Welscherheide
Ortsteil und Innerortsstraße im Bergisch Gladbacher Stadtteil Kaule
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Welscherheide ist der Name einer Straße (in der Schreibweise Welscher Heide) und eines historischen Ortsteils im Stadtteil Kaule (Bergisch Gladbach) von Bergisch Gladbach.
| Welscher Heide | ||
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| Historisches Wohnhaus | ||
| Basisdaten | ||
| Ort | Bergisch Gladbach | |
| Ortsteil | Kaule | |
| Angelegt | 1976 (Benennungsjahr) | |
| Hist. Namen | Sand | |
| Anschlussstraßen | Broicher Straße; An der Schmitten | |
| Nutzung | ||
| Nutzergruppen | Fußverkehr, Radverkehr, Autoverkehr | |
| Technische Daten | ||
| Straßenlänge | 252 m | |
Welscherheide Stadt Bergisch Gladbach | ||
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| Koordinaten: | 50° 57′ N, 7° 9′ O | |
Lage von Welscherheide in Bergisch Gladbach
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Welscherheide südlich von Kaule (Kule). Im Süden die alte Brüderstraße.Tranchotkarte 1801 | ||

Lage der Straße Welscher Heide
Die Straße beginnt an der Broicher Straße. Von dort führt sie über etwa zwei Drittel des Verlaufs gradlinig nach Nordwesten. Sie teilt sich dann in zwei Arme, einen westlichen und einen nördlichen. Beide enden als Sackgasse für den Kraftfahrzeugverkehr. Der nördliche Arm endet über einen Fußweg an der Straße An der Schmitten.
Abzweigende Straßen
Die Straße Welscher Heide berührt folgende Straßen (von Süden nach Norden): Welscher Busch (links, Sackgasse), Welscher Wiese (li, Sackgasse) und Im Mondsröttchen (re), Welscher Forst (li, Sackgasse).
Geschichte
Der Siedlungsname Welscherheide greift die Gewannenbezeichnung Auf der Welscherheide auf, die im Urkataster westlich der ehemaligen Siedlung Auf’m Sand (Sand) verzeichnet ist. Die Hofsiedlung, die aus einer mittelalterlichen Siedlungsgründung hervorging, erhielt den Namen Welscherheide vermutlich erst im 18. Jahrhundert.[1][2]
Die Topographia Ducatus Montani des Erich Philipp Ploennies, Blatt Amt Porz, belegt, dass der Wohnplatz 1715 als gemeiner Hof kategorisiert wurde und mit Welscherheid bezeichnet wurde. Carl Friedrich von Wiebeking benennt die Hofschaft auf seiner Charte des Herzogthums Berg 1789 als Welscherheid. Aus ihr geht hervor, dass der Ort zu dieser Zeit Teil der Freiheit Bensberg im gleichnamigen Kirchspiel war.[3] Der Ort ist auf der Topographischen Aufnahme der Rheinlande von 1824 als Welschheid und auf der Preußischen Uraufnahme von 1840 als Welsche Heid verzeichnet. Ab der Preußischen Neuaufnahme von 1892 ist er auf Messtischblättern regelmäßig als Welscher Heide oder ohne Namen verzeichnet.
Aufgrund des Köln-Gesetzes wurde die Stadt Bensberg mit Wirkung zum 1. Januar 1975 mit Bergisch Gladbach zur Stadt Bergisch Gladbach zusammengeschlossen. Dabei wurde auch Welscherheide Teil von Bergisch Gladbach.
Literatur
- Kurt Kluxen: Geschichte von Bensberg, Paderborn 1976, ISBN 3-506-74590-5



