Nickersfelden
Ortsteil der Gemeinde Bad Bocklet im Landkreis Bad Kissingen in Unterfranken
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Nickersfelden ist ein Gemeindeteil des Marktes Bad Bocklet im unterfränkischen Landkreis Bad Kissingen in Bayern.[3] Die Gemarkung Nickersfelden hat eine Fläche von 1,526 km². Sie ist in 228 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 6694,17 m² haben.[1][4]
Nickersfelden Markt Bad Bocklet | |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 17′ N, 10° 7′ O |
| Höhe: | 222 m ü. NHN |
| Fläche: | 1,53 km²[1] |
| Einwohner: | 65 (31. Dez. 2023)[2] |
| Bevölkerungsdichte: | 42 Einwohner/km² |
| Eingemeindung: | 1. April 1971 |
| Eingemeindet nach: | Steinach an der Saale |
| Postleitzahl: | 97708 |
| Vorwahl: | 09708 |
Geografie
Das Dorf liegt am rechten Ufer der Fränkischen Saale. Gegen Norden schließen sich ebene Felder an, gegen Süden jenseits des linken Ufers befindet sich die Nickersfelder Leite, ein bewaldeter Hang, der um 130 Höhenmeter schroff ansteigt. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Unterebersbach zur Staatsstraße 2292 (0,9 km nordöstlich) bzw. nach Roth an der Saale (1 km westlich).[5]
Geschichte
Nickersfelden gehörte ursprünglich dem Kloster Bildhausen.[6] Es lag im Fraischbezirk des würzburgischen Amtes Neustadt an der Saale. In der Grundherrschaft unterstand der Ort bis Ende des 18. Jahrhunderts dem Kloster Bildhausen. Um 1750 gab es 18 Untertansfamilien.[7]
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) entstand die Ruralgemeinde Nickersfelden. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Münnerstadt zugeordnet.[8] Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Nickersfelden am 1. April nach Steinach an der Saale eingemeindet.[9] Diese Gemeinde wurde wiederum am 1. Mai 1978 nach Bad Bocklet eingemeindet.[10][11]
Baudenkmäler
In Nickersfelden gibt es sechs Baudenkmäler:[12]
- Lindenstraße 10: Ehemaliges Wohnstallhaus
- Lindenstraße 12: Ehemaliges Wohnstallhaus mit Stallung
- Lindenstraße 13: Ziehbrunnen
- Lindenstraße 14: Einfriedung
- zwei Kreuzdachbildstöcke, darunter Kreuzdachbildstock (Nickersfelden, Nähe Lindenstraße)
- ehemaliges Baudenkmal
- Lindenstraße 16: Halbwalmdachhaus
Religion
Nickersfelden ist römisch-katholisch geprägt und nach St. Nikolaus und Katharina (Steinach) gepfarrt.[8]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Nickersfelden. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 4: Ni–R. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753101, Sp. 1 (Digitalisat).
- Georg Paul Hönn: Nickersfeld. In: Lexicon Topographicum des Fränkischen Craises. Johann Georg Lochner, Frankfurt und Leipzig 1747, OCLC 257558613, S. 140 (Digitalisat).
- Anton Rottmayer (Hrsg.): Statistisch-topographisches Handbuch für den Unter-Mainkreis des Königreichs Bayern. Sartorius’sche Buchdruckerei, Würzburg 1830, OCLC 248968455, S. 289 (Digitalisat).
Weblinks
- Nickersfelden. In: badbocklet.de. Abgerufen am 10. Februar 2026.
- Nickersfelden in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 10. Februar 2026.
- Nickersfelden in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 10. Februar 2026.
- Nickersfelden im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 10. Februar 2026.