Poise (Album)
Musikalbum von François Houle und Benoît Delbecq
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Poise ist ein Musikalbum von François Houle und Benoît Delbecq. Die am 3. Juni 2023 im lushSpace/Bureau de Son Paris entstandenen Aufnahmen erschienen am 28. August 2023 auf dem kanadischen Label Afterday Audio als Download auf der Plattform Bandcamp.
| Poise | ||||
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| Studioalbum von François Houle & Benoît Delbecq | ||||
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Veröffent- |
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Aufnahme |
3. Juni 2023 | |||
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Afterday Audio | ||||
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Format(e) |
Download | |||
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Titel (Anzahl) |
5 | |||
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38:25 | ||||
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Besetzung |
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François Houle & Benoît Delbec | ||||
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Studio(s) |
lushSpace/Bureau de Son Paris | |||
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Hintergrund
Die Zusammenarbeit des Klarinettisten François Houle mit dem Pianisten Benoît Delbecq begann schon während deren Studien am Banff Centre for Arts and Creativity, der Musikschule in der kanadischen Provinz Alberta, fast ein Vierteljahrhundert vor diesen Aufnahmen. 1996 entstand in Frankreich das Duoalbum Nancali, gefolgt von den gemeinsamen Alben Dice Thrown (2002), La Lumière de Pierres (2007, mit Evan Parker) und Because She Hoped (2011).
Titelliste
- François Houle & Benoît Delbecq: Poise (Afterday Audio)[1]
- The Tree Line 2:18
- Missing Blue Line 12:28
- Talking Woodwork 10:37
- Bowen Island 6:27
- A Bed of Leaves 6:35
Die Kompositionen stammen von François Houle und Benoît Delbecq.
Rezeption

Die äußerst vertrauten Duette zwischen dem Klarinettisten François Houle und dem Pianisten Benoît Delbecq seien geprägt von einer festen, bewährten Freundschaft, meint Franpi Barriaux (Citizen Jazz). Zwei Jahrzehnte später habe sich daran nichts geändert, außer der Reife der Beziehung und dieser Fähigkeit, „das Unaussprechliche einzufangen und die Nacht mit einem seidigen Licht zu erhellen“; „Missing Blue Line“ und die Klarinetten-Slaps, die ein von seinen Präparationen befreites, fast nacktes Klavier streicheln, hätten „etwas Warmes und Sinnliches, etwas zutiefst Fleischliches an sich“. Es sei zugleich von Melancholie durchtränkt und von einer Art Ruhe durchzogen; Gefühlsbrüche, in die sich die beiden Improvisatoren stürzen, ohne etwas durcheinanderzubringen. Kammermusikalisch sei Poise zweifellos; es gebe Sanftheit und Details, wohin man auch hört, und die Arbeit sei, wie immer, äußerst gelungen. „Bowen Island“, ein Stück, in dem Houles Wahl des Bassetthorns es ermöglicht, die Tiefen des Klaviers auszuloten, würde sich als äußerst treffend erweisen und eine tiefe, fast telepathische Synergie zwischen den Musikern bieten. Es gebe jedoch keine Abnutzung: Houle und Delbecq besäßen eine Art ständiger Frische, die dieser Begegnung „die Energie des Neuen“ verleihe.[2]
Weblinks
- Poise von François Houle & Benoît Delbecq. In: Bandcamp. (englisch).