SC Fortuna Köln

Sportverein aus Köln From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Sport-Club Fortuna Köln e. V.[4] ist ein Fußball- und Handballverein. Der Fußballverein ist nach dem 1. FC Köln der zweiterfolgreichste der Stadt Köln. Nach einer einzigen Saison in der Fußball-Bundesliga 1973/74 war er 26 Jahre lang Zweitligist. Nach sieben Jahren in der Regionalliga West stieg die erste Fußball-Männermannschaft in der Saison 2025/26 in die 3. Liga auf.

Schnelle Fakten Verein, Fußballunternehmen ...
SC Fortuna Köln
Vereinswappen des SC Fortuna Köln
Verein
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Name Sport-Club Fortuna Köln e. V.
Sitz Köln, Nordrhein-Westfalen
Gründung 21. Februar 1948
Farben Rot-Weiß
Mitglieder 1200 (1. Juli 2017)[1]
Präsident Hanns-Jörg Westendorf
VR-Nr. VR 4813 (AG Köln)
Website verein.fortuna-koeln.de
Fußballunternehmen
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Name SC Fortuna Köln Spielbetriebs-GmbH
Gesellschafter 86,96 %: Sport-Club Fortuna Köln e. V.[2]
02,61 %: Jürgen Drolshagen
02,61 %: Rafael Francisco Iborra Rodriguez
02,61 %: Michael Norbert Köhler
02,61 %: Wolfgang Hermann Warmsbach
02,61 %: Hanns-Jörg Westendorf
Geschäftsführer Niklas Müller
HR-Nr. HRB 98381 (AG Köln)
Website fortuna-koeln.de
Erste Mannschaft
Cheftrainer Matthias Mink
Spielstätte Kölner Südstadion
Plätze 11.748[3]
Liga 3. Liga
2025/26 1. Platz   (Regionalliga West)
Heim
Auswärts
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Entwicklung Fortuna Köln bis 2018

Geschichte

Gründung und Aufstieg in die Bundesliga (1948–1974)

Der SC Fortuna Köln wurde am 21. Februar 1948 durch Fusion der Vereine Bayenthaler SV, Sparkassen-Verein 1927 Köln und SV Victoria Köln gegründet. Alle drei Vereine waren vor dem Zweiten Weltkrieg nicht allzu erfolgreich. Lediglich der SV Victoria 1911 kam 1943 ins Achtelfinale der deutschen Meisterschaft. 1976 erfolgte noch die Eingliederung des FC Alter Markt Köln.

Die Gründung des SC Fortuna Köln acht Tage nach der des 1. FC Köln war ein weiterer Versuch, aus mehreren Stadtteilmannschaften eine erfolgreiche Gesamt-Kölner Mannschaft zu bilden. In den 1950er und 1960er Jahren gelang es dem Verein im Gegensatz zum 1. FC Köln jedoch nicht, erstklassig zu spielen. Dies änderte sich ab 1967 durch das vor allem auch finanzielle Engagement des damaligen Präsidenten Jean Löring. 1973 gelang schließlich der Aufstieg in die 1. Bundesliga. Am Ende der Saison 1973/74 war man jedoch wieder abgestiegen, und zwar in die neu gegründete 2. Bundesliga.

Eintrittskarte der Saison 1997/98

26 Jahre 2. Bundesliga (1974–2000)

In der 2. Bundesliga sollte der SC Fortuna Köln in den folgenden Jahrzehnten förmlich kleben bleiben. Mehrmals wurde aus einer recht aussichtsreichen Position der Aufstieg vergeben. Im Frühsommer 1986 hätte der Verein beinahe den Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga erreicht. In der Relegation setzte sich jedoch Borussia Dortmund im Entscheidungsspiel mit 8:0 durch. Das Spiel war notwendig geworden, nachdem die vorgesehenen zwei Spiele aus Sicht der Fortuna 2:0 in Köln und 1:3 in Dortmund ausgegangen waren. Dort musste der SC Fortuna Köln erst in der letzten Minute das 1:3 hinnehmen, das zum Torgleichstand führte.[5] Die aus Europapokalspielen bekannte Regel, nach der diejenige Mannschaft siegt, die mehr Tore auf dem gegnerischen Platz erzielt hat („Auswärtstorregel“), galt für Relegationsspiele damals noch nicht.

Andererseits konnte der SC Fortuna Köln aus teilweise hoffnungsloser Lage noch die Klasse halten. So war der Verein am Ende der Saison der deutschen Wiedervereinigung 1991/92 zwar sportlich abgestiegen, konnte aber nach dem Lizenzentzug von Blau-Weiß 90 Berlin doch noch in die Relegation einziehen und diese klar für sich entscheiden.

Der SC Fortuna fand in all den Jahren als Südstadtverein über die Stadtgrenzen hinaus nur Resonanz bei wenigen, dafür aber äußerst treuen Zuschauern. Die in der Stadt dominierende Stellung des 1. FC Köln konnte niemals ernsthaft gefährdet werden. Einige der größten Momente in der Vereinsgeschichte resultierten aber gerade aus den wenigen Lokalderbys mit dem großen Rivalen. In insgesamt nur zehn Pflichtspielen in über fünfzig Jahren gab es lediglich vier Begegnungen bei Pokalspielen und sechs in der 1. oder 2. Bundesliga. 1983 unterlag eine spielerisch und kämpferisch bessere Mannschaft des SC Fortuna Köln im DFB-Pokalfinale in Müngersdorf gegen einen schwachen 1. FC Köln mit 0:1, das Publikum feierte jedoch die unglücklichen Verlierer. In der Saison 1998/99 bot sich erneut die Chance einer Änderung der Verhältnisse, als der 1. FC Köln in die 2. Bundesliga abstieg. In beiden Lokalderbys dieser Saison wurden die Geißböcke im jeweils ausverkauften Müngersdorfer Stadion mit 4:2 und 3:0 klar besiegt. In der Endabrechnung gelang der Wachwechsel jedoch nicht: Obwohl die Fortuna nach dem letzten Hinrundenspieltag noch drei Plätze vor dem großen Stadtrivalen lag, beendete sie die Saison vier Plätze hinter ihm; der Erfolg gegen den 1. FC Köln war dabei der einzige Sieg in der gesamten Rückrunde. Dieser stieg in der Saison 1999/2000 wieder in die 1. Bundesliga auf, und die Südstädter mussten trotz eines erneuten Siegs (4:1) gegen die Geißböcke aus der 2. Bundesliga absteigen.

Absturz und drohende Insolvenz (2000–2005)

Nach dem Abstieg zeigte sich mehr denn je, dass der Verein finanziell fast ausschließlich von seinem Vorsitzenden und Mäzen Jean Löring abhängig war. Hinzu kam, dass die Südstädter in der einzigen Erstligasaison 1973/74 finanzielles Pech hatten. Das Müngersdorfer Stadion wurde neu gebaut, deshalb fanden die Heimspiele des SC Fortuna Köln und des 1. FC Köln in der viel kleineren Radrennbahn statt, was die Einnahmen beider Vereine deutlich verringerte.

Oberligamannschaft 2003 – alle Spieler und Trainer warben mit dem Slogan „Einem nackten Mann greift man nicht in die Tasche – aber unter die Arme“ für Spenden und den Erlass von Gläubigerforderungen

26 Jahre lang war es Jean Löring gelungen, den kleinen Verein in der 2. Bundesliga zu halten. 2001 musste er jedoch Insolvenz anmelden. Er erkrankte bald darauf und starb im März 2005. Ohne ihn ging es mit dem Verein steil bergab.

2003 stand der SC Fortuna Köln vor der drohenden Insolvenz.[6] Fans starteten einen Spendenmarathon und baten als Ideengeber den Künstler Cornel Wachter hinzu. Dessen erste Aktion zusammen mit dem Graphiker Marc Tölle war die Berufung von Schirmherren. Dies wurden der Philosoph und Fußballfan Walter Jens sowie der Olympiasieger Dieter Baumann, der passend zur Situation des Vereins selbst während seiner sportlichen Karriere hingefallen und wieder aufgestanden war. Es folgte Wachters Pressefoto mit der nackten Oberligamannschaft samt Trainer Ralf Aussem und Co-Trainer Dieter Epstein, das um die Welt ging und die Spendenbereitschaft von halb Köln wecken konnte.[7]

Wachter ließ ungewöhnliche Aktionen folgen, um auf den angeschlagenen Verein mit der seinerzeit größten Jugendabteilung im DFB aufmerksam zu machen: Die Sammelaktion bei Prostituierten des Bordells Pascha mit dem Schauspieler Ralf Richter, dem Fan Andreas Palanci und dem Südstadtpfarrer Hans Mörtter oder – mit Unterstützung des Rennfahrers Michael Schumacher und dessen Vater Rolf – den Fortuna-Kart-Cup auf Schumachers Indoorkartbahn in Kerpen für die Mitarbeiter der hilfreichen Kölner Presse.

Der SC Fortuna Köln stürzte bis in die viertklassige Oberliga ab und musste dort im Laufe der Saison 2004/05 aus finanziellen Gründen den Spielbetrieb einstellen, nachdem die Mannschaft in der gesamten Hinrunde nur drei Punkte auf ihr Konto gebracht hatte. Der vorerst letzte Auftritt in der Oberliga, ehe sich der Verein im Januar 2005 vom Spielbetrieb zurückzog, war eine 0:5-Niederlage bei der U23-Mannschaft von Alemannia Aachen.

In einem Fax an den Westdeutschen Fußballverband teilte der Vorstand der Südstädter den sofortigen Rückzug der ersten Mannschaft vom Spielbetrieb der Oberliga Nordrhein mit. Der Spielbetrieb anderer Mannschaften wie der Jugendabteilung, der zweiten und dritten Mannschaft, der Damenmannschaft und der Handballabteilung war davon nicht betroffen. Der anfängliche Insolvenzplan fand keine Mehrheit in der Gläubigerversammlung. Erst eine große Spendenaktion und ein Benefiz-Spiel gegen den 1. FC Köln (10:0 für die Geißböcke vor 6350 Zuschauern) brachten die zunächst ausreichende Summe von 35.000 € zusammen. Der Spielbetrieb des SC Fortuna Köln einschließlich seiner Jugendabteilung – die mit 500 Spielern, 25 Mannschaften und 90 Trainern sowie Betreuern eine der größten Jugendfußballabteilungen in ganz Deutschland darstellt – war unter der Führung des Vorsitzenden Egbert Bischoff vorerst gesichert.

Felix Bably, NRW-Liga 2008/09 (Foto: Sebastian Flügel)
Kevin Kruth, NRW-Liga 2008/09 (Foto: Sebastian Flügel)

Konsolidierung (2005–2014)

Seit der Saison 2005/06 spielte die erste Mannschaft in der Verbandsliga Mittelrhein und hatte mit durchschnittlich 400 verkauften Karten mehr Zuschauer als mancher Regionalligist. Mit Platz sieben am Saisonende 2005/06 konnte der freie Fall der letzten Jahre gestoppt werden. Am 16. Oktober 2006 wählte die Mitgliederversammlung Klaus Ulonska zum neuen Vorsitzenden des SC Fortuna Köln, nachdem Egbert Bischoff einige Wochen zuvor sein Amt niedergelegt hatte.

Am letzten Spieltag der Saison 2007/08 verpasste der SC gegen den VfL Leverkusen durch ein (1:1) – Unentschieden knapp die Meisterschaft in der Verbandsliga Mittelrhein. Die Südstädter hätten einen Sieg gegen Leverkusen benötigt. Ausgetragen wurde dieses Spiel aufgrund des erwartet starken Andrangs nicht in Leverkusen, sondern – auf Anraten der Polizei – im neutralen Sportpark Höhenberg, der Spielstätte von Viktoria Köln. Das Spiel fand vor der bemerkenswerten Kulisse von 7000 Zuschauern statt. Später wurde dem VfL Leverkusen wegen verspätet eingereichter Unterlagen zum Lizenzierungsverfahren durch das Sportgericht des Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverbandes am 10. Juli 2008 der Aufstieg verweigert. Der SC Fortuna Köln spielte daher ab der Saison 2008/09 in der neu gegründeten fünftklassigen NRW-Liga. Für den Verein war es der erste Aufstieg seit 35 Jahren.

Im Mai 2009 wurde bekannt, dass sich der SC Fortuna Köln verschuldet hatte, um die Kosten der Hinrunde 2008/09 zu decken.[8] Die erste Saison in der neuen NRW-Liga beendete die Mannschaft nach einer durchwachsenen Rückrunde mit einem Torverhältnis von 60:55 auf dem neunten Tabellenplatz. Kevin Kruth wurde mit 21 Treffern Zweiter in der Torschützenliste.[9] Die Saison 2009/10, für die als Ziel Platz sechs ausgegeben worden war, schloss die Mannschaft auf einem enttäuschenden 15. Tabellenplatz ab, nur die Tordifferenz trennte sie von einem Abstiegsrang. In der Saison 2010/11 wurde der Aufstieg in die Regionalliga West mit dem dritten Tabellenplatz sportlich zwar knapp verfehlt, durch den Rückzug des eigentlichen Aufsteigers Germania Windeck am 6. Juni 2011 aber dann doch glücklich erreicht.[10] Am 15. Juni 2011 erteilte der Deutsche Fußball-Bund der Fortuna Köln Spielbetriebsgesellschaft mbH endgültig die Lizenz für die Regionalliga-Saison 2011/12.[11] Die erste Spielzeit beendete die Mannschaft überraschend auf dem siebten Tabellenplatz – mit einem Kader, der wegen der lange herrschenden Unklarheit über den Aufstieg größtenteils für die NRW-Liga konzipiert war.

Aufsehen erregte der SC Fortuna Köln, als er die Hinrunde der Saison 2012/13 als Tabellenerster der Regionalliga West beendete und im Dezember 2012 dann die Verpflichtung des ehemaligen Fußballprofis Matthias Scherz, der seine aktive Karriere beim 1. FC Köln im Sommer 2009 eigentlich schon beendet hatte, bekanntgab. Die Chancen auf den Aufstieg in die 2008 geschaffene 3. Liga verspielten die Südstädter jedoch in der Rückrunde. Die Mannschaft beendete die Saison mit sieben Punkten Rückstand auf Lotte auf dem zweiten Tabellenplatz. In der Saison 2013/14 qualifizierte man sich als Meister der Regionalliga West schließlich für die Aufstiegsspiele zur 3. Liga. Dort setzte sich Fortuna Köln mit einem 1:0-Heimsieg und einer 1:2-Auswärtsniederlage aufgrund der Auswärtstorregel gegen die zweite Mannschaft des FC Bayern München durch. Das entscheidende Tor zum 1:2 fiel in der Nachspielzeit.

Das Wappen des SC Fortuna Köln bis 2019.

Rückkehr in den Profifußball und erneuter Abstieg (seit 2014)

Ab der Saison 2014/15 spielte Fortuna Köln wieder im Profibereich – in der 3. Liga. Der Klassenerhalt stand am 36. Spieltag trotz einer deutlichen Niederlage bei Holstein Kiel fest. In einer ziemlich ausgeglichenen Liga war die Abstiegsgefahr 2015/16 für die Fortuna etwas früher gebannt; am Ende belegte sie diesmal Platz 11. Im folgenden Jahr gelang der Klassenerhalt wieder am zweitletzten Spieltag. Sowohl 2016 als auch 2017 verpasste die Mannschaft jeweils durch Niederlagen im Finale des Mittelrhein-Pokals knapp den Einzug in den DFB-Pokal.

Die Saison 2017/18 gestaltete die Fortuna als ihre bisher erfolgreichste in der 3. Liga. Über die gesamte Hinrunde hinweg war sie nie schlechter als Rang 4 platziert. Nach einer Serie von acht sieglosen Spielen zum Saisonende wurde der Aufstieg jedoch deutlich verpasst. Nach dem 13. Spieltag der Folgesaison verließ Cheftrainer Uwe Koschinat nach sieben Jahren den Verein und wechselte zum SV Sandhausen. Sein Nachfolger Tomasz Kaczmarek führte sich mit zwei hohen Niederlagen (0:7 und 0:6) ein. Mit der Niederlage gegen 1860 München am vorletzten Spieltag war der Abstieg in die Regionalliga besiegelt. Für Oliver Zapel, der als Cheftrainer für die letzten vier Spieltage übernommen hatte, wurde zur Saison 2019/20 Thomas Stratos verpflichtet. Für die folgende Saison 2020/21 wurde Alexander Ende engagiert, mit einem Vertrag bis Mitte 2022. Zur Saison 2022/23 übernahm Markus von Ahlen den Trainerposten, den er Ende Februar 2024 wieder aufgab.

Am vorletzten Spieltag der Saison 2025/26 sicherte sich die Fortuna durch ein 2:1 gegen die Sportfreunde Siegen vorzeitig die Regionalliga-Meisterschaft und die damit verbundene Rückkehr in die 3. Liga.[12]

Erfolge

Der SC Fortuna Köln spielte 26 Jahre lang in der 2. Bundesliga. Höhepunkte der Vereinsgeschichte waren zum einen die Saison in der 1. Bundesliga (1973/74), als man nur wegen der schlechteren Tordifferenz wieder absteigen musste, und zum anderen das DFB-Pokalfinale 1983 am 11. Juni 1983 gegen den 1. FC Köln, das die Fortuna mit 0:1 verlor. Wichtigste Spieler des Pokalfinalisten waren die Stürmer Dieter Schatzschneider und Dieter Lemke, Torhüter Bernd Helmschrot, die Verteidiger Florian Hinterberger und Jürgen Baier sowie der „Mittelfeldmotor“ Hannes Linßen. Im Halbfinale hatte man Borussia Dortmund mit 5:0 besiegt, im Viertelfinale und im Achtelfinale bereits gegen die beiden Erstligisten Borussia Mönchengladbach (Wiederholungsspiel nach einem 2:2 n. V.) und Eintracht Braunschweig jeweils mit 2:1 gewonnen.

Am 29. Mai 2013 besiegte die Mannschaft des SC Fortuna Köln im Bonner Sportpark Nord im Finale um den Mittelrheinpokal Alemannia Aachen mit 2:1 und qualifizierte sich für den DFB-Pokal 2013/14. In der ersten Hauptrunde war der FSV Mainz 05 zu Gast im Südstadion, die Mainzer gewannen 2:1.[13]

Am 1. Juni 2014 kehrte Fortuna Köln nach einem dramatischen Rückspiel bei Bayern München II in den Profifußball (3. Liga) zurück. Nachdem man das Hinspiel im Kölner Südstadion am 28. Mai mit 1:0 gewonnen hatte, lag man im Rückspiel an der Grünwalder Straße zur Pause mit 0:1 zurück und kassierte in der Schlussviertelstunde eine Gelb-Rote Karte. Kurz vor Ende der Spielzeit fiel das 2:0 für die Bayern. Die Fortuna erzielte jedoch in der allerletzten Minute der Nachspielzeit noch das 1:2 und stieg aufgrund der Auswärtstorregel auf.

Titel

Platzierungen

In der Ewigen Tabelle der Fußball-Bundesliga belegt der SC Fortuna Köln unter 57 Mannschaften Platz 53. In der Ewigen Tabelle der 2. Bundesliga sind die Südstädter Siebter. In 26 Spielzeiten erreichte die Mannschaft 1376 Punkte und liegt damit nur hinter Greuther Fürth, dem FC St. Pauli, Alemannia Aachen und Hannover 96. In der Ewigen Tabelle der 3. Liga steht die Fortuna auf Platz 37 und in der Ewigen Tabelle der Fußball-Regionalliga auf Rang 33 (alle Angaben: Stand 17. April 2025).

Stand in der jeweiligen Ewigen Tabelle (Stand 17. April 2025):

Die folgenden Saisondaten sind den Vereinschroniken beim Deutschen Sportclub für Fußball-Statistiken entnommen.[14]

Saisondaten 1947–1950
Weitere Informationen Saison, Spielklasse ...
SaisonSpielklasseLigaPlatzierung
1947/482Bezirksliga Rheinbezirk 208
1948/493Bezirksliga Rheinbezirk 107
1949/503Landesliga Rheinbezirk03
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Saisondaten 1950–1960
Weitere Informationen Saison, Spielklasse ...
SaisonSpielklasseLigaPlatzierung
1950/512II. Division West 216
1951/522II. Division West 213
1952/533Landesliga Mittelrhein 102
1953/543Landesliga Mittelrhein 111
1954/553Landesliga Mittelrhein 105
1955/563Landesliga Mittelrhein 202
1956/573Verbandsliga Mittelrhein14
1957/584Landesliga Mittelrhein 103
1958/594Landesliga Mittelrhein 114
1959/605Bezirksklasse Mittelrhein 303
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Saisondaten 1960–1970
Weitere Informationen Saison, Spielklasse ...
SaisonSpielklasseLigaPlatzierung
1960/615Bezirksklasse Mittelrhein 301
1961/624Landesliga Mittelrhein 107
1962/634Landesliga Mittelrhein 107
1963/644Landesliga Mittelrhein 107
1964/654Landesliga Mittelrhein 101
1965/663Verbandsliga Mittelrhein08
1966/673Verbandsliga Mittelrhein02
1967/682Regionalliga West16
1968/692Regionalliga West13
1969/702Regionalliga West14
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Saisondaten 1970–1980
Weitere Informationen Saison, Spielklasse ...
SaisonSpielklasseLigaPlatzierung
1970/712Regionalliga West04
1971/722Regionalliga West03
1972/732Regionalliga West02
1973/741Bundesliga17
1974/7522. Bundesliga Nord05
1975/7622. Bundesliga Nord04
1976/7722. Bundesliga Nord12
1977/7822. Bundesliga Nord04
1978/7922. Bundesliga Nord04
1979/8022. Bundesliga Nord06
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Saisondaten 1980–1990
Weitere Informationen Saison, Spielklasse ...
SaisonSpielklasseLigaPlatzierung
1980/8122. Bundesliga Nord09
1981/8222. Bundesliga10
1982/8322. Bundesliga06
1983/8422. Bundesliga09
1984/8522. Bundesliga11
1985/8622. Bundesliga03
1986/8722. Bundesliga14
1987/8822. Bundesliga12
1988/8922. Bundesliga04
1989/9022. Bundesliga14
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Saisondaten 1990–2000
Weitere Informationen Saison, Spielklasse ...
SaisonSpielklasseLigaPlatzierung
1990/9122. Bundesliga11
1991/9222. Bundesliga Nord12
1992/9322. Bundesliga06
1993/9422. Bundesliga15
1994/9522. Bundesliga08
1995/9622. Bundesliga08
1996/9722. Bundesliga11
1997/9822. Bundesliga06
1998/9922. Bundesliga14
1999/200022. Bundesliga16
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Saisondaten 2000–2010
Weitere Informationen Saison, Spielklasse ...
SaisonSpielklasseLigaPlatzierung
2000/013Regionalliga Nord04
2001/023Regionalliga Nord18
2002/034Oberliga Nordrhein10
2003/044Oberliga Nordrhein08
2004/054Oberliga Nordrhein18
2005/065Verbandsliga Mittelrhein07
2006/075Verbandsliga Mittelrhein09
2007/085Verbandsliga Mittelrhein02
2008/095NRW-Liga09
2009/105NRW-Liga14
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Saisondaten 2010–2020
Weitere Informationen Saison, Spielklasse ...
SaisonSpielklasseLigaPlatzierung
2010/115NRW-Liga03
2011/124Regionalliga West07
2012/134Regionalliga West02
2013/144Regionalliga West01
2014/1533. Liga14
2015/1633. Liga11
2016/1733. Liga16
2017/1833. Liga08
2018/1933. Liga19
2019/204Regionalliga West10
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Saisondaten ab 2020
Weitere Informationen Saison, Spielklasse ...
SaisonSpielklasseLigaPlatzierung
2020/214Regionalliga West04
2021/224Regionalliga West05
2022/234Regionalliga West06
2023/244Regionalliga West04
2024/254Regionalliga West06
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Legende:↓ abgestiegen ↑ aufgestiegen

Persönlichkeiten

  • Jean Löring, deutscher Unternehmer sowie langjähriger Mäzen und Präsident des SC Fortuna Köln (1966–2001)
  • Klaus Ulonska, deutscher Leichtathlet sowie Präsident des SC Fortuna Köln (von 2006 bis zu seinem Tod 2015)

Die erste Herrenmannschaft

Kader der Saison 2025/26

Stand: 1. Mai 2026[15]

Weitere Informationen Nr., Nat. ...
Nr.Nat.SpielerGeburtstagim Verein seitVertrag bisletzter Verein
Tor
01DeutschlandDeutschlandLennart Winkler5. Oktober 200320232027SV Straelen
12DeutschlandDeutschlandJannick Theißen7. Januar 1998202520271. FC Düren
33DeutschlandDeutschlandLennart Stollenwerk7. Januar 200620232028Borussia Mönchengladbach [Jugend]
Abwehr
03DeutschlandDeutschlandMaximilian Fischer22. April 200220242026SV Lippstadt 08
04KosovoVleron Statovci13. Juli 2003202520271. FC Düren
05DeutschlandDeutschlandSeymour Fünger18. Mai 200220242026Fortuna Düsseldorf II
15IrakDavid Haider Al-Azzawe5. Juni 199220252027BFC Dynamo
22DeutschlandDeutschlandRobin Afamefuna2. März 199720242027Alemannia Aachen
26DeutschlandDeutschlandYounes Derbali5. Februar 200320212027TSV Meerbusch [Jugend]
27DeutschlandDeutschlandKevin Brechmann22. Juli 200220252027Fortuna Düsseldorf II
31DeutschlandDeutschlandNeo Telle24. April 2005202620271. FC Köln
Mittelfeld
06DeutschlandDeutschlandTom Geerkens7. Oktober 200020252027VfB Lübeck
07DeutschlandDeutschlandNico Thier10. September 199820252027Sportfreunde Lotte
08NiederlandeNiederlandeLuca Majetic15. Mai 200320252027Fortuna Düsseldorf II
11DeutschlandDeutschlandGeorg Strauch30. März 2001202520261. FC Köln II
16DeutschlandDeutschlandJonas Michelbrink23. Juni 200120252026MSV Duisburg
20PolenAdrian Stanilewicz22. Februar 200020222026SV Darmstadt 98
28DeutschlandDeutschlandJonathan Kafu26. Juli 200620232027Fortuna Düsseldorf [Jugend]
30DeutschlandDeutschlandKian Hekmat20. Januar 2006202520261. FC Köln II
Sturm
09DeutschlandDeutschlandEnzo Wirtz5. Dezember 199520252027SV Eintracht Hohkeppel
10DeutschlandDeutschlandRafael García27. September 1993202520271. FC Düren
17MarokkoSalim Hadouchi9. Oktober 20062023Bayer 04 Leverkusen [Jugend]
18MarokkoHamadi Al Ghaddioui22. September 199020252026KFC Uerdingen
19DeutschlandDeutschlandTimo Bornemann1. Dezember 200020252027Wuppertaler SV
21DeutschlandDeutschlandSuheyel Najar13. Oktober 199520252027Viktoria Köln
24DeutschlandDeutschlandDejan Galjen25. Februar 200220262026SSV Jahn Regensburg
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Kaderveränderungen der Saison 2025/26

(Stand: 1. Mai 2026)

Weitere Informationen Zugänge, Spieler ...
Zugänge
SpielerAbgebender Verein
Sommer 2025
Hamadi Al GhaddiouiKFC Uerdingen 05
Timo BornemannWuppertaler SV
Kevin BrechmannFortuna Düsseldorf II
Rafael García1. FC Düren
Tom GeerkensVfB Lübeck
David Haider Al-AzzaweBFC Dynamo
Kian Hekmat1. FC Köln II (Leihe)
Luca MajeticFortuna Düsseldorf II
Jonas MichelbrinkMSV Duisburg
Suheyel NajarViktoria Köln
Vleron StatovciVereinslos
Georg Strauch1. FC Köln II
Jannick TheißenVereinslos
Nico ThierSportfreunde Lotte
Enzo WirtzSV Eintracht Hohkeppel
Winter 2025/26
Dejan GaljenSSV Jahn Regensburg
Neo Telle1. FC Köln
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Weitere Informationen Abgänge, Spieler ...
Abgänge
SpielerAufnehmender Verein
Sommer 2025
Stipe Batarilo1. FC Bocholt
Finn BauensSV Eintracht Hohkeppel
Julius BiadaSV Eintracht Hohkeppel II
Danny BreitfelderKSV Hessen Kassel
Arnold Budimbu1. FC Bocholt
Felix BuerKarriereende
Gianluis Di FineSC Fliesteden
Dominik ErnstPreußen Sutum
Joshua EzeSC Verl
Henri MatterVfL Bochum II
Marvin MikaTSV Steinbach Haiger
Hendrik MittelstädtVfB Marburg
Nik OrthSan Diego State Aztecs
Barne PernotSK Sturm Graz II
Kingsley SarpeiSC Fliesteden
Joel VietingSV Eintracht Hohkeppel
Winter 2025/26
Nicolas WesterhoffSSVg Velbert (Leihe)
Max WieseSSVg Velbert
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Kaderveränderungen der Saison 2026/27

Stand: 1. Mai 2026

Weitere Informationen Zugänge, Spieler ...
Zugänge
SpielerAbgebender Verein
Sommerpause
Nicolas WesterhoffSSVg Velbert (Leihende)
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Weitere Informationen Abgänge, Spieler ...
Abgänge
SpielerAufnehmender Verein
Sommerpause
Kian Hekmat1. FC Köln II (Leihende)
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Trainer- und Funktionsteam

(Stand: 23. Juni 2024)

Weitere Informationen Name, Funktion ...
Name Funktion in der Position seit
Trainerstab
Matthias MinkCheftrainer2024
Hamdi DahmaniCo-Trainer2022
Martin GrundCo-Trainer2024
Sven BacherTorwarttrainer2024
Andreas MoogAthletiktrainer2023
Medizinische Abteilung
Christoph BruhnsMannschaftsarzt2009
Nikolaos CharalampidisPhysiotherapeut2025
Stephanos Drossakis2024
Betreuer
Kolja EfferthTeammanager2024
Wolfgang WeißBetreuer2020
Sportliche Leitung
Stefan PuczynskiSport-Vorstand2015
Matthias MinkSportlicher Leiter2022
Pascal LammerichKaderplaner & Scouting2021
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Bekannte ehemalige Spieler und Trainer

deinfussballclub.de (2008–2012)

Seit dem 3. April 2008 räumte der Verein nach dem Vorbild von Ebbsfleet United bei seiner ersten Fußballherrenmannschaft externen Personen ein eingeschränktes Mitspracherecht ein. Die neu gegründete deinfussballclub.de DFC GmbH versuchte anfangs unter der Schirmherrschaft von Filmregisseur Sönke Wortmann innerhalb eines Jahres 30.000 Mitglieder zu akquirieren. Für einen Jahresbeitrag von 39,95 Euro hatten diese Mitglieder ein Mitspracherecht bei Transfers, Abschlüssen von Freundschaftsspielen, Trikotfarben, dem Merchandising und anderen vereinsinternen Belangen. Auch bei der Mannschaftsaufstellung sollte die Meinung der Mitglieder gehört werden, allerdings behielt der Trainer das letzte Wort.

Am 6. Dezember 2008 beschloss die Mitgliederversammlung des SC Fortuna Köln, bei wenigen Enthaltungen, schon vor Erreichen der 30.000 Mitglieder von deinfussballclub.de zum Jahresbeginn 2009 die erste Fußball-Herrenmannschaft aus dem Hauptverein auszugliedern und in die Fortuna Köln Spielbetriebsgesellschaft mbH mit der DFC GmbH einzubringen. Die Ausgliederung wurde zum 1. Februar 2009 vollzogen. Bis Ende Oktober 2009 hatten sich etwas mehr als 10.500 Personen bei deinfussballclub.de registriert, im Mai 2011 waren nach Angaben der Betreiber noch rund 7.300 zahlende Mitglieder dabei. Demzufolge flossen über die Spielbetriebsgesellschaft nach Abzug der Verwaltungskosten und der Mehrwertsteuer aus DFC-Mitteln mehr als 180.000 Euro pro Jahr in die erste Mannschaft des SC Fortuna Köln.

Das Projekt deinfussballclub.de wurde im Januar 2012 eingestellt.[16] Die Anteile übernahm ein Investor, die DFC-Mitgliedschaften wurden bei unverändertem Beitragssatz in eine so genannte „Premium-Mitgliedschaft“ überführt. Über die Zahl der Mitglieder gibt der Betreiber keine Auskunft mehr.

Die zweite Herrenmannschaft

Fortuna Köln II, das U23-Team,[17] spielte in der Saison 2019/20 unter Trainer Marco Zillken[18] erstmals in der fünftklassigen Mittelrheinliga, nur eine Spielklasse tiefer als die erste Mannschaft. Für die Spieler ist ein Aufrücken in den Kader der ersten Mannschaft nun eher möglich. Zur Saison 2019/20 gelang dies Kai Försterling Bèltran, Michael Gorbunow und Serhat Semih Güler. In der Vorsaison waren sie mit ihrer Mannschaft als Tabellenzweiter der Landesliga Staffel 1, im dritten Jahr der Ligazugehörigkeit, in die Mittelrheinliga aufgestiegen.[19]

Trainer- und Funktionsteam

(Stand: 6. Juli 2025)[20]

Weitere Informationen Name, Funktion ...
NameFunktionim Verein seit
Trainerstab
Iraklis MetaxasCheftrainer2025[21]
Amir-Ali Mostowfi Co-Trainer 2025
Sportliche Organisation
Timo WestendorfLeiter des Leistungszentrums2020
Stefan KleefischTeammanager2007
Raphael HeepBetreuer2020
Dennis KockBetreuer2019
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Frauenfußball

In der Saison 2022/23 nimmt die erste Frauenmannschaft[22] am Spielbetrieb der drittklassigen Regionalliga West teil.[23]

Geschichte

Seit ihrer Gründung im Jahr 2003 verzeichnet die Frauenfußballabteilung einen steilen Aufstieg. Gleich in der ersten Saison wurde das im Schnitt 17 Jahre alte Team mit einem Torverhältnis von 192:7 Kreismeister. Auf Anhieb schaffte es dann den Durchmarsch in die Verbandsliga. Dort lieferte es sich einen Zweikampf mit dem Regionalligaabsteiger Rot-Weiß Merl, mit einem Punkt Rückstand reichte es nur zur Vizemeisterschaft. Ein Jahr später wurde der Aufstieg in die Regionalliga West mit 16 Punkten Vorsprung unter Dach und Fach gebracht. Dort konnte sich das Team aber nicht lange halten, 2009/10 stieg es wieder in die Verbandsliga ab. In der Saison 2010/11 drohte gar der Abstieg aus der Verbandsliga. 2011/12 gelang dann der Wiederaufstieg in die Regionalliga West, dem 2013 der erneute Abstieg in die Mittelrheinliga folgte. In der Saison 2013/14 schaffte das beinahe unveränderte Team ungeschlagen den direkten Wiederaufstieg. Die Saison 2014/15 beendeten die Regionalligafrauen als beste Aufsteigerinnen auf dem 5. Tabellenplatz. In den folgenden Spielzeiten konnte sich das Team in der Liga halten und gehörte in der Saison 2016/17 zur Spitzengruppe der Liga. 2019 mussten die Kölnerinnen absteigen.

Erfolge

2008 gewannen die Juniorinnen und Frauen des SC Fortuna die Endspiele des FVM-Pokals der C-Juniorinnen, der B-Juniorinnen und der Frauen. 2011/12 kamen die Frauen als Verbandsligistinnen nach einem Halbfinalsieg über den klassenhöheren VfL Kommern ins Endspiel um den Mittelrheinpokal. Dort unterlagen sie den Mitkonkurrentinnen um den Aufstieg Sportfreunde Uevekoven knapp mit 1:2. In der Saison 2012/13 konnten sie dann gegen ebendiesen Verein den Pokal gewinnen. Nachdem sie 2013/14 noch im Halbfinale gegen Alemannia Aachen ausgeschieden waren, gewann die Fortuna 2014/15 zum vierten Mal den Pokal. In der Saison 2016/17 kam es zum Endspiel gegen die Lokalrivalinnen von Vorwärts Spoho Köln. Das erste Spiel wurde in der Verlängerung beim Stand von 1:1 wegen eines Gewitters abgebrochen. Das Wiederholungsspiel ging an Vorwärts Spoho Köln, womit die Fortuna eine erneute Teilnahme am DFB-Pokal unglücklich verpasste.

Zum fünften Mal wurde der Mittelrheinpokal in der Saison 2018/19 gewonnen. Obwohl die Fortuna-Spielerinnen als Drittletzte der Regionalliga West nach dieser Saison in die Mittelrheinliga absteigen mussten,[24] rückten sie bis in das Endspiel des Mittelrheinpokals vor und besiegten dort den SV Grün-Weiss Brauweiler mit 2:0.[25] Als Sieger dieses Landespokalwettbewerbs waren die Fortuna-Spielerinnen für die erste Runde zum DFB-Pokal der Frauen qualifiziert. Am 4. August 2019 spielten sie im Stadion Merianstraße in Köln-Chorweiler gegen den gerade aus der 2. Bundesliga abgestiegenen FSV Hessen Wetzlar.[26] Trotz eines späten Tores von Catia Alves Peireira[27] ging das Spiel mit 1:4 verloren.[28][29]

In der Saison 2019/20 gelang mit dem sechsten Pokalerfolg zum zweiten Mal eine erfolgreiche Titelverteidigung. Gegner im Endspiel war der Regionalligist Alemannia Aachen, der 2:1 besiegt wurde.[30] In der ersten Runde des DFB-Pokals gewannen die Frauen des SC Fortuna gegen den Regionalligisten FSV Babelsberg 74 mit 3:0 nach Verlängerung. Die Tore erzielten Marina Buschinski und Wiebke Tepe.[31] In der zweiten Runde des DFB-Pokals unterlagen die Fortuna-Frauen dem Bundesligisten SV Werder Bremen mit 0:2.[32]

Die B-Juniorinnen gehörten bis zur Saison 2010/11 der Regionalliga West an, deren Gründungsmitglied sie im Jahr 2008 waren. Davor gewannen sie mehrere Verbandsmeisterschaften und Pokalendspiele und waren bis dahin – zusammen mit dem Team der C-Juniorinnen – die erfolgreichste Abteilung des weiblichen Nachwuchses im Verband Mittelrhein. Erst als Bayer 04 Leverkusen und der 1. FC Köln im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2011 in Deutschland ihr Engagement im Frauenfußball verstärkten, wurden die Erfolge seltener. Zahlreiche Talente wechselten zu den großen Vereinen in der Nachbarschaft. Gehalten werden konnten Spielerinnen wie Jule Brockerhoff, Michelle Fischer und Fiona McCormick, die zu den Leistungsträgerinnen des damaligen Regionalligateams gehörten. Sie stammten aus der Jugendabteilung der Fortuna und haben, beginnend bei den D-Juniorinnen, in allen weiblichen Nachwuchsteams der Fortuna gespielt.

Titel

Bekannte Spielerinnen

Nachwuchsfußball

Die Nachwuchsabteilung des Vereins galt in Deutschland lange als die größte ihrer Art, der zeitweise 27 Mannschaften angehörten. In der Saison 2006/07 spielten gleich drei ihrer B-Juniorinnen auch in der Nationalmannschaft: Sara Doorsoun und Isabelle Linden (beide Deutschland U-17) sowie Arzu Karabulut (Türkei U-17).

In der Saison 2017/18 nahm die U19-Mannschaft des männlichen Nachwuchses[39] am Spielbetrieb der erstklassigen A-Junioren-Bundesliga in der Staffel West teil.[40] Der männliche Nachwuchs war jahrelang jeweils in der für ihn höchstmöglichen Spielklasse vertreten. Als im Jugendfußball die Regionalligen (jetzt Junioren-Bundesliga) eingeführt wurden, spielten die Mannschaften immerhin noch in der zweithöchsten Klasse. Zum vorübergehenden Bruch kam es erst in der Saison 2004/05, als die U19 aus der Verbandsliga (jetzt Mittelrheinliga) abstieg.

Beim weiblichen Nachwuchs spielt die U17-Mannschaft[41] in der Saison 2017/18 in der B-Juniorinnen-Mittelrheinliga. Die U15-Mannschaft[42] spielt in der C-Juniorinnen Bezirksliga Staffel 4.[43]

Sponsoren und Ausrüster

Hauptsponsoren (Trikot)

Weitere Informationen Dauer, Sponsor ...
DauerSponsor
1976–1979Phantasialand (Freizeitpark)[44]
1980–1982BAV[45]
11. Juni 1983Vademecum (Mundwasser)[46]
1985–1986HIT (Handel)[47]
1986–1992Natreen (Süßstoff)[48]
1992–1996Porta (Möbel)[49]
1996–1998Besaplast (Kunststoffe)[50]
1998–2001Toyota (Automobile)[51][52]
2002–2003Scott (Verbraucherelektronik)
2003–2005Final Kick (Sportkleidung)[53]
2005–2008Vredestein (Reifen)[54][55]
2008–0000HIT (Handel)[56][57]
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Ausrüster für die Spiel- und Trainingskleidung

Weitere Informationen Dauer, Unternehmen ...
DauerUnternehmen
1974–1991Adidas
1991–1995Patrick
1995–1996Adidas
1996–1999Diadora
1999–2000Jako
2000–2007Dragon Sport
2007–2018Jako
2018–2019Erreà[58]
2019–2024Capelli Sport[59]
2024–Robey[60]
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Stadion

Haupteingang zum Südstadion

Der SC Fortuna Köln trägt seine Heimspiele im Kölner Südstadion im Stadtteil Zollstock aus.

Von 1967 bis 1978 fanden die Heimspiele des Vereins im Müngersdorfer Stadion statt. Die Heimspiele der gemeinsamen Bundesliga-Saison 1973/74 mussten der 1. FC Köln und der SC Fortuna Köln in der benachbarten Müngersdorfer Radrennbahn austragen.

Handball

Als Geburtsstunde der Handballabteilung gilt das Jahr 1933, in dem sich die Handballspieler der aufgelösten Arbeitersportvereine dem SV Victoria Köln anschlossen, der 1948 im neu gegründeten SC Fortuna Köln aufging.[61]

Männer

In der Saison 2020/21 nimmt die Männer-Handballmannschaft[62] unter Trainer Stephan Schulze am Spielbetrieb der fünftklassigen Oberliga Mittelrhein teil.[63] Die Vorsaison wurde mit einem 8. Tabellenplatz abgeschlossen.[64]

Frauen

Die Frauen-Handballmannschaft[65] nimmt in der Saison 2020/21 unter Trainer Dario Mussachio am Spielbetrieb der viertklassigen Regionalliga Nordrhein teil.[66]

Literatur

Einzelnachweise

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