Mimos
Genre der antiken griechischen und römischen Literatur
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Der Mimos (altgriechisch μῖμος, „Der Nachahmer“; lateinisch Mimus) war eine vielfältige, populäre Form des antiken Theaters. Der Begriff wurde sowohl für die Kunstform verwendet als auch für die Schauspieler des Mimos (Mimen; griechisch mimoi, lateinisch mimi oder mimae). Entstanden im antiken Griechenland, breitete er sich im Hellenismus in der Mittelmeerwelt aus und war auch im Römischen Reich vom 3. Jahrhundert v. Chr. bis zur Spätantike populär.

Er zeichnete sich durch die Darstellung alltäglicher Szenen oft sexuellen oder kleinkriminellen Inhalts aus. Verwendet wurden neben Sprache, Mimik und Gestik auch Gesang und Tanz. Ziel war insbesondere die Erheiterung des Publikums, etwa durch die Nachahmung (mimesis) bzw. -äffung bekannter Personen und Ereignisse. Der Mimos konnte als Solostück oder in kleinen Ensembles (greges) unter der Führung eines Hauptdarstellers, des archimimus, aufgeführt werden.
Als literarischer Text bzw. Skript zur Aufführung aufgeschrieben wurden nur die wenigsten Mimen und von diesen sind nur ein paar wenige bis heute erhalten, meist auch nur als Fragmente, weswegen die Rekonstruktion des Mimos als Kunstform schwierig ist.
Charakteristik
Der Mimos arbeitete viel mit spontaner Improvisation und Nachahmung, Mimik (das deutsche Wort leitet sich von griechisch mimos ab) und Gestik, weswegen auch keine Masken verwendet wurden.[2] Anders als beim Pantomimus, der nur auf Gestik und Tanz zugreifen konnte, sprachen und sangen die Schauspieler beim Mimos. Tanz war allerdings ebenfalls ein wiederkehrendes Merkmal.[3] Dargestellt wurden meist Szenen aus dem Alltagsleben, oft frivolen, anzüglichen oder kleinkrimellen Charakters. Dabei wurden die Figuren nicht selten als Karikaturen dargestellt und ins Groteske übersteigert.[4] Sie wurden nicht nur im Theater, sondern auch auf der Straße und beim Symposion (griechisches Gelage) bzw. convivium (Rom) aufgeführt.[5]
Erhaltene antike Kommentare zum Mimos sind häufig von einer starken Ablehnung des Mimos als niederer Kunstform geprägt; in ihnen grenzte sich die antike Bildungselite von dem in den unteren Klassen besonders verbreiteten und von Sklaven oder Freigelassenen dargebotenen Mimos ab. Die antiken Schriftsteller bedenken den Mimos deshalb häufig mit negativen Adjektiven wie turpis (hässlich), vilis (böse) und levis (leicht). Diomedes etwa kritisierte den Mimus im 4. Jahrhundert n. Chr. als „die respektlose Imitation von jemandes Worten und Gesten oder die mit anzüglicher Ausgelassenheit vorgetragene Nachahmung schändlicher Taten und Reden.“[6] Sie werden insgesamt häufig gemeinsam mit anderen Unterhaltern aus den Reihen des fahrenden Volks genannt, etwa Gauklern (thaumatopoioi bzw. praestigiatores), Tänzern und Akrobaten, und werden in Griechenland zu den gelotopoioi gerechnet (römische Entsprechung scurra), den „Lachenmachern“.[7]
Standardthemen im Repertoire des Mimos waren nach den erhaltenen Zeugnissen etwa „Ehebruch […], Scheinhochzeiten, Gerichtsverhandlungen, Schiffbrüche, der geflüchtete Sklave, Anti-Luxus, Scheintode, gerissene Intrigen, Gift-Intrigen und Schicksalswenden“ sowie „Spott über mythologische Szenen, Satiren philosophischer Theorien und Schulen, literarische Parodien und Karikaturen öffentlicher Figuren und politischer Ereignisse“.[8] Auch für die römische Kaiserzeit und die Spätantike stellt Alexander Puk als Themen fest: „Ehebruch, romantische Verwicklungen, sexuelle Szenen, Mythosparodien oder zeitgenössische Satire, was in der Spätantike die Satire kirchlicher Angelegenheiten miteinschloss. Weibliche und männliche Schauspieler präsentierten dabei ohne Maske unter Einsatz von Musik, Tanz oder sogar Raufereien typische Rollencharaktere wie zum Beispiel Sklaven, Köche, Kuppler, laszive Frauen oder den kahlen Dummkopf (μῶρος/stupidus).“[9]
In der älteren Forschung wurde eine Unterscheidung zwischen dem „literarischen“ Mimos etwa Sophrons oder Herodas’ und dem „nicht-literarischen“ oder populären Mimos vorgenommen. Diese Unterscheidung gab es in der Antike jedoch nicht; sie spiegelt eher moderne Probleme rund um den Begriff „Literatur“ wieder, als dass sie zu einer Klärung beitragen würde.[10] Auch die Unterscheidung zur „literarischen“ Komödie[11] ist nicht feststehend, denn es finden sich einige Hinweise darauf, dass Mimendichter Inhalte aus Komödien übernahmen,[12] genauso wie sich in den Komödien typische Szenen finden, die auch im populären Mimos verbreitet waren und vielleicht daraus übernommen wurden. Maurizio Sonnino stellt deshalb eine „osmotische Beziehung“ fest zwischen dem weitgehend „verschütteten“ Mimos und derjenigen Literatur, die die verschiedenen Hürden der Kanonisierung genommen hat und deshalb überliefert ist – etwa der „klassischen“ griechischen Komödie.[13]
Entwicklung
Ungewisse Ursprünge
Die Ursprünge des Mimos sind dunkel und genauso umstritten wie die Ursprünge des griechischen Theaters und der griechischen Komödie, mit denen der Mimos eng zusammenhängt. Ein Teil der Forschung vermutet den Ursprung des Mimos wie der Komödie im Zusammenhang mit den Kulten der griechischen Religion, insbesondere dem Dionysoskult und dessen Phallophorie, aber auch Kulten der Demeter wie der Thesmophoria und der mit Demeter verbundenen Geschichte der Baubo.[14] Aufgrund der spärlichen direkten Zeugnisse lehnen andere Forscher einen Zusammenhang mit dem griechischen Kult als nicht nachgewiesen ab.[15]

Eine Forschungslinie, die insbesondere Hermann Reich vertreten hat, versteht den Mimos als eine einfache Vorform der Komödie. Reich macht Frühformen des Mimos bereits in der Archaik der Dorer auf der Peloponnes aus, genauer in der Umgebung der „dorischen Volksposse“.[16] Diese Sichtweise stützt sich insbesondere auf eine Passage bei Athenaios, der dort den spartanischen Kulthistoriker Sosibios (2. Jahrhundert v. Chr.) wiedergibt. Dieser berichtet von einem alten Brauch in Sparta, bei dem in einfacher Sprache lustige Szenen – ein fremder Arzt, das Stehlen von Früchten – imitiert wurden. In Sparta, so Athenaios/Sosibios, seien diese Possenreißer deikeliktai (Δεικηλίκτας, auch δεικηλισταί, deikelistai)[17] genannt worden, anderswo autokabdaloi und im griechischen Süditalien Phlyaken.[18] Auch Plutarch spricht in seiner Agesilaos-Biographie davon, deikelistai sei das spartanische Wort für mimoi gewesen.[19] Hiervon, so dieser Teil der Forschung, leite sich dann eine Linie zur Sizilischen Komödie und den Mimen des Sophron, der im 5. Jahrhundert in Syrakus in Sizilien lebte, und den späteren Mimen der hellenistisch-römischen Periode ab.[20] In diesem Zusammenhang wird auch auf den spartanischen Waffentanz, die Pyrrhiche (πυρρίχη; Pyrrhischer Tanz) als mögliche Vorform des Mimos verwiesen, weil diese ebenfalls mimetisch, also nachahmend, funktionierte.[21]
Andere Forscher betonen jedoch die eigenständige Entwicklungsgeschichte des Mimos. Sie argumentieren, dass die vermeintlichen Vorformen wie die Phlyaken in Unteritalien sich in verschiedenen entscheidenden Merkmalen vom Mimos unterschieden, etwa in der Verwendung von Masken.[22]
Zum ersten Mal sicher bezeugt ist der Begriff bei Aristoteles (384 v. Chr.–322 v. Chr.), der damit die Werke des Syrakusaners Sophron (5. Jahrhundert v. Chr.) charakterisiert.[23] Auch Sophrons Sohn Xenarchos galt als Mimograph, als Mimendichter, auch wenn seine Mimen komplett verloren sind. Diese Mimen wurden wahrscheinlich beim Symposion aufgeführt, also beim Gelage, nicht im öffentlichen Theater.[24] Von Sophron angeregt waren auch Theokritos (um 270 v. Chr.), der auch als Mimendichter hervortrat, und Herodas (3. Jahrhundert v. Chr.), der die Mimiamben schuf, Mimen im Choljambus, die teilweise auf Papyri überliefert sind. Diese Texte waren eher zum Lesen gedacht, konnten aber auch aufgeführt werden. Der genaue Zusammenhang dieser Tradition zu derjenigen der populären mimoi des Hellenismus ist unklar und umstritten.[25]

Der griechisch-römische Mimo/us: Hellenismus und Römische Republik
Seit der Periode des Hellenismus (336 v. Chr.–30 v. Chr.) war der populäre Mimos ein weit verbreitetes Phänomen sowohl im griechischen Raum als auch seit dem 3. Jahrhundert v. Chr. in der Römischen Republik. Der älteste bekannte Mimus in Rom ist Protogenes im 3. Jahrhundert v. Chr.[27] Aus dieser Zeit sind dennoch nur einige Mimen des Decimus Laberius, des Publilius Syrus und Fragmente des Philistion erhalten. Neben literarischen Zeugnissen setzt in dieser Zeit auch die inschriftliche Überlieferung ein, die von der weiten Verbreitung des Mimos zeugt und durch die einige weitere Namen von Mimographen sowie über hundert Namen von Mimenschauspielern und -schauspielerinnen bekannt sind, vor allem über Grabinschriften.[28]
Eine wichtige Rolle in der Geschichte des Mimos scheint Alexandria gespielt zu haben, denn nicht nur bringt Marcus Tullius Cicero den Mimos mit Alexandria in Verbindung, auch haben sich einige alexandrinische Mimenfragmente erhalten.[29] Cicero grenzte sich wie andere spätere Autoren aus der römischen Elite vom Phänomen des Mimos ab: In de oratore, einer Art Ratgeber für den „echten“ Redner, verschreit er den Mimus als jemanden, der sich über bestimmte menschliche Schwächen lustig mache, viel nachahme und übertriebene Gesichtsausdrücke nutze – Techniken, die der echte Redner von sich weisen müsse.[30]
In Rom und im römischen Westen gehörten die Mimendarsteller und erst recht die Mimendarstellerinnen zu den niedrigsten Klassen der römischen Gesellschaft. Sie waren mit dem Status der infamia belegt, was rechtlich unter anderem bedeutete, dass sie keine Erben sein konnten und keine Ehen mit Mitgliedern oberer Schichten eingehen durften. Den Römern galt das öffentliche Zurschaustellen des eigenen Körpers auf einer Bühne als anstößig und ehrlos, weswegen Schauspieler auf einer Stufe mit Gladiatoren, Prostituierten und Zuhältern standen. Generell wurde der Mimus mit Obszönitäten, Sex und Sittenlosigkeit in Verbindung gebracht. Die soziale Stellung der Mimen war aber auch von der Spannung zwischen dieser Infamie und der Berühmtheit mancher Darsteller bestimmt, die durch ihre Tätigkeit auch reich werden konnten.[31]
Im Mimus traten auch Frauen als Schauspielerinnen auf, während sonst im Theater auch weibliche Rollen von Männern gespielt wurden. Diese Schauspielerinnen galten als besonders sittenlos, geradezu als Gegenteil der sittsamen Ehefrau (matrona). So wurde Volumnia Cytheris, die mit ihren Darstellungen große Erfolge feierte, als Geliebte innerhalb der männlichen römischen Gesellschaft im Umfeld des Marcus Antonius geradezu herumgereicht; sie wird in der antiken Literatur nicht selten als meretrix (Prostituierte) bezeichnet. Von Miminnen wurde nicht selten, etwa im Rahmen des Fests der Floralia, der Striptease und weitere sexuelle Handlungen eingefordert.[32] Dabei waren die Miminnen oft noch sehr jung: Eucharis wurde nur 14, Ecloga 18, Luria Privata 19; sie alle wurden bei ihrem Tod auf ihren Grabinschriften als Miminnen gewürdigt.[33] Archimimae wie Fabia Arete konnten aber auch großen Wohlstand erlangen.
Trotz seines schlechten Leumunds bei den antiken Schriftstellern und seinem niedrigen sozialen Status wurde der Mimos insbesondere an Höfen betrieben und war auch Bestandteil antiker Hofkultur. Allein durch die literarischen Quellen sind Mimenspiele bezeugt an den Höfen der makedonischen Könige Philipp II. und Alexander der Große, dem des Tyrannen Agathokles von Syrakus, denen der hellenistischen Könige Antiochos II., Antiochos IV. und Ptolemaios II., der römischen Feldherren Sulla, Caesar und Marcus Antonius und der römischen Kaiser Caligula, Nero, Domitian, Commodus, Elagabal, Gallienus, Carinus, Theodosius I. sowie Justinian I.[34]
Kaiserzeit und Spätantike
In der römischen Kaiserzeit stieg der Mimus zur verbreitetsten Form der Komödie auf, im Westen wie ab dem 3. Jahrhundert n. Chr. auch im Osten des Reiches, dem späteren Oströmischen bzw. Byzantinischen Reich. Offenbar verdrängte der Mimos die „klassische“ Komödie von der Bühne.[35] Er war so populär, dass gewisse Sentenzen aus dem Mimus im allgemeinen Umgang sprichwörtlich wurden.[36] Populäre Lieder aus Mimenspielen wurden auch auf der Straße gesungen, worüber sich die Kirchenväter beschwerten.[37]
Schon Ende des 3. Jahrhunderts hatte der christliche Theologe Tertullian in seinem Werk de spectaculis die Spiele, inklusive der Theaterspiele und Mimen, ein erstes Mal aus christlicher Perspektive verdammt. Die christliche Kritik wurde dann insbesondere mit der Christianisierung des Römischen Reiches im 4. Jahrhundert infolge der konstantinischen Wende und dem Machtzuwachs der christlichen Bischöfe im zunehmend christlichen Reich der Spätantike relevant. Allerdings bezeugt die fortgesetzte Kritik der Kirchenväter an den Mimen gleichzeitig auch, dass diese populär waren wie eh und je. Die christliche Polemik richtete sich auch gegen die Mimendarsteller und -darstellerinnen, deren sozialer Status in der Spätantike mindestens so prekär blieb wie vorher. Allerdings interessierten sich die Kirchenvertreter durchaus auch für die Bekehrung der Mimendarstellerinnen, wie etwa die Legende der Pelagia zeigt, die vor ihrer Bekehrung unter dem Namen Margarito als Mimendarstellerin aufgetreten sein soll, also ein Leben in Sünde führte.[38]
Bereits aus den christlichen Polemiken, die auch Beschreibungen der Mimenaktivitäten enthalten, lassen sich Schlüsse zu den spätantiken Aufführungen ziehen. Hinzu kommen Dokumente wie die Apologia Mimorum, eine Verteidigung des Mimus durch den Rhetoriker Chorikios von Gaza aus dem Jahr 526, der in der klassischen Tradition der Schule von Gaza stand. Demnach bestanden mimische Vorstellungen häufig nicht nur aus Schauspiel, sondern auch aus Tanz- und Akrobatikeinlagen. Die Kontexte, in denen Mimen aufgeführt wurden, waren vielfältig: Neben den Vorstellungen im Dionysos-Theater von Gaza bei regelmäßig stattfindenden Festen oder anderen Daten des römischen Kalenders wie den Kalenden auch etwa beim nächtlichen Symposion.[39]
Zu den erhaltenen Zeugnissen des kaiserzeitlichen und spätantiken Mimus gehören auch einige auf Papyrus erhaltene Mimen-Skripte, die offenbar direkt für die Aufführungen verwendet wurden. Es handelt sich aber nicht um vollständig ausformulierte Theaterskripte, sondern sie gaben eher grob das Thema vor, um das herum die Schauspieler improvisierten, und gaben die benötigte Ausstattung für die Aufführung vor.[40]
Ausgaben
- Mario Bonaria: Mimorum Romanorum Fragmenta. 2 Bände, Band 1: Fragmenta. 1955. Band 2: Fasti mimici et pantomimici. 1956. Istituto di Filologia Classica, Genua.
- I. C. Cunningham: Herodae Mimiambi cum appendice Fragmentorum Mimorum Papyraceorum. Leipzig 1987.[41]
- J. H. Hordern: Sophron’s Mimes. Text, Translation, and Commentary. Oxford 2004.
- Decimus Laberius: The Fragments (= Cambridge Classical Texts and Commentaries). Herausgegeben mit Einleitung, englischer Übersetzung und Kommentar von Costas Panayotakis. Oxford 2010, ISBN 978-0-521-88523-2.
- Rudolf Kassel, Colin Austin (Hrsg.): Poetae Comici Graeci. Band 1: Comoedia Dorica, mimi, phlyaces. De Gruyter, Berlin 2001, ISBN 3-11-016949-5.
- Víctor González Galera: Corpus Inscriptionum Mimi Antiqui. Espectáculo, autores e intérpretes de mimo en la epigrafía grecoromana (= Armariolum. Band 6). Scienze e lettere, Rom 2025, ISBN 978-88-6687-296-2 (Edition der Inschriften).
Literatur
Allgemein
- Luciano Cicu: Il mimo teatrale greco-romano. Lo spettacolo ritrovato. Roma 2012.
- Robert L. Maxwell: The documentary evidence for ancient mime. Dissertation, Department of Classical Studies, University of Toronto 1993 (zur Epigraphik; Digitalisat).
- Patrizia Puppini: Il mimo anonimo: forme di spettacolo “popolare” d’età ellenistico-romana (= Quaderni del Giornale filologico ferrarese. Band 10). Ferrara 1988.
- Hermann Reich: Der Mimus: ein litterar-entwickelungsgeschichtlicher Versuch. Weidmann, Berlin 1903 (Digitalisat).
- Ernst Wüst: Mimos. In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft (RE). Band XV,2, Stuttgart 1932, Sp. 1727–1764 (Digitalisat).
Griechenland
- Maurizio Sonnino: Comedy outside the Canon: from Ritual Slapstick to Hellenistic Mime. In: Giulio Colesanti, Manuela Giordano (Hrsg.): Submerged Literature in Ancient Greek Culture: An Introduction. Walter de Gruyter, Berlin/Boston 2014, S. 128–150 (Digitalisat).
- Helmut Wiemken: Der griechische Mimus: Dokumente zur Geschichte des griechischen Volkstheaters. Schünemann, Bremen 1972.
Rom
- Luciano Cicu: Problemi e strutture del mimo a Roma. Sassari 1988.
- R. Elaine Fantham: Mime: The Missing Link in Roman Literary History. In: The Classical World. Band 82, 1989, S. 153–163 (doi:10.2307/4350348).
- Francesco Giancotti: Mimo e gnome: Studi su Decimo Laberio e Publilio Siro (= Biblioteca di cultura contemporanea. Band 98). D’Anna, Florenz 1967.
- Patrick E. Kehoe: Studies in the Roman Mime. Ph.D. dissertation, University of Cincinnati 1969.
- Hartmut Leppin: Histrionen. Untersuchungen zur sozialen Stellung von Bühnenkünstlern im Westen des Römischen Reiches zur Zeit der Republik und des Principats (= Antiquitas. Reihe 1, Band 41). Habelt, Bonn 1992, ISBN 3-7749-2517-8.
- Costas Panayotakis: Defining the Roman Mime. In: Decimus Laberius: The Fragments (= Cambridge Classical Texts and Commentaries). Herausgegeben mit Einleitung, englischer Übersetzung und Kommentar von Costas Panayotakis. Cambridge University Press, Oxford 2010, ISBN 978-0-521-88523-2, S. 1–32.
- Elizabeth Rawson: The vulgarity of the Roman mime. In: Henry David Jocelyn, Helena Hurt (Hrsg.): Tria Lustra: Essays and notes presented to John Pinsent (= Liverpool Classical Papers. Band 3). Liverpool Classical Monthly, Liverpool 1993, S. 255–260.