen. Im Inneren bauzeitliche wandfeste Ausstattung, hochwertige Parkettböden mit unterschiedlichen Hölzern, Stuckdecken, Türen mit Kastenschlössern und Treppe mit gedrechseltem Geländer. Zwei Tonnengewölbe im Keller. In den 1960er Jahren entstand das dritte Geschoss und der Eingang wurde verlegt. Die Hauskapelle erhielt in dieser Zeit neue Glasfenster. Teilweise findet sich eine Einfriedung durch einen Metallzaun mit aufgesetzten Kreuzen, zum Hand hin eine Mauer. Zum Gebäude gehört auch ein Gemüsegarten. Das Gebäude wurde ursprünglich vom ansässigen Holzhändler Lehmann erbaut, kam 1931, ebenso wie die Kapelle, in Besitz des Erzbistums und diente als Erholungsheim für Priester. Seit 1957 ist es Schwesternheim der Schwestern vom Erlenbad. 108683747BW
Maria-Hilf-Kapelle Zuwald 6
(Karte)
1883. Kapelle aus rotem Sandstein mit Eingangsturm und eingerücktem Chor. Hallenkirche. Der Bauer Georg Lehmann gelobte eine Kapelle zu errichten, wenn sein hof von Viehseuchen verschont bliebe. Sein Sohn Fridolin begann 1882 mit dem Bau des Gotteshauses. Die im Tal bekannte juliane Wußler bestimmte den Platz und schlug vor, die Kapelle der Gottesmutter zu widmen. Grundsteinlegung und Einweihung waren 1883, 1885 fand der erste Gottesdienst statt. 1831 wurde die Kapelle dem Erzbistum übereignet. Bei der Kirche Gedenkstein für die Pfarrer, die den Bau initiiert hatten. Naturstein mit Metallplatte. 104175757BW
Altliste 1972

Bauernhof

Zuwald 7
(Karte)
Um 1800. Sockel erneuert mit Quadern. Wohnteil ausgefacht mit Backsteinen - an linker Seite noch die alten lehmausgefachten Wände und der ursprüngliche Bruchsteinsockel - Nussbühne halb offen. Scheuer vorkragend, verbrettert. Nach rechts Anbau mit neuen Fenstern. Dreiviertelwalm - Falzziegel und Art Biberschwanzziegel. 104182551BW
Altliste 1972

Bauernhaus

Zuwald 18
(Karte)
1665 am Pfosten linken des Fensters vorn Bruchsteinsockel neu beworfen. Wohngeschoss mit Lehmausfachung - Fenstererker - versch. kleinteilige Fenster - Nussbühne offen - vorkragende Scheuer verbrettert - vorderer Walm noch strohgedeckt. Übriges Dach Eternitschiefer. 104182581BW
Altliste 1972

Bauernhof

Zuwald 20
(Karte)
Linker Eckbalken 1695 CHRIPIUM LEHMANN. Bruchsteinsockel - senkrechte Fenster - Zwei Türen mit geradem Sturz, eine rundbogige - Wohnteil erneuert außer den alten offenen Pfosten, sonst neue Verbretterung (Bohlen) - Fenstererker - offene Nußbühne - verzierte Knaggen - vorkragende Scheuer verbrettert - Satteldach - Falzziegel und Pfannen - Erweiterung nach rechts verschindelt - Garagenanbau (unschön) - Leibgedinghaus am linken Bogen (Keller) 1696 - am rechten Kellereingang (Schlussstein) 1871 GEORG LEHMAN - Bruchsteinsockel - Zwei rundbogige Kellereingänge - Wohnteil verschindelt - vorkragende Bühne. (Sachgesamtheit) 104182614BW
Altliste 1972

Bauernhof

Zuwald 26, 27
(Karte)
Am rundbogigen Kellereingang 1777 - Bruchsteinsockel - Eckquader - Wohngeschoss ausgeriegelt mit Lehmausfachung - Balkon - Nussbühne geschlossen - verzierte Knaggen - vorkragende Scheuer verbrettert - Satteldach - hinter Hausgang links neu aufgemauert - Erweiterung nach rechts - Leibgedinghaus 1774 am Türsturz - Sockel verputzt - vorkragende Bühne - Satteldach - Falzziegel - Brennhaus. (Sachgesamtheit) 104182627BW
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Commons: Kulturdenkmale in Oberharmersbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen

Kulturdenkmale der Bau- und Kunstdenkmalpflege in Baden-Württemberg. Geoportal Baden-Württemberg, abgerufen am 10. September 2025.

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