Reiser (Bergisch Gladbach)
Innerortsstraße und historischer Ortsteil im Bergisch Gladbacher Stadtteil Kaule
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Reiser ist der Name einer Straße und eines historischen Ortsteils im Stadtteil Kaule von Bergisch Gladbach.
| Reiser | ||
|---|---|---|
| Altes Bauernhaus in Reiser | ||
| Basisdaten | ||
| Ort | Bergisch Gladbach | |
| Ortsteil | Kaule | |
| Angelegt | vor 1920 (Benennung) | |
| Hist. Namen | Reiserfeld | |
| Anschlussstraßen | Kaule; Broicher Straße | |
| Nutzergruppen | Fußverkehr, Radverkehr, Autoverkehr | |
| Technische Daten | ||
| Länge | 437 m | |
Reiser Stadt Bergisch Gladbach | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 50° 57′ N, 7° 9′ O | |
Lage von Reiser in Bergisch Gladbach
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Reiser auf der Preußischen Neuaufnahme 1895 | ||
Lage der Straße Reiser
Die Straße Reiser beginnt an der Straße Kaule in Verlängerung der Forststraße. Von dort führt sie gradlinig nach Südosten bis zur Einmündung in die Broicher Straße an der Kreuzung mit der Waldstraße Broichen.
Abzweigende Straßen
Die Straße Reiser berührt folgende Straßen (von Nordwesten nach Südosten): An der Schmitten (rechts) und Schloßfeldweg (links), Im Mondsröttchen (re) und Moureauxstraße (li).
Geschichte
Die Siedlung Reiser wird erstmals im Jahr 1487 in den Steuer-, Pacht- und Huldigungslisten von Bensberg als Reisergut urkundlich erwähnt. Das Urkataster enthält den Siedlungsnamen mit den Gewannenbezeichnungen Reiserfeld und Reiserfeldwiese, die südlich des Kauler Dorfkerns verzeichnet sind. Im 17. Jahrhundert wird der Siedlungsname in der Form Reißer genannt. 1515 ging das Reisergut in das Kirchenvermögen der Bensberger Pfarre über. Die 1669 aufgestellte Güterliste nennt zwei Güter, die In der Reisern lagen: die Güter von Johann Curten und Wupper Jahn.[1]
Etymologisch leitet sich der Siedlungsname Reiser aus dem althochdeutschen „hris“ bzw. dem mittelhochdeutschen „ris“ (= Baumzweige, Reisig, Gebüsch) her. Damit wird entweder ein Waldstück bezeichnet, in dem es erlaubt ist, Reisigholz für landwirtschaftliche Zwecke zu entnehmen, oder ein Niederwald, der überwiegend von Gesträuch und Buschwerk bestanden ist.[2][3]



