Lünerkrinne
Pass in Österreich
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Die Lünerkrinne ist ein 2155 m hoher Bergsattel und gut begehbarer Gebirgspass im Rätikon im österreichischen Bundesland Vorarlberg.
| Lünerkrinne (Bergsattel) | |||
|---|---|---|---|
| Himmelsrichtung | Westen | Osten | |
| Höhe | 2155 m ü. A. | ||
| Täler | Brandnertal | Rellstal | |
| Gewässer | Lünersee - Lünbach | ||
| Talorte | Brand | Vandans | |
| Ausbau | Wanderweg | ||
| Gebirge | Rätikon | ||
| Karte (Vorarlberg) | |||
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| Koordinaten | 47° 3′ 25″ N, 9° 46′ 6″ O | ||




Lage
Lage bezüglich Gebirge
Die Lünerkrinne trennt die Kirchlispitzengruppe im Süden von der Zimbagruppe im Norden. Die Sattellinie ist eine lange bogenförmige und zerklüftete Gratlinie vom Zaluandakopf (2437 m) über die Lünerkrinne zum Südlichen Schafgafall (2414 m). Der Zaluandakopf liegt 700 m südöstlich, der Südliche Schafgafall 870 m nördlich (Luftlinie). Der Grat wird auch Gipsgrätle genannt.
Lage bezüglich Tälern und Gewässern
Die Lünerkrinne trennt das Brandnertal vom Rellstal, konkret ist sie die Wasserscheide zwischen Lünersee und Alvier im Westen und Lünbach und Rellsbach im Osten. Das Ostufer des Lünersees liegt 600 m westlich und knapp 200 m tiefer. Die Quelle des Lünbachs liegt 220 m nördlich, der Bach fließt dann ostwärts.
Politische Lage
Politisch liegt die Lünerkrinne in Österreich, Bundesland Vorarlberg, Bezirk Bludenz, Gemeinde Vandans. Leichter und schneller erreichbar ist die Lünerkrinne über die Gemeinde Brand.
| Talstation der Lünerseebahn | Südlicher Schafgafall | Alpe Lün |
| Lünersee | Freschluakopf | |
| Lünersee-Alpe | Rossberg | Zaluandakopf |
Zustieg
Zur Lünerkrinne gelangt man über verschiedene Wege:
- ab Bergstation Lünerseebahn, bzw. Douglas Hütte 40 Minuten[1]
- ab Heinrich Hueter Hütte 105 Minuten[2]
- ab Rells 105 Minuten[3]
Naturschutz
Die Lünerkrinne liegt im 3.561,13 ha großen geschützter Landschaftsteil Rellstal und Lünerseegebiet. Die Lünerkrinne selbst ist ein Biotop, das 19,04 ha große Biotop Gipsgrätle (Biotop-Nr. 12916). Zahlreiche Gipsdolinen erstrecken sich über die Ostseite des Grates. Schutzgut ist der Komplex aus artenreichen kalkalpinen Rasen- und Schuttfluren und die Gipsdolinenlandschaft, sie ist eine geologische Besonderheit.[4]

