Slowenische Fußballnationalmannschaft der Frauen

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Die slowenische Fußballnationalmannschaft der Frauen repräsentiert Slowenien im internationalen Frauenfußball. Die Auswahl ist dem slowenischen Verband unterstellt und wird von Saša Kolman trainiert.[3] Ihr erstes Spiel bestritt die Landesauswahl im Jahr 1993. Seitdem konnte sie sich bisher noch für kein großes Turnier qualifizieren, im europäischen Vergleich gehört sie zu den schwächsten Mannschaften.

Schnelle Fakten Bilanz, Statistik ...
Slowenien
Slovenija
Logo des NZS
Verband Nogometna zveza Slovenije
Konföderation UEFA
Technischer Sponsor Nike
Cheftrainer Saša Kolman
Kapitänin Mateja Zver
Rekordspielerin Mateja Zver (125)
Rekordtorschützin Mateja Zver (56)
Heimstadion Wechselnde Stadien
FIFA-Code SVN
FIFA-Rang 38. (1582,13 Punkte)
(Stand: 21. April 2026)[1]
Heim
Auswärts
Bilanz
187 Spiele
65 Siege
21[2] Unentschieden
101 Niederlagen
Statistik
Erstes Länderspiel
Slowenien Slowenien 0:10 England EnglandEngland
(Ljubljana, Slowenien; 25. September 1993)
Höchste Siege
Mazedonien 1995 Mazedonien 0:9 Slowenien Slowenien
(Skopje, Mazedonien; 3. Juni 2016)
Estland Estland 0:9 Slowenien Slowenien
(Tallinn, Estland; 23. Februar 2021)
Höchste Niederlage
Spanien Spanien 17:0 Slowenien Slowenien
(Palamós, Spanien; 20. März 1994)
(Stand: 18. April 2026)
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Geschichte

In der Qualifikation zur EM 2009 trafen die Sloweninnen in der 3. und letzten Qualifikationsrunde auf die Ukraine, dabei scheiterten sie mit einem Gesamtergebnis von 0:5.

In der Qualifikation zur WM 2011 traf die Mannschaft auf Italien, Finnland, Portugal und Armenien. Zwei Siegen gegen Armenien standen Niederlagen gegen die anderen Mannschaften gegenüber, so dass nur der vorletzte Platz erreicht wurde.

In der Qualifikation zur EM 2013 trafen die Sloweninnen auf England, die Niederlande, Kroatien und Serbien. Dabei gelangen lediglich ein Sieg und ein Remis gegen Kroatien. Die sechs Niederlagen gegen die anderen Mannschaften bedeuteten am Ende Rang 4 in der Gruppe.

In der FIFA-Weltrangliste konnte sich Slowenien von Platz 75, der von Dezember 2004 bis September 2005 belegt wurde, auf Rang 51 im Dezember 2008 steigern, fiel dann aber wieder auf Platz 60 im November 2010 herunter.

Turnierbilanz

Weltmeisterschaft

  • 1991: nicht teilgenommen
  • 1995: nicht qualifiziert
  • 1999: nicht qualifiziert
  • 2003: nicht qualifiziert
  • 2007: nicht qualifiziert
  • 2011: nicht qualifiziert
  • 2015: nicht qualifiziert
  • 2019: nicht qualifiziert
  • 2023: nicht qualifiziert
  • 2027: Gegner in der Qualifikation sind die Ex-Weltmeister Deutschland und Norwegen sowie Österreich. Nur der Gruppensieger qualifiziert sich direkt, für die anderen ist die Qualifikation über die Play-offs möglich.

Europameisterschaft

Olympische Spiele

Die Qualifikation erfolgte bis 2020 über die WM-Endrunde, ab 2024 über die UEFA Women’s Nations League.

  • 1996: nicht qualifiziert
  • 2000: nicht qualifiziert
  • 2004: nicht qualifiziert
  • 2008: nicht qualifiziert
  • 2012: nicht qualifiziert
  • 2016: nicht qualifiziert
  • 2020: nicht qualifiziert
  • 2024: keine Möglichkeit zur Qualifikation

UEFA Women’s Nations League

  • 2023/24: Liga B4 – 3. Platz, als schlechtester Gruppendritter der Liga B Abstieg in Liga C für die Qualifikation zur EM 2025
  • 2025: Liga B2 – 1. Platz, Aufstieg in Liga A für die Qualifikation zur WM 2027

Spiele gegen Nationalmannschaften deutschsprachiger Länder

Alle Ergebnisse aus slowenischer Sicht.

Deutschland

Weitere Informationen Datum, Ort ...
DatumOrtErgebnisAnlass
26. Oktober 2013Koper0:13WM-Qualifikation
10. April 2014Mannheim0:4WM-Qualifikation
16. September 2017Ingolstadt0:6WM-Qualifikation
10. April 2018Domžale0:4WM-Qualifikation
3. März 2026Dresden0:5WM-Qualifikation
9. Juni 2026WM-Qualifikation
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Schweiz

Weitere Informationen Datum, Ort ...
DatumOrtErgebnisAnlass
8. Mai 1997Zürich0:10
8. März 2009Sezana0:5
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Österreich

Weitere Informationen Datum, Ort ...
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Sonstiges

Am 17. Juli 2023 veröffentlichten 31 Spielerinnen einen offenen Brief, in dem sie verschiedene Missstände rund um die personelle Führung der Mannschaft anprangerten und die Verbandsführung dazu aufforderten, Cheftrainer Borut Jarc und dessen Mitarbeiterstab zu entlassen. Dem Trainerteam wurden konkret mangelnde Professionalität und unangemessene Verhaltensweisen gegenüber den Spielerinnen vorgeworfen.[4] Nachdem der Brief selbst erst einige Wochen später an die breite Öffentlichkeit gelangt und in den Medien verbreitet worden war, stellte sich der Verband in einer eigenen Erklärung vom 4. September zunächst hinter Jarc, kündigte aber auch die Einsetzung eines Ausschusses an, der die Vorwürfe untersuchen sollte. Tags darauf erklärte Jarc sein Rücktritt, widersprach jedoch den gegen ihn erhobenen Vorwürfen.[5] Sein Nachfolger wurde Saša Kolman.[3]

Siehe auch

Einzelnachweise

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