Noir Blue

Musikalbum von Ken Peplowski From Wikipedia, the free encyclopedia

Noir Blue ist ein Musikalbum von Ken Peplowski. Die am 27. März 2009 in den Umbrella Studios in Chatsworth (Kalifornien) entstandenen Aufnahmen erschienen 2010 auf Capri Records.

Veröffent-
lichung

2010

Label(s)

Capri Records

Format(e)

CD, Download

Schnelle Fakten Studioalbum von Ken Peplowski, Veröffent-lichung ...
Noir Blue
Studioalbum von Ken Peplowski

Veröffent-
lichung

2010

Aufnahme

27. März 2009

Label(s)

Capri Records

Format(e)

CD, Download

Genre(s)

Jazz

Titel (Anzahl)

10

Länge

1:01:43

Besetzung

Studio(s)

Umbrella Studios, Chatsworth, Kalifornien

Chronologie
Doodle Oodle
(2009)
Noir Blue Ken Peplowski, Alan Barnes, The Woodville All-Stars: Happy Reunion
(2010)
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Hintergrund

Auf dem Album Noir Blue spielte der Klarinettist und Saxophonist Ken Peplowski mit seiner Band neben Eigenkompositionen Jazz-Standards und andere Klassiker, darunter „Bourbon Street Jingling Jollies“ von Duke Ellington und Billy Strayhorn sowie wie Ray Nobles „Love Locked Out“, Irving Berlins „The Best Thing for You“, Hoagy CarmichaelsRiverboat Shuffle“, Jerome Kerns „Nobody Else but Me“ und Billy Strayhorns „Multi-Colored Blue“. Begleitet wurde Peplowski von dem Pianisten Shelly Berg, dem Bassisten Jay Leonhart und dem Schlagzeuger Joe LaBarbera.

Titelliste

  • Ken Peplowski: Noir Blue (Capri Records 74098-2)[1]
  1. The Best Thing for You (Irving Berlin) 4:31
  2. Home with You (Shelly Berg) 5:13
  3. Bourbon Street Jingling Jollies (Duke Ellington, Billy Strayhorn) 5:38
  4. Riverboat Shuffle (Hoagy Carmichael) 6:44
  5. Love Locked Out (Max Kester, Ray Noble) 6:17
  6. If Not For You (Joe LaBarbera) 4:00
  7. Multi-Colored Blue (Billy Strayhorn) 8:31
  8. Noir Blue (Billy Strayhorn) 6:20
  9. Nobody Else but Me (Jerome Kern) 6:34
  10. Little Dogs (Ken Peplowski) 7:56

Rezeption

Michael G. Nastos verlieh dem Album in Allmusic vier Sterne und schrieb, Ken Peplowski würde zu den herausragendsten Musikern der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts im Jazz zählen. Sein geschmeidiges Klarinettenspiel und sein virtuoses Tenorsaxophonspiel zeugten von seiner Neugierde für die vielfältigen Facetten des Mainstream-Jazz, die er aufgreife. Auf Noir Blue würde Peplowski diese Bandbreite in einem mitreißenden Rahmen die musikalische Welt von Duke Ellington und Billy Strayhorn erkunden. Von den vielen exzellenten Alben, die er in seiner Karriere produziert hat, zähle dieses zu den gelungensten und überzeugendsten Werken dieses Ausnahmemusikers und verdiene eine uneingeschränkte Empfehlung.[2]

Nach Ansicht von Raul d'Gama Rose, der das Album in All About Jazz rezensierte, besingt Peplowski in gelehrten und schwungvollen Jauchzern und in warmen, schwebenden Glissandi die Heiterkeit und Traurigkeit des Lebens. Dies tue er mit Klarinette oder Tenorsaxophon, je nachdem, welchen Nachhall und welche Dauerhaftigkeit er seinen harmonischen Monologen verleihen möchte. Sein Spiel sei von einem Hauch Traurigkeit durchzogen, doch als feinsinniger Genießer scheine er stets ein Lächeln hinter dem feuchten Klang seiner Blasinstrumente zu verbergen. Man könne ihn als einen nahen Schüler von Duke Ellington und Billy Strayhorn, von Hoagy Carmichael und somit auch von Bix Beiderbecke verstehen, „nicht im Sinne der Nachahmung ihrer Musik, sondern vielmehr in seinem Verständnis der Klangalchemie, die sie zu besonderen Leuchtfeuern machte, die über den Ozean der Musik riefen.“ Gemeinsam mit seiner Band würde Peplowski in emotionale Tiefen eintauchen, in melancholischen Tönen versinken und mit ihm in überschäumender Euphorie aufbrechen. Zusammen machten sie das Erlebnis von Noir Blue zu einem wahrhaft unvergesslichen Genuss.[3]

Auf diesem Album würde sich der Klarinettist und Tenorsaxophonist Ken Peplowski in bester Gesellschaft befinden und sein stilistisches Spektrum über das hinaus erweitern, was seine Fans von ihm gewohnt sind, meint Ken Franckling in JazzTimes. Insbesondere lobte er seine Interpretation von Bergs „Home With You“, Duke Ellingtons selten gespieltem „Bourbon Street Jingling Jollies“, Strayhorns Titeltrack und Peplowskis eigenen Blues „Little Dogs“ – ein ungewöhnlicher Blues. Dies sei eine wirklich gelungene Session.[4]

Einzelnachweise

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