Liste der Wappen im Salzlandkreis

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Diese Liste zeigt die amtlich genehmigten Wappen der Verbandsgemeinden, Städte und Gemeinden, sowie Wappen von ehemaligen Landkreisen, Verwaltungsgemeinschaften, Städten und Gemeinden im Salzlandkreis in Sachsen-Anhalt.

Salzlandkreis und Vorgängerkreise

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Salzlandkreis
Der Salzlandkreises in Sachsen-Anhalt
Wappen des Salzlandkreises
Wappen des Salzlandkreises
Gestaltet von Joachim Grossert (Inhalt) und Kathrin Telle (Grafik), genehmigt durch das Ministerium des Innern des Landes Sachsen-Anhalt am 29. Oktober 2007:
„Geviert von Rot und Silber; Feld 1 und 4: in einem goldenen Stutzkorb ein silbernes Stück Salz mit drei goldenen Zierbändern; Feld 2: ein golden bewehrter und bezungter schwarzer Adler, die Saxen belegt mit goldenen Kleestängeln; Feld 3: ein schreitender, rot bezungter schwarzer Bär mit silbernem Halsband auf einer schrägen, schwarz gefugten roten Zinnenmauer mit einem geschlossenen silbernen Tor mit schwarzen Beschlägen und schwarzem Schloss auf der rechten Seite.“[1]

Zum 1. Juli 2007 wurden die Landkreise Aschersleben-Staßfurt ohne die Stadt Falkenstein/Harz, Bernburg und Schönebeck zum neugebildeten „Landkreis Salzland“ zusammengeschlossen. Auf seiner konstituierenden Sitzung beschloss der neue Kreistag dagegen, den Namen „Salzlandkreis“ anzunehmen.

Aschersleben
Genehmigt durch das Ministerium des Innern des Landes Sachsen-Anhalt am 24. Juni 1992:
„Geviert, belegt mit einem Herzschild; Feld 1: neunmal Schwarz über Gold geteilt, Feld 2: in Silber ein roter goldbewehrter Adler, die Sachsen mit goldenen Kleestengeln belegt, Feld 3: in Silber ein schreitender schwarzer Bär auf roter schwarz gefugter schrägrechts aufsteigender Zinnenmauer mit offenem Tor, Feld 4: gespalten von Silber und Rot, der Herzschild 12fach von Schwarz und Silber geschacht.“

Zum 1. Juli 1994 ging der Landkreis Aschersleben in den beiden neugebildeten Landkreisen Aschersleben-Staßfurt und Quedlinburg auf.

Calbe a./S.
Gestaltet vom Heraldiker Otto Pech aus Altenburg und dem Vorsitzenden des Vereins für Heimatkunde, Direktor Wolfgang Wanckel aus Schönebeck, genehmigt durch das Preußische Staatsministerium am 9. Dezember 1933:
„In Rot auf der unteren Schildhälfte 2 silberne mit 3 blauen Stromlinien belegte Flussbänder (das rechte Flussband ins linke einfließend). Im nach dem unteren Schildrande gerichteten Flussmündungswinkel eine silberne, schwarz gefugte, zinnenbewehrte Burgmauer mit dahinter aufragendem, schwarz gefugtem, zinnenbewehrtem Turm.“

Zum 15. Juni 1950 wurde der Landkreis Calbe a./S. in Landkreis Schönebeck umbenannt.

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Verbandsgemeinden und Verwaltungsgemeinschaften

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Egelner Mulde
Gestaltet vom Magdeburger Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch, genehmigt durch den Salzlandkreis am 3. Juni 2010:
„In Silber auf grünem Boden eine schwarz gefugte rote Burg mit zwei spitz bedachten und golden beknauften Türmen mit je einer silbernen Fensteröffnung, in der gezinnten Burgmauer ein geöffnetes goldenes Tor mit hochgezogenem schwarzen Fallgatter; zwischen den Türmen fünf (3:2) sechsstrahlige grüne Sterne; der Boden belegt mit einer querliegenden goldenen Ähre über in der Art eines Wellenschildfußes vom Boden abgeteiltem silbernen Wasser mit schwarzen Wellenlinien.“[5]
Saale-Wipper
führt kein Wappen
führt kein Wappen
Dienstsiegel der Verbandsgemeinde Saale-Wipper
Dienstsiegel der Verbandsgemeinde Saale-Wipper
§ 2 der Hauptsatzung der Verbandsgemeinde Saale-Wipper führt weder Wappen noch Flagge, sondern nur das Dienstsiegel ohne Siegelbild mit der Umschrift „Verbandsgemeinde Saale-Wipper“.[6]
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Ehemalige Verwaltungsgemeinschaften

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Bördeaue
Gestaltet vom Magdeburger Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch, genehmigt ????:
„In Gold ein grüner Balken, der erhöhte blaue Schildfuß belegt mit drei schwarzen Wellenlinien.“

Zum 1. Januar 2005 wurde die Verwaltungsgemeinschaft Bördeaue aufgelöst und die Gemeinden wurden in die neugebildete Verwaltungsgemeinschaft Egelner Mulde eingegliedert.

Bördeblick
Gestaltet vom Magdeburger Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch, genehmigt 1998:
„In Grün fünf goldene Ähren über goldenem Dreiberg.“

Zum 1. März 2004 wurde die Verwaltungsgemeinschaft Bördeblick aufgelöst; vier der fünf Gemeinden schlossen sich zur neugegründeten Stadt Hecklingen zusammen, die Gemeinde Winningen wurde nach Aschersleben eingemeindet.

Börde-Hakel
Gestaltet vom Magdeburger Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch, genehmigt durch das Regierungspräsidium Magdeburg am 28. April 1995:
„Geteilt Rot über Silber; oben drei (2:1) silberne Rosen, unten ein schreitendes schwarzes Pferd.“

Zum 1. Januar 2005 wurde die Verwaltungsgemeinschaft Börde-Hakel aufgelöst und die Gemeinden wurden in die neugebildete Verwaltungsgemeinschaft Egelner Mulde eingegliedert.

Hoym-Nachterstedt
Gestaltet von der Heraldikerin Erika Fiedler aus Magdeburg, genehmigt durch das Regierungspräsidium Halle am 20. April 1994:
„Geteilt, oben in Silber ein wachsender schwarzer rotbewehrter Bär, in den oberen Schildecken je drei blaue fünfstrahlige Sterne; unten in Blau ein silberner Fisch.“[7]

Zum 1. Januar 2005 schlossen sich die Stadt Hoym und die Gemeinden Friedrichsaue, Frose, Nachterstedt, Neu Königsaue und Schadeleben der Verwaltungs­gemeinschaft Hoym-Nachterstedt mit der bislang verwaltungs­gemeinschaftsfreien Gemeinde Gatersleben zur neugebildeten Verwaltungs­gemeinschaft Seeland zusammen. Die Verwaltungs­gemeinschaft Hoym-Nachterstedt wurde damit aufgelöst.

Seeland
Gestaltet von der Heraldikerin Erika Fiedler aus Magdeburg, genehmigt durch den Landkreis Aschersleben-Staßfurt am 12. Mai 2005:
„Geteilt; oben in Silber ein wachsender schwarzer rotbewehrter Bär, in den oberen Schildecken rechts vier und links drei blaue fünfstrahlige Sterne, unten in Blau ein silberner Fisch.“[7]

Zum 15. Juli 2009 wurde die Verwaltungsgemeinschaft Seeland aufgelöst; fünf der sechs Gemeinden schlossen sich zur neugegründeten Einheitsgemeinde Stadt Seeland zusammen, die Gemeinde Gatersleben wurde zum 1. September 2010 nach Seeland eingemeindet.

Südöstliches Bördeland
Genehmigt ????:
„Geviert; Feld 1 und 4: in Rot eine goldene Getreidegarbe, Feld 2 und 3: in Silber ein schwarzes Bergmannsgezähe.“

Zum 29. Dezember 2007 schlossen sich die sieben Gemeinden Biere, Eggersdorf, Eickendorf, Großmühlingen, Kleinmühlingen, Welsleben und Zens der Verwaltungsgemeinschaft Südöstliches Bördeland zur neugegründeten Gemeinde Bördeland zusammen, die Verwaltungsgemeinschaft wurde damit aufgelöst.

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Städte und Gemeinden

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Stadt
Alsleben (Saale)
Die älteste bekannte Darstellung des Wappenbildes ist auf einem Siegelstempel vom Jahre 1734 zu finden. Genehmigt durch den Regierungspräsidenten des Regierungsbezirkes Dessau 7. September 1994, registriert unter der Nr. 45/1994 im Landesarchiv Sachsen-Anhalt:
„Das Wappen der Stadt zeigt in Silber drei (2:1) schneckenförmig gewundene rote Aale.“ Die Stadtfarben zeigen rot und silber (weiß).[8]
Stadt
Aschersleben
Die Darstellung geht auf ein für das Jahr 1325 belegtes Siegel zurück:
„Das Wappen der Stadt Aschersleben zeigt in Rot eine silberne gezinnte Burg mit zwei gezinnten spitzbedachten beknäuften Türmen, das offene rundbogige Tor schrägrechts mit einem schwarzsilbern geschachteten Schild belegt. Hinter der Toröffnung eine sich über den Türmen ausbreitende bewurzelte grüne Eiche mit silbernen Eicheln, in den Zweigen drei schwarze Vögel, der vordere links, die beiden anderen rechts gewendet.“ Die Stadtfarben sind Schwarz-Weiß-Grün.[9]
Stadt
Barby
führt kein Wappen
führt kein Wappen
Dienstsiegel der Stadt Barby
Dienstsiegel der Stadt Barby
§ 2 der Hauptsatzung der zum 1. Januar 2010 neugebildeten Stadt Barby führt weder Wappen noch Flagge, sondern nur das Dienstsiegel ohne Siegelbild mit der Umschrift „Stadt Barby“ und „Salzlandkreis“.[10]
Kreisstadt
Bernburg (Saale)
Wappen und Flagge genehmigt durch das Regierungspräsidium Dessau am 25. März 1998:
„In Silber eine rote Burg mit schwarzgefugter Zinnenmauer, offener Rundbogentoröffnung sowie zwei gezinnten Türmen mit golden beknauften blauen Spitzdächern und je drei (2:1) schwarzen Fensteröffnungen, die untere Öffnung rund. In der Toröffnung ein Wappenschild: gespalten, vorn in Silber ein roter Adler am Spalt, hinten von Schwarz und Gold neunmal geteilt, schräg belegt mit einem grünen Rautenkranz. Zwischen den Türmen auf den Mauerzinnen ein rot gefütterter silberner Spangenhelm – die Spangen golden – mit goldener Krone; die Helmdecken rechts rot/silber, links schwarz/golden. Aus der Krone aufsteigend zwei bekleidete übereck von Schwarz und Gold quadrierte, sich kreuzende Menschenarme, in den Händen grüne Pfauenfedern.“[11][12]
Gemeinde
Bördeaue
Gestaltet vom Magdeburger Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch, angenommen vom Gemeinderat am 4. Februar 2010, genehmigt durch den Landrat des Salzlandkreises am 27. April 2010:
„Geviert von Rot und Gold; Feld 1: eine silberne Burg mit zwei gezinnten Türmen, einer schwarzen Toröffnung, je einem schwarzen Fenster in den Türmen und gezinnten schräg abfallenden Seitenmauern über blauem Wasser mit silbernen Wellenlinien, Feld 2: ein Taubenturm mit blauem Pfeiler, silbernem Fachwerkhäuschen mit schwarzen Balken und Stützen und blauem Zeltdach, bekrönt von einer gestielten blauen Kugel, Feld 3: ein blauer Wellenbalken, Feld 4: ein silbernes Bergmannsgezähe.“ Die Farben der Gemeinde sind Weiß – Rot.[13]
Gemeinde
Börde-Hakel
führt kein Wappen
führt kein Wappen
Dienstsiegel der Gemeinde Börde-Hakel
Dienstsiegel der Gemeinde Börde-Hakel
§ 2 der Hauptsatzung der Gemeinde Börde-Hakel führt weder Wappen noch Flagge, sondern nur das Dienstsiegel ohne Siegelbild mit der Umschrift „Gemeinde Börde-Hakel“.[14]
Gemeinde
Bördeland
Genehmigt durch den Landrat des Salzlandkreises am 22. April 2008:
„Geviert, Feld 1 und 4 in Rot eine goldene Getreidegarbe, Feld 2 und 3 in Silber ein schwarzes Bergmannsgezähe.“[15]
Gemeinde
Borne
Gestaltet vom Magdeburger Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch, genehmigt am 9. Februar 1994:
„In Gold ein schwarzer Springbrunnen mit je einem Knauf am Sockel sowie an der Spitze und einem blau ausgefüllten Brunnenoval mit herausragendem blauen Steigrohr. Dem Knauf an der Spitze entspringt eine Fontäne aus blauen Wasserstrahlen.“[16]
Stadt
Calbe (Saale)
Das Wappen basiert auf einem alten Stadtsiegel von 1289. Genehmigt durch das Regierungspräsidium Magdeburg am 9. Mai 2000:
„In Blau eine silberne Burg mit gezinnter, schwarz gefugter Mauer und zwei durch einen Wehrgang verbundenen spitzbedachten und beknauften Türmen mit je einer schwarzen Rundbogenfensteröffnung; der Wehrgang mit an den Giebeln beknauften Walmdach, in der Mitte bekrönt mit einem beknauften Türmchen (Laterne) mit drei schwarzen Rundbogenfensteröffnungen. Zwischen den Türmen in Gold ein auf den Mauerzinnen stehendes, hersehendes rotes Kalb mit schwarzen Hufen.“ Die Farben der Stadt sind Blau - Weiß (Silber).[17]
Stadt
Egeln
Wappenführung seit 1365. Gestaltet von Günter Wollschläger, Langenweddingen:
„In Silber eine rote Burg mit gezinnter Mauer und zwei spitzbedachten golden beknauften Türmen, geöffnetem goldenen Tor mit hochgezogenem Fallgatter, zwischen den Türmen schwebend ein Schild, darin in Blau ein aufgerichteter rotbezungter goldener Löwe.“ Die Gemeindefarben sind Rot – Silber (Weiß).[18]
Gemeinde
Giersleben
Genehmigt ????:
„.“[19]
Stadt
Güsten
Genehmigt durch das Regierungspräsidium Dessau am 26. Juni 2000:
„In Silber eine schwebende rote Burg mit zwei zweistöckig gezinnten, durch einen gezinnten hohen Mauerbogen verbundenen Türmen hinter einer niedrigen gezinnten, schwarzgefugten roten Mauer. Die Türme mit golden beknauften blauen Spitzdächern und je zwei Fensteröffnungen untereinander, davon die oberen kleiner und rechteckig, die unteren rundbogig. Zwischen den Türmen ein eingebogener silberner Halbrundschild: darin in Silber ein schreitender schwarzer Bär mit ausgeschlagener roter Zunge, goldener Krone und goldenem Halsband auf einer schrägrechts ansteigenden schwarzgefugten roten Zinnenmauer mit geschlossenem goldenen Tor.“[20]
Stadt
Hecklingen
Gestaltet vom Magdeburger Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch auf Grundlage des zuvor von ihm gestalteten Wappens der Verwaltungsgemeinschaft Bördeblick, genehmigt 2004:
„In Grün vier goldene Ähren über goldenem Dreiberg.“[21]
Gemeinde
Ilberstedt
Gestaltet von Lutz Döring, genehmigt ????:
„In Grün eine erhöhte eingebogene silberne Spitze, vom unteren Schildrand aus belegt mit einem grünen Eichenwipfel mit sieben Blättern und vier Früchten, begleitet rechts von einem silbernen Stierkopf mit Nasenring, links von einem silbernen Ruprechtkopf mit Bart und Kopfbedeckung.“[22]
Stadt
Könnern
Gestaltet vom Magdeburger Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch nach einer Vorlage von Otto Hupp, genehmigt 1993:
„In Blau unter goldenem Baldachin stehend der heilige Wenzeslaus im hermelingefütterten roten Mantel, mit dem Herzogshut auf dem Haupte, in der Rechten ein gesenktes Schwert mit goldenem Griff, in der Linken einen grünen Palmwedel haltend; zu seinen Füßen ein geteilter Schild mit 2 : 1 Kugeln, die oberen silbern in Rot, die untere rot in Silber; zu beiden Seiten des Baldachins schließt sich je ein goldenes Kirchenschiff an.“[23]
Stadt
Nienburg (Saale)
Das Wappen erscheint in dieser Form erstmals 1457 in einem Siegel:
„In Silber auf grünem Rasen eine rote Burg mit ungezinnter Mauer auf offenem Tor, dessen Giebel ein grünes Lindenblatt schmückt; auf der Mauer sechs kleine ungezinnte Türmchen, hinter ihr zwei große gezinnte Türme mit Spitzdächern und Erkertürmchen.“[24]
Gemeinde
Plötzkau
Gestaltet vom Magdeburger Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch, genehmigt 1994:
„In Grün ein silberner Reiher, begleitet oben links und unten rechts von je drei silbernen Eichenblättern mit einer Eichel.“ Die Gemeindefarben zeigen silber (weiß) und grün.[25]
Stadt
Schönebeck (Elbe)
Gestaltet von dem Altenburger Künstler Otto Pech, genehmigt am 2. August 1932:
„Geteilt und halbgespalten von Silber, Rot und Silber; oben eine gezinnte rote Burg mit zwei spitzbedachten Seitentürmen und fähnchenbesteckter niederer Kuppel, im geöffneten goldenen begatterten Tor ein goldenes S; rechts unten im damaszierten Feld ein mit drei goldenen Bändern umwundenes silbernes „Stück Salz“ in goldenem Stutzkorb; links unten auf grünem Dreiberg ein rot gekleideter goldgekrönter König auf einem mit Tierköpfen verzierten goldenen Thron, in der Rechten ein goldenes Zepter, beiderseits des Throns je eine hohe grüne Staude.“[26]
Stadt
Seeland
Gestaltet von der Heraldikerin Erika Fiedler aus Magdeburg, genehmigt durch den Landrat des Salzlandkreises am 18. Februar 2015:
„Geteilt, oben in Silber ein wachsender schwarzer rotbewehrter Bär, in den oberen Schildecken rechts drei und links drei blaue fünfstrahlige Sterne, unten in Blau ein silberner Fisch.“ Die Farben der Stadt Seeland – abgeleitet von den Hauptmotiven des Wappens – sind Schwarz/Silber (Weiß).[27]

De facto führt die Stadt Seeland nach mehrjähriger Unterbrechung das Wappen weiter, das der damaligen Verwaltungsgemeinschaft Hoym-Nachterstedt durch das Regierungspräsidium Halle am 20. April 1994 genehmigt wurde.

Stadt
Staßfurt
Gestaltet von der Heraldikerin Erika Fiedler aus Magdeburg, genehmigt 1995:
„Im von Rot und Silber geteiltem Schild der heilige Johannes der Täufer im goldenen Gewand, mit der Rechten auf das auf dem linken Arm getragene mit der Kreuzesfahne versehene Gotteslamm weisend.“ Die Stadtfarben sind Rot und Weiß.[28]
Gemeinde
Wolmirsleben
Gestaltet vom Magdeburger Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch, genehmigt 1991:
„In Grün ein silberner spitzbedachter Turm mit silbernem Knauf und schwarzen Öffnungen.“[29]
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Ehemalige Städte und Gemeinden

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Stadt Aschersleben
Gemeinde
Schackstedt
Gestaltet von der Magdeburger Kommunalheraldikerin Erika Fiedler, genehmigt am 26. August 1994:
„.“[30]

Zum 1. Januar 2010 wurde die Gemeinde Schackstedt nach Aschersleben eingemeindet.

Gemeinde
Winningen
Gestaltet vom Magdeburger Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch, genehmigt 1995:
„In Rot pfahlweise drei Sicheln mit goldenem Griff und silbernem Blatt.“[31]

Zum 1. März 2004 wurde die Gemeinde Winningen nach Aschersleben eingemeindet.

Stadt Barby

Zum 1. Januar 2010 schloss sich die Stadt Barby (Elbe) mit den Gemeinden Breitenhagen (mit Alt Tochheim), Glinde, Groß Rosenburg (mit Klein Rosenburg), Lödderitz (mit Rajoch), Pömmelte (mit Neue Siedlung und Zackmünde), Sachsendorf (mit Patzetz), Tornitz (mit Werkleitz), Wespen und Zuchau der Verwaltungsgemeinschaft Elbe-Saale zur neugebildeten Stadt Barby zusammen. Zum 1. September 2010 wurde die Gemeinde Gnadau mit dem Ortsteil Döben nach Barby eingemeindet.

Stadt
Barby (Elbe)
(ab 1998)
Gestaltet vom Magdeburger Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch, genehmigt durch das Regierungspräsidium Magdeburg am 25. März 1998:
„In Blau eine silberne Burg mit gezinnten, schwarz gefugten Mauern und drei Türmen mit roten, golden beknauften Spitzdächern; der überhöhte größere Mittelturm (Wartturm) mit offenem Rundbogentor, schwarzer Rundbogenfensteröffnung und drei Erkern mit roten, golden beknauften Dächern und schwarzen rechteckigen Fensteröffnungen, im mittleren Erker zwei, in den äußeren Erkern je eine; die äußeren Türme mit je drei (2:1) schwarzen Rundbogenfensteröffnungen. Vor dem Tor silberne Stufen.“[32]
Stadt
Barby (Elbe)
(bis 1998)
Der Wappeninhalt ist als Siegelbild seit dem 14. Jahrhundert bekannt:
„In Blau eine dreitürmige silberne Burg, der erhöhte mittlere Turm mit offenem Tor und Erkerbauten; von den beiden Seitentürmen führt eine gezinnte Mauer hinter den Hauptturm.“[33]
Gemeinde
Glinde
Gestaltet von der Heraldikerin Erika Fiedler aus Magdeburg, genehmigt ????:
„In Blau ein schräglinker silberner Wellenbalken, begleitet oben von einer gesichteten zwölfflammigen goldenen Sonne, unten von einem goldenen Lindenblatt.“
Gemeinde
Groß Rosenburg
Gestaltet von dem Staatsarchivrat Otto Korn aus Magdeburg, genehmigt durch den Oberpräsidenten der Provinz Sachsen am 5. Oktober 1937:
„In Silber ein grüner Rosenstrauch mit fünf roten natürlichen Rosen wachsend über einer roten Zinnenmauer im Schildfuße.“[32]
Gemeinde
Klein Rosenburg
Gestaltet von dem Staatsarchivrat Otto Korn aus Magdeburg, genehmigt durch den Oberpräsidenten der Provinz Sachsen am 25. Februar 1938:
„In Rot über einer silbernen Zinnenmauer drei silberne Rosen mit grünem Bart und goldenem Butzen wachsend an grünen beblätterten Stengeln.“[32]

Zum 1. Januar 1957 wurde die Gemeinde Klein Rosenburg nach Groß Rosenburg eingemeindet.

Gemeinde
Pömmelte
Gestaltet vom Magdeburger Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch, genehmigt 2007:
„In Blau über gewelltem silbernen Schildfuß drei silberne Lilien 2 : 1 begleitet von je zwei goldenen Ähren.“ Die Farben der Gemeinde sind Weiß-Blau.[34]
Gemeinde
Wespen
Angenommen vom Gemeinderat am 5. Dezember 2007, genehmigt durch den Landrat des Salzlandkreises am 8. Januar 2008:
„In Rot zwei verkehrt gegengewendete goldene Wespen mit schwarzer Zeichnung.“[35]
Stadt Bernburg (Saale)

Zum 1. Januar 2010 schloss sich die Stadt Bernburg (Saale) mit den Gemeinden Baalberge, Biendorf, Peißen, Poley, Preußlitz und Wohlsdorf aus der Verwaltungsgemeinschaft Nienburg (Saale) zur neugebildeten Stadt Bernburg (Saale) zusammen.

Gemeinde
Biendorf
Genehmigt ????:
„Gespalten von Rot und Grün durch eine silberne Spitze mit einem wachsenden, silbern strukturierten schwarzen Turm mit zwei balkenweise angeordneten, rechteckigen Fenstern; auf der geschwungenen Haube eine Laterne mit zwei balkenweise angeordneten rechteckigen Fenstern; auf der geschwungenen Laternenhaube ein Spitzdach mit tropfenförmigem über kugelförmigem Knauf. Vorn gekreuzt ein goldenes Feuerhorn und eine goldene Spritze über einem nach links gewendeten goldenen Hahn. Hinten eine goldene Zuckerrübe mit fünf Blättern.“[36]
Gemeinde Bördeaue

Zum 1. Januar 2010 schlossen sich die Gemeinden Tarthun und Unseburg zur neugebildeten Gemeinde Bördeaue zusammen.

Gemeinde
Tarthun
Gestaltet vom Magdeburger Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch, genehmigt 1995:
„In Gold ein Taubenturm mit blauem Pfeiler, silbernem Fachwerkhäuschen mit schwarzen Balken und Stützbögen und blauem Zeltdach, bekrönt von einer gestielten blauen Kugel.“
Gemeinde
Unseburg
Nach einer ungenehmigten Vorlage der Heraldischen Gesellschaft „Schwarzer Löwe“ in Leipzig heraldisch korrekt gestaltet vom Magdeburger Heraldiker Jörg Mantzsch, genehmigt 1991:
„In Rot eine silberne Burg mit zwei gezinnten Türmen und gezinnten Seitenmauern und schwarzen Tor- und Fensterfüllungen über blauem Schildfuß mit schwarzen Wellenlinien.“
Gemeinde Börde-Hakel

Zum 1. Januar 2010 schlossen sich die Gemeinden Etgersleben, Hakeborn und Westeregeln zur neugebildeten Gemeinde Börde-Hakel zusammen.

Gemeinde
Etgersleben
Gestaltet vom Magdeburger Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch nach einem historischen Bildsiegel der Gemeinde, genehmigt ????:
„In Blau ein silberner Pelikan mit ausgebreiteten Schwingen auf schwarzem Nest, sich die Brust ritzend und mit seinem Blut seine drei Jungen nährend.“
Gemeinde
Hakeborn
Gestaltet von dem Staatsarchivrat Otto Korn aus Magdeburg, genehmigt durch den Oberpräsidenten der Provinz Sachsen am 26. November 1937:
„In Blau ein achtstrahliger goldener Stern.“
Gemeinde
Westeregeln
Gestaltet von dem Staatsarchivrat Otto Korn aus Magdeburg, genehmigt durch den Oberpräsidenten der Provinz Sachsen am 5. April 1938:
„Geviert; Feld 1: von Rot und Silber dreimal schräglinks geteilt; Feld 2: in Schwarz gekreuzte silberne Berghämmer; Feld 3: in Schwarz eine silberne Pflugschar; Feld 4: von Silber und Rot dreimal schräglinks geteilt.“
Gemeinde Bördeland

Zum 29. Dezember 2007 schlossen sich die sieben Gemeinden Biere, Eggersdorf, Eickendorf, Großmühlingen, Kleinmühlingen, Welsleben und Zens der Verwaltungsgemeinschaft Südöstliches Bördeland zur neugebildeten Gemeinde Bördeland zusammen.

Gemeinde
Biere
Genehmigt durch den Oberpräsidenten der Provinz Sachsen am 31. Mai 1937:
„Gespalten von Silber und Blau; vorn drei rote Rosen mit goldenem Bart und Butzen.“[37]
Gemeinde
Eggersdorf
Gestaltet von der Heraldikerin Erika Fiedler aus Magdeburg, genehmigt durch das Regierungspräsidium Magdeburg am 13. Januar 1997:
„In Grün eine silberne Mauer mit offenem Tor, im Tor drei goldene Weizenähren nebeneinander.“ Die Gemeindefarben sind Weiß / Grün.
Gemeinde
Eickendorf
Gestaltet vom Magdeburger Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch, genehmigt durch das Regierungspräsidium Magdeburg am 11. Juni 1996:
„In Gold eine schwarze bewurzelte Eiche mit silbernen Eicheln.“[38]
Gemeinde
Großmühlingen
Gestaltet vom Magdeburger Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch, genehmigt 1995:
„In Blau ein linkssehender silberner Adler mit goldener Bewehrung und roter Zunge.“[39]
Gemeinde
Kleinmühlingen
Gestaltet vom Magdeburger Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch, genehmigt 1995:
„Gespalten von Silber und Blau; links ein silberner linksgewendeter Adler am Spalt mit goldener Bewehrung und roter Zunge, rechts eine blaue Windmühle am Spalt mit schwarzem Dach und Durchbrüchen.“[40]
Gemeinde
Welsleben
Gestaltet von Willy Kluge, genehmigt am 24. Juni 1938:
„In Blau ein silberner Wels.“
Gemeinde
Zens
Gestaltet vom Magdeburger Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch, genehmigt 1995:
„In Grün eine aufgerichtete silberne Ziege mit goldenen Hörnern und schwarzen Hufen auf goldenem Dreiberg.“
Stadt Güsten

Zum 1. Januar 2010 wurde die Gemeinde Amesdorf nach Güsten eingemeindet.

Gemeinde
Amesdorf
Gestaltet vom Magdeburger Heraldiker Jörg Mantzsch, genehmigt durch den Minister des Innern des Landes Sachsen-Anhalt am 16. November 1992, registriert im Landesarchiv Sachsen-Anhalt unter der Nr. 20/1992:
„In Blau zwei goldene schräglinke Balken.“[41]
Stadt Hecklingen

Zum 1. März 2004 schlossen sich vier der fünf Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Bördeblick, die Stadt Hecklingen, Cochstedt, Groß Börnecke und Schneidlingen, zur neugegründeten Stadt Hecklingen zusammen.

Gemeinde
Cochstedt
Ein Siegel mit diesem Wappenbild ist seit 1535 nachweisbar. Gestaltet vom Magdeburger Heraldiker Jörg Mantzsch auf der Grundlage einer Zeichnung von Otto Hupp, genehmigt durch das Regierungspräsidium Magdeburg am 17. Juli 1996:
„Gespalten von Silber und Rot; pfahlweise drei springende Füchse in verwechselten Farben.“[42]
Stadt
Hecklingen
Das Wappen geht aus dem Siegel von 1618 hervor. Bei der Stadtwerdung 1928 wurde es übernommen.
„In Silber ein linksgewendeter stehender Ritter in stahlblauer Rüstung, der einem auf dem Rücken liegenden grünen Drachen eine Lanze in den Rachen stoßend.“[43]
Gemeinde
Schneidlingen
Gestaltet vom Magdeburger Heraldiker Jörg Mantzsch, beschlossen vom Gemeinderat am 24. Oktober 1995[44] und genehmigt durch das Regierungspräsidium Magdeburg ????:
„Gespalten von Silber und Rot mit zwei gesenkten Senseneisen in verwechselten Farben.“ Die Farben der Gemeinde sind: Rot – Weiß.[44]
Stadt Könnern
Gemeinde
Beesenlaublingen
Genehmigt 1939:
„Geteilt, oben in Silber drei rote Pflugscharen, balkenweise gestellt und schrägrechts gelegt, unten in Rot ein silberner Anker.“

Zum 1. Januar 2005 wurde die Gemeinde Beesenlaublingen nach Könnern eingemeindet.

Gemeinde
Belleben
Gestaltet vom Magdeburger Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch, genehmigt ????:
„.“[45]

Zum 1. Januar 2005 wurde die Gemeinde Belleben nach Könnern eingemeindet.

Stadt
Könnern
Wappen geht zurück auf Siegelführung seit dem 14. Jahrhundert:
„In Blau schwebend ein silbernes Portal, bestehend aus zwei durch einen gotischen Zierbogen verbundenen runden Kuppeltürmen, darin stehend ein silberner Geharnischter, in der Rechten ein gestürztes goldenes Schwert, die Linke gestützt auf einen silbernen Dreieckschild mit schwarzem Adler; zu seine Füßen ein rotes Schildchen mit drei goldenen Kuglen; über dem Zierbogen schwebend zwei goldene Tatzenkreuzchen.“[46]
Gemeinde
Strenznaundorf
Gestaltet vom Magdeburger Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch, genehmigt 1994:
„.“[47]

Zum 1. Januar 2005 wurde die Gemeinde Strenznaundorf nach Könnern eingemeindet.

Stadt Nienburg (Saale)

Zum 1. Januar 2010 wurden die Gemeinden Gerbitz, Latdorf, Neugattersleben, Pobzig und Wedlitz nach Nienburg (Saale) eingemeindet.

Gemeinde
Gerbitz
Gestaltet vom Magdeburger Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch, genehmigt 1993:
„In Gold über grünem, nach oben gebogenem Schildfuß ein schwarzes Hünengrab, dahinter wachsend eine stilisierte grüne Robinie.“
Stadt Schönebeck (Elbe)

Zum 1. Januar 2009 wurden die Gemeinden Plötzky, Pretzien und Ranies nach Schönebeck (Elbe) eingemeindet.

Gemeinde
Plötzky
Genehmigt ????:
„.“ Die Farben der Gemeinde sind Gold (Gelb) - Rot.[48]
Gemeinde
Pretzien
Genehmigt ????:
„In Blau über einem durch silbernem Wellenleistenstab abgeteilten, erhöhten grünen Schildfuß ein silberner Anker mit Seil, belegt mit Hammer und Schlegel, die von dem Seil umschlungen werden, unten ein silberner Pflug.“ Die Farben der Gemeinde sind Silber (Weiß)/Blau.[49]
Stadt Seeland

Zum 15. Juli 2009 schloss sich die Stadt Hoym mit den Gemeinden Friedrichsaue, Frose, Nachterstedt und Schadeleben der Verwaltungsgemeinschaft Seeland zur neugegründeten Einheitsgemeinde Stadt Seeland zusammen

Gemeinde
Frose
Gestaltet vom Magdeburger Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch, genehmigt durch den Landrat des Salzlandkreises am 2. Juli 2009:
„Von Silber und Grün im Sturzwogenschnitt gespalten, vorn ein grüner Wasserturm mit schwarzer Türöffnung, zwei Fensteröffnungen in der Turmbasis, drei (1:2) weiteren im Turmschaft und schwarzer Dachhaube auf dem durch Vertikalstreben miteinander verbundene Ringanker fachwerkartig gegliederten Wasserbehälter, hinten ein steigender silberner Fisch.“[50]
Gemeinde
Gatersleben
(ab 1995)
Genehmigt durch das Regierungspräsidium Magdeburg am 20. März 1995:
„Geteilt durch einen silbernen Streifen oben in Grün sieben goldene Ähren nebeneinander, unter in Blau über drei silbernen Wellenlinien ein linksgewendeter silberner Hecht mit schwarzen Flossen.“

Zum 1. September 2010 wurde die Gemeinde Gatersleben nach Seeland eingemeindet.

Gemeinde
Gatersleben
(1938–1995)
Gestaltet von dem Staatsarchivrat Otto Korn aus Magdeburg, genehmigt durch den Oberpräsidenten der Provinz Sachsen am 10. Oktober 1938:
„Geteilt; oben in Gold 10 grüne Rohrhalme mit schwarzen Kolben nebeneinander; unten in Blau ein silberner Hecht mit goldenen Flossen.“

Zum 1. September 2010 wurde die Gemeinde Gatersleben nach Seeland eingemeindet.

Stadt
Hoym
Die ältesten bekannten Siegel stammen aus der Mitte des 17. Jahrhunderts. Das Recht zum Führen eines Ratssiegels besteht seit der Stadterhebung von 1543 durch den Fürsten Wolfgang von Anhalt:
„In Silber ein aufgerichteter schwarzer Bär, der einen schwarzen Schild mit drei goldenen Schräglinksbalken hält.“ Die Farben der Stadt Hoym wurden 1896 vom anhaltischen Staatsministerium mit Schwarz - Gelb (Gold) bestimmt.[51]
Gemeinde
Nachterstedt
Gestaltet von dem Magdeburger Staatsarchivrat Otto Korn, genehmigt durch den Oberpräsidenten der Provinz Sachsen am 12. Januar 1938:
„In Rot auf blauem Wasser schwimmend ein silberner golden bewehrter Schwan, unter ihm im Wasser ein silberner Fisch mit goldenen Flossen.“
Gemeinde
Schadeleben
Gestaltet von der Heraldikerin Erika Fiedler aus Magdeburg, genehmigt durch das Regierungspräsidium Magdeburg am 7. Juni 1996:
„Durch Göpelschnitt geteilt von Silber, Grün und Blau; vorn drei grüne Ähren, hinten ein aufrecht stehender silberner Bär, unten ein linksgewendeter silberner Karpfen.“
Stadt Staßfurt
Gemeinde
Atzendorf
Gestaltet vom Magdeburger Heraldiker Jörg Mantzsch, genehmigt am 5. November 1993:
„In Silber auf grünem Schildfuß der heilige Eustachius linksgewendet im grünen Jägerwams, auf steigendem schwarzen Pferd mit goldenem Zaumzeug und Satteldecke, davor ein hersehender roter Hirsch.“

Zum 10. März 2004 wurde die Gemeinde Atzendorf in die Einheitsgemeinde Förderstedt eingegliedert.

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Historische Wappen

Weitere Informationen Stadt oder Gemeinde, Wappen ...
Stadt oder GemeindeWappenKommentare
Stadt
Seeland
(2009–2015)
Gestaltet von der Heraldikerin Erika Fiedler aus Magdeburg, genehmigt durch den Landrat des Salzlandkreises am 8. September 2009:
„Geteilt, oben in Silber ein wachsender schwarzer rotbewehrter Bär, in den oberen Schildecken rechts drei und links zwei blau fünfstrahlige Sterne, unten in Blau ein silberner Fisch.“[60]
Stadt
Staßfurt
(1960–1990)
Angenommen durch Beschluss der Stadtverordnetenversammlung am 21. Juni 1960:
„Geviert von 1:4 Rot und 2:3 Silber, darin ein kombiniertes blaues Rad, oberhalb der Teilung als Seilscheibe mit schräg abwärts zum Schildrand laufenden Förderseil, unterhalb als Zahnrad ausgebildet, belegt mit einer aufrechtsthenden goldenen Ähre, diese wiederum mit einer silbernen Retorte.“[61]
Stadt
Staßfurt
(bis 1960)
Nach Gewohnheitsrecht geführt seit mehreren Jahrhunderten bis 1960:
„Im von Rot und Silber geteiltem Schild der heilige Johannes der Täufer im härenen Gewand, mit der Rechten auf das auf dem linken Arm getragene mit der Kreuzesfahne versehene Gotteslamm weisend.“ Auf dem Schild ruht eine dreitürmige Mauerkrone.

Nach der Wende beschloss der runde Tisch in Staßfurt am 1. Februar 1990, das alte Stadtwappen wieder einzuführen. Diesem Beschluss schloss sich im Juni 1990 der Stadtrat an. Das Innenministerium versagte dem aber die Genehmigung.

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Commons: Wappen im Salzlandkreis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur

  • Herbert Papendieck: Die Wappen der Landkreise und kreisfreien Städte des Landes Sachsen-Anhalt. Hrsg.: Landeshauptarchiv Magdeburg im Auftrag des Ministeriums des Innern des Landes Sachsen-Anhalt. dr. ziethen verlag, Oschersleben 1996, ISBN 3-932090-04-7.
  • Manfred Bensing, Karlheinz Blaschke, Karl Czok, Gerhard Kehrer, Heinz Machatscheck: Lexikon Städte und Wappen der DDR. Hrsg.: Heinz Göschel. 2. neubearb. und erw. Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig Juli 1984.

Einzelnachweise und Anmerkungen

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