Maybe September
Musikalbum von Ken Peplowski
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Maybe September ist ein Musikalbum von Ken Peplowski. Die am 17. Juli 2012 in den Avatar Studios in New York City entstandenen Aufnahmen erschienen 2013 auf Capri Records.
| Maybe September | ||||
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| Studioalbum von Ken Peplowski | ||||
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Veröffent- |
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Aufnahme |
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Capri Records | ||||
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Format(e) |
CD, Download | |||
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Titel (Anzahl) |
11 | |||
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1:02:56 | ||||
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Besetzung |
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Ken Peplowski | ||||
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Studio(s) |
Avatar Studios, New York City | |||
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Hintergrund
Der Holzbläser Ken Peplowski spielte das Album mit seiner damaligen Rhythmusgruppe – Pianist Ted Rosenthal, Bassist Martin Wind und Schlagzeuger Matt Wilson – ein. Im Rahmen von Peplowskis ungeschönter Herangehensweise an diese Musik nahm er Maybe September unter Live-Bedingungen auf einem Zweispur-Tonbandgerät auf und verwendete dabei ein seltenes historisches Mikrophon, um dem Klang des Albums einen besonderen Charakter zu verleihen.
Das Material des Albums besteht aus Songs wie Irving Berlins „All Alone (By the Telephone)“ und Harry Warrens „I’ll String Along with You“ sowie Referenzen an The Beatles („For No One“), The Beach Boys („Caroline, No“) und Duke Ellington („Main Stem“). Peplowski selbst steuerte die Komposition „Always a Bridesmaid“ bei. Der Pianist Ted Rosenthal liefert durchweg elegante Begleitung, wobei er bei „I’ll String Along with You“ besonders hervorsticht und dem unbeschwerten, gemächlichen Swing des Stücks Halt gibt.
Das Frontcover zeigt das Gemälde „Gas“ von Edward Hopper.
Titelliste
- Ken Peplowski: Maybe September (Capri Records (6) – #74125-2)[1]
- All Alone by the Telephone (Irving Berlin) 4:53
- Moon Ray (Artie Shaw, Paul Madison) 7:31
- Always a Bridesmaid (Ken Peplowski) 5:28
- (Now and Then There’s) A Fool Such As I (Bill Trader) 6:41
- Romanza (From Poulenc Clarinet Sonata) (Francis Poulenc) 4:43
- Caroline, No (Brian Wilson, Tony Asher) 7:55
- For No One (Lennon/McCartney) 1:54
- I’ll String Along with You (Al Dubin, Harry Warren) 6:44
- Main Stem (Duke Ellington) 5:20
- Maybe September (Jay Livingston, Ray Evans, Percy Faith) 8:12
- Without Her (Harry Nilsson) 3:02
Rezeption
Nach Ansicht von Judith Schlesinger, die das Album in All About Jazz rezensierte, gerieten „in einer Welt, in der Prominente nach den Launen der Twitter-Gemeinde gefeiert und fallen gelassen werden, die beständigen Kräfte, die alte Traditionen am Leben erhalten, leicht in Vergessenheit“. Das Retro-Cover von Maybe September signalisiere sofort, dass der brillante Ken Peplowski diese Traditionen erneut Ehre und weiterführe. Doch es gehe ihm nicht nur darum, vergessene Antiquitäten wiederzubeleben: Er schaffe aus jedem Material, unabhängig von dessen Entstehungszeit und Stil, großartige und geschmackvolle Musik.[2]
Ken Peplowskis Interpretation von „Caroline, No“ sei vielleicht das schönste Musikstück des Jahres, meint Steve Greenlee (JazzTimes). Am Tenorsaxophon würde Peplowski dem Brian-Wilson-Klassiker eine zarte, respektvolle Note verleihen und geduldig über acht Minuten hinweg jede Nuance erkunden. Das gesamte Album sei ein Kunstwerk, einschließlich des Coverbilds, mit vielen herzzerreißenden Liedern, aber das würde nicht heißen, dass alle elf Songs traurig sind. „Moon Ray“ klinge beschwingt und fröhlich, Duke Ellingtons „Main Stem“ sei ein temporeicher Blues, und „Always a Bridesmaid“, die einzige Eigenkomposition, sei schnell und kantig, wie ein Stück von Thelonious Monk. Selbst die traurigeren Nummern, wie der Titelsong, seien eher romantisch als deprimierend.[3]
Weblinks
- Listung des Albums bei AllMusic (englisch). Abgerufen am 4. Februar 2026.