Gmund am Tegernsee
Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Miesbach
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Gmund am Tegernsee (amtlich Gmund a.Tegernsee) ist eine Gemeinde und deren gleichnamiger Hauptort im oberbayerischen Landkreis Miesbach. Der Gemeindename war bis 1926 Ostin.
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 47° 45′ N, 11° 44′ O | |
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberbayern | |
| Landkreis: | Miesbach | |
| Höhe: | 740 m ü. NHN | |
| Fläche: | 34,4 km² | |
| Einwohner: | 5749 (31. Dez. 2025)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 167 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 83703 | |
| Vorwahlen: | 08022, 08021, 08025 | |
| Kfz-Kennzeichen: | MB | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 1 82 116 | |
| LOCODE: | DE UND | |
| Gemeindegliederung: | 45 Gemeindeteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Kirchenweg 6 83703 Gmund am Tegernsee | |
| Website: | gemeinde.gmund.de | |
| Erster Bürgermeister: | Alfons Besel (FWG) | |
| Lage der Gemeinde Gmund a.Tegernsee im Landkreis Miesbach | ||
Geografie
Lage
Die Gemeinde liegt am Nordufer des Tegernsees, wo sich auch der Ursprung der Mangfall befindet. Der Hauptort grenzt direkt an das Ufer. Miesbach und Schliersee sind etwa 10 km von Gmund entfernt, Holzkirchen und Bad Tölz liegen jeweils 15 km entfernt. Rosenheim (38 km) und die Landeshauptstadt München (46 km) sind die nächstgelegenen Oberzentren der Gemeinde.
Neben dem Tegernsee liegen auch Teile der Mangfall sowie weitere Bäche auf dem Gemeindegebiet. Zu den Bächen zählen unter anderem der Festenbach (Moosbach), der Dürnbach, der Schwärzenbach sowie der Quirinbach, der Grambach, das Jägerbächlein und der Gruber Bach.
Gemeindegliederung

Es gibt 45 Gemeindeteile[2] (in Klammern ist der Siedlungstyp[3] angegeben):
- Ackerberg (Dorf)
- Am See (Dorf)
- Angerlweber (Einöde)
- Antenloh (Einöde)
- Baumgarten (Einöde)
- Berg (Weiler)
- Buchleiten (Weiler)
- Bürstling (Einöde)
- Dürnbach (Dorf)
- Eben (Weiler)
- Eck (Dorf)
- Festenbach (Dorf)
- Finsterwald (Gmund am Tegernsee) (Dorf)
- Gasse (Dorf)
- Giglberg (Weiler)
- Gmund a.Tegernsee (Pfarrdorf)
- Grub (Einöde)
- Grund (Einöde)
- Hallmannshof (Einöde)
- Kaltenbrunn (Einöde)
- Laffenthal (Weiler)
- Louisenthal (Fabrik)
- Moos (Weiler)
- Moosbach (Weiler)
- Moosrain (Dorf)
- Mühlthal (Einöde)
- Niemandsbichl (Einöde)
- Oed (Einöde)
- Osterberg (Dorf)
- Ostin (Dorf)
- Rainmühle (Weiler)
- Reith (Einöde)
- Rennhäusl (Einöde)
- Riedl (Einöde)
- Sankt Quirin (Dorf)
- Schafstatt (Einöde)
- Schmerold (Weiler)
- Schneiderhäusl (Weiler)
- Schuß (Weiler)
- Schwärzenbach (Weiler)
- Schweinberg (Einöde)
- Wackersberg (Einöde)
- Waldhof (Weiler)
- Wehdorn (Einöde)
- Zahlersberg (Einöde)
Es gibt die Gemarkungen Dürnbach und Gmund a.Tegernsee.[4]
Natur
Folgende Schutzgebiete berühren das Gemeindegebiet:
- Landschaftsschutzgebiet Schutz des Tegernsees und Umgebung (LSG-00072.01)
- Landschaftsschutzgebiet Schutz der Egartenlandschaft um Miesbach (LSG-00550.01)
- Fauna-Flora-Habitat-Gebiet Mangfalltal (8136-371)
Geschichte
Ob das mittelalterliche Dorf während der Ungarneinfälle um 910 in Mitleidenschaft geriet, wie teilweise in der Literatur zu lesen ist, lässt sich nicht mehr mit Sicherheit feststellen. Erstmals schriftlich erwähnt wurde „Gimunda“ mit dem Pfarrer Gerwig 1075 in einer Urkunde. Es wird aber vermutet, dass die Pfarrei schon älter ist. Sie wurde 1274 dem Kloster Tegernsee einverleibt, jedoch versahen noch bis 1657 Priester der Diözese Freising die Seelsorge. Erst ab 1657 bis zur Säkularisation 1803 wirkten in Gmund Ordenspriester des Klosters Tegernsee. Bereits 1321 ging die landesfürstliche Gerichtsbarkeit weitestgehend an das Kloster über. Im Jahr 1400 erfolgte eine erste Erwähnung der Tafernwirtschaft in Gmund, wo das Kloster die Wirte einsetzte. 1411 wurde eine erste Brücke gebaut, 1466 eine steinerne Brücke über die Mangfall durch Abt Konrad Ayrinschmalz. 1520 entstand die erste Schule in Gmund, nämlich beim Andrä im Moos, 1736 eine zweite.
Im Dreißigjährigen Krieg hatte die Pfarrei 1632 unter Einfällen schwedischer Reiterei zu leiden, die Teile des Dorfes und der Kirche abbrannte. 1634 wütete die Pest, der zahlreiche Bewohner der Pfarrei Gmund zum Opfer fielen. In der Folge der Epidemie entstand die Maria-Hilf-Kapelle. 1693 weihte der Freisinger Weihbischof Sigmund Zeller die heutige Kirche St. Ägidius, die unter dem italienischen Baumeister Sciasca Lorenzo errichtet worden war.
Beim Bauernaufstand von 1705 waren auch Männer aus Gmund beteiligt. In der Sendlinger Mordweihnacht fielen 1100 Baiern, darunter auch 28 Aufständische aus Gmund. Von 1784 bis 1806 wirkte Pater Leonhard Buchberger als Gmunder Pfarrer, der sich auch als gelehrter Schriftsteller einen Namen machte. Nach der Säkularisation 1803 wurde Gmund Teil eines Steuerdistrikts, der den Sitz in Ostin hatte und auch so hieß.[5] 1796 bis 1801 war der Ort französisch. Mit der Säkularisation im Jahr 1803 endete die Klosterherrschaft.
1805 erhielt Gmund als Viehmarkt Marktrechte, verliehen vom Kurfürsten Max. 1809 wurde Waakirchen als eigene Pfarrei von der Pfarrei Gmund getrennt. Auf Grundlage des bayerischen Gemeindeedikts von 1818 entstand die Ruralgemeinde Ostin, zu der auch Gmund am Tegernsee gehörte. 1828 entstand die 1945 gesprengte Steinbrücke. Ab 1829 wurde an der Mangfall eine Papierproduktion begonnen. 1837 erfolgte der erste Viehtrieb von der Schweiz nach Gmund durch Max Obermayr und Johann Fischbacher, die die Miesbacher Fleckviehzucht gründeten. 1872 wurde die Schumacher-Säge an der Mangfall gebaut. 1883 wurde Gmund an das Eisenbahnnetz angebunden, wodurch der Ort zum Güterumschlageplatz für das Tal wurde und ein Bauboom einsetzte. 1902 wurde diese Linie nach Tegernsee ausgebaut. Im Ersten Weltkrieg kommen 87 Männer aus Gmund ums Leben. Am 14. Juni 1926 wurde die Gemeinde Ostin auf eigenen Wunsch amtlich in Gmund am Tegernsee umbenannt. Nun war Ostin ein Gemeindeteil von Gmund.[6]
1935 begann ein staatlich gelenkter Tourismus. Im Zweiten Weltkrieg, an dessen Ende noch die Straßen- und Eisenbahnbrücke gesprengt wurde, kamen insgesamt 188 Männer aus Gmund ums Leben. 1934 hatte Heinrich Himmler mit seiner Frau Margarete das Anwesen Lindenfycht in Gmund erworben. Er hielt sich in dieser Zeit allerdings schon überwiegend in Berlin auf.[7][8] 1944 errichteten etwa 20 Häftlinge des KZ-Außenkommandos Gmund auf diesem Grundstück einen Luftschutzbunker für das Ehepaar, darunter Gefangene aus Polen, der Sowjetunion, Italien, Jugoslawien und der Tschechoslowakei.[9]
1946 hatte Gmund 3121 Einwohner. 1949 kamen dabei auf rund 2000 Altbürger 800 Vertriebene und 700 Evakuierte, der Fremdenverkehr bestand nicht mehr.
1953 erfolgte der Bau des Ferienhauses von Ludwig Erhard auf dem Ackerberg, seinem späteren Wohnsitz; er wurde im Ort beigesetzt. 1968 erwarb die Gemeinde den Pfarrhof und baute ihn zum Rathaus um, 1975 wurde Gmund staatlich anerkannter Erholungsort.
Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde am 1. Mai 1978 die Gemeinde Dürnbach eingegliedert.[10]
Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Bevölkerung von 5485 auf 6089 Einwohner; 1997 wurde das Heimatmuseum eingeweiht.
Politik
Gemeinderat
Die vergangenen Kommunalwahlen führten zu den folgenden Sitzverteilungen im Gemeinderat:
Bürgermeister
Erster Bürgermeister ist Alfons Besel (FWG). Am 11. März 2018 wurde er bei einer Stichwahl mit 53,26 Prozent der Stimmen bei 61,80 Prozent Wahlbeteiligung erstmals zum Ersten Bürgermeister gewählt. In der Stichwahl unterlegen war Franz von Preysing (CSU) mit 46,74 Prozent der Stimmen. Er ist der Sohn von Georg von Preysing (CSU), der von 2000 bis 2018 Gmunder Bürgermeister war.[13] Am 25. Februar 2024 wurde Alfons Besel mit 76,34 Prozent der Stimmen für eine weitere Wahlperiode im Amt des Ersten Bürgermeisters bestätigt.
Wappen
| Blasonierung: „In Blau über silbernen Wellen zwei mit den Stielen verschlungene silberne Seeblätter, überhöht von einer goldenen Krone mit lilienförmigen Blättern.“[14] | |
| Wappenbegründung: Die Wellen symbolisieren die Lage der Gemeinde am Tegernsee und am Oberlauf der Mangfall, die als Ausfluss des Tegernsees bei Gmund beginnt. Die zwei verschlungenen Seeblätter (Seerosenblätter) und die goldene Krone sind dem Wappen der Benediktinerabtei Tegernsee entlehnt. Seeblätter und Krone unterstreichen die einst große Bedeutung des Klosters Tegernsee für die Gemeinde Gmund.
Das Wappen wird seit 1954 geführt. |
Partnergemeinden
Die Gemeinde unterhält seit 2010 offiziell eine Partnerschaft mit der italienischen Gemeinde Fauglia in der Toskana.
Sehenswürdigkeiten


Pfarrkirche St. Ägidius
Die Pfarrkirche St. Ägidius wurde 1688 bis 1692 von dem Graubündner Baumeister Lorenzo Sciascia im Barockstil erbaut und ist die älteste Kirche in der Umgebung des Tegernsees. Die Kirche wurde 1693 dem Benediktinerabt Ägidius geweiht. Das Äußere der Kirche ist eher schlicht und bescheiden gehalten, wenn auch die Kirche durch ihre Berglage den Ort Gmund überragt. Das Innere der emporenlosen Wandpfeilerkirche wirkt großzügig und durch die Rahmung der Gewölbe klar gegliedert. Das Gemälde „Geschichte des heiligen Ägid“ des Hochaltars (1692) ist ein Werk von Hans Georg Asam. Die Seitenaltäre sind aus dem 18. Jahrhundert. 1998 bis 2001 wurde die Kirche im Barockstil generalsaniert. Bereits 1087 stand an dieser Stelle eine erste steinerne Kirche. Um die heutige Kirche herum ist ein Friedhof mit alten und traditionellen Gräbern angelegt, der von einer Mauer umgeben ist.
Evangelische Erlöserkirche
In der Kirche findet sich ein Kruzifix des Bildhauers Karl Hemmeter.
Maria-Hilf-Kapelle
Die kleine Kapelle am Fuß der Pfarrkirche St. Ägidius liegt direkt an der Hauptstraße. Sie wurde 1634 als Pestkapelle gebaut wird seit 1918 als Kriegergedächtniskapelle genutzt. Über dem Eingang der schlichten Kapelle ist ein Betender in Stein gemeißelt. Der Kirchturm ist aus Holz bzw. mit Holz verkleidet. An der Stirnseite zur Straße steht „Ehre den Opfern – Mahnung den Lebenden“. Im Inneren sind Steintafeln mit den Namen der Toten und Vermissten der Kriege von 1914 – 1918 und 1939 – 1945 aus verschiedenen Gemeinden (Gmund, Moosrain, Dürnbach, Finsterwald, Georgenried, Louisenthal u. a.). Die Gefallenen des Zweiten Weltkrieges aus den Gemeinden Gmund und Dürnbach sind zusätzlich mit Bildern gezeigt. 1988 bis 1991 wurde die Kapelle renoviert.
Weiteres
Etwa einen Kilometer westlich liegen das Gut Kaltenbrunn und die abgegangene Burg Ebertshausen. Wegen seiner exponierten Lage wurden im Gut Kaltenbrunn mehrfach Filme gedreht, zuletzt der Mehrteiler Zwei am großen See. Mittlerweile wurde der Gutshof von der Schörghuber Unternehmensgruppe erworben, die das Anwesen seit 2014 denkmalgerecht saniert.
Baudenkmäler
- Mangfall-Steg
- Klostergut Kaltenbrunn
- Maria-Hilf-Kapelle
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
Im Ort befindet sich eine Bahnstation mit stündlichen Verbindungen nach München an der Bahnstrecke Schaftlach–Tegernsee, die von der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) bedient wird.
Durch Gmund verläuft die Bundesstraße 318 von der hier die Bundesstraße 307 abzweigt. Die B 318 kommt von der nördlich verlaufenden Bundesautobahn 8 und verläuft über Gmund westlich am Tegernsee entlang über Bad Wiessee bis Weißach nahe Rottach-Egern im Süden des Tegernsees. Die Bundesstraße 307 verläuft ab Gmund östlich am See über die Stadt Tegernsee und Rottach-Egern weiter zum Achenpass, wobei sie in Weißach auf das Ende der B 318 trifft. Mit den Nachbargemeinden Bad Wiessee, Tegernsee und Rottach-Egern bestehen außer den Linienbusverbindungen (Tegernsee-Ringlinie) auch regelmäßige Schiffsverbindungen über den See. Weitere Busverbindungen bestehen in die übrigen Orte der Umgebung.
Gmund liegt am Bodensee-Königssee-Radweg, welcher in Lindau beginnt und zum Königssee bei Berchtesgaden führt.
Wirtschaft
- Der Ort ist ein wesentliches Zentrum für die Büttenpapierherstellung in Deutschland. Im Jahr 1829 gründete Johann Nepomuk Haas an der Mangfall eine Papiermühle, aus der sich die heutige Büttenpapierfabrik Gmund entwickelte. Nur wenige hundert Meter flussabwärts liegt die 1879 aufgebaute Papierfabrik Louisenthal GmbH, heute ein Tochterunternehmen von Giesecke & Devrient, das Wert- und Banknotenpapiere herstellt.
- Seit 1975 darf sich die Gemeinde „staatlich anerkannter Erholungsort“ nennen. Insgesamt ist Gmund aber sichtbar weniger vom Tourismus geprägt als die anderen Gemeinden am Tegernsee.
- Siehe auch: → Raiffeisenbank Gmund am Tegernsee
Persönlichkeiten
Zu den bekanntesten Persönlichkeiten, die in Gmund lebten, gehören der Ex-Bundeskanzler, Einführer der Sozialen Marktwirtschaft und „Vater des deutschen Wirtschaftswunders“ Ludwig Erhard, der Architekt Sep Ruf, der Liedtexter und Kabarettist Fred Rauch und der Journalist Peter Boenisch; alle vier liegen auf dem örtlichen Bergfriedhof begraben.
Der bedeutendste Sohn der Gemeinde ist der Hofbaumeister Hanns Reiffenstuel (1548–1620). Mit seinem Sohn Simon leitete er von 1617 bis 1619 den Bau der Soleleitung von Reichenhall nach Traunstein.
Anton von Rieppel, ein Statiker und Industrieller, hatte seit 1901 seinen Landsitz auf dem Finnerhof, wo er ab 1920 auch dauerhaft lebte.
1934 erwarb Heinrich Himmler mit seiner Frau Margarete Himmler das Anwesen Lindenfycht in Gmund. Er hielt sich in dieser Zeit allerdings schon hauptsächlich in Berlin auf.[15][16] 1944 errichteten etwa 20 Häftlinge des KZ-Außenkommandos Gmund auf diesem Grundstück einen Luftschutzbunker für das Ehepaar Himmler, darunter Gefangene aus Polen, der Sowjetunion, Italien, Jugoslawien und der Tschechoslowakei.[17]
Die Familie von Bundeskanzler Friedrich Merz besitzt ein Ferienhaus in der Gemeinde Gmund.[18]
- Simon Reiffenstuel (1574–1620), Hofbaumeister und Erbauer der Soleleitung von Bad Reichenhall nach Traunstein
- Anaklet Reiffenstuel OFM (1642–1703), * als Johann Georg Reiffenstuel in Kaltenbrunn
- Johann Mannhardt (1798–1878), Uhrenmacher, Mechaniker und Erfinder
- Sophie Burger-Hartmann (1868–1940), Malerin, Bildhauerin und Kunsthandwerkerin
- Ludwig Erhard (1897–1977), Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, begraben in Gmund
- Werner Haftmann (1912–1999), Kunsthistoriker und Direktor der Nationalgalerie in West-Berlin, lebte und starb in Gmund
- Gudrun Burwitz (1929–2018), deutsche Rechtsextremistin
- Mirko Bonné (* 1965), Schriftsteller und Übersetzer, besuchte in Gmund die Grundschule und lebte bei seinen Großeltern in deren Gasthof in Louisenthal bei Gmund.
- Rainer Meyer (* 1967), Journalist und Blogger.
- Florian Wagner (* 1976), Schauspieler
- Ehrenbürger
- 1910: Ludwig Schmidt, Pfarrer
- 1925: Gregor Kniegl, Pfarrer
- 1926: Albert Graf von Preysing, Pfarrer
- 1949: Carl Pfannenberg, Fabrikant
- 1961: Hieronymus Feichtner, 1. Bürgermeister
- 1978: Johann Spörlein, Pfarrer
- 1984: Hermann Bogner, Altbürgermeister
- 2005: Otto Beisheim (1924–2013), Gründer des Metro-Konzerns
- 2016: Franz Xaver Müller, Lehrer, Kantor, Mesner und Gemeindeschreiber[19]
- 2019: Hans Latein, Mesner, soziales Engagement, Kolping
- 2022: Beni Eisenburg, Archiv- und Heimatpfleger[20]
Literatur
- Josef Obermayr: Die Pfarrei Gmund am Tegernsee und die Reiffenstuel, ein Beitrag zur oberbayerischen Namen- u. Ortsgeschichte. Datterer, Freising 1868 Digitalisat
- Rupert Berlinger (Schriftleitung): 900 Jahre Pfarr-Gemeinde Gmund a. Tegernsee. Festschrift herausgegeben von den Gemeinden Gmund am Tegernsee und Dürnbach sowie vom Katholischen Pfarramt Gmund zur 900-Jahr-Feier, Gmund am Tegernsee 1975
- Johann Spörlein: Kath. Pfarrkirche Gmund am Tegernsee. Verlag Schnell & Steiner GmbH, München 1984 (4. Auflage)
- Beni Eisenburg: „Erinnerungen an den Maler Felix Borchardt. Zwischen Berlin und Paris für ihn immer wieder Gmund“, in: Tegernseer Tal. Zeitschrift für Kultur. Geschichte. Menschen und Landschaft, Ausgabe 173, Herbst/Winter 2020/2021, S. 24–28 (Tegernseer Tal Verlag)


