St. Gereon (Gereonsweiler)
römisch-katholische Pfarrkirche des Ortsteils Gereonsweiler der Stadt Linnich im Kreis Düren (Nordrhein-Westfalen)
From Wikipedia, the free encyclopedia
St. Gereon ist eine römisch-katholische Nebenpfarrkirche in Gereonsweiler, einem Stadtteil der Stadt Linnich im Kreis Düren in Nordrhein-Westfalen.

Die Kirche steht unter dem Patronat des hl. Gereon von Köln, wurde 1954 nach Plänen von Josef Lehmbrock erbaut und gehört zur Pfarre St. Josef/Linnich im Pastoralen Raum Linnich/Titz im Bistum Aachen.
Geschichte
In Gereonsweiler hat es wahrscheinlich schon im 10. Jahrhundert eine Kirche gegeben. Diese Kirche wird erstmals 1324 urkundlich erwähnt. Das Gotteshaus war eine Saalkirche. Im 16. oder 17. Jahrhundert wurde die Kirche erweitert. In den 1880er Jahren wurde das Bauwerk abgerissen, da es zu klein geworden war. Als Ersatz wurde um das Jahr 1886 eine neue Kirche nach Plänen des Architekten Theodor Kremer errichtet. Dieses Gotteshaus wurde im Zweiten Weltkrieg vollständig zerstört. Im Jahr 1954 ist eine neue Kirche nach Plänen des Düsseldorfer Architekten Josef Lehmbrock errichtet worden.[1]
Die Pfarre St. Gereon wurde zum 1. Januar 2026 aufgehoben und mit weiteren aufgelösten Pfarreien zur Großpfarre St. Josef/Linich fusioniert. Seitdem ist St. Gereon keine Pfarrkirche mehr, sondern eine Nebenpfarrkirche.[2]
Ausstattung
In der Kirche befindet sich eine moderne Ausstattung. Die Fenster schuf die Künstlerin Susanne Becker-Paß im Jahr 1989.[3]
Orgel
Die Orgel von der Orgelbauanstalt Karl Bach aus Aachen hat 18 Register mit folgender Disposition:
|
|
| ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
- Koppeln: II/I, I/P, II/P, Sub II/I, Super II/I
- Spielhilfen: Freie Komb. 1 und 2, Piano, Tutti, Walze, Zungenabsteller, Tremulant