Oberschweinach
Gemeindeteil der Stadt Neustadt an der Aisch
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Oberschweinach ist ein Gemeindeteil der Kreisstadt Neustadt an der Aisch im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (Mittelfranken, Bayern).[2] Oberschweinach liegt in der Gemarkung Unterschweinach.[3]
Oberschweinach Kreisstadt Neustadt an der Aisch | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 33′ N, 10° 37′ O |
| Höhe: | 347–362 m ü. NHN |
| Einwohner: | 47 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 91413 |
| Vorwahl: | 09161 |
Geografie
Das Dorf liegt am Schweinachbach, einem rechten Zufluss der Aisch. 0,25 km nördlich des Ortes liegt der Häckerwald, 0,5 km südwestlich das Linsenfeld und 0,75 km südlich das Waldgebiet Linsenkreuz. Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Unterschweinach (1,1 km westlich), zu einer Gemeindeverbindungsstraße bei Herrnneuses (1,9 km östlich) und zur Staatsstraße 2255 (0,2 km südöstlich), die nach Neustadt (3 km nordwestlich) bzw. nach Schellert verläuft (1,5 km südlich).[4]
Geschichte
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Oberschweinach 5 Anwesen. Das Hochgericht übte das brandenburg-bayreuthische Stadtvogteiamt Neustadt an der Aisch aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Klosteramt Birkenfeld. Grundherren waren das Fürstentum Bayreuth (Klosteramt Birkenfeld: zwei Halbhöfe; Klosteramt Münchaurach: zwei Güter) und das Rittergut Stübach (ein Gut).[5]
Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justizamt Dachsbach und Kammeramt Neustadt. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Oberschweinach dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Oberroßbach und der 1813 gegründeten Ruralgemeinde Oberroßbach zugeordnet. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde es in die neu gegründete Ruralgemeinde Unterschweinach umgemeindet.[6] Am 1. Juli 1969 wurde Oberschweinach nach Neustadt an der Aisch eingemeindet.[7]
Baudenkmäler
In Oberschweinach gibt es drei Baudenkmäler:[8]
- Haus Nr. 2: Wohnhaus
- Steinkreuz
- sogenanntes Linsenkreuz
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und gehört bis heute zur Kirchengemeinde St. Maria (Birkenfeld), die eine Filiale von St. Katharina (Schauerheim) ist.[5] Die Katholiken sind nach St. Johannis Enthauptung (Neustadt an der Aisch) gepfarrt.[18]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Oberschweinach. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 4: Ni–R. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753101, Sp. 222 (Digitalisat).
- Hanns Hubert Hofmann: Neustadt-Windsheim (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 2). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1953, DNB 452071216, S. 121 (Digitalisat). Ebd. S. 192 (Digitalisat).
- Georg Paul Hönn: Ober-Schweinach. In: Lexicon Topographicum des Fränkischen Craises. Johann Georg Lochner, Frankfurt und Leipzig 1747, OCLC 257558613, S. 281 (Digitalisat).
Weblinks
- Ober- und Unterschweinach mit Stöckach. In: neustadt-aisch.de. Abgerufen am 26. Juli 2023.
- Oberschweinach in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 13. Februar 2023.
- Oberschweinach in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 20. September 2019.
- Oberschweinach im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 22. Mai 2025.