S-Zug (Belgien)
Zuggattung in Belgien
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Der S-Zug (niederländisch S-trein, französisch train S), abgekürzt S, ist eine Zuggattung des Schienenpersonenverkehrs in Belgien, die 2015 eingeführt wurde. Sie ist in fünf Ballungsräumen anzutreffen, die ersten S-Züge wurden 2015 in der Region Brüssel eingeführt. Bis auf eine Linie in Lüttich werden sie von der Nationalen Gesellschaft der Belgischen Eisenbahnen (NMBS/SNCB) betrieben. Die Linien werden mit dem Präfix S bezeichnet, zuvor wurden die Verbindungen als L-Züge eingeordnet. Als Logo wird ein blaues S auf kreisrundem gelbem Hintergrund verwendet. Das S steht als Abkürzung für suburbain bzw. suburbaan; der S-Zug ist demnach eine Vorortbahn. In einem Umkreis von bis rund 30 Kilometern erschließen die S-Züge das Umland der großen Städte.[1]


Jeweils eine S-Zug-Linie der Netze von Antwerpen und Lüttich überschreitet die niederländische Grenze und bindet die Städte Roosendaal bzw. Maastricht an. Seit dem 10. Dezember 2023 verkehren S-Züge von Lüttich grenzüberschreitend bis nach Aachen Hbf in Deutschland. Im S-Zug-Netz von Charleroi gibt es einzelne Fahrten nach Maubeuge in Frankreich.