Region Kayes
Verwaltungsregion in Mali
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Kayes ist eine Verwaltungsregion Malis mit 1.815.258 Einwohnern (2023).[1][2] Ihre Hauptstadt ist das gleichnamige Kayes, weitere Städte sind Yélimané und Bafoulabé.
| Kayes | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Staat | Mali |
| Hauptstadt | Kayes |
| Fläche | 63.210 km² |
| Einwohner | 1.815.258 (2023) |
| Dichte | 29 Einwohner pro km² |
| ISO 3166-2 | ML-1 |
Ethnien in Kayes sind die Khassonké, Malinke, Soninke und Fulbe.
Geographie

Die Region Kayes nimmt den Westen Malis ein, angrenzend an Guinea, Senegal und Mauretanien. Das Klima geht von relativ feuchtem Klima im Süden über sudanische Verhältnisse zu der Sahelzone im Norden über.
Bei Bafoulabé vereinigen sich die Flüsse Bafing und Bakoyé zum Senegal.
Geschichte
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts lag hier das Königreich von Khasso.
Im Jahr 1892 wurde die Stadt Kayes Hauptstadt der Kolonie Französisch-Sudan.
Zum Zeitpunkt der Unabhängigkeit 1960 war die Region Kayes eine von sechs Regionen der Republique Soudanaise. Sie war in die vier Kreise Kayes, Bafoulabé, Nioro und Kita unterteilt.[3] Bereits 1961 wurden mit Yélimané und Kéniéba zwei weitere Gemeinden in den Status des Kreises erhoben. Die Region war damit in sechs Kreise unterteilt.[4] 1977 wurde noch die Gemeinde Diéma in den Status des Kreises erhoben. Damit umfasste die Region Kayes sieben Kreise.[5] 1991 wurde dies unverändert fortgeschrieben.[6]
Im Jahr 2012 wurden die Kreise Nioro du Sahel und Diéma von der Region abgetrennt und bildeten die neue Region Nioro, während der Kreis Kita zur Region Kita wurde.
Kreise
Bevölkerungsentwicklung
| Jahr | Einwohnerzahl[1] |
|---|---|
| 1998 | 763.056 |
| 2009 | 1.120.386 |
| 2024 | 1.815.258 |
