Ostdeutsches Fahrzeugmuseum Benneckenstein

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Das Ostdeutsche Fahrzeugmuseum Benneckenstein, früher Ostdeutsches Fahrzeug- und Technikmuseum, ist ein Privatmuseum für Oldtimer in Sachsen-Anhalt.

Schnelle Fakten Daten ...
Ostdeutsches Fahrzeugmuseum Benneckenstein
Daten
Ort Benneckenstein, Deutschland Welt-Icon
Art
Fahrzeugmuseum
Eröffnung 2010 oder eher
Leitung
Mario Tänzer
Website
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Blick in die Fahrzeugausstellung
Trabant 601 Tramp
Wartburg 353 als Pick-up

Lage

Das Museum befindet sich in Benneckenstein, einem Ortsteil von Oberharz am Brocken im Landkreis Harz. Unweit vom Museum liegt der Bahnhof der Harzquerbahn.

Geschichte

Das Museum wurde in einem ehemaligen VEB-Bekleidungswerk für Berufskleidung eingerichtet. Es existiert seit mindestens 2010. Damals wurde es von Harald Tänzer zusammen mit seiner Familie unterhalten[1] und seit November 2022 durch Mario Tänzer.[2]

Heute werden im Museum weit über 10.000 Ausstellungsstücke gezeigt. Zudem besteht die Möglichkeit selbst einen LKW oder Panzer zu fahren.[3]

Das Museum und das Restaurant im Mitropa-Speisewagen sind im Sommer an fünf Tagen pro Woche geöffnet.[4] Am Tag der Deutschen Einheit findet jeweils ein Veteranentreffen am Museum statt.[5]

Ausstellung

Das Museum stellt überwiegend Fahrzeuge aus DDR-Produktion aus. Die Ausstellung zeigt über 50 Autos, 70 Motorräder, 12 Fahrräder, 10 Lastkraftwagen und Omnibusse, 5 Sonderfahrzeuge und 4 Motoren. Dazu gibt es Kinderspielzeug von 1949 bis 1989, diverse Wohnwagen und Campingausrüstung sowie eine Minol-Tankstelle.[5]

Im Einzelnen bekannt sind Trabant P 50, 601 und 1.1, Wartburg 311, 312 und 353, Lada, SAS-965 A und Škoda 100. Zudem Zweiräder von Simson wie die „Schwalbe“ und Motorräder von MZ.

Auf dem Freigelände steht außerdem ein Speisewagen der MITROPA, eine MiG-21, die letzte original erhaltene Radom (Antennenkuppel) vom Brocken und im Teich der Turm eines U-Bootes.[3]

Das Hecksegment mit zwei Torpedorohren, der mittlere Rumpfteil mit dem Turm sowie der Innenausstattung der Brücke mit dem Sehrohr sowie eine Achtzylinder-Petroleummaschine vom 1911 erbauten und 2025 geborgenen kaiserlichen U 16 werden künftig im Fahrzeugmuseum ausgestellt.[6][7][8]

Literatur

  • Dieter Lammersdorf: Oldtimermuseen in Deutschland. Johann Kleine Vennekate-Verlag, Lemgo 2014, ISBN 3-935517-06-8.

Einzelnachweise

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