Portal:Ruanda

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Landschaft mit den Virunga-Vulkanen im Hintergrund Ruanda
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Lage Ruandas in Ostafrika
Ruanda
Ruanda

Ruanda [ˈru̯anda] (frz.: Le Rwanda [ʀwɑ̃ˈda]) ist ein kleiner, dicht bevölkerter Binnenstaat in Ostafrika. Er grenzt an Burundi, die Demokratische Republik Kongo, Uganda und Tansania. Wegen seiner in weiten Teilen hügeligen Landschaft wird es auch „Land der tausend Hügel“ genannt. Auf seinem Staatsgebiet verläuft die afrikanische Hauptwasserscheide zwischen den Einzugsgebieten des Nil und des Kongo. Von 1884 bis 1916 war Ruanda eine deutsche Kolonie, 1962 erhielt es seine Unabhängigkeit von der UNO-Mandatsmacht Belgien.

Nicht zuletzt wegen der Konflikte zwischen den Volksgruppen der Hutu und Tutsi – die im Völkermord an den Tutsi 1994 gipfelten – zählt das Land zu den ärmsten in Afrika, obgleich in den letzten Jahren Fortschritte zu verzeichnen waren. Weiterlesen…

Das Portal Ruanda möchte den Wikipedia-Lesern einen Einstieg bieten. Derzeit führen wir 1330 Artikel zum Land.

Aktuelles

In den Nachrichten

lächelnder, junger, bärtiger Mann mit Fahrradhelm
  • 3. März: Die US-Regierung hat wegen Ruandas Unterstützung der M23-Rebellen in der DR Kongo Sanktionen gegen Führungspersonen in Ruandas Armee verhängt. (taz.de)
  • 1. März: Moritz Kretschy wurde Gesamtsieger der Tour du Rwanda 2026, gefolgt von Johannes Adamietz und Duarte Marivoet. Bester Ruander wurde Samuel Niyonkuru.
  • 28. Februar: Bei einem Verkehrsunfall in Gisenyi sind 11 Menschen ums Leben gekommen, nachdem ein umgekippter Lastwagen ein Taxi und ein Motorrad getroffen hatte. (New Times)

Ältere Nachrichten


Neue Artikel

10.03. Kayumbu08.03. Christine Mukabunani07.03. Rwanda Union of Little People06.03. Akilah Institute · Kayenzi (Sektor)05.03. Karama (Kamonyi)04.03. Museum of Environment28.02. Gacurabwenge27.02. Friedrich Kallenberg · Rwanda Challenger II 2026 · Rwanda Cycling Federation · Tour du Rwanda 202624.02. Rwanda Challenger I 202623.02. Gaël Kamilindi · Ruandische Billie-Jean-King-Cup-Mannschaft21.02. Noe Uwimana

Kürzlich ausgebaute oder überarbeitete Artikel

Letzte Änderungen 22.01. Banque Nationale du Rwanda (Gouverneure ergänzt) • 30.12. Immaculée Ilibagiza (ergänzt) • 29.12. Benjamin Sehene (ergänzt und belegt) • 22.12. Akazu (belegt)

Themenübersicht

Geographie

Blick von einer Anhöhe oberhalb eines Wäldchens über einen großen See
Kiwusee

Ruanda ist ein nahe des Äquators gelegener, dicht bevölketer Binnenstaat. Im Westen liegt das Land am Kiwusee und den Virunga-Vulkanen, die für die dort lebenden Berggorillas bekannt sind. Die Hauptstadt Kigali befindet sich im Zentrum des Landes. Im Südwesten liegt der Nyungwe-Bergregenwald und im Osten der Akagera-Nationalpark.

Städte: Butare - Byumba - Cyangugu - Kibuye - Gisenyi - Gitarama - Kigali - Nyanza - Ruhengeri - Rwamagana

Seen: Burera-See - Ihema-See - Kiwusee - Muhazi-See - Ruhondo-See

Flüsse: Akagera Nil - Akanyaru - Mukungwa - Nyabarongo - Nyabugogo - Ruzizi - Rusumo Falls

Berge: Karisimbi - Huye - Mount Kigali - Virunga-Vulkane

Naturschutzgebiete: Akagera-Nationalpark - Cyamudongowald - Gishwati-Mukura-Nationalpark - Nyandungu Urban Wetland Eco-Tourism Park - Nyungwe-Wald - Rugezi-Feuchtgebiet - Umusambi Village - Vulkan-Nationalpark

Flora und Fauna: Berggorilla - Karisoke Research Center - Hill-Hufeisennase - Raues Bergchamäleon - Ruanda-Wollhaarratte - Important Bird Areas in Ruanda

Geschichte

Schädel von Opfern des Völkermordes in der Gedenkstätte von Nyamata (2007)
Schädel von Opfern des Völkermordes in der Gedenkstätte von Nyamata (2007)

Die Geschichte Ruandas ist geprägt von ethnischen Spannungen zwischen Hutu und Tutsi. Nach dem Ende der deutschen und belgischen Kolonialzeit mit der Unabhängigkeit 1962 kam es zur Abschaffung der seit dem 14. Jahrhundert bestehenden Tutsi-Monarchie. Zunehmende Konflikte gipfelten 1994 in einem verheerenden Völkermord.

Frühe Geschichte: Vorgeschichte - Wiege der Menschheit - Sklavenhandel - Königreich Ruanda

Kolonialzeit: Deutsch-Ostafrika - Vertrag zwischen dem Deutschen Reich und dem Vereinigten Königreich über die Kolonien und Helgoland - Mfumbiro-Frage - Kiwu-Grenzstreit - Ruanda-Urundi

Nach der Unabhängigkeit: Arusha-Abkommen - United Nations Assistance Mission for Rwanda

Völkermord an den Tutsi: Abschuss des Präsidentenflugzeugs in Ruanda am 6. April 1994 - Massaker von Nyarubuye - Opération Turquoise

21. Jahrhundert: Bewegung 23. März - Kizito Mihigo - Kongolesisch-ruandischer Konflikt seit 2022

Politik und Gesellschaft

Mann in dunklem Anzug und Krawatte mit Brille und leicht ergrautem Bart
Paul Kagame – seit dem 22. April 2000 Präsident von Ruanda

Ruanda ist nach dem Völkermord von 1994 stark von Bemühungen um nationale Einheit und Stabilität geprägt. Die formelle Mehrparteiendemokratie unter der Führung von Präsident Paul Kagame hat starke autoritäre Züge. Fortschritte wurden in Bereichen wie Frauenrechte und wirtschaftliche Entwicklung verzeichnet.

Politik: Parlament (Abgeordnetenkammer - Senat) - Kabinett - Wahlen - Ostafrikanische Gemeinschaft - Afrikanische Union

Recht: Oberster Gerichtshof Ruandas

Medien: .rw - Télévision Rwandaise - Kangura - The New Times

Militär und Polizei: Streitkräfte Ruandas - Rwanda National Police

Gesellschaft: Feiertage in Ruanda - Liste der ruandischen Orden und Ehrenzeichen - Gleichstellung der Geschlechter in Ruanda - National Union of Disability Organizations in Rwanda - Liste von Flüchtlingslagern in Ruanda - Rwanda Wildlife Conservation Association

Ausgezeichnete Artikel

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Lesenswerte Artikel: Théoneste Bagosora - Important Bird Areas in Ruanda - Kizito Mihigo - Georges Ruggiu

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Mitarbeit

Fehlende Artikel

Agaseke (en) - Community of Indigenous Peoples of Rwanda (CAURWA) - Igisoro (en) - Intore (en nur Weiterleitung) - Gesundheitswesen in Ruanda (en) - Imigongo (en) - Mouvement démocratique républicain (Mouvement Démocratique Républicain) (en) - Menschenrechte in Ruanda (en) - Politisches System Ruandas (en) - Ruandische Küche (en) - Rwanda Film Festival (en) - Teeproduktion in Ruanda (en) - Universität Kigali (en)

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