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Liste der Radschnellverbindungen in Deutschland

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In dieser Liste werden Erstens fertiggestellte, im Bau oder in Planung befindliche Radschnellverbindungen[2] in Deutschland vermerkt. Auch konkrete Projektideen, die vor Ort bereits in Politik und Gesellschaft diskutiert wurden, können hier genannt werden. Merkmale einer Radschnellverbindung können dem Artikel Radschnellweg entnommen werden.

Blick auf den im Frühjahr 2023 eröffneten 3 km langen Abschnitt des RS15 in Mannheim. Im Bild die neue Unterführung an der Straße am Aubuckel.
Blick auf die Krefelder Promenade: Hier nur Zeichen 350.1 „Radschnellweg“ als Piktogramm auf der Strecke. Das ist für ein Kfz-Verbot nach StVO nicht ausreichend. Hier dürfen zum Zeitpunkt der Aufnahme kurioserweise auch Kfz fahren. Es fehlt zusätzlich Zeichen 241 „Getrennter Geh- und Radweg“.
Im Frühjahr 2019 eröffneter Abschnitt des RS 1 in Mülheim. Die Strecke verläuft hier als Bahnradweg auf der einst zweispurigen Trasse der ehemaligen Rheinischen Bahn.
Nicht alles entspricht beim Bau von Radschnellverbindungen in Deutschland den Anforderungen: Beim RS15 in Mannheim wurden diese sehr engen Kurvenradien errichtet. Erstens widersprechen diese sehr engen Radien der angestrebten komfortablen und schnellen Führung des Alltagsradverkehrs auf Radschnellwegen. Zweitens können diese Kurvenradien teilweise noch nicht einmal von gängigen mehrspurigen Fahrrädern gefahren werden. Mehrspurige Lastenräder werden vermutlich teilweise die Mittelinsel überfahren. Auch Radfahrer von „Normalrädern“ schneiden hier teilweise die Kurven.[1]

Zweitens werden hier auch Projekte mit einem reduzierten Querschnitt im Vergleich zur Radschnellwegen gelistet. Relevant sind Projekte, bei denen das Hauptmerkmal einer Radschnellverbindung, das direkte zügige Radfahren im Alltag über längere Distanzen (5 km bis 15 km), planerisch als Kerngedanke des Projekts umgesetzt wurde bzw. werden soll. Die folgenden Kriterien werden hierbei in Anlehnung an die Pendler-Radrouten in Rheinland-Pfalz zugrunde gelegt:[3]

  • Verbindung bedeutender Quellen und Ziele auf Hauptverkehrslinien des Alltagsradverkehr
  • durchgängige direkte Routen- bzw. Projektplanung auf Hauptverkehrslinien des Alltagsradverkehrs oder zumindest multifunktionaler Projektansatz Alltag- und Freizeitradverkehr mit mindestens 5 km linearer Routenlänge
  • durchgängig alltagstaugliche Oberfläche (in der Regel Asphalt oder auch Beton)
  • möglichst durchgängiger Einsatz von für den Radverkehr komfortablen und sicheren Führungsformen wie breiten baulichen Radwegen, geräumigen Radfahrstreifen, oder geschützte Radfahrstreifen mit Zeichen 237, 240 oder 241, Fahrradstraßen oder zumindest gut ausgebauten Wirtschaftswegstrecken.
  • alltagstauglich befestigte Breite im Zweirichtungsradverkehr von in der Regel 3 m Breite (mindestens aber 2,5 m)
  • zügiges Radfahren durch geringe oder keine Wartezeiten an Knotenpunkten (Vorrang per Verkehrszeichen, entsprechende Schaltungen an Ampeln, Einsatz von Brücken oder Unterführungen usw.)

In Hessen gibt es hier den vereinfachten Streckentyp der „Raddirektroute“. Teilweise wird auch der Begriff „Radvorrangroute“ genutzt. In Bremen wird der Begriff „Premiumroute“ verwendet.

Die Liste ist nach Bundesländern sortiert. Grenzüberschreitende Routen können doppelt gelistet werden. Bundesländer mit einer höheren Anzahl an Projekten, wie Baden-Württemberg, sind in extra Listen ausgelagert.

Alle in Betrieb befindlichen Abschnitte von Radschnellverbindungen bundesweit sollten Stand Januar 2026 weitgehend vollständig enthalten sein (grün hinterlegt).

Stand Januar 2026 sind in Deutschland 68 km Teilstücke von Radschnellverbindungen in OpenStreetMap erfasst. Diese Wegteile sind in Betrieb. Es handelt sich dabei um die Summe der Teilstrecken, die in der Karte rechts im Artikel dargestellt werden. Diese Stücke sind in Openstreetmap in Deutschland mit dem Schlüssel „cycle_highway“ bzw. als eigene „Relation“ erfasst.[4]

Hinsichtlich der Projekte dürfte die Liste Stand Januar 2026 bundesweit weitgehend vollständig sein. Überschlägig gerechnet finden sich Stand Anfang 2026 etwa 2100 km Radschnellverbindungen und radschnellwegähnliche Routen in der Planung. Dabei wurden die Pendler-Radrouten in Rheinland-Pfalz mit berücksichtigt. Ferner wurde die Mehrzahl der Projekte in Berlin, die Stand 2026 nicht weiter verfolgt werden, weg gelassen.

Verkehrszeichen Radschnellweg

Zur Kennzeichnung von Radschnellverbindungen wurde im Jahr 2020 in der deutschen StVO das Zeichen 350.1 „Radschnellweg“ eingeführt. Mit Zeichen 350.2 kann das Ende einer Radschnellverbindung angezeigt werden. Das Verkehrszeichen ist lediglich ein Hinweiszeichen. Es besitzt keine weitere Rechtskraft und wird so in der Regel mit anderen Verkehrszeichen für die Führungsformen des Radverkehrs kombiniert.[5]

Nutzerzahlen

Beispielsweise heißt es in den Qualitätsstandards und Musterlösungen für das Radnetz Hessen:

Übersteigt die prognostizierte Zahl der Nutzenden den Wert von 2.000 Radfahrenden an einem Werktag auf dem überwiegenden Teil der Gesamtstrecke, so soll die Verbindung als Radschnellverbindung ausgebaut werden. Bei einem Nutzerpotential von 1.500 – 2.000 Radfahrenden pro Werktag wird der Ausbau nach den Qualitätsstandards für Raddirektverbindungen empfohlen.

Die Hessischen Qualitätsstandards beziehen sich u. a. auf die Regelwerke der FGSV im Bereich Radschnellverbindungen (H RSV, Hinweise zu Radschnellverbindungen und Radvorrangrouten).[6]

Reale Dauerzählungen auf den bestehenden Radschnellwegabschnitten gibt es Stand Februar 2026 bundesweit nur sehr wenige. Soweit bekannt werden Zählungen in der Spalte Beschreibung mit vermerkt.

Übersichtskarte

Quelle:[7]

Karte der bestehenden Radschnellwege in Deutschland

Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg bestehen zahlreiche Projekte zum Thema Radschnellverbindung. Diese Projekte sind in der Liste Radschnellwege in Baden-Württemberg zusammengefasst.

Bayern

2023 wurde auf Landesebene ein „Ausbauplan Radschnellverbindungen“ verabschiedet. Der Ausbauplan ist Bestandteil des Bayerischen Radgesetz (BayRadG). Alle im Ausbauplan gelisteten Routen sind unten in den Tabellen zu finden. Im Ausbauplan genannte Standards:[8]

  • Länge von mindestens 5 km
  • Prognostiziertes Potential von mindestens 2000 Radfahrten
  • Breite von 4 m im Zweirichtungsverkehr und 3 m im Einrichtungsverkehr
  • bauliche Trennung von anderen Verkehrsteilnehmern
  • Kreuzungspunkte mit Vorrangschaltungen oder verkürzten Wartezeiten
  • durchgängiger Betriebsdienst (inklusive Winterdienst)

Der Metropolradweg Bamberg–Nürnberg ist als Radvorrangroute ein regionales Projekt mit abweichenden, niedrigeren Streckenstandards.

Region München

In der Metropolregion München sollten insgesamt sechs Radschnellwege geplant und gebaut werden. Die Planung von vier Strecken ist bereits beschlossen. Es sind nicht nur Verbindungen vorgesehen, die aus der Peripherie in die Stadt München führen, sondern auch Querverbindungen.[9][10][11] Ein Vorschlag für einen ersten Radschnellweg wurde 2014 vom ADFC München erarbeitet und veröffentlicht.[12]

Der Radschnellweg Garching – München ist die Pilotstecke für die Region München. In einer 2014–2015 erarbeiteten Potentialanalyse wurden 14 Routenkorridore aus dem Umland nach München identifiziert.[13]

Der 2023 verabschiedete „Ausbauplan Radschnellverbindungen“ auf Landesebene listet für die Region München sechs Projekte mit zusammen 108 km Länge.[8]

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NameKürzelLängeStreckenverlaufStandBeschreibung Bild
RSV München Garching/Unterschleißheim (Münchner Radschnellweg)-23,3 kmGarching ForschungszentrumUnterschleißheimMünchen1. Abschnitt auf 2,7 km in BetriebDer Radschnellweg soll das Garchinger Forschungszentrum und Unterschleißheim nach München hin besser für den Radverkehr erschließen.[14] Die Kosten werden auf 34 Millionen Euro geschätzt.
in Planung
RSV München – Dachau - 19,2 km München – Karlsfeld – Dachauin PlanungMachbarkeitsstudie erstellt; Potenzial von 4000 Fahrradfahrten pro Tag. Strecke findet sich im Ausbauplan Radschnellverbindungen.[8]
RSV München – Starnberg - 29,6 km München – Planegg – Gauting – StarnbergProjekte pausiert seit 2022 auf unbestimmte Zeit, da drei Kommunen nicht zugestimmt haben.[15]Machbarkeitsstudie erstellt; Potenzial von 5200 Fahrradfahrten pro Tag
RSV München – Unterhaching - 6,4 km München – Unterhaching – (Oberhaching)in PlanungMachbarkeitsstudie erstellt. Strecke findet sich im Ausbauplan Radschnellverbindungen (allerdings nur bis Unterhaching).[8]
RSV München – Planegg - 14,1 km München – Planeggin PlanungStrecke findet sich im Ausbauplan Radschnellverbindungen.[8]
RSV München – Eichenau - 20,1 km München – Eichenau – (Fürstenfeldbruck)in PlanungMachbarkeitsstudie erstellt. Strecke findet sich im Ausbauplan Radschnellverbindungen (allerdings nur bis Eichenau).[8]
RSV München – Markt Schwaben - 25,3 km München – Markt Schwabenin PlanungMachbarkeitsstudie erstellt, Beschlüsse im Ausschuss des Stadtrats München und im Kreistag Landkreis München zur Konkretisierung der Planung liegen vor.[16] Strecke findet sich im Ausbauplan Radschnellverbindungen.[8]
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Region Nürnberg

In der Städteachse um Nürnberg wurde nach Ideen der lokalen ADFC-Kreisverbände aus dem Jahr 2013/2014[17] im Juli 2015 eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, die aus einem Netz möglicher Trassen die Varianten herausarbeiten soll, die für Radschnellverbindungen im eng vernetzten Bereich der Städte Nürnberg, Fürth, Erlangen, Schwabach und Herzogenaurach besonders geeignet sind. Folgende Streckenkorridore untersucht:[18][19]

Der 2023 verabschiedete „Ausbauplan Radschnellverbindungen“ auf Landesebene listet für die Region Nürnberg sechs Projekte mit zusammen 67 km Länge.[8]

Der Metropolradweg Bamberg – Nürnberg ist ein regionales Projekt, was fachlich als Radschnellverbindung mit Standard als Radvorrangroute geplant wird.

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RSV Nürnberg – Erlangen17,5 kmNürnbergErlangenin PlanungKostenschätzung: Gesamtkosten von 23,6 Millionen Euro. Strecke ist im Ausbauplan Radschnellwege des Landes Bayern enthalten.[8]
RSV Nürnberg – Fürth6,6 kmNürnbergFürthin PlanungKostenschätzung: Gesamtkosten von 5,8 Millionen Euro. Strecke ist im Ausbauplan Radschnellwege des Landes Bayern enthalten.[8]
RSV Nürnberg – Stein – Oberasbach – Zirndorf14,3 kmNürnbergZirndorfin Betrieb: 240 m im Bereich Zirndorf[20]Das Projekt besitzt eine Stichstrecke nach Stein. Kostenschätzung: Gesamtkosten von 29,9 Millionen Euro. Strecke ist im Ausbauplan Radschnellwege des Landes Bayern enthalten.[8]
in der Planung
RSV Nürnberg – Nürnberg-Erlenstegen5,2 kmNürnbergErlenstegenin PlanungProjekt der Stadt Nürnberg, Strecke ist im Ausbauplan Radschnellwege des Landes Bayern enthalten.[8]
RSV Nürnberg – Nürnberg-Katzwang11,8 kmNürnbergKatzwangin PlanungProjekt der Stadt Nürnberg, Strecke ist im Ausbauplan Radschnellwege des Landes Bayern enthalten.[8]
RSV Erlangen – Herzogenaurach12,1 kmErlangenHerzogenaurachin PlanungKostenschätzung: Gesamtkosten von 41,9 Millionen Euro. Strecke ist im Ausbauplan Radschnellwege des Landes Bayern enthalten.[8]
Metropolradweg Bamberg – Nürnbergrund 65 kmBambergErlangenNürnbergin PlanungIn der Siedlungsachse zwischen Bamberg und Nürnberg soll eine schnelle und direkte Radverbindung für den Alltagsradverkehr entstehen. Die Planungen sehen einen Streckenverlauf entlang des Main-Donau-Kanals vor. Die bisher oftmals nur geschotterten Betriebswege sollen dazu mit einer alltagstauglichen Asphaltdecke versehen werden. Auf 80 % der Strecke soll der Standard einer Radvorrangroute eingehalten werden.[21]
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Region Aschaffenburg

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RSV Aschaffenburg – Hösbach7,1 kmAschaffenburgHösbachin PlanungStrecke ist im Ausbauplan Radschnellwege des Landes Bayern enthalten.[8]
RSV Aschaffenburg – Kleinostheim – (Hanau)6,5 kmAschaffenburgKleinostheim – (Hanau)in PlanungStrecke ist im Ausbauplan Radschnellwege des Landes Bayern enthalten.[8] Gemeinschaftsprojekt in der Region Rhein-Main mit Hessen. Streckenlänge in Bayern 6,5 km
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Region Ulm

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RSV Blaustein – Senden19,4 kmBlausteinUlmSendenin PlanungStrecke ist im Ausbauplan Radschnellwege des Landes Bayern enthalten.[8] Gemeinschaftsprojekt in der Region Ulm mit Baden-Württemberg. Streckenlänge in Bayern: Senden – Neu-Ulm 12,2 km
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Region Freilassing / Salzburg

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RSV Freilassing – Salzburg5,7 kmFreilassingSalzburgin PlanungDiese Strecke ist im Ausbauplan Radschnellwege des Landes Bayern mit vermerkt.[8] Gemeinschaftsprojekt in der Region Salzburg mit Österreich bzw. dem Bundesland Salzburg. Streckenlänge in Bayern: 0,7 km. Lückenschluss: Im Grenzbereich fehlt parallel der Bahn eine Radbrücke über die Saalach. Im Bereich Stadt Salzburg sind entlang der Bahn „Bahnbegleitwege“ vorhanden.
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Berlin

Nach dem 2018 beschlossenen Berliner Mobilitätsgesetz sollen in Berlin Radschnellverbindungen mit einer Gesamtlänge von mindestens hundert Kilometern gebaut werden. Über das Stadtgebiet liegen 10 Streckenkorridore verteilt für Radschnellverbindungen in der Diskussion oder Planung.[22] Ein weiterer Radschnellweg ist entlang der Tangentialen Verbindung Ost geplant.[23] Als erste soll die Teltowkanal-Route umgesetzt werden. Für die Konzeption von sechs der geplanten Routen gewann 2019 das dänische Unternehmen Ramboll die Ausschreibung des Berliner Senats.[24]

Im Juli 2024 wurde von der Verkehrsverwaltung entschieden, alle Planungen, außer die des RSV 3, auszusetzen.[25]

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Y-TrasseRSV 120,2 kmBerlin-NeuköllnSchönefeldPlanung mit PrioritätDer Routenkorridor verläuft im Südosten Berlins parallel der A 113.[26]
Mitte – Tegel – SpandauRSV 2Planung zurückgestellt bis 2023[27][veraltet]
Königsweg – KronprinzessinnenwegRSV 312,2 kmBerlin-Wannsee – Berlin/Südende des KurfürstendammsPlanung mit PrioritätDer Routenkorridor verläuft im Südwesten Berlins im Bereich des Grunewaldes.[28]
Panke-Trail RSV 4 18,4 km Planung mit Priorität
West-Route RSV 5 15,3 km Planung mit Priorität
Teltowkanal-RouteRSV 68,8 kmBerlin-LichterfeldeBahnhof Berlin SüdkreuzPlanung mit PrioritätDie Strecke soll ab der brandenburgischen Landesgrenze in Berlin-Zehlendorf mehrere Berliner Stadtteile im Bereich des Teltowkanals verbinden. Eine Weiterführung bis Berlin-Mitte ist in der Diskussion.
Spandauer Damm – Freiheit RSV 7entfällt Die Vorzugsvariante unterschreitet mit 3,4 km die Mindestlänge von 5 km und wird daher nicht weiter verfolgt.[29] Als Alternative ist parallel verlaufend ein touristischer Radfernweg entlang der Spree in Planung.[30]
Nonnendammallee – Falkenseer Chaussee RSV 8 11,3 km Planung mit Priorität
Ost-Route RSV 9 23 km U-Bahnhof Hönow (Marzahn-Hellersdorf) – LichtenbergFriedrichshain-KreuzbergS-Bahnhof Tiergarten (Mitte) Planung mit Priorität
Heiligensee (Verlängerung Trasse 2) RSV 10 Planung zurückgestellt bis 2023[veraltet]
Tangentiale Verbindung Ost TVO in Planung
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Brandenburg

In einer landesweiten Potentialstudie wurden Korridor für Radschnellverbindungen untersucht. Die Ergebnisse der Studie wurden im Mai 2021 vorgestellt.[31] Die überwiegende Anzahl der Korridore befindet sich im Großraum Berlin. Es handelt sich meist um Stadt-Umland-Korridore, die auf Brandenburger Gebiet starten und an das Berliner Radverkehrsnetz anknüpfen.


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Radschnellweg Potsdam – Teltowetwa 15 kmTeltowStansdorfPotsdamin Planung Die Strecke soll Potsdam mit Teltow an der Landesgrenze zu Berlin verbinden. Im Mai 2023 wurde hierzu eine Machbarkeitsstudie vorgestellt.[32]
Radschnellweg Potsdam – Berlin-Wannseeetwa 10 kmBerlin-Wannsee – Potsdamin Planung Die Strecke soll Potsdam an das Berliner Radverkehrsnetz bei Berlin-Wannsee anbinden. Im Mai 2023 wurde hierzu eine Machbarkeitsstudie vorgestellt.[32]
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Bremen

Im Stadtgebiet Bremen wurde 2014 im Rahmen des Verkehrsentwicklungsplan Bremen 2025 (VEP) ein Netz von acht „Rad-Premiumrouten“ vorgeschlagen[33], die der Beschreibung nach Radschnellverbindungen mit geringfügig angepassten Ausbaustandards entsprechen.[34] Die Besonderheit hier ist, dass mit der Verabschiedung des VEP in der Bremischen Bürgerschaft eine grundsätzliche Zustimmung der Politik besteht, die in anderen Projekten bisher meist noch nicht formell beschlossen ist.[35] Auf dem Stadtgebiet des östlich benachbarten Achim ist ein erster Abschnitt der verlängerten Premiumroute 1 eröffnet worden. Eine Weiterführung bis Verden wird durch die beteiligten Kommunen geplant.

Im Green City Masterplan von 2018 wurde außerdem aufbauend auf dem Innenstadtkonzept 2025 (aus 2014) die Radroute Wallring entwickelt.[36] Diese führt entlang der Altstadt-Wallanlagen und der Neustadtswallanlagen einmal um die Kernstadt, sodass eine Umfahrung der Altstadt entstanden ist und gleichzeitig eine Verteilerfunktion entsteht. Diese ist zu etwa zwei Dritteln umgesetzt. Im Osten fehlt noch eine neue Weserbrücke für einen Ringschluss. In der Neustadt sind Abschnitte noch nicht gegenüber Nebenstraßen bevorrechtigt, da sie als Fahrradzone mit Rechts-vor-Links-Regelung ausgewiesen sind. Damit ist der Premiumrouten-Charakter noch lückenhaft.

Der Senat Bovenschulte I hatte sich in der Koalitionsvereinbarung 2019–2023 zum Ziel gesetzt, die Radpremiumrouten weiter auszubauen und die Radpremiumroute Hemelingen ‐ Blumenthal (bisher intern D.15 genannt, inzwischen Premiumroute 1) umzusetzen.[37] Bis zum Ende der Legislatur wurden nur kurze Abschnitte umgesetzt.

Der Kommunalverbund Niedersachsen/Bremen hat zudem von 2021 bis 2023 sieben weitere Premiumrouten untersucht, die Bremen länderübergreifend mit den Umlandgemeinden verbinden sollen.[38] Diese überschneiden sich teilweise mit den Radpremiumrouten des Bremer Verkehrsentwicklungsplans. Der erste Abschnitt der Premiumroute 1 ist in Achim umgesetzt worden, in Verlängerung der in Bremen bis zur Stadtgrenze bei Mahndorf geplanten Premiumroute 1.

Für eine allgemeine Übersicht siehe auch Radverkehr in Bremen.

Weitere Informationen Name, Kürzel ...
NameKürzelLängeStreckenverlauf (Stadtteile bzw. Umlandgemeinden)StandBeschreibungBild
HB-Nord – Innenstadt – HemelingenPlanungsname D.15, künftig: Premiumroute 1ca. 43 kmBlumenthalVegesackBurglesumGröpelingenWalleMitteÖstliche VorstadtHemelingenAchimerste Abschnitte in Betrieb, in Hemelingen, entlang Osterdeich und Am WallAuflistung im Verkehrsentwicklungsplan 2025[33]
Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr Bremen hat 2017 den Bericht zur „Überprüfung der Machbarkeit der Premiumroute D.15, Bremen-Nord – Innenstadt – Hemelingen“ veröffentlicht.[34] Im Bereich Niedersachsen sind Stand Dezember 2025 etwa 3 km Strecke entlang der Bahn bei Achim fertig gestellt.
weitere in Bau
Huchting – Innenstadt – Uni – LilienthalD.16?HuchtingNeustadtMitteSchwachhausenHorn-LeheBorgfeldLilienthalin PlanungAuflistung im Verkehrsentwicklungsplan 2025[33]
Obervieland – Neustadt – Woltmershausen – GVZD.17?ObervielandNeustadtWoltmershausenHäfenin PlanungAuflistung im Verkehrsentwicklungsplan 2025[33]
Kleiner RingD.19?MitteNeustadtObervielandHemelingenSchwachhausenFindorffMittein PlanungAuflistung im Verkehrsentwicklungsplan 2025[33]
Großer Ring /
halber Großer Ring
D.19b /
D.19c
?(WoltmershausenHuchtingNeustadtObervieland –) HemelingenVahrSchwachhausenFindorffWallein PlanungAuflistung im Verkehrsentwicklungsplan 2025[33]
Im oberen und mittleren Pfad vollständige Umsetzung (D.19b),
im unteren Pfad nur Umsetzung rechts der Weser (D.19c);
Verbindung zwischen Walle und Woltmershausen nur per Fährverbindung und damit nicht durchgehend
Universität – Neue Vahr – Sebaldsbrück – ArbergenD.20?Horn-LeheVahrHemelingenin PlanungAuflistung im Verkehrsentwicklungsplan 2025[33]
Woltmershausen – Huchting – DelmenhorstD.20a?WoltmershausenHuchtingDelmenhorstin PlanungAuflistung im Verkehrsentwicklungsplan 2025[33]
Gartenstadt Vahr – OsterholzD.21?VahrHemelingenOsterholzin PlanungAuflistung im Verkehrsentwicklungsplan 2025[33]
Wallring?Mitte & Neustadtin Betrieb seit 2023Bestandteil des Masterplan Green City
Bremen – SchwanewedeB1?BlumenthalSchwanewede
VegesackSchwanewede
in PlanungUntersuchung in Regionaler Machbarkeitsstudie
2 Routen
Bremen – RitterhudeB2?BurglesumRitterhude
FindorffBlocklandRitterhude
in PlanungUntersuchung in Regionaler Machbarkeitsstudie
2 Routen
Bremen – LilienthalB3?MitteSchwachhausenHorn-LeheBorgfeldLilienthalin PlanungUntersuchung in Regionaler Machbarkeitsstudie
Bremen – OytenB4?SchwachhausenVahrHemelingenOsterholzOytenin PlanungUntersuchung in Regionaler Machbarkeitsstudie
Bremen – WeyheB5?SchwachhausenHemelingenObervielandWeyhein PlanungUntersuchung in Regionaler Machbarkeitsstudie
Bremen – Brinkum (Stuhr)B6?NeustadtObervielandBrinkumin PlanungUntersuchung in Regionaler Machbarkeitsstudie
Bremen-Huchting – Brinkum (Stuhr)B7?HuchtingBrinkumin PlanungUntersuchung in Regionaler Machbarkeitsstudie
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Hamburg

In Hamburg soll im Rahmen des Projektes Radschnellnetz ein umfangreiches Netz an hochwertigen Radwegen entstehen. Innerhalb der Stadt sollen verschiedene bestehende Velorouten in Hamburg auf höhere Standards ausgebaut werden.

In einer Potenzialanalyse für Radschnellwege verschiedene Korridore grundlegend begutachten lassen. Für weitergehende Planungen sollen Machbarkeitsstudien erstellt werden.[39] Laut einer Pressemitteilung vom 29. Oktober 2018 werden acht Routenkorridore im Rahmen von Machbarkeitsstudien näher untersucht. Davon sind sechs Routenkorridore Stadt-Umland-Verbindungen mit Bezug auf Hamburg. Des Weiteren wurde eine Strecke in und um Lübeck näher untersucht.[40]

Weitere Informationen Name, Kürzel ...
NameKürzelLängeStreckenverlaufStandBeschreibung Bild
Strecke Elmshorn – Hamburgwestlicher Ast rund 32 km, östlicher Ast etwa 30 kmElmshornTorneschPinnebergHamburgin PlanungStadt-Umland-Verbindung von Nordwesten aus Elmshorn Richtung Hamburg.
Strecke Bad Bramstedt – Hamburgetwa 40 kmBad BramstedtKaltenkirchenHenstedt-UlzburgNorderstedtHamburgin Planung Stadt-Umland-Verbindung von Norden aus Bad Bramstedt Richtung Hamburg.
Strecke Ahrensburg – Hamburgetwa 10 kmAhrensburgHamburgin Planung Stadt-Umland-Verbindung von Nordosten aus Ahrensburg Richtung Hamburg.
Strecke Geesthacht – Hamburgetwa 24 kmGeesthachtHamburgin Planung Stadt-Umland-Verbindung von Südosten aus Geesthacht Richtung Hamburg.
Strecke Lüneburg – Hamburgrund 50 kmLüneburgWinsen (Luhe)Hamburg-Harburg – Hamburg-Wilhelmsburg – Hamburg-Veddelin Planung Stadt-Umland-Verbindung von Südosten aus Lüneburg Richtung Hamburg.
Strecke Stade – Hamburgetwa 55 kmStadeBuxtehudeHamburgin Planung Stadt-Umland-Verbindung von Norden aus Stade Richtung Hamburg.
Strecke Tostedt – Hamburgetwa 32 kmTostedtBuchholzHamburg-Harburgin Planung Stadt-Umland-Verbindung von Südwesten aus Tostedt Richtung Hamburg.
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Auch wenn diese Wege alle als Radschnellwege bezeichnet werden, sollen diese Strecken mit abschnittweise unterschiedlichen vom Radschnellweg abweichenden Standards errichtet werden. So sollen beispielsweise vermehrt in bewohnten Gebieten lediglich Fahrradstraßen ausgewiesen werden.[41]

Hessen

In Hessen finden sich verschiedene Radschnellverbindungen in der Planung. Die Strecke Darmstadt nach Frankfurt findet sich teilweise bereits im Bau. Anfang April 2019 wurde eine landesweite Potentialanalyse für Korridore vorgestellt. Schwerpunkt der Strecken ist das Rhein-Main-Gebiet. Auf Basis dieser Studie können Machbarkeitsstudien für weitere konkrete Planungen erfolgen.[42]

Auf der offiziellen Website des Landes Hessen „radschnellverbindungen-hessen.de“ werden alle Projekte mit Planungs- und Umsetzungsstand gelistet.[43]

Rhein-Main-Gebiet

Unterstand und Reparaturstation am Radschnellweg bei Egelsbach

Die Region Rhein-Main gilt als Pendlerhochburg Deutschlands. Im dicht besiedelten Ballungsraum liegen größere Städte wie Frankfurt am Main, Darmstadt, Wiesbaden, Mainz oder Offenbach am Main teilweise in unmittelbarer Nachbarschaft zueinander und erzeugen komplexe Pendlerströme. Mehr als 334.000 Personen pendeln pro Tag beispielsweise allein nach Frankfurt in das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der Region.[44]

Wichtige Ziele wie Industrie- und Wirtschaftsstandorte, Wohnquartiere und bedeutende Verkehrsknotenpunkte liegen vergleichsweise dicht aneinander und können – entsprechende Infrastruktur vorausgesetzt – schnell und komfortabel auch mit dem Fahrrad erreicht werden.

Zudem würden chronisch überlastete Verkehrswege anderer Verkehrsmittel wie der Frankfurter S-Bahn-Tunnel (City-Tunnel Frankfurt) oder Teilabschnitte der Bundesautobahnen A 3 und A 5 durch häufigere Radnutzung entlastet.[45]

Der Regionalverband FrankfurtRheinMain hat daher, basierend auf einer regionalen Potenzialanalyse, unter sechs möglichen Korridoren im Rhein-Main-Gebiet die Pilotstrecke Frankfurt–Darmstadt als Vorzugskorridor zur Umsetzung eines Radschnellweges ausgewählt.[46] Seit Sommer 2013 existiert unter der Leitung des Regionalverbandes ein projektbegleitender Arbeitskreis mit den sieben Anrainerkommunen Frankfurt am Main, Neu-Isenburg, Dreieich, Langen (Hessen), Egelsbach, Erzhausen und Darmstadt. Die Hochschule Darmstadt begleitet das Projekt wissenschaftlich.[47] Die Projektpartner haben zur Sondierung möglicher Trassenverläufe gemeinsam eine Vorstudie durchgeführt und drei Trassenfavoriten identifiziert. Weiterhin wurde zwischen dem Regionalverband und den Anrainerkommunen ein Kooperations- und Finanzierungsantrag zur gemeinsamen Beauftragung einer Machbarkeitsstudie geschlossen. Die Ergebnisse mit Maßnahmenplan und Kostenkalkulation lagen Ende 2014 vor.[46] Im Projektverlauf wurde der geplante Radschnellweg 2016 zu einer „Raddirektverbindung“ herabgestuft, da die Anforderungen an einen Radschnellweg (u. a. Fahrbahnbreiten, Asphaltierung und Beleuchtung insbesondere in Waldstücken) nicht umgesetzt werden sollen.[48][49]

Weitere Informationen Name, Kürzel ...
NameKürzelLängeStreckenverlaufStandBeschreibung Bild
Radschnellweg Darmstadt – FrankfurtFRM 130 kmFrankfurt am MainNeu-IsenburgDreieichLangenEgelsbachErzhausenDarmstadtin Betrieb: Langen – Darmstadt-Arheilgen (9,5 km)Die Strecke soll die Oberzentren Darmstadt und Frankfurt verbinden. Der Spatenstich für den ersten Bauabschnitt fand am 16. Oktober 2018 unter Beteiligung des hessischen Verkehrsministers Tarek Al-Wazir (Grüne) bei Egelsbach statt[50]. Der erste, 3,6 km lange Abschnitt (Egelsbach – Darmstadt-Wixhausen) wurde am 6. Juni 2019 offiziell eröffnet.[51] Ein weiterer 700 Meter langer Abschnitt bis zum S-Bahnhof Darmstadt-Wixhausen wurde nach einjähriger Bauzeit Anfang Juni 2020 freigegeben.[52] Am 30. Oktober 2021 wurde das nördlich anschließende Teilstück bis Langen übergeben.[53] Stand Juni 2025 sind 9,5 km[54] befahrbar.

Die Route sollte nach Plänen von 2023 bis 2026 ausgebaut werden, wobei Einzelheiten in den Stadtgebieten von Darmstadt und Frankfurt noch offen sind.[55]

Dauerzählstellen: 1. Abschnitt Erzhausen – Egelsbach, durchschnittlicher Wochentag 2025: 806 Räder.[56] 2. Abschnitt Erzhausen – Darmstadt-Wixhausen, durchschnittlicher Wochentag 2025: 621 Räder.[57]

Blick auf die im Juni 2019 eröffnete Strecke von Egelsbach nach Wixhausen.
Frankfurt am MainLangen in Planung
Radschnellweg Groß-Gerau – Frankfurt-Flughafen – (Frankfurt am Main)FRM 2grob geschätzt 25–30 kmGroß-GerauMörfelden-WalldorfFrankfurt Flughafen (Terminal 3) – (Frankfurt am Main)in PlanungDie Strecke soll den Siedlungsgürtel entlang der Riedbahn an das Oberzentrum Frankfurt am Main anschließen.[58]. Im Landkreis Groß-Gerau ist eine Umsetzung als Raddirektverbindung vorgesehen. Geplante Führungsformen wurden im Projektsteckbrief des Landes Hessen dokumentiert.[59]
Radschnellweg Wiesbaden – FrankfurtFRM 3etwa 30 kmWiesbadenHofheimKriftelHattersheimFrankfurt am Mainin PlanungDie Strecke soll den Siedlungsgürtel entlang des Taunus besser untereinander vernetzen, sowie die Anschlüsse an die Oberzentren Frankfurt am Main und Wiesbaden verbessern.[60] Im Januar 2026 beschloss der Wiesbadener Magistrat die sogenannte Vorzugsvariante, die Wiesbaden über Hofheim, Kriftel und Hattersheim mit Frankfurt verbinden soll. Ein Abschnitt dieser Variante verläuft auf einer stillgelegten Bahntrasse im Stadtteil Erbenheim. Zwischen „An der Käßmühle“ und dem „Mittelpfad“ soll eine vom Autoverkehr getrennte Radstrecke entstehen.[61]
Radschnellweg TaunushangFRM 4grob geschätzt 8–10 kmBad SodenSchwalbachEschborn – (Frankfurt am Main)in PlanungDie Strecke bindet die genannten Orte an das Wirtschaftszentrum Eschborn an. Ab Eschborn besteht über den Radschnellweg Vordertaunus Anschluss Richtung Frankfurt (Länge der Gesamtstrecke dann geschätzt 15 bis 18 km).
Radschnellweg VordertaunusFRM 5grob geschätzt 20–30 kmRoutenkoridor zwischen Frankfurt am Main, Eschborn, Steinbach, Oberursel, Bad Homburg und Friedrichsdorf,in Planung Zwischen den genannten Kommunen soll unter anderem eine Radpendlerverbindung Richtung Frankfurt entstehen.[62]
Radschnellweg Wetterau – FrankfurtFRM 6grob geschätzt 50 kmButzbachBad NauheimFriedbergWöllstadtKarbenBad VilbelFrankfurt am Mainin DiskussionDie Strecke soll den Siedlungsgürtel besser an das Oberzentrum Frankfurt am Main anschließen. Ferner sollen die Bedingungen zum Radpendeln auch zwischen den genannten Kommunen in der Wetterau im Korridor der Main-Weser-Bahn verbessert werden.[63] 2021 wurde eine Machbarkeitsstudie beauftragt.
Radschnellweg Hanau – FrankfurtFRM 715–20 kmFrankfurt am MainMaintalHanauin Planung Die Strecke soll Frankfurt und Hanau nördlich des Mains verbinden.
Radschnellweg Hanau – Frankfurt-SüdFRM 8geschätzt 15–20 kmFrankfurt am Main-Südliches des Mains – OffenbachMühlheimHanauin Planung Die Strecke soll Frankfurt und Hanau südlich des Mains verbinden. Eine Machbarkeitsstudie mit einem Vorschlag für eine Streckenführung liegt vor.[64]
Radschnellweg Kreis Offenbach QuerFRM 9geschätzt 25 kmFlughafen FrankfurtNeu-IsenburgDreieichDietzenbachRodgauSeligenstadtin Planung Die Strecke soll vom Frankfurter Flughafen durch den Verdichtungsraum des Kreises Offenbach bis nach Seligenstadt führen.[65]
Radschnellweg Wiesbaden – Mainz12 kmWiesbaden HauptbahnhofMainz-KastelMainz Hauptbahnhofin Planung Der Radschnellweg soll die Hauptbahnhöfe der beiden Städte miteinander verbinden. Eine Machbarkeitsstudie mit möglichen Routenverläufen wurde vorgestellt. Der Zeitpunkt der Eröffnung ist aktuell nicht absehbar.[66] In Wiesbaden soll zwischen der Klingholzstraße und dem Theodor-Heuss-Ring ein rund 900.000 Euro teurer Abschnitt entstehen. Westlich des Wiesbadener Hauptbahnhofs soll ein Bau- und Wartungsweg errichtet, asphaltiert und als Radschnellweg genutzt werden.[61]
Radschnellweg Frankfurt – Gateway Gardensgeschätzt 12–15 kmFrankfurt am MainGateway Gardensin Planung Unter anderem im Rahmen eines Förderprojekts zum Thema „Fahrradmobilität in großen Gewerbe- und Industriestandorten am Beispiel des Flughafens Frankfurt“ wird eine Radschnellverbindung von der Frankfurter Mitte zum Wirtschaftsstandort Gateway Gardens bzw. zum Flughafen geplant.[67]
Raddirektverbindung Rüdesheim – Wiesbaden 33 km Rüdesheim am Rhein – Eltville – Wiesbaden in Planung Eine Machbarkeitsstudie wurde im Mai 2024 vorgestellt. Auf einer Länge von 18 km zwischen Rüdesheim und Eltville beträgt das Radverkehrspotenzial rund 1250 Radfahrende pro Werktag. In diesem Abschnitt soll die Strecke entsprechend den Hessischen Qualitätsstandards als Radverbindung ausgebaut werden.

Zwischen Eltville und Wiesbaden besteht auf einer Länge von 15 km ein Potenzial von knapp 2000 Radfahrenden pro Werktag. Hier soll der nächsthöhere hessische Routenstandard, die Raddirektverbindung, zur Anwendung kommen.

Die Kosten für die erforderlichen Maßnahmen werden auf 8 bis 12 Mio. € geschätzt. Im ersten Schritt sollen Netzlücken geschlossen werden, um dem Alltagsradverkehr eine zügige und durchgängig sichere Alternative zum teilweise engen Leinpfad am Rhein zu bieten. [68]

Radschnellweg Hanau – Aschaffenburg etwa 25–30 km Hanau – Großkrotzenburg – Aschaffenburg in Planung Eine Machbarkeitsstudie soll laut Pressemitteilung der Stadt Hanau von 2021 erarbeitet werden.[69]
Radschnellweg Mainz – Rüsselsheim – Frankfurt am Main geschätzt 20–25 km Gebiet Landkreis Groß-Gerau südlich des Mains im Korridor Ginsheim-Gustavsburg – Rüsselsheim – Stadtgrenze Frankfurt am Main in Planung Eine Machbarkeitsstudie wurde erstellt.[70]
Radschnellweg Rüsselsheim – Darmstadt 23 km Rüsselsheim – Königsstädten – Nauheim – Groß-Gerau – Klein-Gerau – Braumshardt – Weiterstadt – Darmstadt in Planung Eine Machbarkeitsstudie wurde erstellt.[70]. Die Route wird als Raddirektverbindung errichtet. Ende 2025 befanden sich Teilabschnitte in der Entwurfsplanung. Geplant ist unter anderem ein Lückenschluss entlang der Bahn zwischen Klein-Gerau und Braunshardt sowie die Umsetzung einer Beleuchtung.[71]
Raddirektverbindung Zwingenberg – Heppenheim ca. 15 km Korridor schließt an die von Darmstadt kommende Trasse an und verläuft entlang der Bergstraße von Zwingenberg nach Heppenheim in Planung Eine Trasse befindet sich derzeit in Planung und wurde der Öffentlichkeit vorgestellt.[72]
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Mittelhessen

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Raddirektroute Wetzlar – Gießengeschätzt rund 15 kmWetzlarGießenin der Diskussion Die Strecke soll die beiden Mittelzentren im Korridor der Lahn verbinden.[73]
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Region Fulda

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Radschnellverbindung Eichenzell – Fulda – Marbachrund 16 kmEichenzellFuldaMarbachin der Planung Die Strecke soll die Umlandgemeinden Eichenzell, Petersberg und Marbach an das Oberzentrum Fulda anschließen. Eine Machbarkeitsstudie findet sich in der Erstellung.[74]
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Region Kassel

Der Zweckverband Raum Kassel hat im Jahr 2018 eine Machbarkeitsstudie zur Raddirektverbindungen im Zweckverband Raum Kassel vorgestellt. Ziel ist es, die Umlandkommunen Kaufungen, Vellmar und Baunatal für den Alltagsradverkehr besser an das Oberzentrum Kassel anzuschließen.[75]

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Radschnellverbindung Baunatal – Kassel9,5 kmBaunatalKassel-MitteIn Baunatal wurden Streckenteile auf rund 1 km ertüchtigt (bisher nicht als Radschnellweg beschildert, Stand 02-2026).Die Strecke soll das Mittelzentrum Baunatal für den Radverkehr besser an die Innenstadt des Oberzentrums Kassel anschließen.[75]
Planungsstand Machbarkeitsstudie 2018. Weitere Ausführungsplanung im Stadtgebiet Kassel bisher nicht erstellt.
Radschnellverbindung Vellmar – Kassel-6,3 kmVellmarKassel-Mitte2 km in Vellmar 2025 fertig gestellt (bisher nicht als Radschnellweg beschildert). 1,5 km Fahrradstraße in Kassel teilweise bereits vorhanden (Fiedlerstraße).Die Strecke soll das Mittelzentrum Vellmar für Radpendler besser an die Innenstadt des Oberzentrums Kassel anschließen.[75]
1,5 km Strecke Höhe Niedervellmar bis Ende 2026 Bau,[76] Fahrradstraße 0,7 km am südlichen Streckenende in Kassel bis 2026 im Bau[77]
weitere Abschnitte auf Stadtgebiet Kassel in der Planung[77]
Raddirektroute Helsa – Kaufungen – Kassel16,6 kmHelsaKaufungenKassel-Mitte bzw. Routenast nach Kassel-Wesertorin Betrieb: 1,2 km in Kassel in der Hafen- und Königinhofstr. (bisher nicht als Radschnellweg beschildert, Stand 02-2026).Die Strecke soll die östlich des Oberzentrums Kassel gelegenen Umlandgemeinden für den Radverkehr optimaler an die Kasseler Innenstadt anbinden.[75]Rechts im Bild: 4 m breiter Zweirichtungsradweg in der Kasseler Hafenstraße.
weitere Ausführungsplanung im Stadtgebiet Kassel Höhe Bettenhausen bisher nicht erstellt. Ausführungsplanung innerorts in Kaufungen für eine Radpendlerroute wurden 2025 erarbeitet.[78] Streckenverlauf Grenzbereich Stadt Kassel bzw. Höhe Kaufungen-Papierfabrik noch unklar.
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Mecklenburg-Vorpommern

Im ländlich strukturierten Bundesland gibt es nur wenige Anwendungen für Radschnellwege. Ein zwischen Schwerin und Wismar angedachtes Projekt wird seit 2021 nicht weiter verfolgt.[79]

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Radschnellweg Rostock27 kmRostock-Zentrum – Rostock-Warnemünde4,7 km fertiggestellt Die Strecke soll das Zentrum von Rostock im Siedlungsgürtel westlich der Warnow mit dem Seebad Warnemünde verbinden.[80]. Stand August 2025 laufen für große Teile der Strecke noch die Planungsverfahren.[81]
in Bau
7,7 km in der Ausführungs- bzw. Genehmigungsplanung, 3,5 km in der Vorplanung, für 10,5 km läuft noch die Trassensuche.
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Niedersachsen

Region Hannover

Radschnellwegeplanungen in der Region Hannover

In der Stadtregion Hannover werden mit Stand 2019 bereits seit gut 10 Jahren Radschnellwege geplant.[82] Stand 2024 sind ca. 7 km in Betrieb, allerdings im verminderten Standard einer Veloroute[83], welcher auch für zwei weitere Routen angelegt werden soll[84][85]

Stand 2024 befinden sich vier (Teil)Routen in der Planung bzw. im Bau:

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Radschnellweg Hannover – Lehrte18 kmHannover-Zentrum – Kleefeld – Anderten – Ahlten – Lehrteals Veloroute in Betrieb: Hannover-Zentrum – Anderten[83]Die Strecke soll das östlich von Hannover gelegene Lehrte für Radpendler komfortabler und sicherer an die Stadtmitte von Hannover anschließen.
in Planung: Hannover-Anderten – Lehrte
Radschnellweg Hannover – Langenhagen13 kmHannover-Hauptbahnhof Nordseite – Vahrenwald-List (u. a. über Wöhlerstraße) – Haltestelle Vahrenheider Markt – Silbersee – Langenhagen-Zentrum – Karl-Kellner-Straße (Fahrradstraße im Bestand)erste Bautätigkeiten seit 2022[84]Die Strecke soll die nördlich von Hannover gelegene Kommune Langenhagen und weitere Stadtteile von Hannover für Radpendler komfortabler und sicherer an die Stadtmitte von Hannover anschließen.[82] In Teilen verläuft hier bereits heute eine Radroute (Regionalroute 9 der Region Hannover)[86]
in Planung
Radschnellweg Hannover – Garbsen13 kmHannover-Mitte Steintor – Herrenhäuser GärtenLetter – Marienwerder – neuer Maschinenbaucampus der Universität in Garbsenin Planung, evtl. Baubeginn in den 2020ernDie Strecke soll die westlich von Hannover gelegene Kommune Garbsen und weitere Stadtteile von Hannover für Radpendler komfortabler und sicherer an die Stadtmitte anschließen.
Radschnellweg Hannover – Laatzengeschätzt 15 kmHannoverMaschsee-Ostufer – DöhrenLaatzenals Veloroute, abschnittsweise in BetriebDie Strecke soll die südlichen Stadtteile von Hannover für Radpendler komfortabler und sicherer an die Stadtmitte anschließen.
abschnittsweise in Bau[85]
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Weitere Projekte

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Radschnellweg Göttingen6,5 kmim Stadtgebiet Göttingenin Betrieb: Abschnitt Uni Nord bis Rosdorfer Weg, am Bahnhof Göttingen vorbei2015 wurde der 4 km lange Nordast als „eRadschnellweg Göttingen“ fertiggestellt. Die Route bindet den Nordcampus der Universität an den Bahnhof sowie an die Stadtmitte an. Richtung Süden ist ein weiterer Abschnitt bis zum Rosdorfer Weg fertiggestellt. Bis zur Stadtgrenze und in der Gemeinde Rosdorf ist ein weiterer Abschnitt in Planung. Nach Norden ist als gemeindeübergreifendes Projekt noch eine zwei Kilometer lange Verlängerung bis Bovenden in der Diskussion.[87] Direkt südlich der Einmündung Zimmermannstraße findet sich eine Dauerzählstelle. Im Jahr 2025 wurden hier an einem durchschnittlichen Wochentag 2860 Fahrradfahrten gezählt.[88]eRadschnellweg Göttingen Höhe Querung Hans-Adolf-Krebs-Weg: Die Trasse ist hier als straßenbegleitender Zweirichtungsradweg geführt und besitzt markante, blaue Randmarkierungen. Nach dieser Umsetzung entspann sich einen verkehrsrechtliche Diskussion, dass Blau als Markierungsfarbe nicht geeignet ist, sondern Grün gewählt wird.
in Planung: Abschnitt bis und in Rosdorf
Radschnellweg Oldenburg – Bremengeschätzt 40 kmOldenburgHudeDelmenhorstBremenin DiskussionDiese Verbindung zwischen den Oberzentren Oldenburg und Bremen findet sich seit einigen Jahren in der Diskussion.[89]
Radschnellweg Osnabrück – Belm6,4 kmOsnabrückBelmin BetriebZwischen Osnabrück und Belm ist ein 6,4 km langer Radschnellweg als Beitrag zum städtischen „Masterplan 100 Prozent Klimaschutz“ im Bau. Die Trasse verläuft größtenteils entlang der Eisenbahnstrecke von Osnabrück nach Bremen. Der erste Spatenstich für dieses Projekt erfolgte im November 2017.[90] Im April 2018 wurden die ersten 500 Meter der Route entlang der Schlachthofstraße freigegeben, im Mai 2019 folgten weitere rund 700 Meter und die offizielle Eröffnung des ersten Bauabschnitts.[91] Insgesamt wird mit Kosten von 7,5 Millionen Euro kalkuliert.[92] Im August 2022 wurden weitere rund 1,4 Kilometer Fahrradstraße nach Radschnellweg-Standard zwischen Ickerweg und Power Weg fertiggestellt.[93] Im Dezember 2022 wurde der ca. 1,3 km lange Belmer Abschnitt zwischen Power Weg und Haster Straße freigegeben.[94] Damit ist die gesamte Route befahrbar, es fehlen jedoch u. a. noch der Ausbau des Hunteburger und Venner Weges nach Radschnellwegstandard sowie eine Lösung zur sicheren Querung des Haster Weges. Auf Höhe des westlichen Endes an der Schlachthofstraße misst eine Radzählstation die Verkehrsentwicklung auf dem Weg.[95]
im Bau
in Planung
Niedersächsischer Abschnitt der Bremer Radpremiumroute 1 (zuvor Radschnellweg Achim genannt)10,5 km bis Baden, ca. 25 km bis VerdenUphusenAchimBaden (– Verden)in Betrieb: Abschnitt Achim – Baden Die Route folgt im Stadtgebiet Achim der Bahnlinie auf deren nördlicher Seite. Mit Fertigstellung der Premiumroute soll sich die Fahrtzeit von 45 Minuten auf 25 Minuten verringern. Die erste Kostenschätzung betrug 6,5 Millionen Euro.[96] Im Juni 2024 wurde der erste, 2,5 km lange Abschnitt von der Hasseler Straße in Achim zum Bahnhof Baden (Kr Verden) eröffnet.[97] Strecke auf Openstreetmap
in Planung
Radschnellweg Wolfenbüttel – BraunschweigY -Verbindung mit insgesamt 18 kmWolfenbüttel / Salzgitter-Thiede – Braunschweig-Zentrumin Planung Die Route soll Wolfenbüttel und Salzgitter für Radpendler besser an das Oberzentrum Braunschweig anbinden. Das Projekt wird vom Regionalverband Braunschweig betreut.[98] Es existiert eine Planungsvereinbarung zwischen dem Regionalverband Großraum Braunschweig und den Städten Braunschweig, Salzgitter und Wolfenbüttel.

Im Bereich Stöckheim soll der Weg sich in je einen Abzweig nach Salzgitter-Thiede und nach Wolfenbüttel aufspalten. Eine europaweite Ausschreibung der Planung ist in Vorbereitung[99]. Als zweites Radschnellweg-Projekt in Niedersachsen erhielt das Projekt die Zusage für eine Bundesförderung[100].

Radschnellweg Braunschweig – Wolfsburg24,7 kmBraunschweig – Wolfsburgin Planung Im Jahr 2017 wurde für die Planung eines laut Machbarkeitsstudie ca. 24,8 km langen Radschnellwegs eine Planungsvereinbarung zwischen dem Regionalverband Großraum Braunschweig, der Gemeinde Lehre, der Stadt Braunschweig und der Stadt Wolfsburg abgeschlossen.

Der mittlere Abschnitt zwischen Dibbesdorf und Flechtorf soll zunächst in einem geringeren Standard realisiert und bei steigenden Nutzerzahlen ggf. später ausgebaut werden.[101]

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Pilotprojekt eRadschnellweg Göttingen

eRadschnellweg Göttingen an der Robert-Koch-Straße (2015): Die Route ist der erste in Deutschland realisierte Radschnellweg.

Eine im Auftrag der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg erstellte Machbarkeitsstudie bestätigt den Nutzen von Radschnellwegen in der Region. In einer ersten Stufe wurde eine Auswahl von sechs Relationen für Radschnellwege auf Basis einer Interessensbekundung und finanzieller Beteiligung kommunaler Gebietskörperschaften in der Metropolregion getroffen. Vorschläge für die Streckenführungen kamen von den beteiligten Kommunen. Die sechs Trassen wurden hinsichtlich Potenzial, Machbarkeit, Übertragbarkeit der Maßnahmenkonzepte bewertet.[102]

In einer zweiten Stufe wurden Arbeitsschritte konkretisiert, Gestaltungsprinzipien festgelegt und typische Lösungen für Knoten- und Konfliktpunkte benannt. Drei Routen wurden als weiter zu verfolgende Routen von der Projektlenkungsgruppe ausgewählt: Wolfenbüttel Braunschweig, Garbsen Hannover und Rosdorf Göttingen-Nord. Der Strecke Rosdorf – Göttingen-Nord wurde schließlich „wegen der interessanten modellhaften Problemstellung einer innenstadtnahen Routenführung und der bereits heute auf der Route sehr hohen Radverkehrsdichte Priorität eingeräumt. Die starke Unterstützung seitens der Verwaltungsspitze des Landkreises und der Stadt Göttingen für die Machbarkeitsstudie und die zu erwartende politische Unterstützung vor Ort waren ausschlaggebend für die Entscheidung hinsichtlich einer vertiefenden Betrachtung dieser Route“.[103]

Eine überschlägige Kostenschätzung rechnete mit Gesamtkosten von 2,7 Mio. Euro bei 9,2 km Streckenlänge. Im Rahmen des Schaufensters Elektromobilität realisierte die Stadt Göttingen einen rund vier Kilometer langen Teilabschnitt als „eRadschnellweg Göttingen“. Diese Pilotstrecke, die den Göttinger Bahnhof mit dem Nordcampus der Georg-August-Universität verbindet, ist seit 2015 fertiggestellt. Die Kosten der Pilotstrecke werden auf rund 1,8 Millionen Euro beziffert.[104] Die Strecke ist ab dem Hauptbahnhof bis zum Rosdorfer Weg in Betrieb, weiter in Richtung Rosdorf in Planung.

Nordrhein-Westfalen

In Nordrhein-Westfalen geplante Radschnellwege (Stand 2018)

In Nordrhein-Westfalen sind in verschiedenen Regionen zusammen mit dem RS1 langfristig mehr als 250 Kilometer überörtliche Radschnellwege in Planung.[105]

Neben dem Radschnellweg RS1 sollen mit Unterstützung der Landesregierung in Nordrhein-Westfalen weitere Radschnellwege geplant werden. Hierfür hatte die Landesregierung 2013 einen Planungswettbewerb ausgerufen und fünf Projekte prämiert.

Für die fünf Gewinnerprojekte förderte das Land zunächst mit 80 Prozent Kostenbeteiligung je eine Machbarkeitsstudie. Diese ist Grundlage für die weitere Vor- und Ausführungsplanung, die das Land ebenfalls finanziell unterstützt. Die Förderung von Radschnellwegen hatte die Landesregierung als einen wichtigen Baustein in ihrem im Februar 2012 beschlossenen Aktionsplan zur Förderung der Nahmobilität definiert.[106][107] Die erste der fünf Machbarkeitsstudien liegt seit Mai 2016 für den Radschnellweg Ostwestfalen-Lippe (RSW OWL) vor.[108]

Bereich Regionalverband Ruhr

Der Regionalverband Ruhr hat im Jahr 2019 einen Radwegebedarfsplan für ein regionales Radwegenetz beschlossen. Das 1800 km lange Radverkehrsnetz für den Alltag umfasst drei Ausbaustufen:[109]

  • Radschnellverbindungen: 335 km
  • Radhauptverbindungen: 690 km
  • Radverbindungen: 775 km

Der Verband teilt im Internet mit, das sich der politisch beschlossene Streckenplan während der weiteren Planung noch ändern kann.[110] Bei den Radschnellverbindungen finden sich Stand Februar 2026 zwei Projekte in der Planung bzw. im Bau: Der Radschnellweg Ruhr und der Radschnellweg Mittleres Ruhrgebiet sind zusammen rund 130 km lang:

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Radschnellweg RuhrRS1etwa 115 km MoersDuisburgMülheim an der RuhrEssenGelsenkirchenBochumDortmundUnnaKamenBergkamenHammin Betrieb: Mülheim an der Ruhr – Essen und weitere kurze Abschnitte (etwa 21 km in 02-2026)[111]Die Strecke soll nach Fertigstellung in West-Ost-Richtung durch das komplette Ruhrgebiet verlaufen. Es werden dabei mehrere Ober- und Mittelzentren verbunden. Zum Teil werden alte Bahntrassen genutzt. Die erste Großstadtverbindung des RS1 im Abschnitt Mülheim an der Ruhr bis Essen wurde 2015 auf der Trasse einer ehemaligen Bahnstrecke eröffnet.

Dauerzählstelle Höhe Stadtzentrum Mülheim: Obwohl der RS1 Stand Februar 2026 bereits zwei Kilometer weiter westlich endet, konnten im Jahr 2025 bezogen auf einen Wochentag (Montag bis Freitag) durchschnittlich 1903 Fahrräder gezählt werden.[112]

Blick auf die 2015 eröffnete Teilstrecke Mülheim – Essen. Links der hier noch geschotterte Gehweg, rechts die 4 m breite Radfahrbahn. Im Frühjahr 2019 eröffneter Abschnitt des RS 1 in Mülheim: Auch der Gehbereich ist mit Asphalt befestigt.

im Bau (1,5 km in 02-2026 bei Essen-Kray)
in Planung
Radschnellweg Mittleres RuhrgebietRS7etwa 13 kmBottropGladbeckEssenin Planung Die Strecke soll Bottrop, Gladbeck und Essen miteinander verbinden. Eine Machbarkeitsstudie für einen 1. Teilabschnitt liegt vor.[113]
Radschnellweg Wesel – Voerde – Dinslakenetwa 15 kmWeselVoerdeDinslakenin Diskussion / erste Planungsschritte eingeleitetEine Machbarkeitsstudie hat ergeben, dass die Strecke ein Potenzial von täglich mindestens 2.000 Radfahrten besitzt. Die Vorzugsstrecke der Studie startet am Bahnhof Wesel und verläuft im Korridor der Bahn über Voerde bis zum Bahnhof Dinslaken. Mit Stand 2025 werden noch mindestens acht Jahre bis zum Baubeginn vergehen. Zunächst muss die Strecke in den Bedarfsplan des Landes NRW für Radschnellwege aufgenommen werden.[114]

Im Bedarfsplan "Regionales Radwegenetz" des Regionalverbandes Ruhr sind als Radschnellverbindungen Anschlüsse Richtung Duisburg und Oberhausen enthalten.[110]

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Raum Köln

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Radschnellweg Köln – FrechenRS68,4 kmKölnFrechenin Planung Die Route soll die Umlandkommune besser für das Fahrrad an Köln anschließen.[115]
RadPendlerRoute Leverkusen – Köln-Deutz12,9 kmBahnhof Leverkusen-Mitte – ChemparkKöln-Mülheim – Bahnhof Köln-Deutzin DiskussionFür mehrere Routen aus dem östlichen Kölner Umland wurde im Februar 2019 eine Machbarkeitsstudie abgeschlossen.[116]
RadPendlerRoute Bergisch Gladbach – Köln-Deutz14,2 kmBergisch GladbachKöln-Dellbrück – Bahnhof Köln-Deutzin DiskussionFür mehrere Routen aus dem östlichen Kölner Umland wurde im Februar 2019 eine Machbarkeitsstudie abgeschlossen.[116]
RadPendlerRoute Rösrath – Köln-Deutz17,3 kmRösrathRath/Heumar – Bahnhof Köln-Deutzin DiskussionFür mehrere Routen aus dem östlichen Kölner Umland wurde im Februar 2019 eine Machbarkeitsstudie abgeschlossen.[116]
RadPendlerRoute Mondorf / Troisdorf – Köln-Deutzgeschätzt 35 kmMondorf / TroisdorfKöln-Zündorf – Bahnhof Köln-Deutzin DiskussionFür mehrere Routen aus dem östlichen Kölner Umland wurde im Februar 2019 eine Machbarkeitsstudie abgeschlossen.[116]
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Weitere Projekte

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Nordbahntrasseetwa 8 kmim Stadtgebiet Wuppertalin BetriebDie Nordbahntrasse ist offiziell kein Radschnellweg[117]. Sie wurde als „multifunktionaler Freizeit- und Alltagsweg“ geplant. Die im Dezember 2014 auf einer alten Bahntrasse eröffnete Strecke nimmt im nördlichen Stadtgebiet von Wuppertal aber faktisch die Funktion einer Radschnellverbindung wahr. Auch von der Führung her mit diversen Tunneln und Brücken erfüllt sie die Kriterien. Ferner besitzt der rund 8 km umfassende „Zentralteil“ der 22 Kilometer langen Nordbahntrasse eine bauliche Trennung zwischen Rad- und Fußverkehr. Es gibt einen 2 m gepflasterter Gehbereich und vier Meter breiter, asphaltierten Radbereich. Als Trennelemente wurden taktile Formsteine verbaut.[118][119][120]Nordbahntrasse: Tunnel Rot am Ostportal. Der Radbereich ist per Zusatzschild zum Skaten freigegeben.Nordbahntrasse in Wuppertal: Der „multifunktionale“ Bahntrassenradweg besitzt teilweise einen radschnellwegähnlichen Ausbau mit separatem Fußverkehrsbereich.
Radschnellweg OWLRS336 kmHerfordLöhne – Bad Oeynhausen – Porta WestfalicaMindenin Planung Die Strecke verläuft im Bereich des Siedlungsgürtel im Bereich Ostwestfalen-Lippe zwischen Herford und Minden.[115]
Radschnellweg OWL 2.0 - Herford – BielefeldGüterslohRheda-Wiedenbrückin Planung Der Radschnellweg unter Federführung der Stadt Bielefeld wird in Herford an den RS3 angebunden. Das Projekt mit dem Titel Radschnellweg OWL 2.0, an dem fünf Verwaltungen sowie drei Verbände des ADFC beteiligt sind, ist zum Regionalentwicklungsprogramm REGIONALE 2022 angemeldet.[121]
Radschnellweg Neuss, Düsseldorf Langenfeld/MonheimRS530 kmNeussDüsseldorfLangenfeld/Monheim3,7 km in Betrieb[122] Die Route soll die Kommunen untereinander besser für das Fahrrad erschließen. Einzelstücke sind bereits fertig gestellt.[115]
in Bau
in der Planung
Radschnellweg WestmünsterlandRS260 kmIsselburg – Bocholt – Rhede – Borken – Velen – Gescher – Coesfeldin Planung Die Route soll die genannten Städte und Gemeinden untereinander besser für das Fahrrad erschließen.[123]
Radschnellweg EuregioRS419 km + 11 kmHerzogenrath, Kerkrade (in NL), Heerlen (in NL) – Aachenin Planung Die Route soll unter anderem die beiden Mittelzentren besser an das Oberzentrum Aachen anschließen.
Strecke Roermond – Mönchengladbachgeschätzt etwa 35 kmRoermond (in NL) – WegbergMönchengladbachin DiskussionIn der Region wird die Idee verfolgt, evtl. im Korridor der Bahnlinie Eiserner Rhein eine Radschnellverbindung zu schaffen. Zum Teil könnte die Strecke auch auf der Trasse der ehemaligen, eingleisigen Güterbahn verlaufen. Eine Machbarkeitsstudie soll erarbeitet werden. Das Projekt würde auch den Nationalpark De Meinweg besser für die umweltfreundliche Anreise per Fahrrad erschließen.[124]
Fietssnelweg F35 (deutscher Abschnitt)F35ca. 55 km (in DE)Glanerbrug (in NL) – Gronau (Westf.)Ochtrup (– Münster)in PlanungDer durch die niederländische Region Twente führende Radschnellweg F35 (niederländisch Fietssnelweg F35) soll auf deutscher Seite über Gronau nach Ochtrup und perspektivisch weiter nach Münster verlängert werden.[125][126]Übersichtskarte des F35
Emmerich am RheinKlevein DiskussionHubert Bruls und Christoph Fleischhauer, Bürgermeister der Gemeinden Nijmegen und Moers, stellten der Euregio Rhein-Waal am 5. April 2019 die Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie vor, in der drei potenzielle Radschnellverbindungen genannt werden.[127]
Moers – Kamp-Lintfortin DiskussionHubert Bruls und Christoph Fleischhauer, Bürgermeister der Gemeinden Nijmegen und Moers, stellten der Euregio Rhein-Waal am 5. April 2019 die Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie vor, in der drei potenzielle Radschnellverbindungen genannt werden.[127]
Zevenaar (in NL) – Doetinchem (in NL) – Emmerich am Rheinin DiskussionHubert Bruls und Christoph Fleischhauer, Bürgermeister der Gemeinden Nijmegen und Moers, stellten der Euregio Rhein-Waal am 5. April 2019 die Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie vor, in der drei potenzielle Radschnellverbindungen genannt werden.[127]
Radschnellweg Kreuztal – Siegenetwa 15 kmKreuztalSiegenin DiskussionFür die 15 km lange Strecke wurde eine Machbarkeitsstudie erstellt. Aufgrund der schwierigen Topografie sind viele Sonderbauwerke wie Kragarmkonstruktionen und Brücken notwendig. Die Route soll in großen Teilen im Tal parallel der Hüttentalstraße (Schnellstraße für Kfz, B 54 und B 62) verlaufen. Trotz hoher geschätzter Kosten von 50,2 Mio. € erreicht das Projekt ein Nutzen-Kosten-Verhältnis von 1,4 und ist damit wirtschaftlich sinnvoll (die Wirtschaftlich ist bei Werten größer 1 gegeben).[128]
Krefelder Promenade im Stadtgebiet von Krefeld14,5 kmVerlauf im Stadtgebiet vom Bahnhof Forstwald zum Bahnhof Uerdingen3,7 km in BetriebStand Ende 2025 sind von geplanten 16 Bauabschnitten 4 Abschnitte fertiggestellt. Die Strecke ist von den Querschnitten und Projektaufbau her kein Radschnellweg. Die Route ist vom Projektansatz her eine multifunktionale Radstrecke für den Alltags- und Freizeitradverkehr. Der Alltagsradverkehr hat im Projekt allerdings ein hohen Stellerwert. Daher kann die Route vom Ausbau und Projektaufbau als Radschnellverbindung im Sinne dieser Liste angesehen werden (Separation 3 m Radbereich und 2,5 m Fußbereich). Das Verkehrszeichen „Radschnellweg“ wurde auf den Bestandsstrecken markiert.Blick auf die Krefelder Promenade
in Bau
In Planung
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Rheinland-Pfalz

Im oftmals eher ländlich strukturierten Bundesland Rheinland-Pfalz wurde für Radschnellverbindungen das angepasste Konzept der „Pendler-Radrouten“ entwickelt. Es handelt sich um einen im Querschnitt reduzierten Radschnellweg. Beispielsweise kommt eine Separation zwischen Rad- und Fußverkehr in der Regel nicht zum Einsatz. Fußverkehr nutzt die Strecken weitgehend mit. Der Kerngedanke einer Radschnellverbindung, das zügige Radfahren im Alltag über längere Distanzen findet sich allerdings im Planungsansatz wieder. So sollen die Strecken an Kreuzungen und Einmündungen weitgehend Vorrang erhalten. Daher können die Pendler-Radrouten in Rheinland-Pfalz als Radschnellverbindungen angesehen werden.[129]

Der Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz hat als „Standards für Pendler-Radrouten (PRR) in Rheinland-Pfalz“ entsprechende Anforderungen veröffentlicht.[3]

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Pendler-Radroute Bingen – Mainzrund 32 kmBingenIngelheimMainzin BetriebProjekt ist Pilotstrecke für die „Pendler-Radrouten“ im Bundesland. Der erste Abschnitt mit 18 km wurde im Dezember 2024 zwischen Bingen und Heidesheim eröffnet.[130][131]. Strecke auf Openstreetmap
im Bau
in Planung
Pendler-Radroute Worms – Wörthgeschätzt 80 kmWormsLudwigshafenSpeyerGermersheimWörth am Rheinin PlanungFür alle Teile der Route wurden Machbarkeitsstudien erstellt (Abschnitte Worms – Ludwigshafen, Ludwigshafen Schifferstadt und Schifferstadt – Wörth)[132]
Pendler-Radroute Landau – Neustadt an der Weinstraßeetwa 20 kmLandauEdenkobenMaikammerNeustadt an der Weinstraßein Planung2022 wurde eine Machbarkeitsstudie fertig gestellt. In dieser Studie wurden drei Streckenvarianten näher untersucht.[133]
Pendler-Radroute Koblenz – RemagenLinksrheinisch etwa 55 km, Rechtsrheinisch etwa 55 km, Abstecher Bad Neuenahr / Ahrweiler etwa 15 kmKoblenzRemagen / bzw. Landesgrenze NRW beiderseits des Rheinsin PlanungStand 2021 gibt für die Strecken eine Planungsvereinbarung der Kommunen. Eine Machbarkeitsstudie soll in Auftrag gegeben werden. In den Korridoren bestehen bereits touristische Radrouten bzw. lokale Alltagsradwege.[134]
Pendler-Radroute Kaiserslautern – Landstuhletwa 14 kmKaiserslauternLandstuhlin PlanungStand 2021 wurde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben.[135]
Pendler-Radroute Konz – Trier – Schweichetwa 25 kmKonzTrierSchweichim Bau2021 wurde eine Machbarkeitsstudie fertig gestellt. Strecke im Moseltal Stand 2023 teilweise im Bau.[135]
in Planung
Pendler-Radroute Koblenz – Boppardalle Teilstrecken zusammen rund 46 kmRheinstrecke KoblenzBoppard und Abzweigungen ins Mosel- und Lahntalin Planung2022 wurde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben.
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Saarland

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Radschnellweg Saargeschätzt 35 bis 40 kmKleinblittersdorfSaarbrückenVölklingenSaarlouisin der DiskussionEine Radschnellverbindung im Flussverlauf der Saar wird vor Ort diskutiert. Diskussionsgegenstand ist u. a. ob die Strecke auf einem ausgebauten Saar-Radweg (Leinpfad direkt am Fluss), oder parallel auf umzubauenden Straßen verlaufen soll.[136]
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Sachsen-Anhalt

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Radschnellweg Halle – Leipziggeschätzt 30 bis 35 kmHalle (Saale)Leipzigin PlanungEine Machbarkeitsstudie zur Streckenfindung findet sich in der Erarbeitung.[137] Der ADFC befürwortet die direkte Route im Bereich der S-Bahnlinie S 3 über Schkeuditz.[138]
Merseburger Radschnellweg7,5 kmMerseburg-Stadtmitte – Campus Hochschule – Geiseltalseein PlanungEine Machbarkeitsstudie zur Streckenfindung wurde erarbeitet. Die Strecke soll bis 2030 ausgebaut werden (u. a. neue Unterführung an der B 91).[139]
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Sachsen

Im Jahr 2018 wurden in einer landesweiten Potenzialstudie 11 Korridore mit 134 km Gesamtlänge identifiziert, die sich grundsätzlich für eine Radschnellverbindung eignen. Die einzelnen Korridore werden im Rahmen von weiteren Verstiefungsstudien konkreter beplant. Die meisten Korridore befinden sich mit fünf Routen im Raum Leipzig. In Dresden gibt es vier Korridore.[140]

Region Dresden

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Radeberg – DresdenR 4etwa 18 bis 19 kmRadebergDresdenin PlanungDas Projekt soll die Kommune Radeberg an das Oberzentrum Dresden anbinden. Die Strecke befindet sich im Planungsverfahren.[140]
Pirna – DresdenR 6etwa 17 kmPirnaDresdenin PlanungDas Projekt soll die Kommune Pirna an das Oberzentrum Dresden anbinden. Die Strecke befindet sich im Planungsverfahren.[140]
Coswig – Radebeul – DresdenR 10etwa 18 bis 19 kmCoswigRadebeulDresdenin PlanungDas Projekt soll die Kommunen Coswig und Radebeul an das Oberzentrum Dresden anbinden. Die Strecke befindet sich im Planungsverfahren.[140]
Freital – DresdenR 8etwa 10 kmFreitalDresdenin PlanungDas Projekt soll die Kommune Freital an das Oberzentrum Dresden anbinden. Die Strecke befindet sich im Planungsverfahren.[140]
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Region Leipzig

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Schkeuditz – LeipzigR 3etwa 14 kmSchkeuditzLeipzigin PlanungDas Projekt soll die Kommune Schkeuditz an das Oberzentrum Leipzig anbinden. Die Strecke befindet sich im Planungsverfahren.[140]
Markkleeberg – LeipzigR 5etwa 10 kmMarkkleebergLeipzigin PlanungDas Projekt soll die Kommune Markkleeburg an das Oberzentrum Leipzig anbinden. Die Strecke befindet sich im Planungsverfahren.[140]
Markranstädt – LeipzigR 7etwa 12 kmMarkranstädtLeipzigin PlanungDas Projekt soll die Kommune Markranstädt an das Oberzentrum Leipzig anbinden. Die Strecke befindet sich im Planungsverfahren.[140]
Taucha – LeipzigR 9etwa 10 bis 11 kmTauchaLeipzigin PlanungDas Projekt soll die Kommune Taucha an das Oberzentrum Leipzig anbinden. Die Strecke befindet sich im Planungsverfahren.[140]
Naunhof – LeipzigR 11etwa 18 bis 20 kmNaunhofLeipzigin PlanungDas Projekt soll die Kommune Naunhof an das Oberzentrum Leipzig anbinden. Die Strecke befindet sich im Planungsverfahren.[140]
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Weitere Projekte

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Werdau – ZwickauR 1etwa 10 bis 11 kmWerdauZwickauin PlanungDas Projekt soll die Städte Werdau und Zwickau verbinden. Die Strecke befindet sich im Planungsverfahren.[140]
Limbach-Oberfrohna – ChemnitzR 2etwa 14 kmLimbach-OberfrohnaChemnitzin PlanungDas Projekt soll die Kommune Limbach-Oberfrohna an das Oberzentrum Chemnitz anbinden. Die Strecke befindet sich im Planungsverfahren.[140]
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Schleswig-Holstein

Routen der Hamburger Radschnellwegeplanungen, die nach Schleswig-Holstein hineinführen sind im Abschnitt zu Hamburg gelistet.

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Radschnellweg Bad Schwartau – Lübeck-Mitte – Universität bzw. Radschnellweg Ratzeburger Alleerund 10 kmBad SchwartauLübeck HauptbahnhofUniversität Lübeckin BetriebDer Radschnellweg soll die nördliche Umlandgemeinde Bad Schwartau besser an den Lübecker Hauptbahnhof sowie an die Innenstadt und dem Bahnhaltepunkt Lübeck St. Jürgen angebunden werden. Südlich der Stadtmitte soll die Strecke weiter bis zur Universität verlaufen.[141] Die Kosten sollen 12 Millionen Euro betragen.[142] Stand Januar 2026 befanden sich etwa 3 km Strecke entlang der Ratzeburger Allee im Bau.[143] Juni 2026 wurde der erste Streckenabschnitt in Betrieb genommen.[144] Radschnellweg Ratzeburger Allee: Blick auf den 1. Bauabschnitt Anfang Juni 2026: Ein 3 m breiter Einrichtungsradweg, der vorne an der Einmündung mit Hilfe von Rampensteinen baulich angehoben wurde.
im Bau
in Planung
Veloroute 10rund 5 kmKiel CITTI-Park – Kiel Universität – Kiel Holstein-Stadionin BetriebDie Veloroute 10 verläuft entlang des ehemaligen Gütergleises West. Sie wurde 2012 von der Ratsversammlung beschlossen; die Bauarbeiten begannen im Jahr 2013 und wurden 2019 abgeschlossen. Die Veloroute 10 ist durchgehend vier Meter breit. Mehrere Kieler Hauptverkehrsstraßen werden mithilfe von Brücken überquert.[145] Einige Hauptverkehrsstraßen und Verkehrsstraßen werden noch ebenerdig mit negativer Vorfahrt überquert.
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Thüringen

In Thüringen bestehen für Radschnellverbindungen Stand Sommer 2023 keine Planungs- bzw. Bauprojekte. In einer nichtamtlichen Pilotstudie wurden landesweit Korridore untersucht. Keine der untersuchten Strecken erreichte die Mindestnachfrage von 2000 Radfahrenden / Tag für eine Radschnellverbindung. Es wurde trotzdem empfohlen verschiedene Korridore für den Pendler-Radverkehr u. a. als Radvorrangrouten (Radschnellverbindungen mit reduziertem Querschnitt) vertieft zu begutachten.[146]

Einzelnachweise

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