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Reiser (Bergisch Gladbach)

Innerortsstraße und historischer Ortsteil im Bergisch Gladbacher Stadtteil Kaule From Wikipedia, the free encyclopedia

Reiser ist der Name einer Straße und eines historischen Ortsteils im Stadtteil Kaule von Bergisch Gladbach.

Schnelle Fakten Basisdaten, Technische Daten ...
Reiser
Wappen
Straße in Bergisch Gladbach
Altes Bauernhaus in Reiser
Basisdaten
Ort  Bergisch Gladbach
Ortsteil  Kaule
Angelegt  vor 1920 (Benennung)
Neugestaltet 
Hist. Namen  Reiserfeld
Name erhalten 
Anschluss­straßen  Kaule; Broicher Straße
Querstraßen 
Plätze 
Nummern­system 
Bauwerke 
U-Bahn-Stationen
Nutzergruppen Fußverkehr, Radverkehr, Autoverkehr
Technische Daten
Straßengestaltung
Länge 437 m
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Schnelle Fakten Stadt Bergisch Gladbach ...
Reiser
Koordinaten: 50° 57′ N,  9′ O
Reiser (Bergisch Gladbach)
Reiser (Bergisch Gladbach)
Lage von Reiser in Bergisch Gladbach
Reiser auf der Preußischen Neuaufnahme 1895
Reiser auf der Preußischen Neuaufnahme 1895
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Lage der Straße Reiser

Die Straße Reiser beginnt an der Straße Kaule in Verlängerung der Forststraße. Von dort führt sie gradlinig nach Südosten bis zur Einmündung in die Broicher Straße an der Kreuzung mit der Waldstraße Broichen.

Abzweigende Straßen

Die Straße Reiser berührt folgende Straßen (von Nordwesten nach Südosten): An der Schmitten (rechts) und Schloßfeldweg (links), Im Mondsröttchen (re) und Moureauxstraße (li).

Geschichte

Die Siedlung Reiser wird erstmals im Jahr 1487 in den Steuer-, Pacht- und Huldigungslisten von Bensberg als Reisergut urkundlich erwähnt. Das Urkataster enthält den Siedlungsnamen mit den Gewannenbezeichnungen Reiserfeld und Reiserfeldwiese, die südlich des Kauler Dorfkerns verzeichnet sind. Im 17. Jahrhundert wird der Siedlungsname in der Form Reißer genannt. 1515 ging das Reisergut in das Kirchenvermögen der Bensberger Pfarre über. Die 1669 aufgestellte Güterliste nennt zwei Güter, die In der Reisern lagen: die Güter von Johann Curten und Wupper Jahn.[1]

Etymologisch leitet sich der Siedlungsname Reiser aus dem althochdeutschen „hris“ bzw. dem mittelhochdeutschen „ris“ (= Baumzweige, Reisig, Gebüsch) her. Damit wird entweder ein Waldstück bezeichnet, in dem es erlaubt ist, Reisigholz für landwirtschaftliche Zwecke zu entnehmen, oder ein Niederwald, der überwiegend von Gesträuch und Buschwerk bestanden ist.[2][3]

Einzelnachweise

Literatur

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