U-Bahnhof Frankenstraße

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Der U-Bahnhof Frankenstraße (Abkürzung: FR) wurde als neunter U-Bahnhof der Nürnberger U-Bahn am 18. Juni 1974 eröffnet. Er ist 673 m vom U-Bahnhof Maffeiplatz und 752 m vom U-Bahnhof Hasenbuck entfernt. Bis zum 23. September 1975 war er Endbahnhof für die Linie U1. Täglich wird er von rund 21.900 Fahrgästen genutzt (Mo–Fr, 2019).[1]

Schnelle Fakten Frankenstraße, Basisdaten ...
Frankenstraße
U-Bahnhof in Nürnberg
Frankenstraße
Bahnsteigebene
Basisdaten
Ortsteil Hummelstein, Katzwanger Straße
Eröffnet 18. Juni 1974
Gleise (Bahnsteig) 2 (Mittelbahnsteig)
Kürzel FR
Barrierefreier Ausbau ja
Koordinaten 49° 25′ 48″ N, 11° 5′ 11″ O
Nutzung
Linie(n) U1
Umstiegsmöglichkeiten Straßenbahn Straßenbahnlinie 5 Straßenbahnlinie D
Bus Buslinie 45 Buslinie 51 Buslinie 58 Buslinie 65 Buslinie 67 Buslinie 89
Nightliner Nachtbuslinie 5
Fahrgäste 21.900 (Mo–Fr, 2019)[1]
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Der U-Bahnhof wurde unter der Bezeichnung Frankenstraße/Südring eröffnet, ab Fahrplanwechsel im September 1980 wurde der Namenszusatz Südring weggelassen. Die Frankenstraße ist nach dem germanischen Stamm der Franken benannt und Teil des Nürnberger Rings.

Lage und Infrastruktur

Lageplan U-Bhf. Frankenstrasse

Der Bahnhof liegt im Nürnberger Stadtteil Hummelstein und erstreckt sich unterirdisch in Nord-Süd-Richtung unter der Pillenreuther Straße zwischen Lothringer- und Frankenstraße (Südring / B 4 R). Vom nördlichen Bahnsteigkopf führt ein Aufgang in ein Verteilergeschoss unter der Pillenreuther Straße und von dort aus auf deren West- und Ostseite. Vom Südkopf führt ein Aufgang in ein Verteilergeschoss unter der Kreuzung Pillenreuther-/ Katzwanger-/ Frankenstraße und von dort aus an alle Ecken der Kreuzung und zum Omnibusbahnhof. Ein Aufzug führt vom Nordkopf des Bahnhofs an die Oberfläche inmitten der Pillenreuther Straße. An den Bahnhof schließt sich Richtung Fürth ein spitz und Richtung Langwasser ein stumpf zu befahrender Gleiswechsel an.

Bauwerk und Architektur

Ehemaliges Abfertigungshäuschen

Die Bauarbeiten für das 225 m lange Bahnhofsbauwerk begannen am 6. Dezember 1971 und wurden in offener Bauweise mit Berliner Verbau ausgeführt. Der Aufzug wurde im Jahre 1983 nachgerüstet. Das südliche Verteilergeschoss ist ungewöhnlich großzügig angelegt, da hier ursprünglich eine Ladenpassage geplant war, die jedoch nie realisiert wurde.

Die Farbe des U-Bahnhofs ist blau. Die mit Keramikfliesen gekachelten Bahnsteigwände sind vom Boden bis auf Höhe der Bahnsteigkante blau, dann weiß mit Unterbrechung durch das Band mit dem Bahnsteignamen (weiße Schrift auf blauem Hintergrund) und anschließend wieder blau bis zur Decke. Die runden Stützsäulen sind ebenfalls blau gekachelt.

Im Zeitraum vom 1. September 2016 bis Anfang 2018 wurde der Bahnhof modernisiert. Dabei wurden unter anderem die Sitzflächen der Holzbänke und die Abfallkörbe ausgetauscht und die Bahnsteigkanten modernisiert, bei denen bereits der Beton abbröckelte. Bei den Bushaltestellen wurde der Bodenbelag erneuert und mit Blindenleitplatten ausgestattet.[2]

Linien

Weitere Informationen Linie, Verlauf ...
Linie Verlauf Takt
U1 Langwasser Süd Gemeinschaftshaus Langwasser Mitte Scharfreiterring Langwasser Nord Messe Bauernfeindstraße Hasenbuck Frankenstraße Maffeiplatz Aufseßplatz Hauptbahnhof Lorenzkirche Weißer Turm Plärrer Gostenhof Bärenschanze Maximilianstraße Eberhardshof Muggenhof Stadtgrenze Jakobinenstraße Fürth Hauptbahnhof Rathaus Stadthalle Klinikum Hardhöhe
Stand: Fahrplanwechsel Dezember 2025
3⅓ min (HVZ)
6⅔ min (NVZ)
10 min (SVZ)
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Umsteigemöglichkeiten
Weitere Informationen Linie, Strecke ...
Linie Strecke Takt
Straßenbahnlinie 5 Tiergarten – Siedlerstraße – Balthasar-Neumann-Straße Mögeldorf – Lechnerstraße Business Tower – Marthastraße – Norikerstraße Dürrenhof – Marientunnel Hauptbahnhof – Celtisplatz Aufseßplatz Christuskirche – Humboldtstraße – Schuckertstraße – Siemensstraße – Lothringer Straße Frankenstraße – Trafowerk Am Rangierbahnhof Finkenbrunn Südfriedhof – Saarbrückener Straße – Worzeldorfer Straße
Stand: Fahrplanwechsel Dezember 2025
10 min (werktags)
20 min (sonn-/feiertags)
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An der Oberfläche befinden sich ein Busbahnhof mit Umsteigemöglichkeiten zu den Stadtbuslinien:

Am Wochenende verkehrt auch die Nachtbuslinie:

  • Nachtbuslinie 5 Hauptbahnhof Maffeiplatz Frankenstraße – Südfriedhof – Weiherhaus – Herpersdorf – Worzeldorf

Literatur

  • Stadt Nürnberg/Baureferat (Hrsg.): U-Bahn Nürnberg 4. Presse- und Informationsamt der Stadt Nürnberg, Nürnberg 1974.
  • Michael Schedel: Nürnberg U-Bahn Album. Robert Schwandl Verlag, Berlin 2007, ISBN 3-936573-11-5.
Commons: U-Bahnhof Frankenstraße – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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