Rasmus Wranå

schwedischer Curler From Wikipedia, the free encyclopedia

Rasmus Bele Åke Wranå (* 15. November 1994 in Stockholm) ist ein schwedischer Curler. Derzeit spielt er als Second im Team von Niklas Edin. Sein Vater Mats sowie seine Schwester Isabella sind ebenfalls Curler.

Schnelle Fakten Karriere, Medaillenspiegel ...
Rasmus Wranå
Nation Schweden Schweden
Voller Name Rasmus Bele Åke Wranå
Geburtstag 15. November 1994 (31 Jahre)
Geburtsort Stockholm, Schweden
Karriere
Verein Karlstad CK
Spielposition Second
Spielhand rechts
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 2 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften 5 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Europameisterschaften 4 × Goldmedaille 3 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Mixed-WM 1 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Junioren-WM 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Olympische Winterspiele
Silber 2018 Pyeongchang Männer
Gold 2022 Peking Männer
Gold 2026 Mailand-Cortina Mixed Doubles
 Curling-Weltmeisterschaften
Silber 2017 Edmonton Männer
Gold 2018 Las Vegas Männer
Gold 2019 Lethbridge Männer
Gold 2021 Calgary Männer
Gold 2022 Las Vegas Männer
Gold 2024 Schaffhausen Männer
 Curling-Europameisterschaften
Gold 2016 Renfrewshire Männer
Gold 2017 St. Gallen Männer
Silber 2018 Tallin Männer
Gold 2019 Helsingborg Männer
Silber 2021 Lillehammer Männer
Silber 2023 Östersund Männer
Gold 2025 Lohja Männer
 Curling-Mixed-Weltmeisterschaften
Silber 2015 Bern Mixed Doubles
Gold 2024 Östersund Mixed Doubles
Curling-JuniorenweltmeisterschaftenVorlage:Medaillen_Wintersport/Wartung/unerkannt
Silber 2012 Östersund Männer
letzte Änderung: 11. Februar 2026
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Wranå begann seine internationale Karriere bei den Curling-Juniorenweltmeisterschaften 2012 in Östersund. Als Skip des schwedischen Teams konnte er in das Finale einziehen, musste sich dort aber dem kanadischen Team um Brendan Bottcher geschlagen geben. Im gleichen Jahr spielte er bei den Olympischen Jugend-Winterspielen 2012 im Mixed-Wettbewerb als Skip des schwedischen Team und kam nach einer Niederlage im Spiel um Platz 3 auf den vierten Platz.

2015 gewann er bei der Mixed-Weltmeisterschaft die Silbermedaille nach einer Finalniederlage gegen das norwegische Team um Steffen Walstad.

Seit 2016 spielt Wranå als Second im Team von Niklas Edin. Mit dieser Mannschaft konnte er bei den Europameisterschaften 2016 und 2017 die Goldmedaille gewinnen. Bei seiner ersten Weltmeisterschaft 2017 gewann er nach einer Finalniederlage gegen die Kanadier um Brad Gushue die Silbermedaille. Bei der Weltmeisterschaft 2018 kam es zu einer Neuauflage dieser Finalpaarung. Diesmal behielten Wranå und das schwedische Team mit einem 7:3-Sieg die Oberhand und gewannen die Goldmedaille.

Wranå vertrat mit seinem Team (Skip: Niklas Edin, Third: Oskar Eriksson, Lead: Christoffer Sundgren) Schweden bei den Olympischen Winterspielen 2018.[1] Nach sieben Siegen und zwei Niederlagen schlossen sie die Round Robin als Erster ab. Im Halbfinale besiegten sie die Schweiz mit Skip Peter de Cruz. Im Finale unterlagen sie der US-amerikanischen Mannschaft um John Shuster mit 7:10 und gewannen die Silbermedaille.

Bei den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking trat Wranå mit dem gleichen Team wie 2018 in Pyeongchang an. Erneut beendeten sie die Round Robin mit 7 Siegen und 2 Niederlagen, allerdings nur als Zweite hinter Großbritannien um Skip Bruce Mouat.[2] Das Halbfinale gewannen sie mit 5:3 gegen den späteren Bronzegewinner Kanada. Im Finale trafen sie auf Großbritannien und wurden mit 5:4 nach 11 Ends Olympiasieger.[3]

Bei den Olympischen Winterspielen 2026 trat er neben dem Männerwettbewerb im Team Edin auch mit seiner Schwester Isabella im Mixed Curling an und gewann mit ihr die Goldmedaille.[3] In der Vorrunde hatten die Geschwister noch gegen ihre letzten beiden Gegner aus dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten verloren, sich mit einem 0:9 gegen Norwegen die höchste Niederlage aller teilnehmenden Teams geleistet und waren ebenfalls dem Tabellenletzten Estland unterlegen. Demgegenüber standen Siege gegen Südkorea, Tschechien, die Schweiz, Gastgeber Italien und Kanada. Im Halbfinale nahmen die Nordeuropäer mit 9:3 erfolgreich Revanche gegen die Briten. Im Endspiel besiegten sie die USA mit 6:5, nachdem sie am Ende des vorletzten Ends noch mit 4:5 zurückgelegen hatten.[4]

Einzelnachweise

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