Riedelhof (Emskirchen)
Ortsteil von Emskirchen
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Riedelhof ist ein Gemeindeteil des Marktes Emskirchen im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (Mittelfranken, Bayern).[2] Riedelhof liegt in der Gemarkung Schauerberg.[3]
Riedelhof Markt Emskirchen | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 33′ N, 10° 42′ O |
| Höhe: | 365–376 m ü. NHN |
| Einwohner: | 18 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 91448 |
| Vorwahl: | 09104 |
Riedelhof | |
Geografie
Nördlich des Weilers liegen einige Weiher. Dort entspringt auch ein namenloser linker Zufluss der Mittleren Aurach. Im Süden erhebt sich die Winterleite (393 m ü. NHN). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Flugshof (0,7 km südlich) bzw. zum Gewerbegebiet West (0,6 km nördlich), eine weitere führt nach Emskirchen (1 km östlich).[4]
Geschichte
Der Ort wurde 1420 als „Ruttelbach“ erstmals schriftlich erwähnt.[5] Bis zur ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde er „Rüdelhof“ genannt.
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Riedelhof aus einem Anwesen. Das Hochgericht übte das brandenburg-bayreuthische Fraischvogteiamt Emskirchen-Hagenbüchach aus. Der Hof hatte das Spital Ansbach als Grundherrn.[6]
Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justizamt Markt Erlbach und Kammeramt Emskirchen. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Riedelhof dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Emskirchen und der 1813 gegründeten Munizipalgemeinde Emskirchen zugeordnet. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde es in die neu gebildete Ruralgemeinde Schauerberg umgemeindet.[7] Am 1. Januar 1970, also noch vor der Gebietsreform in Bayern, wurde Schauerberg nach Emskirchen eingemeindet.[8]
Baudenkmal
- Haus Nr. 1 u. 2: Gutshof, zwei Wohnstallhäuser[9]
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Kilian (Emskirchen) gepfarrt.[6][19]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Rüdelhof. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 4: Ni–R. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753101, Sp. 681 (Digitalisat).
- Hanns Hubert Hofmann: Neustadt-Windsheim (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 2). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1953, DNB 452071216, S. 125 (Digitalisat). Ebd. S. 205 (Digitalisat).
- Richard Strobel: Landkreis Neustadt an der Aisch (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 32). Deutscher Kunstverlag, München 1972, S. 159.
Weblinks
- Riedelhof in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 22. November 2021.
- Riedelhof in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 20. September 2019.
- Riedelhof im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 20. April 2025.
