Schönbrunn (Allersberg)

Weiler in Mittelfranken, Ortsteil von Allersberg From Wikipedia, the free encyclopedia

Schönbrunn ist ein Gemeindeteil des Marktes Allersberg im Landkreis Roth (Mittelfranken, Bayern).[2] Schönbrunn liegt in der Gemarkung Lampersdorf.[3]

Schnelle Fakten Markt Allersberg ...
Schönbrunn
Koordinaten: 49° 14′ N, 11° 15′ O
Höhe: 435 m ü. NHN
Einwohner: 51 (31. Dez. 2025)[1]
Postleitzahl: 90584
Vorwahl: 09176
Schönbrunn (2024)
Schönbrunn (2024)
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Geografie

Der Weiler liegt drei Kilometer südlich des historischen Allersberger Stadtkernes. In Norden befinden sich die südlichsten Ausläufer des Reichswaldes und der Sandachse Frankens, vier Kilometer südlich die Scheitelhaltung des Main-Donau-Kanales. Der Ort liegt nahe an der Europäischen Hauptwasserscheide. Der vier Kilometer westlich befindliche Rothsee entwässert zur Nordsee hin, die drei Kilometer östlich fließende Schwarzach ins Schwarze Meer. Im Norden fließt der Teufelsgraben gemeinsam mit dem Silbergraben zum Schönbrunner Bach zusammen. Dieser speist eine Reihe von Weihern bei Eulenhof, welche über einen namenlosen Bach in den nahen Rothsee entwässern.[4]

Die Bayerische Uraufnahme zeigt Schönbrunn in den 1810er Jahren als einen Weiler mit sechs Höfen und einem Weiher westlich.[5]

Geschichte

Schönbrunn wurde in einer Urkunde vom 25. Januar 1279 des Heinrich von Stein das erste Mal genannt, als er den Meierhof Schönbrunns dem Bischof Hildebrand von Eichstätt für von diesem zu bestimmende Kirchen zur Verfügung stellt.[6]

Im 16. Jahrhundert bestand der Ort aus 6 Anwesen.[7][8] Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Schönbrunn 7 Anwesen und ein Gemeindehirtenhaus. Das Hochgericht übte das pfalz-neuburgische Pflegamt Hilpoltstein aus. Grundherren waren das Kastenamt Hilpoltstein (1 Anwesen), die Pfarrkirche Hilpoltstein (1 Anwesen), das Chorstift Hilpoltstein (1 Anwesen), das Kloster Seligenporten (1 Anwesen), die Spitalstiftung Freystadt (1 Anwesen) und die Protestantische Kultusstiftung Nürnberg (2 Anwesen).[9]

Im Rahmen der Gemeindeedikte von 1808 und 1818 wurde Schönbrunn dem Steuerdistrikt Ebenried und der Ruralgemeinde Lampersdorf zugewiesen.[10] Am 1. Januar 1972 erfolgte im Zuge der Gebietsreform in Bayern die Eingemeindung nach Allersberg.[11]

Bau- und Bodendenkmäler

  • Haus Nr. 9: Katholische Ortskapelle[12]
  • Nordwestlich befindet sich ein Grabhügel vorgeschichtlicher Zeitstellung[12]

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001818001836001861001871001885001900001925001950001961001970001987002018 2025
Einwohner 464843405754565235414456 51
Häuser[13] 88888779
Quelle [14][15][16][17][18][19][20][21][22][23][24] [25]
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Religion

Schönbrunn ist römisch-katholisch geprägt und war ursprünglich nach Mariä Himmelfahrt (Allersberg) gepfarrt.[9] Seit dem 16. Juli 1931 ist die Expositur St. Georg (Göggelsbuch) zuständig, die ursprünglich zur Pfarrei St. Johannes der Täufer (Hilpoltstein) gehörte[21] und jetzt zur Pfarrei Allersberg.[26] Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession sind nach Ebenried gepfarrt.[22]

Verkehr

Die Kreisstraße RH 8 führt nach Göggelsbuch (2,2 km westlich) bzw. an Heblesricht vorbei nach Ebenried (2,8 km östlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt zu einer Gemeindeverbindungsstraße bei Uttenhofen (1,2 km südlich).[4]

Der ÖPNV bedient den Ort an der Bushaltestelle Abzw. Schönbrunn (b. Allersbg) mit den beiden VGN Buslinien 527 u. 608 fahrplanmäßig.[27]

Literatur

Commons: Schönbrunn (Allersberg) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

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