Stegmühle (Selbitz)

Wüstung auf dem Gemeindegebiet der Stadt Selbitz im Landkreis Hof (Oberfranken, Bayern) From Wikipedia, the free encyclopedia

Stegmühle ist eine Wüstung auf dem Gemeindegebiet der Stadt Selbitz im Landkreis Hof (Oberfranken, Bayern).

Geografie

Die Einöde lag auf einer Höhe von 542 m ü. NHN am Döbrabach 1,7 km westlich von Weidesgrün und 1,6 km östlich von Marlesreuth.[1]

Geschichte

Stegmühle gehörte zur Realgemeinde Weidesgrün. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Stegmühle aus einem Anwesen. Die Hochgerichtsbarkeit stand dem bayreuthischen Vogteiamt Schauenstein zu. Das Kastenamt Kulmbach war Grundherr der Mühle.[2]

Von 1797 bis 1810 unterstand Stegmühle dem Justiz- und Kammeramt Naila. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Stegmühle dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Schauenstein[3] und der zugleich entstandenen Ruralgemeinde Weidesgrün zugewiesen. 1952 galt der Ort als wüst gefallen.[4]

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001819001861001871001885001900001925001950
Einwohner  *75686 
Häuser[5] 111 
Quelle [3][6][7][8][9][10][4]
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* 
Ort zählt zu Weidesgrün
 
Ort ist abgebrochen.

Religion

Stegmühle war evangelisch-lutherisch geprägt und war ursprünglich nach Selbitz gepfarrt,[2] seit Ende des 19. Jahrhunderts war die Pfarrei St. Simon und Judas (Marlesreuth) zuständig.[7]

Literatur

  • Matthias Körner: Kooperation – Koexistenz – Konkurrenz: Herrschaftskräfte und Herrschaftsformen im Raum Naila vom Mittelalter bis zum Ende des Alten Reiches. Dissertation. Erlangen 2010, DNB 1066268703 (PDF; 6,4 MB).

Fußnoten

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