Theodor-Heuss-Stiftung

deutsche Organisation (1964–) From Wikipedia, the free encyclopedia

Die überparteiliche Theodor-Heuss-Stiftung[1] (heutige Eigenschreibweise theodor heuss stiftung) wurde 1964 nach dem Tod des ersten Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland, Theodor Heuss, auf Initiative von Hildegard Hamm-Brücher und Heuss’ Sohn Ernst Ludwig Heuss gegründet. Zu den weiteren Gründern der Stiftung gehörten Adolf Butenandt, Otto Hahn, Werner Heisenberg, Golo Mann und Carl Zuckmayer.

Rechtsformüberparteiliche gemeinnützige Stiftung des bürgerlichen Rechts
Bestehenseit 1964
SitzBreitscheidstr. 48
70176 Stuttgart
ZweckVergabe des Theodor-Heuss-Preises und der Theodor-Heuss-Medaillen, Förderung der politischen Bildung und Kultur in Deutschland und Europa
Schnelle Fakten Rechtsform, Bestehen ...
Theodor-Heuss-Stiftung
Rechtsform überparteiliche gemeinnützige Stiftung des bürgerlichen Rechts
Bestehen seit 1964
Sitz Breitscheidstr. 48
70176 Stuttgart
Zweck Vergabe des Theodor-Heuss-Preises und der Theodor-Heuss-Medaillen, Förderung der politischen Bildung und Kultur in Deutschland und Europa
Vorsitz Ludwig Theodor Heuss
Kuratorium Gesine Schwan
Geschäftsführung Birgitta Reinhardt
Website Webpräsenz der Theodor-Heuss-Stiftung
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kein Stifter angegeben

Die Stiftung vergibt seit 1965 alljährlich den (nicht dotierten) Theodor-Heuss-Preis und die Theodor-Heuss-Medaille, um bürgerschaftliche Initiative und Zivilcourage zu fördern. Wichtige politische und gesellschaftliche Entwicklungen sollen so frühzeitig ins öffentliche Bewusstsein getragen werden.

Im Jahr 2009 wurde der Verein unter dem Vorsitz von Ludwig Theodor Heuss in eine gemeinnützige Stiftung bürgerlichen Rechts überführt, damit die von den Gründungsmitgliedern gestellte Aufgabe auch weiterhin langfristig und generationenübergreifend geleistet werden kann.

Der Sitz der Stiftung ist in Stuttgart.

Gremien der Theodor-Heuss-Stiftung

Vorstand
Kuratorium

Kuratoriumsmitglieder (Stand März 2025):[2]

Literatur

  • Hildegard Hamm-Brücher (Hrsg.): Auftrag und Engagement der Mitte. Eckwerte der Demokratie in der Bundesrepublik. München 1974.
  • Paul Noack; Hildegard Hamm-Brücher, Norbert Schreiber (Hrsg.): Die Zukunft unserer Demokratie. München 1979.
  • Klaus Wedemeier: Mut zum Erinnern. Gegen das Vergessen. Bremen 1979.
  • Hildegard Hamm-Brücher, Norbert Schreiber (Hrsg.): Die aufgeklärte Republik. Eine kritische Bilanz. München 1989.
  • Theodor-Heuss-Stiftung (Hrsg.): Mut zur Bürgergesellschaft, 30 Jahre Theodor-Heuss-Stiftung. Stuttgart 1994.
  • Hildegard Hamm-Brücher (Hrsg.): Unser Heuss, Nachdenken über Verantwortung in der Demokratie. Reden und Texte. In: Schriften der Theodor-Heuss-Stiftung. Band 2. Schwalbach am Taunus 1999.
  • Theodor-Heuss-Stiftung (Hrsg.): 35 Jahre Theodor-Heuss-Stiftung, Rückschau und Zeitansage. In: Schriften der Theodor-Heuss-Stiftung. Band 1. Stuttgart 1999.
Commons: Theodor-Heuss-Stiftung – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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