Sinalbin
chemische Verbindung
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Sinalbin ist ein Senfölglycosid, das unter anderem im Weißen Senf enthalten ist. Es handelt sich dabei um das Salz von Glucosinalbin mit Sinapin.[1] Sinapin ist wiederum ein Ester der Sinapinsäure mit Cholin.
| Strukturformel | |||||||||||||||||||
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| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Sinalbin | ||||||||||||||||||
| Summenformel | C30H42N2O15S2 | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 734,83 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | ||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
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| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
Vorkommen
Eigenschaften
Aus dem Kation des Sinalbins, Glucosinalbin, wird durch Einwirkung des Enzyms Myrosinase, das in der Zelle der Pflanze an anderer Stelle gespeichert ist, unter Abspaltung der Glucose das Senföl 4-Hydroxybenzylisothiocyanat freigesetzt.[5][6] Dieses erzeugt den typisch scharfen Geschmack des Senfs.[7]
Nachweis
Die wichtigsten Inhaltsstoffe des Weißen Senfs können durch Einsatz der Hochleistungsflüssigkeitschromatographie in Kopplung mit der Massenspektrometrie qualitativ und quantitativ nachgewiesen werden.[8]
