Marienkrankenhaus Hamburg

Krankenhaus der Schwerpunktversorgung in Hamburg-Hohenfelde From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Marienkrankenhaus Hamburg ist ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung im Stadtteil Hohenfelde. Trägerin ist die Kath. Marienkrankenhaus gemeinnützige GmbH, die mit dem Kinderkrankenhaus Wilhelmstift einen Klinikverbund („Ansgar-Gruppe“) bildet.

TrägerschaftKath. Marienkrankenhaus gemeinnützige GmbH
BundeslandHamburg
Schnelle Fakten Trägerschaft, Ort ...
Marienkrankenhaus Hamburg
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Trägerschaft Kath. Marienkrankenhaus gemeinnützige GmbH
Ort Hamburg-Hohenfelde
Bundesland Hamburg
Staat Deutschland
Koordinaten 53° 33′ 32″ N, 10° 1′ 49″ O
Geschäftsführer Christoph Schmitz
Versorgungsstufe Schwerpunktversorgung
Betten 586
Mitarbeiter 1907 (über 1300 Vollkräfte)
Gründung 1864
Website www.marienkrankenhaus.org
Lage
Marienkrankenhaus Hamburg (Hamburg)
Marienkrankenhaus Hamburg (Hamburg)
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Marienkrankenhaus-Dachreiter

Jährlich werden rund 93.000 stationäre, teilstationäre und ambulante Patienten versorgt. Das Marienkrankenhaus verfügt über 586 Planbetten und 28 teilstationäre Behandlungsplätze. Die Klinik ist akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Hamburg.[1]

Geschichte

Neubau Haus 1, Kath. Marienkrankenhaus Hamburg

Das Marienkrankenhaus wurde 1864 von vier Barmherzigen Schwestern vom hl. Karl Borromäus in der Langen Reihe in Hamburg-St. Georg gegründet.[2] Es war zunächst Waisenhaus und wurde für die Pflege von Verwundeten des Deutsch-Dänischen Krieges benutzt.[3]

Im März 1882 zog das Krankenhaus in das von Martin Haller errichtete Gebäude[4] an seinen heutigen Standort in der Alfredstraße in Hamburg-Hohenfelde. In den 1920er Jahren wurde das Haus von den Architekten Puls & Richter aus- und umgebaut; aus dieser Zeit stammt auch die Skulptur der Maria von Ludwig Kunstmann über dem Haupteingang.[5] Bis 2011 waren noch Borromäerinnen im Krankenhaus tätig.[6]

Nach mehreren Neubauten hatte das Krankenhaus im Jahr 1911 800 Betten. 1913 wurde eine eigene Krankenpflegeschule gegründet. Das Marienkrankenhaus wurde immer wieder um Neu- und Anbauten ergänzt. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Krankenhaus wenig beschädigt. Ab 1950 wurden die großen Krankensäle mit 16 Betten verkleinert. Im Jahr 1969 wurde eine Intensivstation eingerichtet.[7] Seit 2000 wurden neue Räume für die Neonatologie und das Zentrum für Präventivmedizin in Betrieb genommen. 2007 wurde das Interdisziplinäre Notfall- und Operationszentrum eingeweiht. 2010 konnte in diesem Gebäudetrakt die neue Intensiveinheit eröffnet werden. 2016 wurde der neue Zentral-OP mit insgesamt 9 OP-Sälen eingeweiht.[8]

In der Nacht vom 31. Mai auf den 1. Juni 2025 kam es zu einem Brand im geriatrischen Bereich. Bei dem Feuer starben drei Menschen, weitere 26 wurden teils schwer verletzt.[9]

Notaufnahme

Die Notaufnahme wird im 24-Stunden-Betrieb betrieben. Für Herzinfarkte oder Schlaganfälle steht eine Stroke Unit und ein Cardiac Arrest Center (Spezialzentrum für Herz-Kreislauf-Stillstand) bereit.[10] Das Zentrum für Notfall- und Akutmedizin ist Gründer von Deutschlands erstem Integrierten Notfallzentrum (INZ).[11]

Abteilungen

Das Marienkrankenhaus verfügt über 14 Fachabteilungen:[1][12]

Zusätzlich gibt es am Marienkrankenhaus Hamburg drei Institute:

Außerdem befinden sich im Marienkrankenhaus verschiedene Zentren, ambulante Angebote und drei Tageskliniken:

  • Geriatrische Tagesklinik
  • Onkologische Tagesklinik
  • Schmerztherapeutische Tagesklinik

Des Weiteren bestehen im Marienkrankenhaus fünf therapeutische Teams:

Das Marienkrankenhaus ist Mitgesellschafter der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege Hamburg gGmbH und des Diakonie-Hospizes Volksdorf.

Literatur

  • Eberhard Thombansen: 150 Jahre Marienkrankenhaus. Hamburger Ärzteblatt 03/2014, S. 38–39.
Commons: Marienkrankenhaus Hamburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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