Missen (Missen-Wilhams)

Dorf und Verwaltungssitz der Gemeinde Missen-Wilhams in Bayern From Wikipedia, the free encyclopedia

Missen (mundartlich: Misə, ds Misə[2][3]) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Missen-Wilhams im bayerisch-schwäbischen Landkreis Oberallgäu.

Schnelle Fakten Gemeinde Missen-Wilhams ...
Missen
Koordinaten: 47° 36′ N, 10° 8′ O
Höhe: 859 m
Einwohner: 438 (25. Mai 1987)[1]
Postleitzahl: 87547
Vorwahl: 08320
Missen
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Geographie

Das Pfarrdorf liegt im Missener Tal und ist Hauptort der Gemeinde Missen-Wilhams. Nördlich von Missen befindet sich der Hauchenberg. Westlich des Orts beginnt die Untere Argen.

Ortsname

Der Ortsname stammt vom althochdeutschen Wort mussa für Sumpf, Moos und somit bedeutet der Ortsname (Siedlung) bei den Sümpfen.[2][3]

Missen im Winter

Geschichte

Missen wurde erstmals urkundlich im Jahr 1275 mit der Pfarrei Mussen erwähnt[3] Ab 1504 wurde eine Wolfgang-Kapelle in Missen erwähnt, vermutlich die heutige Martinskirche.[3] 1806 fand die Vereinödung von Missen statt.[3] 1808 wurden drei Alpen im Gebiet Missen gezählt, ab 1830 stieg die Anzahl durch den Einfluss Carl Hirnbeins deutlich.[3]

Ehemalige Gemeinde

Die ehemalige Gemeinde Missen bestand bis 1959, ehe sie mit der Gemeinde Wilhams zusammengeschlossen wurde. Die Gemeinde Missen bestand aus folgenden Gemeindeteilen[3]:

  • Berg
  • Börlas
  • Hinterm Berg
  • Missen
  • Reichlingen
  • Riedern
  • Stixner
  • hinzu kamen diverse Alpen
zweigeschossiger, verputzter bzw. verschindelter Blockbau mit Satteldach
Baudenkmal in Missen

Wirtschaft

In Missen sitzt die Brauerei des Schäffler Bräus.

Baudenkmäler

Persönlichkeiten

  • Wilhelm Widmann (* 1858; † 1939), Kirchenmusiker und Domkapellmeister in Eichstätt
  • Dieter Salomon (* 1960), Politiker und ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt Freiburg im Breisgau
Commons: Missen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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