Niedermauk
Ortsteil von Röttenbach
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Niedermauk ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Röttenbach im Landkreis Roth (Mittelfranken, Bayern).[2] Niedermauk, lokal auch als „Maigl“ bekannt, liegt in der Gemarkung Röttenbach.[3]
Niedermauk Gemeinde Röttenbach | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 10′ N, 11° 1′ O |
| Höhe: | 359 m ü. NHN |
| Einwohner: | 110 (1. Juli 2013)[1] |
| Postleitzahl: | 91187 |
| Vorwahl: | 09172 |
Niedermauk von Westen aus | |
Geografische Lage
Das Kirchdorf liegt an der Schwäbischen Rezat und am Maukbach, der etwas nördlich des Ortes als rechter Zufluss in die Schwäbische Rezat mündet. Die Bahnstrecke Treuchtlingen–Nürnberg führt 500 m westlich am Ort vorbei. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Röttenbach (1,5 km südöstlich) bzw. zur Staatsstraße 2224 (0,6 km westlich).[4]
Geschichte
1280 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt.[5] 1288 verkaufte Gottfried von Heideck die Vogtei der „villae Maukke inferioris“ an den Deutschen Orden in Ellingen.[6]
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Niedermauk 10 Anwesen, eine Kirche und ein Gemeindehirtenhaus. Das Hochgericht übte das Kommende Ellingen des Deutschen Ordens aus, die Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie die Grundherrschaft über alle Anwesen hatte das Trisoleiamt Ellingen.[7]
Im Rahmen des Gemeindeedikts (frühes 19. Jahrhundert) wurde Niedermauk dem Steuerdistrikt Mischelbach und der Ruralgemeinde Röttenbach zugeordnet.[8][9]
Baudenkmäler
In Niedermauk gibt es drei Baudenkmäler:[10]
- Eisenbahnbrücke
- Katholische Filialkirche St. Sebastian
- Kleinhaus
Einwohnerentwicklung
Religion
Niedermauk ist römisch-katholisch geprägt und war ursprünglich nach St. Ulrich (Röttenbach)[7] und ist jetzt nach Maria Königin (Röttenbach) gepfarrt.[23] Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession gehören zur Pfarrei St. Georg (Georgensgmünd).[20]
Infrastruktur
Bekannt ist Niedermauk auch durch seine aus dem Mittelalter stammende Sebastianskirche. Daneben gibt es einen großen Dorfweiher, einen Felsenkeller und eine Furt durch den Maukbach.
Literatur
- Felix Mader: Bezirksamt Hilpoltstein (= Die Kunstdenkmäler von Bayern. Mittelfranken 3). R. Oldenbourg, München 1929, DNB 831022647, S. 249–252.
- Wolfgang Wiessner: Hilpoltstein (= Kommission für Bayerische Landesgeschichte [Hrsg.]: Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 24). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1978, ISBN 3-7696-9908-4 (Digitalisat).
Weblinks
- Niedermauk in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 13. September 2021.
- Niedermauck in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 23. September 2019.
- Niedermauk im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 23. September 2019.
