Region Koulikoro

Verwaltungsregion in West-Mali From Wikipedia, the free encyclopedia

Koulikoro ist eine Verwaltungsregion Malis mit 2.224.418 Einwohnern (2023).[1][2] Ihre Hauptstadt ist der gleichnamige Ort Koulikoro.

Schnelle Fakten Koulikoro, Basisdaten ...
Koulikoro

Basisdaten
Staat Mali
Hauptstadt Koulikoro
Fläche 43.290 km²
Einwohner 2.224.418 (2023)
Dichte 51 Einwohner pro km²
ISO 3166-2 ML-2
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Landschaft

Geografie

Die Region Koulikoro liegt im Südwesten Malis und grenzt im Süden an Guinea, im Norden an Mauretanien. Sie umschließt den Hauptstadtdistrikt Bamako. Die Flüsse Niger, Baoulé, Sankarani, Bagoé, Bani und Bafing durchziehen die Region. Der äußerste Süden Koulikoros ist relativ feucht, weiter nördlich herrscht das Klima der Sahelzone vor.

Gliederung

Die Region ist in 13 Kreise (cercles) gegliedert.[3] Nach Angaben von OCHA umfasst sie 29 Arrondissements, 61 Gemeinden und 1218 Dörfer.[4]

Weitere Informationen Code Kreis, Kreis ...
Code Kreis Kreis Gemeinden
0201 Koulikoro 7
0202 Banamba 9
0203 Kangaba 8
0204 Kati 17
0205 Kolokani 10
0206 Nyamina 2
0207 Siby 4
0208 Néguéla 4
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Bevölkerung

Ethnien in der Region sind die Bambara, Malinke und Somono.

Weitere Informationen Jahr, Einwohnerzahl ...
Jahr[1] Einwohnerzahl
1998 919.345
2009 1.273.272
2023 2.224.418
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Kultur

Das Land der Manding (oder Mandé) liegt in dieser Region. Es ist die Wiege des Mali-Reiches und bekannt dafür, dass es seine traditionelle Kultur mit seinen Griots und Jägern bewahrt hat. Wie weite Teile Malis ist die Region stark islamisiert, doch die Bräuche der Animisten sind in den Dörfern nach wie vor sehr präsent. Bambara ist die am häufigsten gesprochene Sprache der Region.

Koulikoro ist berühmt für sein traditionelles Puppentheater, das bei vielen Festen wie beispielsweise im Dorf Diarabougou zu sehen ist. Mehrere Musiker stammen aus dieser Region, darunter Salif Keita und Rokia Traoré.

Wirtschaft

Koulikoro ist der Endbahnhof der Eisenbahnstrecke Dakar–Niger. Außerdem ist es ein wichtiger Hafen am Niger. Die Landwirtschaft ist nach wie vor der wichtigste Wirtschaftszweig, obwohl es im Gebiet auch verschiedene Industriezweige gibt, wie beispielsweise den Wasserkraftwerk von Sélingué, die Goldindustrie rund um Kangaba und den Baumwollanbau mitsamt Verarbeitung.

Commons: Koulikoro Region – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur

Einzelnachweise

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