Marco Mondragón

mexikanischer Opernsänger From Wikipedia, the free encyclopedia

Marco Antonio Mondragón Castillo (* 15. Oktober 1995 in Acapulco, Mexiko) ist ein mexikanischer Opernsänger im Stimmfach Tenor.

Leben und Ausbildung

Marco Mondragón wurde 1995 in Acapulco im mexikanischen Bundesstaat Guerrero geboren.[1] Bereits in seiner Grundschulzeit zeigte er Interesse am Singen, ersten Gesangsunterricht nahem er mit 13 Jahren.[1] Mit 15 belegte er bei einem Gesangswettbewerb einer Sekundarstufe den dritten Platz[1] und machte danach in 2011 sein Debüt als Konzertsolist mit dem Philharmonischen Orchester Acapulco unter der Leitung von Eduardo Álvarez.[2][1] Mit 17 nahm er am dreiwöchigen Opernworkshop Artescénica in Saltillo teil[3] und wirkte an Musicals mit, darunter Cats, Grease und Chicago.[1] Mit 18 wurde Mondragón am Conservatoire de musique du Québec à Montréal zum Studium zugelassen. 2014 übersiedelte er nach Kanada und begann sein Gesangsstudium,[2] unterstützt durch das Förderprogramm PECDAG des Kulturministeriums von Guerrero.[4][5] Zu Beginn seiner Opernkarriere sang Mondragón Baritonrollen, etwa Alfio in Cavalleria rusticana 2016 am Théâtre d’art Lyrique de Laval.[6] Mondragón kam 2021 nach Deutschland und studierte an der Musikhochschule Lübeck.[7][2]

Wirken

2022 wurde Mondragón zunächst Mitglied im Opernchor am Staatstheater Darmstadt.[2] 2023 trat er dem Solistenensemble bei und gab sein Europadebüt in der Rolle des Gastone in La traviata.[2][8] Im selben Jahr sang er Triquet in Eugen Onegin,[2][8] Cochenille, Frantz und Pittichinaccio in Hoffmanns Erzählungen,[9] sowie General Lord Glossop im Musical Jekyll & Hyde.[10] 2024 sang er Rodrigo in Otello in der Inszenierung von Paul-Georg Dittrich,[11] sowie den Vater und den Geschäftsmann in der Erstaufführung der deutschen Fassung von Pierangelo Valtinonis Il piccolo principe.[12] 2025 war er der Hirte in Wagners Tristan und Isolde[13] und Lorenzo in der vom Staatstheater Kassel übernommenen Produktion von La muette de Portici, ebenfalls in der Regie von Dittrich.[14]

Diskografie

Einzelnachweise

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