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Liste der Kulturdenkmale in Hohberg

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In der Liste der Kulturdenkmale in Hohberg sind die Kulturdenkmale der Gemeinde Hohberg im Ortenaukreis in Baden-Württemberg aufgelistet.

Legende

Die ab Oktober 2025 erstellten Tabellen basieren auf den vom Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg im September 2025 veröffentlichten Geodaten. Lizenzhinweis: dl-de/by-2-0 (https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0): Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, www.denkmalpflege-bw.de. Die Adressangaben und Bezeichnungen sind in der dargestellten Form nicht Teil der Ausgangsdaten. Die Adressen wurden automatisch aus den Koordinaten berechnet und können von den korrekten Adressen abweichen. Die Bezeichnungen wurden zunächst automatisiert dem Anfang der vom Landesamt für Denkmalpflege bereitgestellten Objektbeschreibungen entnommen.

  • Bild: Zeigt ein ausgewähltes Bild des Objekts, „Weitere Bilder“ verweist auf die zugehörige Kategorie im Medienarchiv Wikimedia Commons. In der Kartenansicht sind Kulturdenkmale ohne Bild an einem blauen Marker erkennbar. Auf das Kamerasymbol klicken, um weitere Fotos für diese Liste hochzuladen: Datei hochladen
  • Bezeichnung: Nennt den Namen, die Bezeichnung oder die Art des Kulturdenkmals.
  • Lage: Straßenname und Hausnummer oder Flurstücknummer des Kulturdenkmals, gegebenenfalls auch Gemarkung oder Ortsteil. Die Grundsortierung der Liste erfolgt nach dieser Adresse. Der Link (Karte) führt zu verschiedenen Kartendiensten mit der Position des Kulturdenkmals. In einem Tool mit Kartenansicht können die Koordinaten durch Verschieben korrigiert werden.
  • Datierung: Baubeginn, Fertigstellung, Datum der Erstnennung oder grobe zeitliche Einordnung entsprechend dem Eintrag in der zugrundeliegenden Denkmaldatenbank des Landesamts für Denkmalpflege Baden-Württemberg.
  • Beschreibung: Kurzcharakteristik des Kulturdenkmals, Nennung der geschützten Bestandteile und Begründung der Denkmaleigenschaft. Die Paragraphen § 2, § 12, § 19 oder § 28 verweisen auf die Art der Einstufung gemäß baden-württembergischem Denkmalschutzgesetz.
  • ID: Identifikator des Objekts in der zugrundeliegenden Datenbank des Landesamts für Denkmalpflege Baden-Württemberg

Abkürzungen

Kulturdenkmale nach Ortsteilen

Diersburg

Weitere Informationen Bild, Bezeichnung ...
Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID

Altliste 1962 Jüdischer Friedhof Bachstraße 4, 5
(Karte)
1773 angelegt. 1821 erweitert. Nüchterne Anlage mit schlichten Grabsteinen. 96951085
Altliste 1962

Familienfriedhof der Roeder von Diersburg

Friedhofstraße
(Karte)
Ehem. Dorffriedhof von ca. 1750, 1888 angekauft und als Familienfriedhof hergerichtet, zahlreiche Gräber der Familie damals erst nach Diersburg verbracht. Ansteigender, ummauerter Platz mit altem Baumbestand und vorwiegend steinernen Grabdenkmälern. 103638557BW
Altliste 1962

Ev. Kinderschule

Fuchsbühlstraße 8
(Karte)
Auch „Präsidentenhaus“ genannt, 1696 dat. auf Kellerbogen. Kinderschule und Wohnungen. Großer, zweigeschossiger Fachwerkbau in leichter Hanglage, über liegendem Dachstuhl Satteldach. Geschossteilung mit profilierten Balken; Giebelseite zur Straße hin, mit rundbogigem Kellereingang (bez. 1696 und 1853); alte Kellerluken mit steinernen Schiebefenstern. Halbtiefer Keller mit Unterzugsbalken und Stütze. 103638813BW
Altliste 1962

Wohnhaus

Fuchsbühlstraße 9
(Karte)
Fachwerkhaus, 1605 dat. (auf rundbogiger Kellertür). Lage gegenüber der „Kinderschule“, tritt aber wegen der Niveauunterschiede zur oberen Straße hin nur wenig in Erscheinung. Giebel erneuert. 103638840BW

Burgruine Diersburg Beim Schloß
(Karte)
12. Jh. bis 17. Jh. Längliche Anlage. Hauptburg 48 m lang, durchschnittlich 15 m breit, von einer etwa 2,7 m starken Mauer umgeben, die gleichzeitig Außenmauer der Gebäude ist. Im westlichen Teil „altes Haus“ (Palas), anschließend ein Hof, dann sog. Neubau (Palas).Sandsteinbossenquader mit sauberem Randschlag. Im Hof Brunnen, Schacht bei der Öffnung sechseckig ummauert. Schmaler Zwinger an der Nord-, West- und Südseite. 103585073
Gehöft Kreisstraße 19
(Karte)
19. Jh. Wohnhaus mit anschließendem Back-Brennhaus und parallel zum Wohnhaus stehendem Ökonomiegebäude. Wohnhaus in Fachwerk mit Zierelementen, Kniestock, 1833 am Eingang zum Gewölbekeller bezeichnet. Im Inneren wandfeste, historische Ausstattung wie Wandvertäfelungen, Türen, einfache Stuckdecke etc. Ökonomiegebäude ebenfalls in Fachwerk. (Sachgesamtheit) 103638787BW
Altliste 1962

Schloß Diersburg

Kreisstraße 20; Mühlweg
(Karte)
1659 (nach Denkmalbucheintragung) errichtet;1668 dat. an der 1934 stark erneuerten Portalkartusche, Ländlicher, barocker Gutssitz. Wohnungen und Ökonomiegebäude.1709 erweitert mit Mansardendach (nach Denkmalbuch), 1811/12 nochmals, 1934/35 Inneres und Fassade erneuert und gering verändert (siehe Denkmalbuch), auf der Rückseite aber stärker (Angaben nach Denkmalbucheintragung). Zweigeschossiges, größeres Landschloss mit Mansardendach, auf der Breitseite 6-achsig, aber keine Mittenbetonung, da das Portal mit einfacher doppelläufiger Außentreppe in der zweiten Achse von Süden liegt. Die vier Mansardfenster nehmen auf die Achsenteilung keine Rücksicht. Auf den Schmalseiten der Achsen ungleich verteilt. Geputzte Eckquader und Gesimsband zwischen den Geschossen. Inneres und Inventar (nach Denkmalbuch): Schöne Holztreppe, Stuckdecken, alte Türen und Beschläge; 48 Ölgemälde (Ahnenbilder, darunter Egenhoff Roeder, Stättmeister zu Straßburg von Holbein d. J. ?) und 11 kleinere Miniaturen und Zeichnungen. Hübsche Biedermeiermöbelgarnitur. Nebenhaus, zweigeschossig, 1. Hälfte 18. Jh. in schlichten Formen. Zwei Ökonomiegebäude in flachem Winkel aneinandergefügt. Eingeschossiger Bau von 1813 und zweigeschossiger Flügel von 1821 mit Fachwerk im OG. Barocke Gartenanlage: davon noch erhalten auf flacher Abschlussmauer Vasen aus Sandstein im Abstand von 3-4 m. Barockfiguren (vgl. Denkmalbuch) im Garten nicht mehr vorhanden. (Sachgesamtheit) 103638603BW
Herrenhaus Reischachstraße 1
(Karte)
Wohl aus dem 17. Jahrhundert, Umbauten im 19. Jh. Eingeschossiges Gebäude auf L-förmigem Grundriss, Kniestock und Giebel in Fachwerk. Sandsteingewände und Eckquaderung. Reste von historischer, wandfester Ausstattung. 110835561BW

Wegkreuz aus Stein Sesteracker
(Karte)
1860. Wegkreuz mit Korpus und Marienfigur am Kreuzfuß, farbig gefasst. Gestiftet von Joh. Seger und Ehefrau Magdalena Straubinger. Gefertigt von Joh. Lagra aus Ettenheim-Altdorf. Aussagekräftiges Zeugnis der Volksfrömmigkeit. 109962272

Weitere Bilder
Kath. Kirche St. Carolus Talstraße 1
(Karte)
1830/31 errichtet. Einfacher Rechteckbau mit leicht eingezogenem Chor, Dachreiter. Wandfeste Ausstattung, u.a. Hochaltarbild von Marie Ellenrieder. Zubehör. 103638851
Wohnhaus Talstraße 7
(Karte)
Kulturdenkmal (Information im Aufbau) 112865734BW
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Hofweier

Weitere Informationen Bild, Bezeichnung ...
Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Altliste 1962

Bahnwärterhaus

An der Bundesbahn 1
(Karte)
Eingeschossig, Satteldach; letztes Viertel 19. Jahrhundert. 103639077BW
Marienhof An der Bundesbahn 3
(Karte)
Mitte 19. Jh. Vierseithof mit großer, in nordsüdlicher Richtung verlaufender Scheune von 1856, mit Nordflügel von 1857, dort Kuhstall, Futterscheuer, Brennhaus und Wirtschaftszimmer, Südflügel von 1857, dort Pferde- und Ochsenstall, Wagenschuppen, Knechtzimmer und Gesindewohnung und Wohnhaus von 1858. Dazu Mauern und Tore zwischen Wohn- und Ökonomieteil und kleinem kapellenartigen Bau aus der 2. Hälfte des 20. Jh. mit Marienfigur. Hofanlage erbaut vom Freiherr von Franckenstein. Bauzeitliche wandfeste Ausstattung in den Gebäuden. (Sachgesamtheit)

Nach der Mediatisation Anfang des 19. Jh. entstandene, für das Oberrheingebiet ungewöhnlich große Hofanlage einer ehemals ritterschaftlichen Herrschaft.

103639090BW
Altliste 1962

Sandsteinkruzifixus von 1735

An der Halde 6
(Karte)
Gefasst, am Ortsausgang nach Offenburg. 103639103BW
Altliste 1962

Gehöft

Dorfstraße 14
(Karte)
19. Jh. Wohnhaus, Kniestockhaus, 1809. OG bewohnt. Zwei Wetterdächle. Balkeninschrift: 1809. Rückwärtig Ökonomiegebäude. (Sachgesamtheit) 103639147BW
Altliste 1962

Einhaus

Dorfstraße 7
(Karte)
Kniestockhaus 18./19. Jh. OG bewohnt. Wohnhaus und Ökonomiegebäude unter einem Dach. 1 Wetterdächle. 103639128BW
Altliste 1962

Gehöft

Dorfstraße 36
(Karte)
18./19. Jh. Bauernhaus, Fachwerkbau. Zweigeschossiges Fachwerkhaus mit der Traufseite zur Straße. Umlaufendes Wetterdächle zwischen den beiden Geschossen. An der Giebelseite zwei weitere Wetterdächle. Ehemals Wohnhaus und Ökonomiegebäude unter einem Dach. Rückwärtig anschließend Ökonomiegebäude. (Sachgesamtheit) 103639176BW
Altliste 1962

Wohnhaus eines ehem. Gehöfts

Dorfstraße 37
(Karte)
Kniestockhaus 1775. Profilierte Schwellen. Krüppelwalm. Kellertore an der Giebel- und an der Traufseite. Das Kellertor an der Giebelseite trägt die Jahreszahl 1775. Doppelläufige Steintreppe. 103639224BW
Sandsteinfigur des Hl Nepomuk Dorfstraße 46
(Karte)
Von 1733 mit Dorfbrunnen. Die Statue ist eine Stiftung des Pfarrektors Dr. Phil. Jakob Schmautz. Bildhauer Franz Leonhard Fivell aus Offenburg. Laut Ortschronik stand die Statue ursprünglich am Abzweig der Kirchstraße von der Dorfstraße. Heute befindet sie sich vor der alten Schule und hat vor sich den Dorfbrunnen mit einer Brunnenschale aus rotem Sandstein. 103639249BW
Turmhaus Dorfstraße
(Karte)
Sog. „Pulverturm“. Zweigeschossiger Bau auf quadratischem Grundriss, Erdgeschoss massiv, Obergeschoss in Fachwerk in fränkischer Abzimmerung, darüber Walmdach mit kurzem First. Erbauungszeit etwa Mitte des 18. Jahrh. Dienste ca. 100 Jahre als Rathaus. Die Herkunft der Bezeichnung „Pulverturm“ ist zwar unbekannt, sie steht jedoch vermutlich in Zusammenhang mit der Besetzung von Hofweier durch die franz. Revolutionstruppen, bei welcher der Turm eine kurzfristige diesbezügliche Verwendung gefunden haben mag. 103639235BW
Einhaus Dorfstraße 68
(Karte)
Fachwerkbau, 1723. Einfaches, doppelgesch. Fachwerkhaus, profilierte Schwellen. Wohnhaus und Ökonomiegebäude unter einem Dach. Wetterdächle, Balkeninschrift: 1723. Kleines Nebengebäude. 103639261BW
Altliste 1962

Wohnhaus eines ehm. Gehöfts. Fachwerkbau

Dorfstraße 89
(Karte)
1744. Über hohem Steinsockel zweigeschossiger Fachwerkhaus mit dem Giebel zur Straße. Im Giebel profilierte Schwellen. Walmdach. Am Kellertor die Inschrift: M B 1744. Besonders stattliches Fachwerkhaus. 103639286BW
Alte Liste 1950

Einhaus

Dorfstraße 91
(Karte)
18. Jh. Wohnteil in Fachwerk, datiert 1792. 103639321BW
Altliste 1962

Streckgehöft

Dorfstraße 97
(Karte)
Kniestockhaus, 1814. Über hohem Sockel Wohnhaus und Ökonomiegebäude unter einem Walmdach. An der Traufseite doppelläufige Steintreppe. Kellereingang an der Giebelseite. Mit der Inschrift: G E S I 1814 und Hausmarke. 103639359BW
Altliste 1962

Gehöft

Freiburger Straße 39
(Karte)
19. Jh. Wohnhaus, Fachwerkbau, 1805. Zweigeschossiges, sehr stattliches freistehendes Fachwerkhaus. Zwischen den beiden Geschossen umlaufendes Wetterdächle. ein zweites Dächle an der Giebelseite zur DorfStraße. An der rückwärtigen Traufseite zwei rechteckige Luken und rundbogiges Kellertor mit der Jahreszahl 1805. Dieses schöne Haus gewinnt noch durch seine wichtige Lage am Eingang des alten Dorfes. 103639406BW
Altliste 1962

Wohnhaus

Gassenhof 2
(Karte)
Kniestock-Laubenhaus, 18./19. Jh. Kniestockhaus mit (jüngerer) Laube an der Giebelseite zur Dorfstraße, die über das Erdgeschoss vorkragt. Die Laube ist dreifach geöffnet. Darüber ein Wetterdächle. An der Traufseite zum Gassenhof einachsiger Erker, dahinterliegender Hausteil durch Neubau ersetzt. 103639371BW
Altliste 1962

Kruzifixus

Hindenburgstraße 1
(Karte)
18. Jh. Sandsteinkruzifixus, gefasst 1760. 103639417BW
Madonnenstatue Dorfstraße
(Karte)
Überlebensgroße Sandsteinmadonna von 1790 am Aufgang zur Kirche. Auf einer von einer Schlange umwundenen Weltkugel, die auf einem hohen mit Engelsköpfen geschmückten Sockel ruht, steht die Marienfigur. Gestiftet vom Kaufmannsehepaar Michael Rottenecker und Magdalena geb. Holzenthaler. 103639429BW

Weitere Bilder
Kath. Kirche St. Gallus Kirchstraße 3
(Karte)
Erbaut 1763 unter Verwendung von Resten der Vorgängerkirche. Pläne vom Maurer und Werkmeister Caspar Waldinger auf der Eck im Bregenzer Wald. Langhaus mit polygonalem Chor, an den sich der Turm anschließt. Wandfeste historische Ausstattung und Zubehör. 1204000
Einhaus Kirchstraße 4
(Karte)
Kniestockhaus in Fachwerkbauweise, hoher Sockel, Krüppelwalmdach, Kellertor an Traufseite, 18./19. Jahrhundert 103639440BW
Altliste 1962

Pfarrhaus. Barockes Steinhaus

Kirchstraße 5
(Karte)
18: Jh. Zweigeschossiger Steinbau von schönen Proportionen. 4 + 1 Achse an der Front. 4 Achsen an den Ne-benseiten. Fenster und Türgewände aus Sandstein, im OG und an der Tür profiliert. Tür mit Oberlicht. Darüber sitzt das Wappen von Schmautz, farbig gefasst. Freitreppe aus Sandstein über ovalem Grundriss. 103639469BW
Altliste 1962

Gehöft

Kirchstraße 6
(Karte)
18. Jh. Wohnhaus, Kniestockhaus, 1798. Reiches Fachwerk. Kleine doppelläufige Sandsteintreppe und rundbogiges Kellertor mit der Inschrift H G 1798 an der Traufseite. Die kleine Steintreppe läuft zum Kellertor durch. Rückwärtig Ökonomiegebäude. (Sachgesamtheit) 103639480BW
Altliste 1962

Wohnhaus

Kirchstraße 8
(Karte)
1813. Kniestockhaus über hohem Sockel. An der vorderen Traufseite doppelläufige Sandsteintreppe, die zu dem rundbogi-gen Kellertor mit der Jahreszahl 1813 durchläuft. 103639602BW

Altliste 1962

Kreuzigungsgruppe

Kirchstraße 32
(Karte)
Aus der Mitte des 18. Jh. Stifter: Johannes Schmautz. Kruzifix am Stamm halten zwei Engel den siebenquastigen Hut, das Zeichen der Würde des Stifters, der dies Kreuz sich und seinen Eltern zum Andenken stiftete. 103639614
Altliste 1962

St. Gallus Kapelle

Riedstraße
(Karte)
1730. Kleiner rechteckiger barocker Kapellenbau mit 5/8-Schluss. In den Seitenwänden kleines rechteckiges Fenster. An der W-Seite rundbogige Tür mit Kämpfer und Bogenschlussstein. Im Türbogen die Jahreszahl 1773. Im Schlussstein die Inschrift: Sankt Gallus bitt für uns. Über der Tür rundbogige Nische, darin Figur des Gallus mit dem Bären (Bildhauer Franz Leonhard Fivell), 18. Jh. Das Dach sitzt über einem umlaufenden, ausladenden, gekehlten Gesims. Im Innern Altarbild: St. Gallus. Volkskunst des 18. Jh. 103585387BW

Altliste 1962

Sandsteinkruzifix

Kleine Ruten
(Karte)
Dat. 1788. Kruzifix mit Magdalena am Kreuzesstamm. Das Kreuz steht auf ornamentiertem Sockel und ist farbig gefasst. 103586587
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Niederschopfheim

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Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Altliste 1962

Wegkruzifix

Alte Landstraße 1 a
(Karte)
Ende 18./Anf. 19. Jh.auf klassizistischem Sockel. 103639875BW
Wohnhaus in Fachwerk Alte Landstraße 21
(Karte)
1724. Eingeschossiges Gebäude mit Kniestock und Krüppelwalmdach. Im Giebel offene Laube. Anschließend Werkstattgebäude jüngeren Datums. 104555326BW
Altliste 1962

HL. Nepomuk

Alte Landstraße 21
(Karte)
Sandsteinstatue, Mitte 18. Jh. Auf doppeltem Sockel, Gesamthöhe ca. 3 m. 1860 renoviert. 103639626BW
Wegkreuz Alte Landstraße 54
(Karte)
1875. Steinkreuz mit Korpus auf Sockel mit Inschriftenfeld. Gefertigt von Bildhauer Isenmann aus Offenburg. 104554899BW

Weitere Bilder
Kath. Kirche St. Brigitta Hauptstraße 1
(Karte)
1754–56 auf Resten der Vorgängerkirchen nach Plänen des Kenzinger Schreinermeisters und Architekten Franz Rudhart errichtet. Fünfachsiger, an den Ecken gerundeter Saalraum mit nur wenig eingezogenem, rund geschlossenen Chor. Eingangsfassade mit eingezogenem Turm, davor Treppenanlage, ehem. Kirchhofummauerung. In der Kirche wandfeste Ausstattung, u.a. Deckenbilder von Johann Pfunner. Orgel um 1760 von Ignaz Seuffert aus der Stieffel-Werkstatt in Rastatt. Zubehör. (Sachgesamtheit) 103589959
Altliste 1962

Wohnhaus mit Stallungen

Hauptstraße 20
(Karte)
1723 dat. Kleineres, giebelseitiges Kniestockhaus mit leichtem Walm. Kniestock über profiliertem Balken. Rückwärtig Ökonomiegebäude. (Sachgesamtheit) 103639694BW
Schulhaus Hauptstraße 40
(Karte)
18. Jh. Zweigeschossiges Gebäude auf sehr hohem Sockel, Walmdach, unmittelbar vor der Kirche gelegen. 104566284BW
Altliste 1962

Wohnhaus

Hauptstraße 52, 54
(Karte)
1715 dat. Kleines, giebelseitiges Kniestockhaus auf ganz niedrigem Sockel; im Giebel urspr. doppelte Laube, heute mit zwei Fenstern zugesetzt, Rahmung jedoch erhalten; ein Wetterdächle, profilierte Querbalken. 103639745BW
Altliste 1962

Kath. Pfarrhaus

Hauptstraße 55
(Karte)
Barockes Steinhaus, 1737 (dat. am Oberlicht des Portals). Freistehender, zweigeschossiger Barockbau mit Mansarddach; fünfachsig zum Pfarrhof, dreiachsig auf den Seiten. Pläne des Baumeisters Ellmenreich aus Offenburg. Kleines Nebengebäude, daran anschließend Reste der Umfassungsmauer. 103639761BW
Altliste 1962

Gehöft

Hauptstraße 56
(Karte)
18./19. Jh. Wohnhaus, kleines, giebelseitiges Kniestockhaus mit leichtem Krüppelwalm, im Kniestock reicheres Fachwerk; an der Straßenseite EG verputzt und ausgebaut. Rückwärtig Ökonomiegebäude. (Sachgesamtheit) 103639780BW
Altliste 1962

Wohnhaus

Hauptstraße 57
(Karte)
17. Jh. Kniestockhaus, 1695 dat. Kleineres, giebelseitiges Fachwerkhaus mit leichtem Krüppelwalm und 3 Wetterdächle. Im Giebel, profilierter Kniestockbalken; Figurennische im Eckpfosten. Kleiner Ökonomieteil an das Wohnhaus angefügt. Grundstückseinfriedung. 103639796BW
Altliste 1962

Gasthaus zur Linde

Lindenstraße 2
(Karte)
1. H. 18. Jh. Freistehender, stattlicher zweigeschossiger Bau mit Fachwerk und leichtem Krüppelwalm. Wirtshausausleger Anfang 19. Jh. Im Inneren alter abgefasster Stützbalken. 103639808BW

Altliste 1962

Brunnen

Lindenstraße 2
(Karte)
Brunnentrog 1585, Brunnenstock 1602, Immaculata 2. H. 18. Jh., Manieristischer Brunnenstock mit 2 Maskenausflüssen an der Frontseite, auf der Deckplatte Immaculata mit Kind, auf der Weltkugel mit Schlange und Spruchband stehend. 2 teiliger langer Brunnentrog. 103588768
Gewölbebrücke Alte Landstraße
(Karte)
1605. Brücke aus Naturstein über den Erlenbach. 104555507BW
Wohnhaus Rehstraße 16
(Karte)
17. Jh., am Kellerbogen 1625 bezeichnet, am Eckständer 1889. Den Abbundzeichen an den Dachbalken nach zu schließen sind diese bauzeitlich. Es könnte sein, dass das Gebäude 1625 erstellt wurde, im 30jährigen Krieg oder in den nachfolgenden Kriegen Schaden erlitten hat, so dass man das Fachwerkgeschoss weitgehend erneuern musste, aber unter Beibehaltung der Dachkonstruktion. Dem Gebäude Rehstraße 16 kommt wissenschaftliche, vor allem bauhistorische und ortsbaugeschichtliche Bedeutung zu. Die Erhaltung liegt insbesondere wegen des hohen Alterswertes im öffentlichen Interesse. 103639819BW
Altliste 1962

Gehöft

Rittistraße 13, 15
(Karte)
18. Jh. Wohnhaus,1722. Kleines, giebelseitiges Kniestockhaus mit Eingang auf der linken Traufseite, im Giebel. Ein Wetterdächle, zwischen den beiden Fenstern 2 Fachwerkschmuckfelder. Rückwärtig anschließend Ökonomiegebäude. (Sachgesamtheit) 103639839BW
Altliste 1962

HL. Nepomuk

Rittistraße
(Karte)
Sandsteinstatue 1745 dat. Unterlebensgroß auf kleinem Sockel. 103588909BW
Altliste 1962

Wegkruzifix mit Bildstöckle daneben

Im Raible
(Karte)
Wegkruzifix 1770 dat., Bildstock 1681 dat., Kruzifix auf Sockel an hohem Kreuzstamm, Sandstein. Bildstöckle ebenfalls Sandstein. 103589010BW
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Einzelnachweise

Kulturdenkmale der Bau- und Kunstdenkmalpflege in Baden-Württemberg. Geoportal Baden-Württemberg, abgerufen am 10. September 2025.

Commons: Kulturdenkmale in Hohberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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