Nils Ringøen
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Nils Gunnar Ringøen (* 26. Februar 2001 in Kristiansand) ist ein norwegischer Beachvolleyball- und ehemaliger Volleyballspieler.
| Nils Ringøen | |
|---|---|
| Porträt | |
| Geburtstag | 26. Februar 2001 |
| Geburtsort | Kristiansand, Norwegen |
| Größe | 1,94 m |
| Hallenvolleyball | |
| Position | Außenangriff |
| Vereine | |
| 2017–2020 | ToppVolley Norge |
| Nationalmannschaft | |
| 2017 | Norwegische U19 |
| Beachvolleyball | |
| Partner | 2016–2018 Eivind Brekke 2019 Johannes Helland-Hansen 2019–2023 Markus Mol 2021–2023 Svein Oddmund Solhaug 2021–2023 seit 2024 Even Aas |
| Weltrangliste | Position 52[1] |
| Erfolge | |
| 2019 – Sieger FIVB Ein-Stern Oslo 2024 – Norwegischer Meister 2025 – Sieger FIVB Futures Budapest 2025 – Neunter FIVB Challenge Veracruz 2026 – Fünfter FIVB Challenge Bhubaneswar | |
| Stand: 16. März 2026 | |
Karriere
Karriere Halle
2017 war der Außenangreifer im norwegischen Kader für die Qualifikation zur Europameisterschaft der unter Neunzehnjährigen. Seit demselben Jahr stand er bis 2020 bei ToppVolley Norge auf dem Spielfeld. In diesem Projekt des norwegischen Volleyballverbandes werden in Zusammenarbeit mit der Provinz Rogaland, den Kommunen Suldal und Sauda sowie dem Energiekonzern Statkraft junge Talente des Landes gefördert, ähnlich den deutschen Nachwuchsteams.[2] Die erste Mannschaft spielt in der höchsten Spielklasse des Landes und belegte im Abschlussklassement in der Zeit, als Ringøen dort aktiv war, zunächst den siebten und in den folgenden beiden Spielzeiten den achten Tabellenplatz.[3]
Karriere Beach
2017 wurde der in der Provinz Agder aufgewachsene Sportler mit Eivind Brekke Siebter bei der U18-Europameisterschaft. Eine Saison später verbesserte sich das Duo bei der gleichen Veranstaltung auf den fünften Rang, blieb aber bei der Weltmeisterschaft der unter Neunzehnjährigen satz- und sieglos. 2019 waren der Kristiansander und Johannes Helland-Hansen bei der U20-EM ähnlich erfolglos mit dem Unterschied, dass sie sich in zwei Gruppenspielen ihren Gegnern erst im dritten Durchgang geschlagen geben mussten. Bei der nächsthöheren Altersklasse der kontinentalen Titelkämpfe reichte es zumindest zu einem Sieg im Pool. In derselben Saison erkämpfte Ringøen an der Seite des zu diesem Zeitpunkt erstmalig amtierenden Europameisters der Erwachsenen Anders Mol seinen ersten Sieg. Im Finale des Fédération Internationale de Volleyball (FIVB) Ein-Stern-Events in der Hauptstadt ihres Heimatlandes besiegten die beiden den Standardpartner (Christian Sørum) und den jüngeren Bruder (Markus Mol) seines Mitspielers in zwei Sätzen mit 21:16 und 21:18. Mit dem bestritt Nils Ringøen in der Folge einen Teil seiner Wettkämpfe. Dabei kamen bei der U22-EM 2021 die Achtel- und ein Saison später die Viertelfinalteilnahme sowie beim Futures in Cirò Marina der Einzug in die Vorschlussrunde als hervorstechendste Resultate heraus. Mit Svein Oddmund Solhaug, mit dem er während dieser Zeit auch häufig spielte, gelang ebenfalls der vierte Rang bei der gleichartigen Veranstaltung auf Ios.
Im Juni 2024 bildeten Tarjei Skarlung und Ringøen zum ersten Mal ein Beachpaar und wurden auf Anhieb norwegische Meister.[4] Im selben Jahr belegten Letzterer und Even Aas bei den Futures in Corigliano-Rossano den geteilten fünften und in Pompano Beach den dritten Platz. Ihre ersten gemeinsamen Endspielteilnahmen bei FIVB-Events erkämpften sie in der folgenden Saison bei den gleichartigen Wettbewerben in Madrid und Budapest. In Ungarn standen sie bei der Siegerehrung sogar auf der obersten Stufe des Treppchens. Einen Monat später erreichten sie auch bei einem Challenge der World Pro Tour zum ersten Mal den Hauptwettkampf. In Veracruz sicherten sie sich nach dem Erfolg in der Qualifikation den dritten Rang im Pool. Anschließend gewannen sie in der Runde der 24 gegen die Italiener Manuel Alfieri / Alex Ranghieri. Nach der Niederlage gegen die Turniersieger George Wanderley und Saymon Barbosa belegten sie im Gesamtklassement den geteilten neunten Platz. Bei der gleichwertigen Veranstaltung in Bhubaneswar im März 2026 konnte sie dieses Resultat noch einmal verbessern. In der Vorrunde bezwangen sie ein Beachpaar aus der Ukraine und im Achtelfinale ein Team aus der Slowakei. Dies ergab in der Endabrechnung den geteilten fünften Rang.